"Queergottesdienst" in der Überwasserkirche in Münster
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Die frohe Botschaft von der beschleunigten Dekadenz

Von Vigi­li­us* Von Fried­rich Nietz­sche stammt die Dia­gno­se, der inne­re Ver­fall der christ­li­chen Glau­bens­kraft ver­schleie­re sich zumin­dest noch eine gewis­se Wei­le dar­in, dass sich die deka­dent gewor­de­ne Chri­sten­heit mit dem säku­la­ri­sier­ten Ava­tar des Chri­sten­tums iden­ti­fi­zie­re, um sich so in der Illu­si­on der eige­nen Vita­li­tät wie­gen zu kön­nen. Mar­tin Heid­eg­ger hat Nietz­sches Gedan­ken auf­ge­grif­fen und vom
Msgr. Heiner Wilmer ist der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz
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Der neue Vorsitzende der deutschen Bischöfe – ein Blick von außen

Nach dem „bom­ba­sti­schen“ Marx und dem ver­ges­sens­wer­ten Bät­zing hat die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz mit Msgr. Hei­ner Wil­mer SCJ einen neu­en Vor­sit­zen­den. Für Reli­gi­on en Libert­ad, eines der bedeu­tend­sten Medi­en der spa­nisch­spra­chi­gen Welt, zeich­net José M. Gar­cía Pele­grín ein Bild des neu­en DBK-Vor­­­sit­­zen­­den, der kurz­zei­tig Anfang 2023 sogar als Prä­fekt des römi­schen Glau­bens­dik­aste­ri­ums im Gespräch war. Ein
Revolutionäre Bischöfe? "Fragment eines Jüngsten Gerichts" eines unbekannten Schülers von Hieronymus Bosch (Alte Pinakothek, München)
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Dialektik der entfesselten Macht

Von Vigi­li­us* I. Der Syn­oda­le Weg Der deut­sche Syn­oda­le Weg ist ein lehr­rei­cher Vor­gang für die gesam­te katho­li­sche Kir­che. Denn er stellt in sei­ner grob­schläch­ti­gen Unver­stellt­heit eine heu­ri­stisch gera­de­zu ein­zig­ar­ti­ge Apo­ca­lyp­sis der kirch­li­chen Selbst­de­kon­struk­ti­on dar. Bevor ich auf die ent­schei­den­de Grund­pro­ble­ma­tik ein­ge­he, schil­de­re ich zunächst einen Kon­flikt, der sich bei der sech­sten und letz­ten Sit­zung
Wie sich die Bilder gleichen: Konferenzraum und St. Fidelis
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Was glaubt ihr? Die falschen Antworten des Synodalen Irrwegs

Von einer Katho­li­kin „Ich kann nur hof­fen und beten, daß die­ser Irr­weg ein­fach bald ein Ende hat.“ (Erz­bi­schof Georg Gäns­wein, 23.1.2026) Denn statt wirk­li­cher Erneue­rung im Glau­ben füh­re er davon weg, ver­wäs­se­re ihn. Noch ist er nicht vor­bei. Die sech­ste und letz­te Syn­odal­ver­samm­lung ende­te zwar am 31. Janu­ar in Stutt­gart. Die Agen­da jedoch soll in einer
"Der Sonntag" ist die Kirchenzeitung der Diözese Limburg, hier beworben auf der Internetseite des Bistums
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Die synodale „anderskatholische“ Leitung des Bistums Limburg

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker In der Kir­chen­zei­tung „Der Sonn­tag“ für das Bis­tum Lim­burg wer­den in der Janu­ar-Aus­­­ga­­be Ori­en­tie­rungs­per­spek­ti­ven für die Orts­kir­che ausgegeben.
Jesus Christus
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Die nicht mehr verliebte Braut. Gedanken zum Heiligen Jahr 2025

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Ich begin­ne mit einer Vor­be­mer­kung: Syn­oda­li­tät im Sin­ne von Bera­tung und gegen­sei­ti­gem Hin­hö­ren und Ernst­neh­men, im Sin­ne von gegen­sei­ti­ger Aner­ken­nung der eige­nen, gott­ge­ge­be­nen Posi­ti­on (Amt und Cha­ris­ma) ist für mich eine Selbst­ver­ständ­lich­keit. Dar­um geht es mir im Fol­gen­den nicht, weil unbe­strit­ten. Um was es mir geht, ist Fol­gen­des: Die Kir­che
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Vom Zerfall des Priestertums (Teil I)

Von Vigi­li­us* Die Logik der Revo­lu­ti­on „Es geht um eine neue Kul­tur in der katho­li­schen Kir­che, die ernst nimmt, dass die Tau­fe das Wich­tig­ste ist … Der hier­ar­chi­schen Grund­struk­tur der katho­li­schen Kir­che wird mit Syn­oda­li­tät ein Ele­ment der ent­schei­den­den Mit­ver­ant­wor­tung aller Gläu­bi­gen sozu­sa­gen als kom­ple­men­tär hin­zu­ge­fügt – auf allen Ebe­nen: von der Pfar­rei über die
Was läßt die Kirche austrocknen?
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Matthias Sellmann und die jungen Priester – die mit dem Synodalen Weg nicht viel anfangen können

„Die Mehr­heit der jun­gen Prie­ster kann mit den The­men des Syn­oda­len Wegs nicht viel anfan­gen […] und frem­delt mit der moder­nen Welt.“ Das ist die Quint­essenz der Stu­die „Wer wird Prie­ster?“, die das Bochu­mer Zen­trum für ange­wand­te Pasto­ral­for­schung unter ihrem Lei­ter, dem Pasto­ral­theo­lo­gen Mat­thi­as Sell­mann, im Auf­trag der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz erstell­te. Der Auf­trag der Bischofs­kon­fe­renz
Die Banalität des Bösen. Mitglieder der 33. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister sowie -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK). Einzig Bayern widersetzte sich der Legalisierung der Tötung ungeborener Kinder.
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Eine Dammbruch-Argumentation gegen Lebensrecht und Menschenwürde

Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker Kürz­lich haben 15 der 16 Gleich­­stel­­lungs- und Fami­li­en­mi­ni­ste­rin­nen der Län­der auf einer Kon­fe­renz dem Vor­schlag einer Regie­rungs­kom­mis­si­on zuge­stimmt, Abtrei­bun­gen zumin­dest in der ersten Schwan­ger­schafts­pha­se aus dem straf­ge­setz­li­chen Rah­men zu ent­fer­nen, also eine neue Fri­sten­re­ge­lung ein­zu­füh­ren. Die 15 posi­ti­ven Voten stamm­ten von Par­tei­ver­tre­te­rin­nen der Grü­nen, SPD und Lin­ken, nur die bay­ri­sche CSU-Fami­­li­en­­mi­­ni­­ste­rin
Wokeness, Homo-Fahne, Corona-Maske, ein bezeichnendes Zeitdokument aus Berlin
Genderideologie

Das Schisma der woken Regenbogen-Fraktion – aber ohne Kirchenvermögen

Eini­ge Anmer­kun­gen von Giu­sep­pe Nar­di Die sechs­strei­fi­ge und teils noch ander­wei­tig ergänz­te Regen­bo­gen­fah­ne ist zum anti­christ­li­chen Kampf­sym­bol gewor­den, das wider das Kreuz steht. Das haben sich nicht etwa gläu­bi­ge Chri­sten so aus­ge­dacht. Ganz im Gegen­teil. Ihnen wur­de viel­mehr ein gött­li­ches Zei­chen weg­ge­nom­men. Der Regen­bo­gen steht in der Offen­ba­rungs­ge­schich­te für eines der älte­sten Zei­chen, in denen sich