Die Unterscheidung der Geister heute
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Unterscheidung der Geister in der Überflußgesellschaft von heute

von End­re A. Bár­d­os­sy* (1) „Man darf nichts Unmög­li­ches wol­len.“ (Igna­ti­us von Loyo­la) Ein­lei­tung Das vor­an­ge­stell­te Lem­ma des hl. Igna­ti­us müß­te man heut­zu­ta­ge weni­ger als Aus­sa­ge, son­dern viel­mehr als Fra­ge­satz beden­ken: Darf eine für unmög­lich gehal­te­ne, anti­quiert emp­fun­de­ne Sache oder Hal­tung wirk­lich nicht mehr von den Chri­sten ver­langt wer­den? Kön­nen wir in der einen, glo­ba­li­sier­ten
Papst Franziskus - vier Jahre nach seiner Wahl ist die Kirche durch Spaltungen zerrüttet wie noch nie. Sie steht am Vorabend eine harten internen Konfliktes, während draußen ein Krieg aufzieht, der zwei falsche Alternativen sich gegenüberstehen sieht: den Islam und den Relativismus. Papst Franziskus neutralisiert die Kirche durch eine einseitige politische Parteinahme selbst.
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Papst Franziskus – vier Jahre später

von Rober­to de Mat­tei* Der vier­te Jah­res­tag der Wahl von Papst Fran­zis­kus sieht die katho­li­sche Kir­che von tie­fen Spal­tun­gen zer­rüt­tet. „Das ist ein nie dage­we­se­nes Kapi­tel in der Kir­chen­ge­schich­te“, sagt mir mit besorg­tem Ton­fall ein hoher Prä­lat des Vati­kans, „und nie­mand kann sagen, wie die­se bei­spiel­lo­se Kri­se enden wird.“
Regensburger Dom: Eine Stellungnahme zur „Diözesanen Handreichung für die Seelsorge mit wiederverheirateten Geschiedenen“ des Bischofs von Regensburg vom 14.03.2017
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Der klägliche Versuch einer Rettung! – Stellungnahme zur „Handreichung“ des Bischofs von Regensburg zu Amoris laetitia

von Dr. Mar­kus Büning* Als ich heu­te mor­gen im Inter­net die Hand­rei­chung des Regens­bur­ger Ober­hir­ten gele­sen habe, war ich doch erstaunt über den dort zu fin­den­den Ver­such, die „Din­ge jetzt so zu dre­hen“, als ob Amo­ris Lae­ti­tia (AL) klar an Nr. 84 Fami­lia­ris Con­sor­tio (FC) fest­ge­hal­ten habe. Und wie wird von Bischof Rudolf Voder­hol­zer die­ser
Kardinal Sarah, vom Papst in seiner eigenen Kongregation isoliert und bei der Errichtung der neuen Liturgiekommission übergangen. Hat Franziskus ein neues Bugnini-Consilium geschaffen?
Hintergrund

Die Mitglieder der „mysteriösen“ Liturgiekommission von Papst Franziskus – „In Summe äußerst besorgniserregend“

(Rom) Ver­gan­ge­ne Woche gab der katho­li­sche, spa­ni­sche Kolum­nist Fran­cis­co José Fernán­dez de la Cigo­ña die Zusam­men­set­zung der neu­en Kom­mis­si­on bekannt, die Papst Fran­zis­kus vor kur­zem im Rah­men der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung errich­tet hat­te. Fernán­dez de la Cigo­ña sprach in die­sem Zusam­men­hang von einer „myste­riö­sen“ Kom­mis­si­on, die die Gerüch­te­kü­che bro­deln las­se.
Sühnerosenkranz vor dem Petersdom
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Falscher Kult“ im Petersdom – Ökumene-Strategie von Franziskus: Welche Konfession oder Religion „ist nicht wichtig“

(Rom) Am 13. März 2017, 15 Uhr wur­de im Peters­dom in Rom mit päpst­li­cher Zustim­mung die erste aka­tho­li­sche, also nicht katho­li­sche Lit­ur­gie zele­briert. Von „fal­schem Kul­tus“ an an einem geweih­ten Ort spra­chen die Kri­ti­ker. Wegen der angli­ka­ni­schen Ves­per bete­te eine Grup­pe von Katho­li­ken vor dem Peters­dom einen Sühn­e­ro­sen­kranz. Anwe­send war im Peters­dom Kuri­en­erz­bi­schof Arthur Roche,
Kurienerzbischof Arthur Roche bei seiner gestrigen Predigt im Rahmen der ersten anglikanischen Vesper im Petersdom.
Liturgie & Tradition

„Historisch“: Erste anglikanische Vesper im Petersdom – Gerüchte um neue Liturgiekommission

(Rom) Kuri­en­erz­bi­schof Arthur Roche ist die Num­mer Zwei in der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung. Er gilt als „Auf­pas­ser“ für Kar­di­nal­prä­fekt Robert Sarah. Gestern hielt er die Pre­digt bei einer histo­ri­schen Pre­mie­re. Erst­mals seit der Abspal­tung der Kir­che von Eng­land unter König Hein­rich VIII. vor 480 Jah­ren wur­de im Peters­dom in Rom
Die Kardinäle Hummes und Bergoglio (hinten links) beim "extra omnes" am Beginn des Konklaves 2013.
Hintergrund

Kardinal Hummes: „Unterstütze Amoris laetitia voll und ganz“ – Die Synodenlegende

(Rom) Der Berg­o­glia­ner And­res Bel­tra­mo Alva­rez von der ultra­ber­go­glia­ni­schen Sei­te Vati­can Insi­der ver­öf­fent­lich­te ein Inter­view mit dem bra­si­lia­ni­schen Kar­di­nal Clau­dio Hum­mes, der Papst Fran­zis­kus beson­ders nahesteht.
Venezuelas Staatspräsident Nicolas Maduro im Herbst 2016 bei einem unerwarteten Kurzbesuch bei Papst Franziskus im Vatikan. Zu jenem Zeitpunkt schien sein unmittelbarer Sturz bevorzustehen.
Nachrichten

„Katholiken der Welt, seid wachsam“ – Venezuelas Staatspräsident warnt vor „Kampagne der Weltmächte“ gegen Papst

(Cara­cas) Vene­zue­las „Boli­va­ri­scher“ Staats­prä­si­dent Nico­las Madu­ro beklag­te in einem Inter­view eine „inter­na­tio­na­le Kam­pa­gne“, die gegen Papst Fran­zis­kus im Gan­ge sei und rief die Katho­li­ken auf, „wach­sam“ zu sein.
Heute vor vier Jahren wurde Papst Franziskus gewählt. Benedikt XVI. erinnert sich an das Konklave: "Nein", Bergoglio habe definitiv nicht zu seinen Favoriten gehört noch habe er mit seiner Wahl gerechnet.
Nachrichten

Vor vier Jahren wurde Papst Franzisus gewählt – Benedikt XVI.: „Nein“, mit Bergoglio habe er definitiv nicht gerechnet

(Rom) Heu­te vor vier Jah­ren wur­de Papst Fran­zis­kus gewählt. Den Weg für das Kon­kla­ve hat­te Papst Bene­dikt XVI. mit sei­nem uner­war­te­ten und für die Kir­chen­ge­schich­te sen­sa­tio­nel­len Rück­tritt frei­ge­macht. Mit der Wahl von Kar­di­nal Jor­ge Mario Berg­o­glio habe er aber defi­ni­tiv nicht gerechnet.