Gremienflut in der Kirche. Wann aber entscheidet der Bischof aber noch etwas selbst vor Gott für das ihm anvertraute Bistum? Ist die Synodalität apostolisch?
Forum

Synodalismus und Gremienkatholizismus

Von Msgr. Mari­an Ele­gan­ti* Jeder Bischof hat auf­grund mei­ner eige­nen Erfah­rung Ein­sitz [Mit­glied­schaft] in 10–20 Gre­mi­en (Räte, Kon­fe­ren­zen, Foren, Aus­schüs­se, Kom­mis­sio­nen, Arbeits­grup­pen, Fach­grup­pen, Prä­si­di­en, Ver­ei­ne etc. etc.). In die­sen Grup­pie­run­gen wer­den in immer wie­der ande­ren Zusam­men­set­zun­gen zu einem gro­ssen Teil die glei­chen Geschäf­te und The­men ver­han­delt und durch­ge­he­chelt. Dazu kom­men für den Bischof vie­le Gesprächs­ter­mi­ne,
Kardinal Fridolin Ambongo nahm in einem gestern ausgestrahlten Interview des Senders KTO zu Fiducia supplicans Stellung und enthüllte dabei einige Hintergründe
Liturgie & Tradition

Kardinal Ambongo: Fiducia supplicans ist „kultureller Kolonialismus“

(Kin­sha­sa) Kar­di­nal Fri­do­lin Ambon­go, der Vor­sit­zen­de des Sym­po­si­ums der Bischofs­kon­fe­ren­zen von Afri­ka und Mada­gas­kar (SECAM, fran­zö­sisch SCEAM), kri­ti­siert einen „kul­tu­rel­len Kolo­nia­lis­mus“ des Westens, um in Afri­ka und in der katho­li­schen Kir­che Afri­kas die Homo­se­xua­li­tät zu eta­blie­ren. Ein star­kes Inter­view mit deut­li­chen Schwächen.
Der Kirchenrechtler Gerald Murray zeigt die unüberwindlichen Widersprüche der Erklärung Fiducia supplicans zu Homo-Segnungen auf, erhebt den Vorwurf der Häresie und sieht nur einen Weg, die Sache zu bereinigen, indem Fiducia supplicans zurückgenommen wird.
Genderideologie

Kirchenrechtler: Fiducia supplicans sollte widerrufen und bis dahin von allen Bischöfen und Priestern nicht beachtet werden

Im Dezem­ber ver­öf­fent­lich­te das römi­sche Glau­bens­dik­aste­ri­um unter der Lei­tung von Glau­bens­prä­fekt Vic­tor Manu­el Fernán­dez die Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans, die Seg­nun­gen von Homo-Paa­­ren und ande­ren irre­gu­lä­ren Paa­ren mög­lich macht. Mit ihr wur­de ein Kon­flikt in die Kir­che hin­ein­ge­tra­gen, der nicht mehr ver­stum­men will. Erst im März 2021 hat­te das­sel­be Dik­aste­ri­um, damals noch unter der Bezeich­nung Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on
Der Strategiewechsel der Bergoglianer: Eine Verzweiflungstat am Ende eines Pontifikats?
Forum

Der Papst, der seinen Gesundheitszustand nicht akzeptieren will

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Die Atmo­sphä­re im Vati­kan war seit der Ankunft von Papst Fran­zis­kus nie ruhig. Seit Jah­ren haben die dort Beschäf­tig­ten Angst, daß sie ein Chi­ro­graph [hand­schrift­li­che Urkun­de] erhal­ten, mit dem ihnen das Ende ihrer Tätig­keit ange­kün­digt wird, oder daß sie in den apo­sto­li­schen Ker­kern ein­ge­sperrt wer­den. Buch­stäb­lich. In den letz­ten Mona­ten aber ist
Die heilige Synode der koptisch-orthodoxen Kirche 2024 beendete den theologischen Dialog mit der katholischen Kirche wegen des Skandals der Homo-Segnungen
Genderideologie

Koptische Kirche beendet wegen Homo-Segnungen den Dialog mit Rom

(Rom) Nach­dem die rus­­sisch-ortho­­do­­xe Kir­che intern bereits ein ver­nich­ten­des Urteil zu der römi­schen Homo-Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans abge­ge­ben hat­te, läßt die kop­tisch-ortho­­do­­xe Kir­che bereits Taten fol­gen. Sie erklär­te den öku­me­ni­schen Dia­log mit der Kir­che von Rom für beendet.
Das Blaue Kreuz von Trevignano über dem Braccianosee
Nachrichten

Die Madonna von Trevignano „constat de non supernaturalitate“

(Rom) Nun ist es amt­lich. Der Bischof von Civi­ta Castel­la­na in der ita­lie­ni­schen Regi­on Lati­um erklär­te, daß die angeb­li­chen Erschei­nun­gen der „Madon­na von Tre­vigna­no“ nicht über­na­tür­li­chen Cha­rak­ter haben. Der Ver­such einer Dar­stel­lung der Ereig­nis­se als ein Bei­spiel für ver­gleich­ba­re Phänomene.
Die schwache Reaktion aus Rom. Papst Franziskus legt sich mit den Mächtigen dieser Welt nicht an.
Lebensrecht

Frankreich begeht einen beispiellosen Tabubruch – und wie reagiert der Vatikan?

(Rom) Die von Erz­bi­schof Vin­cen­zo Paglia gelei­te­te Päpst­li­che Aka­de­mie für das Leben nahm gestern zur Ent­schei­dung des fran­zö­si­schen Senats Stel­lung, die Abtrei­bung in der Ver­fas­sung zu ver­an­kern. Es ist das erste Mal, daß von einem Staat die Tötung von Men­schen in sei­ner Ver­fas­sung fest­ge­schrie­ben wur­de. Frank­reich erklär­te die Tötung unge­bo­re­ner Kin­der zu einem „Recht“. Der
Der Generalobere der Petrusbruderschaft wurde mit zwei Mitbrüdern am 29. Februar von Papst Franziskus empfangen.
Liturgie & Tradition

Das vertrauliche Schreiben zur Audienz der Petrusbruderschaft bei Papst Franziskus

(Rom) Am 29. Febru­ar wur­de der Gene­ral­obe­re der Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus (FSSP) von Papst Fran­zis­kus in Audi­enz emp­fan­gen. Eini­ge Tage spä­ter herrscht etwas mehr Klar­heit über den Inhalt des Gesprächs. Eine Rei­he von Fra­gen bleibt jedoch offen. Die Petrus­bru­der­schaft ist die größ­te tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Gemein­schaft, die sich in vol­ler Ein­heit mit Rom befin­det, ent­spre­chend bedeut­sam war
Die Kardinäle, die Papstwähler sind, halten, nach menschlichem Ermessen, den Kompaß in der Hand, nach dem der Weg eingeschlagen wird, den die Kirche in die Zukunft gehen wird.
Nachrichten

Der Vatikan von morgen

Die katho­li­sche Online-Tages­­­zei­tung La Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na (NBQ) ver­öf­fent­lich­te am 29. Febru­ar exklu­siv in sechs Spra­chen eine Denk­schrift, die unter den Kar­di­nä­len mit Blick auf das bevor­ste­hen­de Kon­kla­ve und unter den Gläu­bi­gen als Denk­an­stoß über die Prio­ri­tä­ten der Kir­che ver­brei­tet wird. Der Text wur­de von einem Kar­di­nal ver­faßt, indem er die Vor­schlä­ge ande­rer Kar­di­nä­le und