Palmsonntag
Forum

Die Reform der Karwoche: der Palmsonntag

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* 1. Neue­rung: Ver­wen­dung der Far­be Rot für die Pro­zes­si­on und Vio­lett für die Mes­se Tra­di­tio­nel­le Pra­xis vor der Reform: Ver­wen­dung von Vio­lett sowohl für die Pro­zes­si­on als auch für die Messe.
Papst Leo XIV. erteilte Kardinal Aveline, Erzbischof von Marseille, den Auftrag, eine "Lösung" für die Frage der Tradition zu finden
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Wird Frankreich die „Tradi-Frage“ lösen?

Die Dis­kus­si­on um die Zukunft des über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus in der katho­li­schen Kir­che tritt in eine neue Pha­se ein – und Frank­reich könn­te dabei eine Schlüs­sel­rol­le zufal­len. Wie aus einem Bericht der fran­zö­si­schen Tages­zei­tung La Croix her­vor­geht, erteil­te Papst Leo XIV. den fran­zö­si­schen Bischö­fen fak­tisch den Auf­trag, ein trag­fä­hi­ges Modell für den Umgang mit der
Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem und die Franziskanerkustodie des Heiligen Landes veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung, mit der sie den gestrigen Konflikt mit der israelischen Polizei für beendet erklären. Den beiden Kirchenvertretern wird für die Karwochen- und Osterliturgie der Zugang zur Grabeskirche gewährt. Die Gläubigen bleiben weiterhin ausgesperrt.
Nachrichten

Kardinal Pizzaballa: Gebet an den heiligen Stätten gewährleistet

Das Latei­ni­sche Patri­ar­chat von Jeru­sa­lem und die Kusto­die des Hei­li­gen Lan­des ver­öf­fent­lich­ten heu­te eine gemein­sa­me Erklä­rung, in der sie den Vor­fall vom Palm­sonn­tag als bei­gelegt betrach­ten. Gestern hat­te die israe­li­sche Poli­zei dem Latei­ni­schen Patri­ar­chen Kar­di­nal Piz­za­bal­la und dem Kustos des Hei­li­gen Lan­des den Zugang zur Gra­bes­kir­che ver­wehrt, wo sie eine pri­va­te Palm­sonn­tags­mes­se fei­ern woll­ten. Hier
Pilatus läßt die jüdische Volksmenge entscheiden, ob Jesus oder Barabbas freigelassen werden soll. Die jüdischen Führer forderten die Hinrichtung des Messias von Pilatus allein deshalb, weil die Römer ihnen Hinrichtungen verboten hatten. Andernfalls wäre Jesus zu diesem Zeitpunkt wohl schon tot gewesen
Forum

Der Prozeß Jesu und die römischen Spione – eine historische Überlegung

Von Wolf­ram Schrems* Seit Jah­ren wird sei­tens kirch­li­cher Amts­trä­ger und aka­de­mi­scher Theo­lo­gen die histo­ri­sche Glaub­wür­dig­keit der Evan­ge­li­en in Fra­ge gestellt. Häu­fig geht es dabei um die Mini­mie­rung der Rol­le der jüdi­schen Auto­ri­tä­ten und des Vol­kes bei der Pas­si­on Jesu Chri­sti. Man hat den Ein­druck, daß die­se Ten­denz in den letz­ten Jah­ren, beson­ders im deut­schen Sprach­raum,
Von der Kirche Dominus flevit aus segnete Kardinal Pizzaballa, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, am gestrigen Palmsonntag, die Stadt Jerusalem.
Nachrichten

Palmsonntag: Israel verweigert Kirchenführern Zugang zur Grabeskirche

Die Ereig­nis­se des gest­ri­gen Palm­sonn­tags in Jeru­sa­lem fügen sich zu einem Bild zusam­men, das eben­so irri­tie­rend wie bezeich­nend ist: Sicher­heits­ar­gu­men­te, die in letz­ter Kon­se­quenz dazu füh­ren, daß selbst höch­ste kirch­li­che Wür­den­trä­ger am Zugang zu ihrer hei­lig­sten Stät­te gehin­dert wer­den – und ein poli­ti­sches Kri­sen­ma­nage­ment, das erst im nach­hin­ein und nur nach welt­wei­ter Empö­rung reagiert.
Kardinal Arthur Roche mit Papst Franziskus: zwei erklärte Gegner des überlieferten Ritus
Liturgie & Tradition

Die „Einheit“ als Instrument gegen die Tradition

Die gegen­wär­ti­gen Aus­ein­an­der­set­zun­gen um die Lit­ur­gie sind weder neu noch über­ra­schend. Sie betref­fen viel­mehr einen Bereich, der seit den spä­ten 1960er Jah­ren in beson­de­rer Wei­se auf­ge­bro­chen ist und der Kir­che eine tie­fe Wun­de geschla­gen hat. Im Kern geht es um das Wesen der Hei­li­gen Mes­se und damit um nichts gerin­ge­res als das rech­te Ver­ständ­nis des­sen,
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin äußerte sich zum überlieferten Ritus und läßt versöhnliche Töne anklingen
Leo XIV.

Neue Töne zum überlieferten Ritus?

Der vati­ka­ni­sche Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin hat sich erneut zur Fra­ge des über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus geäu­ßert – und dabei einen Ton ange­schla­gen, der teils als bemer­kens­wer­te Kurs­kor­rek­tur wahr­ge­nom­men wird. 
Von links: Msgr. Orlita undd Don Bamonte von der Internationalen Exorzistenvereinigung in Audienz bei Papst Leo XIV.
Leo XIV.

Exorzisten berichten über die Audienz bei Leo XIV.

Die Audi­enz von Papst Leo XIV für die Spit­ze der Inter­na­tio­na­len Exor­zi­sten­ver­ei­ni­gung hat in den ver­gan­ge­nen Tagen ein erheb­li­ches Medi­en­echo aus­ge­löst – aller­dings nicht immer ein zutref­fen­des. Wäh­rend säku­la­re Bericht­erstat­tung teils zur Über­zeich­nung oder gar zur Lächer­lich­ma­chung neig­te, erlaubt ein kur­zes Inter­view der Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na mit dem stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­der der Ver­ei­ni­gung, dem ita­lie­ni­schen Prie­ster
Die Pietà von Michelangelo im Petersdom zeigt die Gottesmutter Maria, die den vom Kreuz abgenommenen Leichnam ihres göttlichen Sohnes in ihren Armen hält.
Nachrichten

Erneut Klärung zu Mater populi fidelis gefordert

Die Inter­na­tio­na­le Maria­ni­sche Ver­ei­ni­gung hat ihre For­de­rung nach einer offi­zi­el­len Klar­stel­lung durch das Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re bekräf­tigt. Anlaß ist die umstrit­te­ne Lehr­no­te Mater popu­li fide­lis, die nach Ansicht der Ver­ei­ni­gung gra­vie­ren­de mario­lo­gi­sche Män­gel und inhalt­li­che Unschär­fen aufweist.
Papst Franziskus hielt seine schützende Hand über Marko Ivan Rupnik (rechts), doch auch fast ein Jahr nach dem Ende seines Pontifikats gibt es im Fall Rupnik Fortschritte
Leo XIV.

Der Fall Rupnik und die Geduld der Opfer

Der Umgang des Vati­kans mit Miß­brauchs­vor­wür­fen steht seit Jah­ren unter kri­ti­scher Beob­ach­tung. Kaum ein Fall ver­deut­licht die struk­tu­rel­len Span­nun­gen mehr wie jener um den ehe­ma­li­gen Jesui­ten und Prie­ster­künst­ler Mar­ko Ivan Rup­nik. Wäh­rend die kirch­li­chen Behör­den wie­der­holt Trans­pa­renz und Auf­ar­bei­tung in Aus­sicht stel­len, wächst bei den Betrof­fe­nen der Ein­druck, daß hin­ter den Mau­ern des Kir­chen­staats wei­ter­hin