Der Papst-Vertraute Erzbischof Charles Scicluna startet nach vier Jahren einen neuen Angriff gegen den priesterlichen Zölibat.
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Papst-Vertrauter: „Kirche sollte Zölibatsregel ernsthaft überdenken“

(Rom) Einst galt er als treu­er Gefolgs­mann von Papst Bene­dikt XVI., doch heu­te for­dert er für Prie­ster die Mög­lich­keit, hei­ra­ten zu kön­nen. Die Rede ist von Msgr. Charles Sci­clu­na, dem Erz­bi­schof von Mal­ta und bei­geord­ne­ten Sekre­tär des Glau­bens­dik­aste­ri­ums in Rom, des­sen Dok­tor­va­ter an der Päpst­li­chen Uni­ver­si­tät Gre­go­ria­na 1991 der heu­ti­ge Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke war.
Das Corna/ILY-Zeichen breitet sich in der Kirche aus. Rechts Papst Franziskus, links eine Moderatorin von Radio Vatikan.
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Die gehörnte Hand

(Rom) Papst Fran­zis­kus mach­te es vor: Inzwi­schen fin­det ein zwei­deu­ti­ges Hand­zei­chen in der Kir­che wei­te­re Nachahmer.
Segensautomat
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Fiducia supplicans als „Lehre aller Zeiten“ oder: Warum wir Tuchos Katechese brauchen

Von einer Katho­li­kin Mit Ver­laub, es reicht lang­sam, Herr Kar­di­nal. Die neue Erklä­rung zur Erklä­rung macht nichts bes­ser. Als ich Fidu­cia sup­pli­cans gele­sen habe, war ich eigent­lich nicht über­rascht, weder vom Inhalt, noch von der rhe­to­ri­schen und gedank­li­chen Qua­li­tät, hat der Text doch auf der einen Sei­te die Zustim­mung des Pap­stes und stammt gleich­zei­tig aus
Die Scheidelinie sind Lebensrecht und Menschenwürde. Es geht nicht um einen Kulturkampf, sondern um einen geistlichen Krieg
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Wir befinden uns nicht in einem Kulturkampf, sondern in einem geistlichen Krieg

Für das neue Jahr über­mit­tel­te der Finanz­ethi­ker Etto­re Got­ti Tede­schi, ehe­ma­li­ger Prä­si­dent der Vatik­an­bank IOR, dem Vati­ka­ni­sten Mar­co Tosat­ti eini­ge Über­le­gun­gen. Dar­in wider­spricht er der unter Katho­li­ken ver­brei­te­ten Mei­nung, man wür­de sich in einem „Kul­tur­kampf“ befin­den. Es gehe aber nicht um eine Kon­fron­ta­ti­on zwi­schen ver­schie­de­nen Kul­tu­ren. Die Lage sei weit dra­ma­ti­scher: Es gehe um einen
Die Rückkehr der traditionellen lateinischen Messe nach 70 Jahren des Exils
Buchbesprechungen

„Zurück in die Zukunft“ des Römischen Ritus

Eine Buch­be­spre­chung zur deut­schen Aus­ga­be von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf Peter A. Kwas­niew­ski (*1971) ist ein US-ame­ri­­ka­­ni­­scher Phi­lo­soph, des­sen Inter­es­se sehr auf die Theo­lo­gie der Scho­la­stik, ins­be­son­de­re die­je­ni­ge des Tho­mas von Aquin, kon­zen­triert ist. In den ver­gan­ge­nen zehn oder mehr Jah­ren hat er sich ver­stärkt der über­lie­fer­ten Lit­ur­gie zuge­wandt und ist, inzwi­schen grund­sätz­lich aus­schließ­lich in ihr
Homo-Agenda: aggressive Angriffe gegen Andersdenkende
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Zum Angriff geblasen: SOS Homophobie bedroht Bischof Aillet

Von einer Katho­li­kin Kaum hat man Notiz genom­men von der Note des Bayon­ner Bischofs Ail­let zu Fidu­cia sup­pli­cans, rich­tet sich schon – wie zu befürch­ten war – der Sturm der Empö­rung gegen den der Wahr­heit ver­pflich­te­ten kon­ser­va­ti­ven Bischof. Am 2. Janu­ar ver­öf­fent­lich­te die Ver­ei­ni­gung SOS homo­pho­bie auf ihrer Inter­net­sei­te ein Kom­mu­ni­qué, in dem sie den
Teuflische Logik
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Fiducia supplicans und eine teuflische Logik

Von Ivan Pol­ja­ko­vić* Über die teuf­li­sche Logik (oder Sophi­stik)1 haben wir bereits geschrie­ben. Wir haben erklärt, wie die Moder­ni­sten kei­ne Logik, son­dern Sophi­stik (listi­ge Erfin­dung) nut­zen und auf der Grund­la­ge fal­scher Prä­mis­sen zu fal­schen Schluss­fol­ge­run­gen gelan­gen, um Men­schen zu täu­schen. Des­halb kann man die Sophi­stik zu Recht als teuf­li­sche Logik bezeichnen.
Durch die Erklärung Fiducia supplicans wurden die bisherigen Fronten aufgebrochen und formieren sich überraschend neue.
Genderideologie

Durch Fiducia supplicans werden die Karten neu gemischt

Von Rober­to de Mat­tei* Wir ver­öf­fent­li­chen das voll­stän­di­ge Inter­view von Mar­ti­na Pastor­el­li mit Prof. Rober­to de Mat­tei, das in gekürz­ter Form in der Tages­zei­tung La Veri­tà am 31. Dezem­ber 2023 abge­druckt wur­de. Die Erklä­rung der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on Fidu­cia suppli­cans hat unter dem Kle­rus Reak­tio­nen her­vor­ge­ru­fen, die die Kar­ten neu mischen, da sie nicht gera­de die Spal­tung
Wappen Benedikts XVI. auf einem Parament.
Liturgie & Tradition

Papst Franziskus ordnete Damnatio memoriae von Benedikt XVI. an

(Rom) Wäh­rend Papst Fran­zis­kus am ver­gan­ge­nen Sams­tag im Peters­dom eine Jahr­tags­mes­se für Bene­dikt XVI. fei­ern ließ und heu­te Msgr. Georg Gäns­wein, den lang­jäh­ri­gen Sekre­tär sei­nes Amts­vor­gän­gers, in Audi­enz emp­fing, erteil­te er den Auf­trag, alle Wap­pen von Bene­dikt XVI. von den Meß­ge­wän­dern des Hei­li­gen Stuhls zu entfernen.
Päpstlicher Segen für Homo-Paare?
Genderideologie

Päpstlicher Segen für „Jorge und Jorge“?

Der Vati­kan steht der­zeit vor einem nicht uner­heb­li­chen Dilem­ma: Soll er die tra­di­tio­nel­len Urkun­den mit dem päpst­li­chen Segen auch homo­se­xu­el­len Paa­ren gewäh­ren, die dar­um bit­ten, oder nicht. Die Fra­ge stel­le sich „unwei­ger­lich“ nach der Ein­füh­rung von Homo­seg­nun­gen durch die Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans, so Fran­ca Gian­sol­da­ti, die Vati­ka­ni­stin der römi­schen Tages­zei­tung Il Messaggero.