Ist der Zölibat in Gefahr? Nein, beschwichtigt Bischof Arizmendi und verteidigt dessen „begrenzte“ Abschaffung.
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Ist der Zölibat in Gefahr? – Nein, er soll nur abgeschafft werden

(Mexi­­ko-Stadt) Msgr. Feli­pe Ariz­men­di, der eme­ri­tier­te Bischof der Pro­blem­diö­ze­se San Cri­sto­bal de las Casas im mexi­ka­ni­schen Chia­pas, mel­de­te sich erneut zu Wort, um – mit Blick auf die bevor­ste­hen­de Ama­zo­nas­syn­ode – die Ein­füh­rung eines ver­hei­ra­te­ten Prie­ster­tums zu ver­tei­di­gen. Die Zusam­men­hän­ge offen­ba­ren die Bedeu­tung die­ser Wort­mel­dun­gen, die ihm aller Wahr­schein­lich­keit die per­sön­li­che Ernen­nung zum Syn­oda­len durch

Hintergrund

Indio-Theologie, Chiapas-Experiment und Amazonassynode

(Rom/­Me­xi­­ko-Stadt) In vier­ein­halb Mona­ten wird im Vati­kan die von Papst Fran­zis­kus ein­be­ru­fe­ne Ama­zo­nas­syn­ode begin­nen. Ihre tie­fe­re Agen­da ist die Auf­he­bung des prie­ster­li­chen Zöli­bats und die Zulas­sung ver­hei­ra­te­ter Män­ner zum Prie­ster­tum. Des­halb erstaunt die Zurück­hal­tung in der Fra­ge von Bischof Feli­pe Ariz­men­di, der an „vor­der­ster Front“ gegen „ein ande­res Prie­ster­tum“ stand. Dabei hat­te Papst Fran­zis­kus Ariz­men­dis

In den 90er Jahren weihte Bischof Ruiz Garcia pber 300 verheiratete Diakone für sein Bistum, das nur 50 Priester zählte. Die Ehefrauen der "ständigen Diakone" waren in den Weiheakt eingebunden (siehe Bild), wenn auch unklar blieb, warum und wie genau.
Hintergrund

Wird „Experiment“ von San Cristobal de Las Casas wiederaufgenommen?

(Rom) Papst Fran­zis­kus ernann­te einen neu­en Bischof für die mexi­ka­ni­sche Diö­ze­se San Cri­sto­bal de Las Casas. Das Bis­tum galt lan­ge Zeit als Expe­ri­men­tier­feld eines neu­en, „indi­ge­nen Kle­rus“ für eine „auto­chtho­ne Kir­che“. Das Ziel war die Bre­chung des Prie­ster­z­ö­li­bats durch Ein­füh­rung eines ver­hei­ra­te­ten Prie­ster­tums. Obwohl die For­de­rung ein typisch „west­li­ches“ Phä­no­men ist, wur­de sie „indi­gen“ begrün­det.