Am dreißigsten Tag nach dem Tod von Benedikt XVI. zelebrierte Erzbischof Gänswein ein Seelenamt im Vatikan.
Nachrichten

Msgr. Gänswein zelebrierte zum Dreißigsten ein Seelenamt für Benedikt XVI.

(Rom) Am 30. Tag nach dem Tod von Bene­dikt XVI. zele­brier­te Kuri­en­erz­bi­schof Georg Gäns­wein gestern ein See­len­amt in den Vati­ka­ni­schen Grot­ten. Dies teil­te die Vati­ka­ni­sche Stif­tung Joseph Rat­z­in­­ger-Bene­­dikt XVI. mit.
Das von Msgr. Georg Gänswein herausgegebene jüngste Buch versammelt veröffentlichte und unveröffentlichte Texte von Benedikt XVI. aus seinen letzten zehn Jahren.
Forum

Das Vermächtnisbuch von Benedikt XVI. – eine Bestätigung

Von Rober­to de Mat­tei* Ein Medi­en­wir­bel beglei­te­te die Ver­öf­fent­li­chung meh­re­rer Bücher, die nach dem Tod von Bene­dikt XVI. erschie­nen sind. Zu den bei­den Gesprächs­bü­chern von Msgr. Georg Gäns­wein mit Save­r­io Gaeta: „Nien­t’al­t­ro che la veri­tà“ („Nichts als die Wahr­heit. Mein Leben an der Sei­te von Bene­dikt XVI.“, Piem­me, 336 Sei­ten) und von Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler
Papst Franziskus gab Nicole Winfield von AP ein ausführliches Interview zu aktuellen Themen.
Nachrichten

Das große Papst-Interview: „Benedikt XVI. war ein Sklave“

(Rom) Inter­views wur­den von Päp­sten nur höchst sel­ten gege­ben. Unter Papst Fran­zis­kus hat sich das geän­dert. Er nützt das Inter­view als ein Haupt­kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel. Jüngst gewähr­te er Asso­cia­ted Press (AP), einer der Big Three unter den inter­na­tio­na­len Pres­se­agen­tu­ren, ein sol­ches. Geführt wur­de das gestern ver­öf­fent­lich­te Inter­view von der AP-Vati­­ka­­ni­­stin Nico­le Win­field auf spa­nisch mit einem Pot­pour­ri
Der manipulierte Brief von Benedikt XVI. Sandro Magister listet sieben Enthüllungen der vergangenen 20 Jahre auf.
Hintergrund

Die wahre Geschichte von sieben Geheimdokumenten

(Rom) Jüngst ent­hüll­te der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster, daß der am 10. Janu­ar über­ra­schend ver­stor­be­ne Kar­di­nal Geor­ge Pell der Autor jener auf­se­hen­er­re­gen­den Denk­schrift ist, die im Früh­jahr 2022 unter dem Pseud­onym Demos im Kar­di­nals­kol­le­gi­um ver­brei­tet wur­de und in San­ta Mar­ta für Unru­he sorg­te. Die Denk­schrift, eine ver­nich­ten­de Kri­tik am Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus, gilt heu­te als
Forum

Zur Lage der Kirche – eine neue Kolumne

Katho​li​sches​.info beginnt heu­te die neue Kolum­ne „Zur Lage der Kir­che“ des öster­rei­chi­schen Prie­sters Micha­el Gurt­ner. Des­sen Auf­satz: „Die aktu­el­le Glau­bens­kri­se der Kir­che hat ihren Grund in der neu­en Mes­se“, eine ein­drucks­vol­le Apo­lo­gie des über­lie­fer­ten Ritus, fand inter­na­tio­na­le Beach­tung. Nun legt der Autor nach. Er ant­wor­tet auf 70 Fra­gen, die ihm in jüng­ster Zeit in Gesprä­chen
Glauben und Vernunft, die Begegnung des Menschen mit Gott.
Forum

Liberale und illiberale Demokratie

Von Fried­rich Romig Vik­tor Orbán, der lang­jäh­ri­ge unga­ri­sche Mini­ster­prä­si­dent, hat in einer sei­ner gro­ßen Reden den Unter­schied zwi­schen libe­ra­ler und illi­be­ra­ler Demo­kra­tie sehr prä­zi­se defi­niert: „Laßt uns ganz ein­deu­tig beken­nen: Die christ­li­che Demo­kra­tie ist nicht libe­ral. Die libe­ra­le Demo­kra­tie ist libe­ral. Die christ­li­che Demo­kra­tie ist kraft ihrer Defi­ni­ti­on nicht libe­ral: Sie ist, wenn sie so wol­len,
Will Papst Franziskus den überlieferten Ritus noch mehr unterdrücken? Das behaupten Gerüchte, die nach dem Tod von Benedikt XVI. kursieren.
Liturgie & Tradition

Plant Papst Franziskus „eine zusätzliche Unterdrückung“ des überlieferten Ritus?

(Rom) Der Tod von Bene­dikt XVI. hat die Gerüch­te­kü­che in Rom stark ange­heizt. Der Nebel ist dicht, da in tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Krei­sen die Sor­ge groß ist, nach dem Able­ben des gro­ßen Schutz­pa­trons, Opfer einer ver­spä­te­ten „Rache“ von Papst Fran­zis­kus an sei­nem Vor­gän­ger zu wer­den. Seit eini­gen Tagen wird gerüch­te­wei­se kol­por­tiert, Fran­zis­kus berei­te ein wei­te­res Doku­ment zur
Taufe Konstantins durch Papst Silvester.
Forum

Benedikt und die Geschichte

Im nach­fol­gen­den Auf­satz, den der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster ver­öf­fent­lich­te, befaßt sich der Histo­ri­ker Rober­to Per­ti­ci mit dem Geschichts­den­ken von Bene­dikt XVI., das die­ser von der Heils­ge­schich­te ablei­tend in sei­ner Enzy­kli­ka Spe sal­vi vor­ge­legt hat. Der Tod Bene­dikts soll Anstoß sein, mit neu­em Inter­es­se und Ansporn sich mit sei­nen Tex­ten zu befas­sen, beson­ders mit einem so
Kardinal Joseph Zen, nachdem er am Morgen des 5. Januar persönlich Abschied von Benedikt XVI. genommen hatte.
Hintergrund

Kardinal Zen: „Tendenziöse Verallgemeinerungen von Franziskus haben viele Menschen verletzt“

Kar­di­nal Joseph Zen, eme­ri­tier­ter Bischof von Hong­kong und graue Emi­nenz der chi­ne­si­schen Unter­grund­kir­che, wird von chi­ne­si­schen Katho­li­ken als „leben­der Hei­li­ger“ ver­ehrt. Er selbst weist das ent­schie­den von sich. Im kom­mu­ni­sti­schen Chi­na droht dem Kar­di­nal, der die Kir­chen­ver­fol­gung und die neue vati­ka­ni­sche Ost­po­li­tik kri­ti­siert, lebens­lan­ge Haft. Den 91jährigen scheint das nicht zu beein­drucken. Im Mai 2022
Seit März 2016 steht in den Vatikanischen Grotten ein leerer Sarkophag (rechts). Papst Franziskus hatte ihn in Auftrag gegeben nach dem Vorbild des Sarkophags von Johannes Paul I. – aber für Benedikt XVI.
Nachrichten

„Bergoglio träumte von Benedikts Grab“

(Rom) Kle­ri­ka­ler Humor gilt als spe­zi­el­le Form des Humors. Für Außen­ste­hen­de fällt er durch eine fei­ne Klin­ge auf, ist aber nicht immer ganz nach­voll­zieh­bar. Dazu gehört viel­leicht auch die Tat­sa­che, daß bei­de Päp­ste, sowohl Bene­dikt XVI. als auch Fran­zis­kus, das ehe­ma­li­ge Grab von Johan­nes Paul II. als letz­te Ruhe­stät­te für sich aus­er­ko­ren hat­ten. Im Vati­kan