Das Buch der US-amerikanischen Publizistin Julia Meloni rekonstruiert Entstehung, Aktivität und ideologische Hintergründe der "Mafia von Sankt Gallen".
Forum

Die „Mafia von Sankt Gallen“. Das Buch von Julia Meloni

Von Rober­to de Mattei* Wer ver­ste­hen will, was sich hin­ter der am 10. Okto­ber von Papst Fran­zis­kus eröff­ne­ten Syn­ode über die Syn­oda­li­tät ver­birgt, kommt um das kürz­lich erschie­ne­ne Buch von Julia Melo­ni „The St. Gal­len Mafia“ (Die Mafia von Sankt Gal­len, TAN, 2021), nicht her­um, das deren histo­ri­sche und ideo­lo­gi­sche Vor­aus­set­zun­gen auf­stö­bert und nachzeichnet.

P. Pascual Cebollada SJ, der Postulator im Seligsprechungsverfahren für Ordensgeneral Pedro Arrupe (Bild).
Hintergrund

Der „andere“ Kulturkampf von Jesuiten und Vatikan

(Rom) Am Diens­tag, den 5. Febru­ar wur­de das Selig­spre­chungs­ver­fah­ren für Pedro Arru­pe auf diö­ze­saner Ebe­ne eröff­net. Der Jesu­it Arru­pe gilt als der umstrit­ten­ste aller „Schwar­zen Päpste“. 

Papst Franziskus, der absolute Monarch, verlangte von der Italienischen Bischofskonferenz eine Änderung des Vaterunsers.
Hintergrund

Papst Franziskus, der absolute Monarch

(Rom) Unter dem Pseud­onym Marcan­to­nio Colon­na nann­te der bri­ti­sche Histo­ri­ker Hen­ry Sire Papst Fran­zis­kus einen „Dik­ta­tor­papst“. Der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster nennt das regie­ren­de Kir­chen­ober­haupt nun einen „abso­lu­ten Mon­ar­chen“ und schil­dert die Hin­ter­grün­de, die in Ita­li­en zur Neu­fas­sung des Vater­un­sers führten.

Papst Franziskus beim Earth Day der Fokolarbewegung 2016
Hintergrund

Der Konflikt zwischen Fokolarini und Jesuiten um die Seligsprechung von Chiara Lubich

(Rom) Seit dem ver­gan­ge­nen 26. Mai ist Msgr. Ange­lo Becciu, der frü­he­re Sub­sti­tut im vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­ta­ri­at, Prä­fekt der Kon­gre­ga­ti­on für die Selig- und Hei­lig­spre­chungs­pro­zes­se. Am 28. Juni kre­ierte ihn Papst Fran­zis­kus auch zum Kar­di­nal. Der neue Kar­di­nal­prä­fekt ist seit lan­gem mit der Foko­lar­be­we­gung ver­bun­den. Des­halb gilt es als wahr­schein­lich, daß Chia­ra Lub­ich, die Grün­de­rin und

Frauenpriestertum
Hintergrund

Schönborn widerspricht der Glaubenskongregation?

(Rom) Wiens Erz­bi­schof, Chri­stoph Kar­di­nal Schön­born, wird von der pro­gres­si­ven bri­ti­schen Wochen­zei­tung The Tablet zum The­ma Frau­en­prie­ster­tum gegen Glau­bens­prä­fekt Luis Ladar­ia Fer­rer in Stel­lung gebracht. Ein Wider­spruch dage­gen war aus Wien noch nicht zu hören.

Erzbischof Luigi Negri wirft mit seinem neuen Buch "Die Herausforderungen" (Le sfide) der „halben katholischen Welt“ den Fehdehandschuh hin von Kasper bis zum Jesuitengeneral (und auch dem regierenden Papst).
Buchbesprechungen

Erzbischof Negris neues Buch in einem „Klima der Vergeltung“

(Rom) Erz­bi­schof Lui­gi Negri gehört zu den mar­kan­te­sten Bischofs­ge­stal­ten der heu­ti­gen Kir­che. Man­che sind über­zeugt, daß er des­halb – obwohl bei bester Gesund­heit – von Papst Fran­zis­kus mit Voll­endung des 75. Lebens­jah­res sofort als Erz­bi­schof von Fer­ra­­ra-Com­ac­chio eme­ri­tiert wur­de. Erz­bi­schof Negri, den Bene­dikt XVI. beson­ders schätz­te, stammt aus der Gemein­schaft Com­mu­nio­ne e Libe­ra­zio­ne (CL), zu

Anselm Grün
Nachrichten

Papst Franziskus empfiehlt Anselm Grün. Allen Ernstes?

(Rom) Ein Papst ist ein Mensch wie ande­re, und wie ande­re kann er klei­ne­re und grö­ße­re Laster haben. Johan­nes XXIII. zum Bei­spiel war Rau­cher. Aus sei­ner Zeit als Kar­di­nal sind Bil­der über­lie­fert, die ihn mit einer Ziga­ret­te in der Hand zei­gen. Als Papst ver­mied er sol­che Auf­trit­te in der Öffent­lich­keit. Er woll­te ande­ren Men­schen kein

Benedikt XVI.
Hintergrund

Fünf Jahre Amtsverzicht von Benedikt XVI. und viele offene Fragen

(Rom) Eigent­lich war es schon gestern, 11. Febru­ar, doch heu­te ist der Rosen­mon­tag. Am Rosen­mon­tag vor fünf Jah­ren schlug ein Blitz aus hei­te­rem Him­mel in die Kir­che ein – im über­tra­ge­nen und im wört­li­chen Sinn. Papst Bene­dikt XVI. gab völ­lig über­ra­schend sei­nen Amts­ver­zicht zum Monats­en­de bekannt. Ein Ereig­nis, von dem sich die Kir­che bis heu­te