Joseph de Maistre
Buchbesprechungen

Ein göttliches Eingreifen für die katholische Religion

Sein Aphorismus „Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient“ wird gern und oft zitiert, er selbst weckt in Abständen immer neu das Interesse von Essayisten und Wissenschaftlern: Joseph de Maistre. 2010 legte Marc Froidefont 2010 den Band Théologie de Joseph de Maistre vor, erschienen in den prestigeträchtigen Classiques Garnier in Paris. Tatsächlich scheint noch

Papst Franziskus: „Es ist eine Ehre, ein Revolutionär genannt zu werden"
Hintergrund

Franziskus, die Hölle und das Scalfari-Lehramt

(Rom) Das Ritual ist bekannt, und das seit viereinhalb Jahren, seit jener Kontaktaufnahme von Papst Franziskus mit Eugenio Scalfari im Sommer 2013. Gestern veröffentlichte Scalfari ein neues Interview mit seinem „Freund“ Franziskus. Neu ist eine „Distanzierung“ durch den Vatikan, wie manche katholische Medien behaupteten. Doch gibt es überhaupt eine Distanzierung? Und wenn ja, wovon hat

Der Exorzist
Nachrichten

Der Teufel & Pater Amorth

Gestern wurde der offizielle Trailer zum Dokumentarfilm „The Devil & Father Amorth“ (Der Teufel  & Pater Amorth) veröffentlicht. Ein Dokumentarfilm von William Friedkin, dem Regisseur von Der Exorzist, über einen der bekanntesten Exorzisten.

Links die Ermordung des Schriftstellers, russischen Generalkonsuls und Freimaurers August Friedrich von Kotzebue durch den Burschenschafter Karl Ludwig Sand; rechts die Hinrichtung Sands.
Buchbesprechungen

Die Karlsbadverschwörung – Protestantismus, Subversion und Staatsterror

Von Wolfram Schrems* Am 18. Oktober jährt sich das „Wartburgfest“ der Deutschen Burschenschaft zum 200. Mal. Die von Martin Luther angestoßene Revolution, die später als „Reformation“ in die offizielle Geschichtsschreibung einging, jährt sich kurz danach zum 500. Mal. Zwischen beiden Weltanschauungen besteht eine untergründige Verbindung. Die Amalgamierung beider durch eine radikale burschenschaftliche Gruppe wurde nach

Spanischer Kirchenhistoriker kritisiert Versuche, das historische Gedächtnis manipulieren zu wollen. Das sei besonders bedenklich, da in Spanien seit 1931 (fünf Jahre vor Ausbruch des Bürgerkrieges) Vertreter der Volksfront mit "revolutionären Exhumierungen" begonnen haben. Dabei wurden die Gräber von Klerikern und Ordensleuten aufgerissen und die Laien herausgezerrt als "Beweis", daß nach dem Tod nur die Verwesung ist, und als "Sieg" über die Religion und die Kirche. Im Bild: Volksfront-Vertreter mit der aus dem Grab geholten Leiche eines Priesters.
Christenverfolgung

Spaniens Bürgerkrieg gingen fünf Jahre der grausamsten Kirchenverfolgung voraus – Dokumente des Geheimarchivs des Vatikans veröffentlicht

(Madrid) Die Kirchenverfolgung seit 1931 durch das Volksfront-regierte Spanien war besonders grausam. Heute gibt es Versuche, die Geschichte umzuschreiben. Die historischen Fakten sprechen eine andere Sprache. Die Biblioteca de Autores Cristianos (BAC, Bibliothek christlicher Autoren) veröffentlichte soeben den fünften Band der Reihe „Die Zweite Republik und der Bürgerkrieg im Geheimarchiv des Vatikans“ des valencianischen Historikers Vicente

"Abscheuliche Plakate" tauchten Anfang Juli in Rom auf.
Genderideologie

Blasphemische Plakate in Rom

(Rom) Öffentliche Verkehrsmittel mit zweifelhafter Werbung sieht man in verschiedenen europäischen Städten. In London warben die Atheisten für eine gottlose Welt. In Wiens U-Bahn-Stationen werben Abtreibungskliniken für das Geschäft mit der Tötung ungeborener Kinder. In Madrids U-Bahn-Stationen wird derzeit großflächig für die Homosexualität geworben, während eine Buswerbung für die natürliche Familie aus einem Mann und

Der Pate Jacques Attali und sein Protége Emmanuel Macron. Ein Blick in die Geisteswelt eines mächtigen Mannes.
Genderideologie

„Der Pate“ hinter Macron: Jacques Attali und dessen apokalyptische Zukunftswelt

(Paris) Frankreichs neuer Staatspräsident heißt Emmanuel Macron. Dieses Ergebnis, dazu brauchte man kein Hellseher zu sein, stand bereits am Abend des ersten Wahlgangs fest. Unten, beim Volk, das von manchen nur als Stimmvieh gesehen wird, sieht eine Parlaments- und Präsidentschaftswahl etwas anders aus als für die oben. Wenn Menschen zunehmend den Eindruck einer gewissen Austauschbarkeit