Die Analyse zum nachsynodalen Schreiben Querida Amazonia und die Frage: Wer ist nun eigentlich Papst in Rom?
Hintergrund

Querida Amazonia – die Analyse. Und die Frage: Wer ist eigentlich Papst?

(Rom) Die Erleichterung darüber, daß von Papst Franziskus mit dem nachsynodalen Schreiben Querida Amazonia nicht Hand an den priesterlichen Zölibat gelegt wurde, ist in der katholischen Welt spürbar. Manche Kreise bleiben dennoch zurückhaltend und fragen sich, wie lange es dauern werde, bis der nächste Angriff auf den Zölibat beginnen wird. Das ist verständlich. So berechtigt

Kardinal Cordes warnt seine deutsche Mitbrüder im Bischofsamt, mit dem "synodalen Weg" werde ein illegitimer, vor allem aber ein "gefährlicher Weg" beschritten.
Nachrichten

Kardinal Cordes: „Synodaler Weg“ illegitim und gefährlich

Die Deutsche Bischofskonferenz geht mit dem „Synodalen Weg“ einen „sehr gefährlichen“ Weg, der die Tür zu einem möglichen Schisma aufstößt. Mit deutlichen Worten kritisiert der deutsche Kardinal Paul Josef Cordes den von Kardinal Reinhard Marx und Bischof Franz-Josef Bode angestoßenen Synodenweg, den die deutschen Bischöfe heute in Frankfurt am Main eröffnen wollen.

'Bischöfinnen' der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Schweden, Eva Brunne, 2.v.l.
Genderideologie

„Sie werden nicht aufhören, bis sie eine lesbische Päpstin in Rom installiert haben“

(Madrid) Der bekannte spanische Priester Santiago Martín, Gründer der Franziskaner Mariens, nahm in seiner wöchentlichen Ansprache auf Magnificat.tv zu den jüngsten Bestrebungen progressiver Kirchenkreise Stellung, verheiratete Priester und Frauen zum Weihesakrament zulassen zu wollen. Die Forderungen führen die Kirche auf einen Weg „ohne Zukunft“, so der Priester.

Mit einem "dringlichen Aufruf" wendet sich die Katholische Jugendbewegung gegen den "Synodalen Weg" von DBK und ZdK.
Genderideologie

Weckruf gegen den „Synodalen Weg“

Die Deutsche Bischofskonferenz setzt sich mit kirchlichen Laienverbänden wie dem Zentralkomitee deutscher Katholiken (ZdK) oder dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) für den „Synodalen Weg“ an einen Tisch. In den kommenden zwei Jahren diskutieren 230 Teilnehmer in vier Foren über Frauenpriestertum, Zölibat, Sexualmoral und Gewaltenteilung. „Geht es nach dem ZdK, sollen diese urkatholischen Bastionen

Schreiben von einer Katholikin an Kardinal Reinhard Marx zu seinem „Synodalen Weg“
Forum

„Ihre Stimme zum Synodalen Weg“

Von einer Katholikin Vom 30. Januar bis zum 1. Februar findet in Frankfurt am Main die erste Synodalversammlung 2020 statt. Auf dem „Synodalen Weg“ macht sich die katholische Kirche in Deutschland unter der Regie der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken auf, die Zukunft der Kirche Jesu Christi an die Öffnung zentraler Bereiche

Jeanne Smits: „Eure Gleichmacherei der Geschlechter ist erbärmlich.“
Genderideologie

Jeanne Smits: „Wir wollen die Revolutionierung der Frauenrolle in der Kirche nicht“

Zum Widerstand gegen den „synodalen Weg“ von Kardinal Marx und der Deutschen Bischofskonferenz rief bei der Pressekonferenz der Acies ordinata am vergangenen Samstag in München die Französin Jeanne Smits auf, die Gründerin der katholischen, französischen Tageszeitung Présent, deren Chefredakteurin sie lange war. Die Initiatoren der Acies ordinata veröffentlichten einen Aufruf an die Katholiken in Deutschland,

Alexander von Tschugguel (l.): „Damit die Kirche keine NGO wird, müssen wir der Sendung Christi und der Tradition der Kirche treu bleiben“.
Hintergrund

Alexander Tschugguel: „Kirche darf nicht zur linken NGO werden“

An der Pressekonferenz, die am vergangenen Samstag anläßlich der Acies ordinata gegen den „synodalen Weg“ von Kardinal Reinhard Marx und der Deutschen Bischofskonferenz in München abgehalten wurde, nahm auch Alexander von Tschugguel teil. Der junge Mann aus Wien hatte während der Amazonassynode im Oktober 2019 die Figuren des lateinamerikanischen Götzen Pachamama in den Tiber entsorgt.

Michael Matt (2. v.l.): „Es braucht Widerstand gegen einen geistlichen Holocaust“. Pressekonferenz der Acies ordinata am vergangenen Samstag in München:
Hintergrund

Michael Matt: „Nein zum Weg in den seelischen Holocaust“

Im Zuge der Acies ordinata in München hatten die Initiatoren zu einer Pressekonferenz geladen, bei der klare Worte gegen den „synodalen Weg“ gesprochen wurden, wie man sie in der Kirche heute nur mehr selten hört. Michael J. Matt, der Chefredakteur der katholischen US-Zeitschrift The Remnant bezeichnete den „synodalen Weg“, den Kardinal Reinhard Marx der Kirche

Amazonassynode, zweiter Tag, dritte Generalkongregation: hinter Glaubenspräfekt Kardinal Luis Ladaria SJ sitzt Bischof Erwin Kräutler (roter Kreis).
Nachrichten

„Jesus hat dem Petrus nicht aufgetragen, sich um die Wasserqualität des Jordans zu kümmern“

(Rom) Der erste Tag der Amazonassynode, gestern, wurde gleich durch mehrere Paukenschläge geprägt. Kardinal Claudio Hummes, der engste Vertraute von Papst Franziskus in Sachen Amazonas-Agenda, forderte – als könne er es nicht erwarten – sofort die Abschaffung des priesterlichen Zölibats. In der Synodenaula mit ihrem handverlesenen Publikum erntete er damit Applaus. Gleichzeitig stellte Kardinal Gerhard