Das Exkommunikations-Chaos von Kardinal Fernández


Victor Manuel Kardinal Fernández, Bergoglios Statthalter in Rom, legte mit dem Exkommunikationsdekret auch gleich ein "Verfahren" zur Wiedereingliederung in die volle Einheit der Kirche für ehemalige Lefebvrianer vor.
Victor Manuel Kardinal Fernández, Bergoglios Statthalter in Rom, legte mit dem Exkommunikationsdekret auch gleich ein "Verfahren" zur Wiedereingliederung in die volle Einheit der Kirche für ehemalige Lefebvrianer vor.

Rand­no­tiz eines Ungefragten

Das erwar­tungs­ge­mä­ße Vor­ge­hen des Hei­li­gen Stuhls gegen die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. bestä­tigt jenes eigen­tüm­lich ambi­va­len­te Ver­hal­ten des der­zei­ti­gen Rom: Die Kom­mu­ni­sti­sche Par­tei Chi­nas wird geschont, weil sie mäch­tig ist; die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. wird geschla­gen, weil sie – gemes­sen an den welt­li­chen Macht­ver­hält­nis­sen – macht­los ist. Die­ses wenig wür­de­vol­le Spiel welt­li­cher Rück­sicht­nah­me hier und kirch­li­cher Macht­aus­übung dort liegt schwer auf den jüng­sten Ereignissen.

Das sei vor allem jenen vor­aus­ge­schickt, die zuletzt vor Eifer ihre Gewän­der zer­ris­sen wegen des angeb­lich so fre­vel­haf­ten Unge­hor­sams der Pius­brü­der, zum berg­o­glia­ni­schen Knie­fall vor dem kom­mu­ni­sti­schen Regime Chi­nas und zur neu­en Ost­po­li­tik Roms jedoch eisern schweigen.

Die gest­ri­gen römi­schen Ver­öf­fent­li­chun­gen ent­hal­ten über­dies Stil­blü­ten und Wider­sprü­che, die die­se Dis­kre­panz noch deut­li­cher her­vor­tre­ten lassen.

Weiß Rom in sei­nen Feind­se­lig­kei­ten gegen die Pius­bru­der­schaft eigent­lich noch selbst, wer wann angeb­lich exkom­mu­ni­ziert ist, war oder künf­tig sein soll?

Fest­zu­hal­ten ist zunächst ein ein­fa­cher Befund: Rom hat gegen­über der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. im wesent­li­chen den Rechts­zu­stand von 1988 wiederhergestellt.

Den­noch über­schlu­gen sich gestern zahl­rei­che Medi­en – gera­de auch kirch­li­che –, um zu ver­kün­den, nun sei­en Bischö­fe, Prie­ster, Semi­na­ri­sten, Gläu­bi­ge, Kat­ze und Maus, kurz­um alle, ganz berg­o­glia­nisch: „todos, todos, todos“, exkommuniziert.

Geschah dies aus Genug­tu­ung? Aus Unkennt­nis? Aus Lust an Angst­ma­che­rei? Oder aus schlich­ter Nach­läs­sig­keit? Dar­über läßt sich nur spekulieren.

Die Wirk­lich­keit ist eine andere.

Aus den gestern ver­öf­fent­lich­ten drei Doku­men­ten des Glau­bens­dik­aste­ri­ums – dem Dekret, der Erläu­tern­den Note und dem Ver­fah­ren zur Ver­söh­nung von Per­so­nen aus der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. – geht aus­drück­lich her­vor, daß gläu­bi­ge Lai­en kei­nes­wegs auto­ma­tisch exkom­mu­ni­ziert sind.

Für sie wird viel­mehr aus­drück­lich fest­ge­schrie­ben, daß in jedem ein­zel­nen Fall eine indi­vi­du­el­le Prü­fung statt­zu­fin­den hat. Selbst der regel­mä­ßi­ge Besuch der hei­li­gen Mes­se und offen­kun­dig auch der Kom­mu­nion­emp­fang an Meß­or­ten der Prie­ster­bru­der­schaft wer­den nicht als aus­rei­chen­der Beleg dafür ange­se­hen, daß ein schis­ma­ti­scher Zustand vor­liegt, der Vor­aus­set­zung einer Exkom­mu­ni­ka­ti­on wäre.

Viel­mehr wird aus­drück­lich ver­langt, daß sich die betref­fen­de Per­son das von Rom behaup­te­te Schis­ma der Prie­ster­bru­der­schaft frei und bewußt zu eigen gemacht haben muß. Eben dies wäre in jedem ein­zel­nen Fall erst nach­zu­wei­sen und kir­chen­recht­lich festzustellen.

Die Kano­ni­sten wer­den sich über die­se Details noch lan­ge streiten.

Doch damit zu einer beson­de­ren Stil­blü­te – nen­nen wir sie ein­mal wohl­wol­lend so.

Der schon unrühm­lich bekannt­ge­wor­de­ne Kar­di­nal Víc­tor Manu­el „Tucho“ Fernán­dez stützt sei­ne Exkom­mu­ni­ka­ti­ons­dro­hun­gen gegen Kle­ri­ker und Lai­en aus­drück­lich auf eine Erläu­tern­de Note des dama­li­gen Päpst­li­chen Rates für die Geset­zes­tex­te vom 24. August 1996 mit dem Titel „Über die Exkom­mu­ni­zie­rung, die aus Grün­den des Schis­mas über die Anhän­ger der Bewe­gung von Bischof Mar­cel Lefeb­v­re ver­hängt wird“.

Gera­de die­se Note von 1996 bil­det gemäß der gestern ver­öf­fent­lich­ten Erläu­tern­den Note die Rechts­grund­la­ge sei­ner heu­ti­gen Argu­men­ta­ti­on. Fernán­dez erklärt aus­drück­lich, daß die Note von 1996 unver­än­dert Gel­tung besit­ze, und macht ihren Inhalt aus­drück­lich zu sei­nem eigenen.

Genau hier begin­nen jedoch die Widersprüche.

Bei der Note von 1996 han­delt es sich um eine inter­ne Argu­men­ta­ti­ons­hil­fe des Päpst­li­chen Rates für die Geset­zes­tex­te, die sei­ner­zeit für eine mög­li­che Ant­wort der Bischofs­kon­gre­ga­ti­on an den dama­li­gen Bischof von Sit­ten, Msgr. Nor­bert Brun­ner, erstellt wur­de, in des­sen Diö­ze­se Ecô­ne liegt. Ver­öf­fent­licht wur­de sie erst 1997 durch Bischof Brun­ner selbst.

Nach Fernán­dez besitzt die­se Note bis heu­te unver­än­dert Rechts­kraft. Dem­nach hät­te sie fol­ge­rich­tig seit 1996 unun­ter­bro­chen gegolten.

Das hät­te aller­dings bemer­kens­wert weit­rei­chen­de Konsequenzen.

Dann wären 2009 ledig­lich die Exkom­mu­ni­ka­tio­nen der vier 1988 geweih­ten Bischö­fe auf­ge­ho­ben wor­den, wäh­rend Prie­ster und Gläu­bi­ge theo­re­tisch, prak­tisch oder irgend­wie irgend­wo dazwi­schen exkom­mu­ni­ziert geblie­ben wären.

Eine sol­che Rechts­auf­fas­sung hat jedoch seit 2009 kei­ne römi­sche Stel­le vertreten.

Im Gegen­teil.

Papst Fran­zis­kus erkann­te aus­drück­lich die Legi­ti­mi­tät – von der Gül­tig­keit ganz zu schwei­gen – der vor Prie­stern der Pius­bru­der­schaft geschlos­se­nen Ehen an und bestä­tig­te eben­so die Gül­tig­keit der von ihnen gehör­ten Beichten.

Mehr noch: Er über­trug dem dama­li­gen Gene­ral­obe­ren der Prie­ster­bru­der­schaft, Bischof Ber­nard Fel­lay, sogar die Juris­dik­ti­on, gegen des Miß­brauchs ver­däch­ti­ge Kle­ri­ker der Bru­der­schaft kir­chen­recht­lich vorzugehen.

All das paßt schwer­lich zu der Behaup­tung, Prie­ster und Gläu­bi­ge – wer auch immer genau, denn das scheint auch nicht ganz klar – sei­en wäh­rend der­sel­ben Zeit fak­tisch exkom­mu­ni­ziert gewesen.

Wer war also nach 1988, nach 1996 und nach 2009 exkom­mu­ni­ziert? Oder ist die Exkom­mu­ni­ka­ti­on gegen­über der Pius­bru­der­schaft ein Instru­ment, das je nach kir­chen­po­li­ti­schem Bedarf ein- oder aus­ge­schal­tet wer­den kann? Heu­te gilt sie, mor­gen nicht – und über­mor­gen wird sie wie­der entdeckt?

Kar­di­nal Fernán­dez scheint die­ses Dilem­ma zumin­dest zu ahnen. Anders läßt sich kaum erklä­ren, wes­halb in Punkt 3 sei­ner gest­ri­gen Erläu­tern­den Note Ehe­schlie­ßun­gen vor Prie­stern der Prie­ster­bru­der­schaft und die von ihnen gehör­ten Beich­ten aus­drück­lich für „inva­li­di“, also ungül­tig, erklärt wer­den. Nicht bloß für uner­laubt („ille­ci­ti“), son­dern für ungül­tig. Ein wei­te­rer zwei­fel­haf­ter Knackpunkt.

Die­se Bestim­mung gilt aller­dings erst seit gestern. Rück­wir­kend kann sie gera­de nicht gelten.

Genau das müß­te sie jedoch, wenn zugleich behaup­tet wird, die Note von 1996 habe unun­ter­bro­chen gegol­ten und Prie­ster wie Gläu­bi­ge sei­en des­halb bereits seit Jahr­zehn­ten fak­tisch exkom­mu­ni­ziert gewesen.

Das kann frei­lich nicht sein.

Denn damit wür­de Kar­di­nal Fernán­dez den eige­nen gro­ßen Men­tor, Jor­ge Mario Berg­o­glio, seit 2013 Papst Fran­zis­kus, öffent­lich wider­le­gen, der die Legi­ti­mi­tät eben jener Ehe­schlie­ßun­gen und Beich­ten aus­drück­lich aner­kannt hatte.

Kurz­um: ein kir­chen­recht­li­ches Kud­del­mud­del, ein Durch­ein­an­der, ein Chaos.

Und am Ende bleibt eine kaum zu über­bie­ten­de Absurdität.

Jene, gegen die sich die von Papst Pius XII. 1958 ein­ge­führ­te Exkom­mu­ni­ka­ti­on latae sen­ten­tiae für uner­laub­te Bischofs­wei­hen ursprüng­lich rich­te­te – näm­lich die chi­ne­si­schen Kom­mu­ni­sten –, ernen­nen wei­ter­hin frisch und fröh­lich Bischö­fe, seit 2018 sogar unter römi­schem Bei­fall. Jene hin­ge­gen, gegen die Pius XII. die­se Straf­be­stim­mung nie gerich­tet hat­te, sol­len nun mit aller Här­te unter ihr fallen.

Auch dar­in offen­bart sich die eigent­li­che Tra­gik der gegen­wär­ti­gen Kir­chen­po­li­tik: Gegen­über der welt­li­chen Macht übt man Nach­sicht, gegen­über der Ohn­macht (welt­lich gese­hen) Strenge.

Bild: Glaubensdikasterium/​VaticanNews (Screen­shots)

11 Kommentare

  1. Bei allem Ver­ständ­nis für die Trau­er, die Ver­let­zung und die Erschüt­te­rung über die Exkom­mu­ni­ka­ti­on – man soll­te Arti­kel hier doch ein­mal gegen­le­sen. Vom feh­len­den Wohl­wol­len – wel­ches gera­de der Hl. Pius X. gegen­über dem Papst for­dert – ist die­ser Arti­kel in sich nicht viel mehr wert als eini­ge der berühmt gewor­de­nen Flug­zeug-Inter­views. Unvoll­stän­dig, fehl­lei­tend und ein­fach rein emo­tio­nal gegen jede Sach­lich­keit. Dabei beant­wor­tet er eine Fra­ge nicht: Hat Rom, hat der Papst die­se Schlüs­sel­voll­macht recht­mä­ssig – oder nur, wenn ich sie bejahe?

    • Ich lese hier nur einen jour­na­li­sti­schen Ansatz mit Schluss­fol­ge­run­gen, die sich aus den Fak­ten ergeben.

    • @Rückpass

      Der Arti­kel des anony­men Autors wirft berech­ti­ge Fra­gen auf. Ihre Kri­tik „unvoll­stän­dig, fehl­lei­tend und ein­fach rein emo­tio­nal“ ist unzutreffend.

      Ihre Fra­ge zum Schluß ver­rät Ihren Man­gel an Pro­blem­be­wußt­sein. Denn erstens hat Papst Leo XIV. äußerst unbil­lig, unpa­sto­ral und unvä­ter­lich gehan­delt. Zwei­tens – in Zei­ten wie die­sen muß man streng sein – hat er mit Magni­fi­ca huma­ni­tas und dem gan­zen auch dort ver­brei­te­ten Syn­oda­li­täts­un­sinn Häre­sie gelehrt, was für die Gül­tig­keit sei­ner Rechts­ak­te beden­kens­wer­te Kon­se­quen­zen hat. Drit­tens hat der Vati­kan prak­tisch sämt­li­che Häre­si­en und Ver­rats­hand­lun­gen in Euro­pa und USA unbe­ein­sprucht durch­ge­hen las­sen. Bei der Pius­bru­der­schaft drein­zu­schla­gen, ist zumin­dest unbil­lig. Von Schieds­rich­ter­ent­schei­dun­gen erwar­tet man auch, daß sie homo­gen sind und nicht nur eine Sei­te benachteiligen.

      Ihre Stel­lung­nah­me ist also kom­plett ent­behr­lich und außer­dem schlecht formuliert.

      • Dis­ku­tie­ren Sie nicht: Sie sind drau­ßen. In der Lit­ur­gie der Bischofs­wei­he wur­de gefragt, ob ein apo­sto­li­sches Man­dat vor­lie­ge. Es wur­de eine Erklä­rung ver­le­sen. Erklä­rung statt Man­dat. Damit sind Sie drau­ßen. Erklä­ren Sie jetzt bit­te nicht, wie dumm Rom sei, denn es ver­stärkt den Ver­dacht, dass Ihr Bekennt­nis zum Papst und Catho­li­ca nur geheu­chelt ist. Erspa­ren Sie uns Erklä­run­gen, son­dern legen Sie schlicht das Erfor­der­li­che vor. Wir wol­len auch nicht vom Syn­oda­len Weg hören, wie dumm Rom doch ist. Mit denen kön­nen Sie sich ja zu anti­rö­mi­schen Affek­ten zusam­men­tun, gleich­sam im theo­lo­gi­schen Bälleparadies.

        • @Sicut
          „Mit denen kön­nen Sie sich ja zu anti­rö­mi­schen Affek­ten zusammentun,“
          Irgend­wer hat mal gesagt „Rom wird den Glau­ben ver­lie­ren und zum Sitz des Anti­chri­sten werden.“
          Was mei­nen sie Sicut. Ist das nicht total anti­rö­misch und gehör­te die­se Per­son nicht exkommuniziert?
          Das macht mich alles so fer­tig. Immer wie­der kommt mir der­sel­be Gedan­ke. Was pas­siert wenn der Herr unser Gott sel­ber Katho­li­ken exkom­mu­ni­ziert und aus sei­ner Kir­che raus­schmei­ßen tut ohne vor­her Rom zu fra­gen ob das recht­mä­ßig ist.
          Es sind ver­rück­te Zei­ten und kei­ner weiß am Ende mehr wer er ist und wohin sein Weg ihn füh­ren tut.
          Per Mari­am ad Christum.

  2. Der Kom­men­ta­tor Rück­pass soll­te sei­nen Schrieb noch ein­mal gegen­le­sen. Hat er den kom­men­tier­ten Text gele­sen oder kann er den hier unpas­send wie­der­hol­ten Ruf nach Gehor­sam als ein­zi­ges Argu­ment zu sei­ner sinn­lo­sen, weil bereits mehr­fach beant­wor­te­ten, papa­li­stisch-pri­mi­ti­ven Fra­ge voranstellen?

  3. Es passt nichts mehr zusam­men, weil offen­bar auch die unter­ge­ord­ne­ten Mit­ar­bei­ter der Dik­aste­ri­en, die ja die eigent­li­che Arbeit machen, nicht mehr so gedie­gen und gut aus­ge­bil­det sind wie frü­her. Die Wider­sprü­che fal­len nie­man­dem dort auf, weil frü­he­re Äuße­run­gen besten­falls ober­fläch­lich zitiert wer­den, nicht jedoch voll­um­fäng­lich rezi­piert wer­den, um die­se logisch weiterzuführen.
    Man holt sich besten­falls Stücke her­aus, die einem zum aktu­el­len Anlaß pas­send scheinen.
    Es erin­nert mich an die Ver­wen­dung der alten Kir­chen­mu­sik. Die Stücke der gro­ßen Mes­sen wer­den unge­fähr dort auf­ge­führt wo die Neue Mes­se gera­de ist. Das frü­he­re per­fek­te Inein­an­der­grei­fen der Musik und des alten Ritus, das ja auch in Dau­er und Cha­rak­ter voll­kom­men abe­stimmt war, ist ver­lo­ren gegangen.

  4. Die Wür­fel sind gefal­len, und man könn­te hin­zu­fü­gen, wenn es nicht so trau­rig wäre: Dank sei Gott! Die Ent­schei­dung und die Zeit der Ent­schei­dung ist gekom­men. Jetzt gilt es wo und wie Zeug­nis abzu­le­gen für den wah­ren Glau­ben. Zu den­ken, es wäre alles nicht so schlimm und es kön­ne ein wei­ter so geben wie bis­her, das hat sich erledigt. 

    Papst Leo XIV. hat sich als ein rei­ßen­der Wolf gezeigt. Zwar ist auch die Pius­bru­der­schaft nicht ohne Fehl und soll­te auch mea cul­pa sagen. Es muß­te von Rom reagiert wer­den, aber so? Die Pius­bru­der­schaft war für den Bischof von Rom nur der Auf­hän­ger soz. für ande­res, denn das Gan­ze rich­tet sich ins­be­son­de­re gegen alle Katho­li­ken, die bspw. ger­ne die über­lie­fer­te hl. Mes­se mit­fei­ern und gegen sol­che, auch die­je­ni­gen im sog. Novus Ordo, die eini­ge Fra­gen an man­che Kon­zils­tex­te und an eini­ge lehr­amt­li­che Schrei­ben haben. Es geht den Mäch­ti­gen im Vati­kan um die Schaf­fung einer ande­ren Kir­che und einer anti­christ­li­chen „Ein­heits­re­li­gi­on“.
    Was gilt über­haupt noch in der Kir­che? Ist Katho­lisch­sein die gro­ße Sün­de? Danach sieht es aus und Papst Leo wird nunmnehr gegen alle Katho­li­ken guten Wil­lens wüten und vor­ge­hen. Da war PF nur ein „Vor­ge­schmack“.

  5. Ja, die Umwand­lung der katho­li­schen Kir­che in eine Welt­ein­heits­kir­che nach Gusto von sata­ni­schen Eli­ten und zum ego­isti­schen woken „Wohl‘ der abge­fal­le­nen Men­schen ist schon deut­lich im Wer­den. Seit dem 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zil steht im Doku­ment, daß der Allah des Islam iden­tisch sei mit unse­rem Drei­ei­nen Gott. Das ist falsch.Ein Gott mit einem Sohn kann nie­mals iden­tisch sein mit einem Gott ohne Sohn, das ver­steht jedes Klein­kind. Die­se gan­zen Tref­fen mit irgend­wel­chen Islam-Eli­ten führ­ten zu päpst­li­chen Aus­sa­gen wie Gott hät­te alle Reli­gio­nen erschaf­fen, auch das ist falsch. Die Zuar­beit von Papst Fran­zis­kus zusam­men mit sei­nem heu­ti­gen Kar­di­nal Czer­ny mit 20 Punk­ten zum Migra­ti­ons­pakt, den Ange­la Mer­kel in Marok­ko unter­schrie­ben hat, zeigt, daß er die Über­flu­tung des alten Abend­lan­des mit Moham­me­da­nern woll­te, ganz im Gegen­satz zum Papst der See­schlacht von Lepan­to. Das ein Kar­di­nal Fer­nan­dez noch im Rom sitz ist eben­so falsch wie eine Abtrei­bungs­be­fuer­wor­te­rin im einem päpst­li­chen Gre­mi­um usw. usw

  6. Da sich die Aus­sa­ge Roms ab Eccle­sia Dei ablei­tet, wenn auch in einer fre­vel­haf­ten Kurz­form emp­feh­le ich allen inter­es­sier­ten den her­vor­ra­gen­den Vor­trag von Dr Gre­go­ri­us Hes­se über Eccle­sia Dei.
    Dort kom­men die kir­chen­recht­li­chen und lehr­mä­ssi­gen Irr­tü­mer und Häre­si­en zur Spra­che die die­sem Doku­ment innewohnt.
    Bei den soge­nann­ten Exkom­mu­ni­ka­tio­nen kommt der Ver­dacht auf das sich kaum einer, am wenig­sten Herr Fer­nan­dez oder auch Her Pre­vost mit Theo­lo­gie resp. dem Kir­chen­recht auskennen.
    Das nimmt auch nicht Wun­der, da die Her­ren der­art mit frei­mau­re­ri­schen The­men befasst sind,das der katho­li­sche Glau­be zur Neben­sa­che degra­diert wurde.
    Die Bru­der­schaft ist wahr­schein­lich eine der ganz weni­gen Grup­pen in der Kir­che die nicht im Schis­ma mit dem mysti­schen Leib der Kir­che Chri­sti sind, bei den Petrus­brü­dern bin ich da nicht so sicher da ihre Grün­dung eben auf Eccle­sia Dei beruht, aber das hängt dar­an wie sehr man mit der Kon­zils­kir­che übereinstimmt.
    Die der­zei­ti­ge Kir­che ist nach der Reli­gi­ons­frei­heit, Unita­tis retintegrato,Lumen Gen­ti­um etc.und natür­lich der neu­en Mes­se nicht mehr in der Kir­che son­dern schlicht­weg, wie Bischof Tis­sier de Mal­ler­ais sag­te „eine gno­sti­sche Sekte“
    Was sor­gen wir uns?
    Ich gehe das „Risi­ko“ ger­ne ein,denn hät­te Gott es gewollt wäre die Bru­der­schaft längst weg.
    Sie hat sich aber über die gan­ze Welt aus­ge­brei­tet und hat Beru­fun­gen und zahl­lo­se jun­ge Men­schen mit ech­ter Begei­ste­rung für den Glauben.
    Dage­gen steht die Kon­zils­kir­che in rau­chen­den Trüm­mern kom­mu­nist­scher und frei­mau­re­ri­scher Zer­stö­rung seit 1962

  7. Der Papst hat die Pflicht durch die unver­sehr­te Bewah­rung der Dok­trin, Lit­ur­gie und Dis­zi­plin das katho­li­sche Leben zum Heil der See­len auf­recht­zu­er­hal­ten. Kommt er die­ser Pflicht nicht nach, hat er nicht das Recht, einem Bischof zu ver­bie­ten, die not­wen­di­gen Maß­nah­men zu ergrei­fen, um das katho­li­sche Leben unver­sehrt fort­zu­set­zen. Ein sol­ches Ver­bot sei­tens des Pap­stes, wel­ches zum Erlö­schen des katho­li­schen Lebens füh­ren wür­de, wäre unrecht­mä­ßig und daher nicht rechtskräftig.

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