Der Schein trügt: Auch die Kirche San Marcello al Corso ist geschlossen. Im Bild der Besuch von Papst Franziskus am 15. März.
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Die verschlossene Kirchentür von San Marcello al Corso

(Rom) Zu den Kurio­si­tä­ten die­ser Tage und der kirch­li­chen Maß­nah­men zur Ein­däm­mung der Coro­na­­vi­rus-Pan­­de­­mie gehö­ren die ver­schlos­se­nen Türen der Kir­che San Mar­cel­lo al Cor­so. Katho​li​sches​.info titel­te am ver­gan­ge­nen Mon­tag: „Die ‚offe­ne Kir­che‘ fei­ert Ostern hin­ter ver­schlos­se­nen Türen“. Das gilt gleich in mehr­fa­cher Hin­sicht und kon­kret auch im Zusam­men­hang mit der Fuß­wall­fahrt von Papst Fran­zis­kus vom
Erzbischof Crepaldi, Bischof von Triest und herausragender Vertreter der katholischen Soziallehre, stellt in seiner jüngsten Stellungnahme den Tod der EU fest – Todesursache: Coronavirus.
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Erzbischof Crepaldi: „Die EU ist tot! Todesursache: Coronavirus“

Erz­bi­schof Giam­pao­lo Cre­pal­di, der Bischof von Tri­est und eme­ri­tier­te Vor­sit­zen­de des Inter­na­tio­nal Obser­va­to­ry Car­di­nal Van Thu­an for the Social Doc­tri­ne of the Church (Kar­­di­nal-Van-Thu­an-Beob­­ach­tungs­­­stel­­le für die Sozi­al­leh­re der Kir­che), gehört zu den her­aus­ra­gen­den Ver­tre­tern der katho­li­schen Sozi­al­leh­re. Er ver­öf­fent­lich­te nun ein Doku­ment über die Coro­na­­vi­rus-Kri­­se, in dem er „den Tod der Euro­päi­schen Uni­on durch das
Leere Straßen und Plätze in Rom: die Via della Conciliazione.
Hintergrund

Zwei Dekrete des Papstes, die innerhalb von 24 Stunden zurückgenommen wurden

(Rom) Das Kir­chen­ober­haupt soll­te Leucht­turm und Füh­rer sein, doch im Vati­kan herrscht ein gro­ßes Durch­ein­an­der. Wenn die Welt in Unord­nung gerät, soll­te der Papst ein Hort der Ruhe sein. Das Bild, das sich der­zeit zeigt, sieht aller­dings anders aus. „Der Vati­kan im Durch­ein­an­der“, schreibt der bekann­te Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Zwei­mal erteil­te Papst Fran­zis­kus in den
belagert Timur Lenk (Tamerlan), der „Schrecken der Welt“, mit dem Coronavirus die westliche Welt?
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Timur Lenk ante portas?

Von Rober­to de Mat­tei* Die viel­leicht schreck­lich­ste Gestalt des schreck­li­chen 14. Jahr­hun­derts war Timur Lenk (1336–1405), auch bekannt als Tame­r­lan. Er war ein wil­der und uner­bitt­li­cher Erobe­rer und wur­de der „Schrecken der Welt“ genannt, weil er Asi­en von Syri­en und der Tür­kei bis zu den Gren­zen Chi­nas und von Mos­kau bis Delhi ver­wü­ste­te. Er stamm­te
Leonardo Boff sieht im Coronavirus eine „Vergeltung“ von „Gaia“ und erntet damit Applaus.
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Das Coronavirus ist eine Strafe … dixit Leonardo Boff

(Bra­si­lia) Leo­nar­do Boff wur­de als Befrei­ungs­theo­lo­ge, mar­xi­sti­scher Theo­re­ti­ker und Kir­chen­re­bell bekannt. Boff trat vor bald 30 Jah­ren aus dem Fran­zis­ka­ner­or­den aus und leg­te sein Prie­ster­tum ab. Als Lai­en­theo­lo­ge ent­wickel­te er die mar­xi­sti­sche Befrei­ungs­theo­lo­gie zur mar­xi­sti­schen Öko­be­frei­ungs­theo­lo­gie wei­ter und ent­fern­te sich syste­ma­tisch von der Kir­che und dem christ­li­chen Glau­ben. Heu­te tritt er im lin­ken Spek­trum als
Pfarrer Scott Holmer richtete einen befahrbaren Beichtstuhl auf dem Parkplatz bei der Pfarrei ein, um auf den Coronavirus zu reagieren.
Liturgie & Tradition

Coronavirus: Pfarrer bietet „befahrbaren Beichtstuhl“ an

(Washing­ton) Die Coro­na­­vi­rus-Pan­­de­­mie stellt eine Her­aus­for­de­rung für die Prie­ster dar. Das gilt beson­ders seit den mas­si­ven Ein­grif­fen von Diö­ze­san­bi­schö­fen. Eine gan­ze Rei­he von Prie­stern reagie­ren mit eige­nen Initia­ti­ven. Dazu gehört Pfar­rer Scott Hol­mer von der Pfar­rei St. Edu­ard dem Beken­ner im US-Staat Mary­land, die zum Erz­bis­tum Washing­ton gehört. Er kommt den Gläu­bi­gen ent­ge­gen, wenn die­se
Weihwasserbecken in der Kirche: Im Zeichen des Kreuzes wirst du siegen.
Hintergrund

Sollen wir Gott vertrauen oder müssen wir uns vor Ihm schützen? – Der beispiellose Angriff auf Weihbischof Eleganti

Im Zusam­men­hang mit der Coro­na­­vi­rus-Pan­­de­­mie tre­ten eine Rei­he von Fra­gen auf, die nach einer Ant­wort ver­lan­gen. Eine Ana­ly­se aus meh­re­ren Per­spek­ti­ven leg­te Prof. Rober­to de Mat­tei als Laie vor. Als Bischof ergriff Msgr. Mari­an Ele­gan­ti, Weih­bi­schof von Chur, das Wort. Für Kath­tu­be nahm er am 10. März zum The­ma „Kir­che & Coro­na – Wie kön­nen
Forum

Ist Coronavirus eine Strafe Gottes? Politische, historische und theologische Überlegungen

Von Rober­to de Mat­tei*  Das The­ma mei­ner Aus­füh­run­gen lau­tet: „Die neu­en Sze­na­ri­en in Euro­pa mit und nach dem Coro­na­vi­rus“. Ich wer­de nicht aus medi­zi­ni­scher oder natur­wis­sen­schaft­li­cher Sicht über die­ses The­ma spre­chen: Dazu habe ich kei­ne Kom­pe­tenz. Statt­des­sen wer­de ich mich mit dem The­ma unter drei ande­ren Gesichts­punk­ten befas­sen: dem Stand­punkt des Poli­tik- und Sozi­al­wis­sen­schaft­lers, dem
„Die Reue des Petrus“ – eine geistliche Handreichung für Coronavirus-Erkrankte.
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Coronavirus: Geistliche Handreichung für Erkrankte und Menschen in Quarantäne

Pao­lo D’An­go­na, Prie­ster des Bis­tums Roer­mond, hat eine geist­li­che Hand­rei­chung für Pati­en­ten in Kran­ken­häu­sern und in Qua­ran­tä­ne ver­faßt. Sie rich­tet sich vor allem an direkt Betrof­fe­ne und iso­lier­te Men­schen. Die Lage ist ernst, es gibt Todes­fäl­le. Es ist daher gut, auch die letz­ten Din­ge zu beden­ken. Dar­um geht es der Hand­rei­chung, um die Din­ge, die