Kardinal Dominik Duka OP
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Der letzte Abschied von Kardinal Dominik Duka

Von Ľubomír Urbančok* Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, dem 15. Novem­ber, erklang im berühm­ten goti­schen Dom der Hei­li­gen Veit, Wen­zel und Adal­bert das Requi­em von Antonín Dvořák. Prag war Schau­platz der Exe­qui­en eines der letz­ten Zeu­gen der kom­mu­ni­sti­schen Ver­fol­gung: des Kar­di­nals Domi­nik Duka, Erz­bi­schof von Prag und Pri­mas von Böh­men. Das Requi­em des berühm­ten tsche­chi­schen Kom­po­ni­sten ertön­te
Kardinal Dominik Duka, emeritierter Erzbischof von Prag, ist in den heutigen Morgenstunden verstorben
Genderideologie

Kardinal Dominik Duka ist tot: Er stellte sich Amoris laetitia entgegen und warnte vor neuen Totalitarismen

Kar­di­nal Domi­nik Duka, eme­ri­tier­ter Erz­bi­schof von Prag in der Tsche­chi­schen Repu­blik, ist gestor­ben.Er war erneut in ein Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wor­den, nach­dem er erst am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag dar­aus ent­las­sen wor­den war, um zu Hau­se wei­ter betreut zu wer­den. Im Mili­tär­kran­ken­haus ver­schied er in den frü­hen Mor­gen­stun­den des heu­ti­gen Tages. Kar­di­nal Duka wur­de 82 Jah­re alt. Mit
Falscher Bischof (links) ließ sich mit hohen Kurienvertretern fotografieren
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Die Bischöfe sehen es immer noch nicht

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* In den ver­gan­ge­nen Mona­ten habe ich eini­ge Arti­kel dem Wider­stand und der Blind­heit eini­ger gewid­met, zu erken­nen, daß wir uns in einem epo­cha­len Wan­del befin­den, um es in der Spra­che von Javier Milei zu sagen: „Sie sehen es nicht“. Ich weiß nicht, wie lan­ge die­ser Wan­del andau­ern wird (Mona­te, Jah­re, Jahr­zehn­te?) oder
Zwei Dominikaner: der hl. Thomas von Aquin und Pater Réginald Garrigou-Lagrange
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Das Leben eines unnachgiebigen Philosophen und Theologen: Pater Réginald Garrigou-Lagrange (1877–1964)

Von Abbé Chri­sto­phe Vignaux* Nur weni­ge wis­sen, daß der berühm­te Phi­lo­soph und Theo­lo­ge aus dem Domi­ni­ka­ner­or­den Régi­nald Gar­ri­­gou-Lagran­­ge (1877–1964) aus der Gas­co­gne stammt, obwohl kei­ne Stra­ße in Auch, sei­ner Hei­mat­stadt, sei­nen Namen trägt. Wir geben hier die Grund­zü­ge die­ses Lebens wie­der, das an den Ufern des Gers begann und sich dann größ­ten­teils an den Ufern
Papst Franziskus mit Kardinal Schönborn. Der Wiener Erzbischof, der Johannes Paul II. und besonders Benedikt XVI. "nahestand", wurde zum großen Interpreten der bergoglianischen Neuerungen
Genderideologie

Kardinal Schönborn und der Kurswechsel als Überlebensstrategie

Am 22. Janu­ar voll­ende­te Kar­di­nal Chri­stoph Schön­born sein 80. Lebens­jahr. Am sel­ben Tag wur­de er als Erz­bi­schof von Wien eme­ri­tiert und ver­lor sein Stimm­recht im Kon­kla­ve. Aus dem kon­ser­va­ti­ven Kir­chen­mann, der Johan­nes Paul II. und Bene­dikt XVI. nahe­stand, wur­de einer der Haupt­in­ter­pre­ten von Fran­zis­kus. An die­sen Wan­del erin­nert der Sozi­al­ethi­ker Ste­fa­no Fon­ta­na und kri­ti­siert die
Nachrichten

„Ich denke an Gustavo“

Papst Fran­zis­kus ließ in den sozia­len Netz­wer­ken eine Video­bot­schaft zum Tod des perua­ni­schen Domi­ni­ka­ners Gustavo Gut­iérrez, des „Vaters der Befrei­ungs­theo­lo­gie“, ver­öf­fent­li­chen. P. Gut­iérrez, Jahr­gang 1928, war am 22. Okto­ber in sei­ner Hei­mat­stadt Lima in Peru im Alter von 96 Jah­ren verstorben.
Der nominierte Kardinal Timothy Radcliffe wird zum nächsten Problemfall für Papst Franziskus
Genderideologie

Ist der homophile Neo-Kardinal Timothy Radcliffe ein Lügner und Rassist?

Der 7. Dezem­ber, an dem Papst Fran­zis­kus 21 neue Kar­di­nä­le kre­ieren will, ist noch fern, doch es flie­gen schon die Fun­ken. Einer der jüng­sten nomi­nier­ten Pur­pur­trä­ger, der Indo­ne­si­er Pas­ka­lis Bru­no Syu­kur, gab über­ra­schend sei­nen Ver­zicht auf die Kar­di­nals­wür­de bekannt, wäh­rend ein zwei­ter, der homo­phi­le Eng­län­der Timo­thy Rad­clif­fe, sich bald zum Ver­zicht genö­tigt sehen könnte.
Eine der ältesten bekannten Herz-Jesu-Darstellungen befindet sich in dem Tiroler Bergdorf Mellaun
Nachrichten

Das Heiligste Herz Jesu

(Rom) Papst Fran­zis­kus bestä­tig­te heu­te, daß er ein Doku­ment über das Hei­lig­ste Herz Jesu vor­be­rei­te­te. Zuvor hat­te bereits der Vor­sit­zen­de der Spa­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz ein sol­ches Doku­ment ange­kün­digt und dafür die Form einer Exhorta­tio (Ermah­nung) genannt. Die­ses Detail bestä­tig­te Fran­zis­kus heu­te mor­gen bei der Gene­ral­au­di­enz auf dem Peters­platz nicht. Die Begei­ste­rung im gläu­bi­gen Volk, daß Fran­zis­kus
Nach der Entdeckung Amerikas kam es zu vielfacher Ausbeutung der indianischen Bevölkerung, gegen die von Missionaren und der Kirche angekämpft wurde.
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Katholische Missionare gegen Kolonialismus und Sklaverei

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker Ange­sichts der vom kana­di­schen Staat kolo­nia­li­stisch aus­ge­rich­te­ten Inter­nats­schu­len für Indi­ge­ne noch im 20. Jahr­hun­dert ist eine Refle­xi­on auf die Kon­tro­ver­sen zu den Anfän­gen des früh­neu­zeit­li­chen Kolo­nia­lis­mus eben­so unum­gäng­lich wie erhel­lend. Die bei­den See­fah­rer­na­tio­nen Por­tu­gal und Spa­ni­en ent­wickel­ten zu Anfang des 15. Jahr­hun­derts hoch­see­taug­li­che Trans­port­schif­fe, die Kara­vel­len. Die segel­tech­nisch ver­bes­ser­te Take­la­ge
Papst Pius V. regierte von 1566 bis 1572 und wurde 1712 heiliggesprochen.
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Der heilige Pius V.: 450 Jahre nach seinem Tod

Von Cri­sti­na Sic­car­di* Vor der Kir­che der hei­li­gen Petrus und Pan­ta­le­on auf der Piaz­za Car­di­na­le Bog­gia­ni in Bos­co Maren­go in der Pro­vinz und Diö­ze­se Ales­sand­ria wur­de die monu­men­ta­le Sta­tue, die dem Domi­ni­ka­ner­papst Miche­le Ghis­lie­ri gewid­met ist, bereits im Jahr 2019 restau­riert, um den 450. Jah­res­tag des Dies nata­lis des hei­li­gen Pius V. (1572–2022) zu bege­hen.