Nach Jahren linker Experimente wählte Honduras' Wahlvolk einen konservativen Präsidenten, der zugleich der erste palästinensisch-christliche Präsident weltweit ist.
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Honduras beendet das linke Experiment

Die Prä­si­dent­schafts­wah­len in Hon­du­ras vom 30. Novem­ber 2025 mar­kie­ren einen Wen­de­punkt in der jün­ge­ren poli­ti­schen Geschich­te des mit­tel­ame­ri­ka­ni­schen Lan­des. Nach mehr als drei Wochen kon­tro­ver­ser Nach­zäh­lung erklär­te der Natio­na­le Wahl­rat (CNE) am 24. Dezem­ber 2025 den kon­ser­va­ti­ven Kan­di­da­ten Nas­ry „Tito“ Asfu­ra zum Sie­ger mit 40,27 % der Stim­men, knapp vor sei­nem Riva­len Sal­va­dor Nas­ral­la mit 39,53 %;
Kardinal Maradiaga mit Papst Franziskus. Der Honduraner wird auch weiterhin in Santa Marta eine gewichtige Rolle spielen.
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Kardinal Maradiaga geht – und bleibt doch

(Rom) Papst Fran­zis­kus nahm heu­te den Rück­tritt von Kar­di­nal Óscar Rodrí­guez Mara­dia­ga als Erz­bi­schof von Tegu­ci­gal­pa an. Der Sale­sia­ner gibt nach 30 Jah­ren das Amt des Metro­po­li­ten und Pri­mas von Hon­du­ras ab. 20 Jah­re davon war er auch Vor­sit­zen­der der Hon­du­ra­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz. Der Papst-Ver­­trau­te sah sich eini­ge Zeit sogar als mög­li­cher Nach­fol­ger von Papst Franziskus.
Kardinal Maradiaga mit Papst Franziskus. Der honduranische Purpurträger sah sich bereits als Nachfolger auf dem Stuhl Petri, doch nun beginnt sein Abschied vor dem des Papstes.
Hintergrund

Der angekündigte Rücktritt

(Tegu­ci­gal­pa) Kar­di­nal Oscar Rodrí­guez Mara­dia­ga, Sale­sia­ner und Erz­bi­schof von Tegu­ci­gal­pa, gehört zum enge­ren Umfeld von San­ta Mar­ta. Sich selbst sah der Hon­du­ra­ner eine Zeit­lang schon als Nach­fol­ger von Papst Fran­zis­kus. Statt­des­sen wur­den Skan­da­le ent­hüllt und zum Jah­res­en­de wird der Kar­di­nal bereits 80 und muß sich auf den Rück­zug vorbereiten.
Das Buch von Martha Alegria Reichmann belastet Kardinal Maradiaga schwer.
Buchbesprechungen

„Heiliger Verrat“

(Tegu­ci­gal­pa) Schwe­re Vor­wür­fe gegen Kar­di­nal Oscar Rodri­guez Mara­dia­ga, den Erz­bi­schof von Tegu­ci­gal­pa in Hon­du­ras und engen Ver­trau­ten von Papst Fran­zis­kus, wer­den in einem neu­en Buch erhoben. 
Kardinal Maradiga mit dem inzwischen zurückgetretenen Weihbischof Pineda. In Honduras wurden die schwerwiegenden Vorwürfe bisher nicht untersucht und aufgearbeitet. Eine Online-Zeitung fordert „gründliche Ermittlungen“.
Genderideologie

Das süße Leben von Kardinal Maradiagas rechter Hand

(Tegu­ci­gal­pa) Ende Juli, in etwa zur sel­ben Zeit als Skan­­dal-Kar­­di­nal Theo­do­re McCar­ri­ck auf sei­ne Kar­di­nals­wür­de ver­zich­ten muß­te, ver­lor auch ein Weih­bi­schof sein Amt. Die bei­den Fäl­le wei­sen zahl­rei­che Par­al­le­len auf und auch eine Ähn­lich­keit, wie Rom damit umgeht. In bei­den Fäl­len konn­te das Pro­blem nicht besei­tigt wer­den, weil der Wil­le zur wirk­li­chen Rei­ni­gung zu feh­len
Kardinal Maradiaga
Nachrichten

„Komplize des Systems der Diktatur und der Korruption“

(Tegu­ci­gal­pa) Der hon­du­ra­ni­sche Prie­ster Ber­nar­do Font wand­te sich mit einem Brief an Papst Fran­zis­kus und erhebt neue Anschul­di­gun­gen gegen Kar­di­nal Mara­dia­ga, den Erz­bi­schof von Tegu­ci­gal­pa, Koor­di­na­tor des C9-Kar­­di­nal­s­ra­tes und enger Ver­trau­ter des Papstes.
Kardinal Maradiaga
Nachrichten

Kardinal Maradiagas Rundumschlag: „Fäkale Netzwerke“

(Tegucigalpa/​​Rom) Kar­di­nal Mara­dia­ga, Erz­bi­schof von Tegu­ci­gal­pa, Pri­mas von Hon­du­ras, Koor­di­na­tor des C9-Kar­­di­nal­s­ra­tes, enger Ver­trau­ter von Papst Fran­zis­kus und ehe­ma­li­ger Vor­sit­zen­der der Cari­tas Inter­na­tio­na­lis, steht seit Weih­nach­ten 2017 unter Beschuß. Der hon­du­ra­ni­sche Pur­pur­trä­ger ist für sei­ne kräf­ti­gen Wor­te bekannt. Seit der Ver­öf­fent­li­chung des Viganò-Dos­­siers teilt er Rund­um­schlä­ge aus. Ein Zei­chen für höch­ste Anspan­nung, nicht nur weil
Homo-Netzwerk
Genderideologie

Maradiaga – der blinde Kardinal

(Tegu­ci­gal­pa) Trotz des Rück­tritts von Weih­bi­schof Pine­da kommt das Erz­bis­tum Tegu­ci­gal­pa nicht zur Ruhe. Gelei­tet wird die Erz­diö­ze­se von Kar­di­nal Oscar Rodri­guez Mara­dia­ga, einem der eng­sten Ver­trau­ten von Papst Fran­zis­kus, um den es zuneh­mend enger wird.
Kardinal McCarrick
Hintergrund

McCarrick verliert Kardinalswürde

(Rom) Am Frei­tag abend erhielt Papst Fran­zis­kus das Schrei­ben des US-Kar­­di­nals Theo­do­re McCar­ri­ck, eme­ri­tier­ter Erz­bi­schof von Washing­ton, mit dem die­ser sei­nen Ver­zicht auf die Kar­di­nals­wür­de bekanntgab.