Erzbischof Brandes bei seiner Predigt in Aparecida.
Liturgie & Tradition

„Der Drache des Traditionalismus“

(Bra­si­lia) Apa­re­ci­da ist der bedeu­tend­ste Mari­en­wall­fahrts­ort in Bra­si­li­en. Er spielt aber auch für Papst Fran­zis­kus eine beson­de­re Rol­le. 2016 ernann­te er den der­zeit amtie­ren­den Erz­bi­schof, der die bra­si­lia­ni­sche Regie­rung angreift und im „Dra­chen des Tra­di­tio­na­lis­mus“ die größ­te Bedro­hung für die Kir­che sieht.

Bischof Luiz Demetrio Valentini: Wegen des Priestermangels die Laienzelebration einführen.
Nachrichten

Brasilianischer Bischof fordert wegen des Priestermangels die Laienzelebration

(Bra­si­lia) Bra­si­li­ens Epi­sko­pat ist seit Jahr­zehn­ten befrei­ungs­theo­lo­gisch durch­tränkt. Die Fol­gen sind dra­ma­tisch. Die Qua­li­tät der katho­li­schen Ver­kün­di­gung ist schwach und sozi­al­po­li­tisch domi­niert. Daher fin­det eine mas­si­ve Abwan­de­rung von Katho­li­ken in evan­ge­li­ka­le Gemein­schaf­ten statt, die aus den USA ins Land gekom­men sind. Der eme­ri­tier­te Bischof Luiz Deme­trio Valen­ti­ni von Jales beklag­te in einer Pre­digt im Mari­en­wall­fahrts­ort

Papst Franziskus im Gespräch mit Redakteuren von El Pais
Nachrichten

Papst Franziskus: „Befreiungstheologie war eine positive Sache in Lateinamerika“

(Rom) Die spa­ni­sche Tages­zei­tung El Pais ver­öf­fent­lich­te in ihrer gest­ri­gen Sonn­tags­aus­ga­be ein aus­führ­li­ches Inter­view mit Papst Fran­zis­kus. Dar­in sag­te das katho­li­sche Kir­chen­ober­haupt, daß die „Befrei­ungs­theo­lo­gie eine posi­ti­ve Sache für Latein­ame­ri­ka war“, „man in Chi­na die Reli­gi­on prak­ti­zie­ren“ kön­ne und er „wegen mei­ner Sün­den viel mehr unver­stan­den“ sein müß­te. Ein Aus­zug.

Protestantische Pastorin zertrümmert eine Marienstatue
Nachrichten

„Pastorin“ zertrümmert Statue Unserer Lieben Frau von Aparecida

(Rio de Janei­ro) Die „Pasto­rin“ einer pro­te­stan­ti­schen Kon­gre­ga­ti­on zer­trüm­mer­te eine Sta­tue Unse­rer Lie­ben Frau von Apa­re­ci­da. Die Sze­ne wur­de gefilmt und kam an die Öffent­lich­keit. Die gro­ße Empö­rung, die dadurch aus­ge­löst wur­de, führ­te dazu, daß sich die Frau in einem Video für ihre Tat ent­schul­dig­te.