Humanae vitae: Mit zweifelhafter Dialektik die kirchliche Lehre ändern.
Hintergrund

Die Dialektik der Gegner von Humanae vitae

(Rom) Im Vatikan ist ein „unfaires“ Manöver im Gange, das jene betreiben, die Humanae vitae umschreiben möchten. Der Vatikanist Sandro Magister veröffentlichte dazu ein Schreiben, das ihm von einem „Kirchenvertreter mit wissenschaftlicher Spezialisierung von hohem Niveau und bedeutenden Lehraufträgen in Italien und im Ausland, der aber auch in der Seelsorge tätig ist“, übermittelt wurde.

Der belgische Ordenszweig der Broeders van Liefde bietet seit 27. April 2017 in seinen Einrichtungen für psychisch Kranke die Euthanasie an und will auch trotz eines Ultimatums des Vatikans daran festhalten.
Forum

Kann eine unmoralische Tat durch subjektive Gewissensentscheidungen zur gottgewollten Handlung werden? (I)

Ein Gastkommentar zur neuen Rechtfertigunglehre von Euthanasie-Tötungen durch belgische Ordensleute. Von Hubert Hecker. Vertreter des belgischen Pflege-Ordens „Broeders van Liefde“ beharren darauf, in ihren 15 Häusern für psychisch Kranke das liberale belgische Euthanasiegesetz anzuwenden. Der Staat erlaubt dort, dass Ärzte lebensmüde Menschen, unheilbar kranke Patienten und sogar Kinder auf Wunsch der Eltern straffrei töten können.

Prof. Josef Seifert erklärte in einem Interview mit Maike Hickson den Inhalt seiner Kritik an Amoris laetitia und die Gründe, die ihn dazu bewogen haben. Für seine Kritik wurde er vom Erzbischof von Granada wegen "Papstkritik" aus der Internationalen Akademie für Philosophie entlassen, die er selbst mitgegründet hatte.
Hintergrund

„Zerstörerische, moraltheologische Atombombe verhindern“ – Josef Seifert im Gespräch mit Maike Hickson

Der österreichische Philosoph Josef Seifert ist das jüngste Opfer der „Misericordina“, die Papst Franziskus der Kirche verordnet hat und die von seine Getreuen umgesetzt wird. Prof. Seifert wurde vom zuständigen Erzbischof von Granada zunächst suspendiert, dann ganz aus der Internationalen Akademie für Philosophie entfernt. Der Grund? Weil er Kritik am umstrittenen päpstlichen Schreiben Amoris laetitia

Kardinal Schönborn und Papst Franziskus
Forum

„Alle antworten auf die Dubia, nur der Papst nicht“ – Kritik an den jüngsten Aussagen von Kardinal Schönborn

(Rom) „Alle antworten auf die Dubia, nur der Papst nicht.“ Franziskus weigert sich seit September 2016 auf fünf Fragen von vier Kardinälen zum umstrittenen nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia zu antworten. Statt des Papstes antworten zahlreiche, ihm nahestehende Kirchenvertreter, jüngst der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Graf Schönborn. Der Vatikanist Sandro Magister veröffentlichte eine Kritik an den

Amoris laetitia und das "sola coscienzia" - Die Antwort von Papst Franziskus auf die Frage von Eugenio Scalfari
Forum

Päpstliche Anpassung an das lutherische Gewissen ohne kirchliche Normierung

Die deutschen Bischöfe haben das autonome Gewissen als Zaubermittel entdeckt, mit dem wiederverheiratet Geschiedene einen pastoralen Passagierschein zur Kommunion bekommen sollen. Für den Papst ist die subjektive Gewissensüberzeugung der Türöffner für die gemeinsame Sache mit den Lutheranern – und sogar das Himmelreich für alle gewissenskonforme Menschen. Ein Gastbeitrag von Hubert Hecker. Erzbischof Ludwig Schick von

"Nur Blinde können leugnen, daß in der Kirche durch Amoris laetitia die größte Verwirrung herrscht"
Nachrichten

Kardinal Caffarra: „Nur ein Blinder kann leugnen, daß wegen Amoris laetitia in der Kirche die größte Verwirrung herrscht“

(Rom) Mit klaren Worten meldete sich erstmals Kardinal Carlo Caffarra, einer der vier Unterzeichner der Dubia (Zweifel) über das umstrittene nachsynodale Schreiben Amoris laetitia zu Wort, seit diese öffentlich bekannt gemacht wurden. „Eine Kirche mit wenig Aufmerksamkeit für die Lehre ist nicht pastoraler, sondern nur ignoranter.“ Die Tageszeitung Il Foglio veröffentlichte am vergangenen Samstag ein