Das Journal für Freymaurer, die Zeitschrift der Wiener Loge "Zur wahren Eintracht".
Forum

Esoterik in der regulären Wiener Freimaurerei und im „Journal für Freymaurer“ (1784–1786) – 1. Teil

von Pater Pao­lo M. Sia­no* Die frei­mau­rer­freund­li­che Dis­ser­ta­ti­on von Msgr. Micha­el Hein­rich Wenin­ger (ver­öf­fent­licht 2019 von der Päpst­li­chen Uni­ver­si­tät Gre­go­ria­na), der ich zwei kri­ti­sche Arti­kel gewid­met habe (sie­he hier und hier), hat mich ver­an­laßt, wei­te­re Recher­chen zur regu­lä­ren öster­rei­chi­schen Frei­mau­re­rei anzu­stel­len (sie­he hier, hier, hier, hier, hier und hier). Ent­ge­gen den Behaup­tun­gen von Msgr. Wenin­ger gibt

Das Auge der Freimaurerei und ihr zweifelhafter Antrieb, eine Versöhnung mit der Kirche zu erreichen.
Forum

Der sehr vertrauliche und zweideutige Dialog zwischen Kirche und Freimaurerei 1968–1972 (2. Teil)

von Pater Pao­lo M. Sia­no* 2. Die unaus­ge­spro­che­ne Unver­ein­bar­keit Im ersten Teil habe ich gezeigt, daß der Dia­log von 1968–1972 zwi­schen Kle­ri­kern wie Msgr. de Toth, Kar­di­nal König, Kar­di­nal Šeper (Prä­fekt der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on) und Ver­tre­tern der deutsch­spra­chi­gen Frei­mau­re­rei (Ver­ei­nig­te Groß­lo­gen von Deutsch­land, Schwei­ze­ri­sche Gross­lo­ge Alpi­na, Groß­lo­ge von Öster­reich) nicht imstan­de oder nicht wil­lens war, die Grün­de

Sehr vertraulich, um nicht zu sagen geheim, verliefen die Gespräche zwischen Loge und Kirche von 1968 bis 1972.
Forum

Der sehr vertrauliche und zweideutige Dialog zwischen Kirche und Freimaurerei 1968–1972 (1. Teil)

Von Pater Pao­lo M. Sia­no* 1. Der Dia­log nach einem Text für Frei­mau­rer­mei­ster (1976) Im Jahr 1976, als seit zwei Jah­ren ein offi­zi­el­ler Dia­log zwi­schen einer Kom­mis­si­on der Ver­ei­nig­ten Groß­lo­gen von Deutsch­land und einer Kom­mis­si­on der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz im Gan­ge war, ver­öf­fent­lich­te der Ham­bur­ger Bau­hü­t­­ten-Ver­­lag eine „Hand­schrift für Brü­der Mei­ster“ im Umfang von 89 Sei­ten mit

Seit Kriegsende drängen Österreichs Freimaurer die Kirche auf Änderung ihrer Haltung zur Freimaurerei.
Forum

Freimaurer-Großmeister Bernhard Scheichelbauer und die Kirche 1948−1954

Von P. Pao­lo M. Sia­no* Am Ende des Zwei­ten Welt­kriegs wird auch in Öster­reich die Frei­mau­re­rei neu orga­ni­siert. Von den Frei­mau­rern, die das NS-Regime über­leb­ten, wur­de wie­der­be­lebt, was im Jahr 1918 zur Zeit der Ersten Repu­blik mit dem Namen Groß­lo­ge von Wien (GLvW) gegrün­det wor­den war. So leb­te 1945 die Groß­lo­ge von Wien für Öster­reich (GLvW­fÖ)

„Die Luzifer-Methode“ – Die Verehrung Luzifers in Österreichs regulärer Freimaurerei anhand von drei Beispielen.
Buchbesprechungen

„Luzifer“ für Österreichs Freimaurer

Von P. Pao­lo M. Sia­no* Nach mei­nem Arti­kel über das Buch „Gott ohne Kir­che“ (2003) erfuhr ich, daß der Frei­mau­rer Peter Stie­gnitz auch ein Buch geschrie­ben hat­te, das ich vor­her nicht kann­te und das weder auf Wiki­pe­dia noch auf Frei­­mau­­rer-Wiki aufscheint.

Msgr. Heinrich Michael Weninger, Ex-Diplomat, Priester, Vatikanmitarbeiter, Hochgradfreimaurer.
Forum

Die freimaurerische Doktorarbeit von Msgr. Weninger

Von P. Pao­lo Maria Sia­no* Weis­heit. Stär­ke. Schön­heit. Über die Aus­söh­nung von katho­li­scher Kir­che und regu­lä­rer Frei­mau­re­rei (Tesi Gre­go­ria­na – Serie Spi­ri­tua­li­tà, GBP, Rom 2019, S. 523) lau­tet der Titel der Dis­ser­ta­ti­on von Msgr. Micha­el Hein­rich Wenin­ger, von dem ich hier bereits geschrie­ben habe. Jetzt stel­le ich eini­ge Punk­te die­ser Dok­tor­ar­beit vor und kom­men­tie­re sie, die

Peter Stiegnitz, Ministerialbeamter des Bundespresseamtes und Hochgradfreimaurer
Forum

Bruder.·. Peter Stiegnitz von der Großloge von Österreich (1936–2017)

Von P. Pao­lo Maria Sia­no* Peter Stie­gnitz (Buda­pest 1936 – Wien 2017), ein Jude, der die natio­nal­so­zia­li­sti­sche Ver­fol­gung über­leb­te und 1956 im Zuge des Unga­ri­schen Volks­auf­stan­des nach Öster­reich aus­wan­der­te, war Schrift­stel­ler, Sozio­lo­ge, Mini­ste­ri­al­be­am­ter des Bun­des­pres­se­dien­stes im öster­rei­chi­schen Bun­des­kanz­ler­amt und schließ­lich Gast­pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Buda­pest. 1970 wird Stie­gnitz als Frei­mau­rer in der Wie­ner Loge Huma­ni­tas initi­iert, die

Buchvorstellung mit Hochw. Weninger am 12. Februar in Wien; neben ihm Georg Semler, der Großmeister der Großloge von Österreich, und ganz links der Verleger Georg Löcker – Logenbrüder unter sich.
Forum

Der „Fall Weninger“ – Ex-Diplomat, Priester, Kurialer, Freimaurer

Von P. Pao­lo Maria Sia­no* 1982 trat Micha­el Hein­rich Wenin­ger (geb. 1951 in Wie­ner Neu­stadt) in den Diplo­ma­ti­schen Dienst der Repu­blik Öster­reich ein, wo er eine glän­zen­de Kar­rie­re mach­te. Unter ande­rem ist er von 1993 bis 1997 Lei­ter der öster­rei­chi­schen Bot­schaft in Bel­grad und von 2008 bis 2009 in Sara­je­wo.[1] Wenin­ger, seit 2009 Wit­wer, wur­de am

Festakt der österreichischen Freimaurer 2017 im Großen Festsaal der Wiener Hofburg.
Hintergrund

Wiener Tradition – Die Kirche und die Freimaurer

(Wien) Was bewegt einen ehe­ma­li­gen öster­rei­chi­schen Diplo­ma­ten und nun­meh­ri­gen katho­li­schen Prie­ster, der vor zehn Jah­ren geweiht wur­de, sei­ne Dis­ser­ta­ti­on an der Päpst­li­chen Uni­ver­si­tät Gre­go­ria­na für das The­ma zu ver­wen­den, einen Nach­weis erbrin­gen zu wol­len, daß es doch ver­ein­bar sei, Katho­lik und Frei­mau­rer zu sein? Micha­el Hein­rich Wenin­ger, so der Name die­ses Prie­sters, der der­zeit für