Valle de los Caidos, die monumentale Gedenkstätte, die unter dem Zeichen des Kreuzes die Versöhnung Spaniens nach dem Bürgerkrieg anstrebte, weshalb hier die Toten beider Seiten bestattet sind. Der Gründer, General Francisco Franco wurde nun aber von der sozialistischen Regierung entfernt und seine sterblichen Überreste umgebettet.
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Die Umbettung der sterblichen Überreste von General Franco – und das Geschichtsbewußtsein

Von Pietro De Marco* Vielen, besonders Spaniern, entgeht die Bedeutung der Umbettung der sterblichen Überreste von Francisco Franco aus der Valle de los Caidos, vor allem der tiefere, öffentliche ethische Rahmen, in dem diese geschieht. Das Ereignis setzt die Verdrängung der tragischen Komplexität und der menschlichen Lektion des Bürgerkrieges voraus und verschärft diese noch. Gemeint

Kommunistisch-anarchistische Kämpfer der "Internationalen Brigaden" rissen die Gräber von Ordensfrauen auf und warfen sie zum "Sieg" auf die Straße
Christenverfolgung

Spanien – 80 Jahre Initiative patriotischer Generäle zur Verteidigung von Kirche und Vaterland

Von Wolfram Schrems* Am Karmelitermarkt im 2. Wiener Gemeindebezirk gibt es ein Gedenkrelief für einen gewissen Alfred Ochshorn und einige kleinere Tafeln (im Format der sogenannten „Stolpersteine“) für andere Leute, die in Spanien „gegen den Faschismus kämpften“. Da sich der Beginn des Spanischen Bürgerkriegs, der 17. Juli 1936, bald zum achtzigsten Mal jährt, sei hier

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Spanischer Bischof entschuldigt sich für angebliche Unterstützung der Franco-Diktatur

(Madrid) Der spanische Vorsitzende der Bischofskonferenz, Ricardo Blazquez, hat sich im Namen der katholischen Kirche für die Unterstützung der Faschisten im Jahr 1936 und die darauffolgende Diktatur entschuldigt. Das berichtete die spanische Zeitung El Pais am Dienstag. „Bischof Blazquez entschuldigt sich bei der Gesellschaft für die Position der Kirchendiener während des Umsturzes und des Bürgerkriegs