Der Mönch und Kirchenvater Vinzenz von Lerins wird von Papst Franziskus gerne zitiert, allerdings auf nicht unproblematische Weise.
Hintergrund

Das korrekte und doch unvollständige Zitat des heiligen Vinzenz von Lérins

(Rom) In sei­nem Pon­ti­fi­kat zitier­te Papst Fran­zis­kus bereits mehr­mals den berühm­ten Satz des hei­li­gen Vin­zenz von Lérins über den Erkennt­nis­fort­schritt der christ­li­chen Leh­re. Das Zitat des Pap­stes ist kor­rekt, aber unvoll­stän­dig, sodaß es aus dem Zusam­men­hang geris­sen wer­den kann. Mit die­sem Pro­blem, denn um ein sol­ches han­delt es sich, befaß­te sich der US-ame­ri­­ka­­ni­­sche Theo­lo­ge und
Der Religionssoziologe Rodney Stark wurde zu einem der kräftigsten und unkonventionellsten Verteidiger der Kirche, und damit der Geschichte des Abendlandes, gegen eine Vielzahl bewußt gestreuter antikatholischer Geschichtsfälschungen.
Hintergrund

Zum Tod von Rodney Stark, dem Verteidiger der Geschichte gegen „Jahrhunderte antikatholischer Lügen“

Der ame­ri­ka­ni­sche Reli­gi­ons­so­zio­lo­ge und her­vor­ra­gen­de Apo­lo­get der Rol­le der katho­li­schen Kir­che in der Geschich­te des Westens ist vor einem Monat, kurz nach sei­nem 88. Geburts­tag, ver­stor­ben. Aus die­sem Anlaß ver­öf­fent­li­chen wir ein Inter­view mit ihm, das er 2016 der ita­lie­ni­schen Monats­zeit­schrift Tem­pi zur Ver­öf­fent­li­chung sei­nes Buches „Bea­ring Fal­se Wit­ness“ („Fal­sches Zeug­nis geben“) gewähr­te, der Ankla­ge
Der Triumph der göttlichen Vorsehung, Deckenfresko aus der Zeit um 1635, ein Auftrag von Papst Urban VIII.
Buchbesprechungen

Roberto de Matteis kurze Abhandlung über die göttliche Vorsehung

Von Vero­ni­ca Ras­po­ni Die Ver­eh­rung der gött­li­chen Vor­se­hung ist seit jeher Teil des christ­li­chen Glau­bens. In sei­nem „Bre­ve Trat­ta­to sul­la Divina Prov­vi­den­za“ (Kur­ze Abhand­lung über die gött­li­che Vor­se­hung), das soeben bei Edi­zio­ni Fidu­cia (Rom 2022, S. 156, Euro 13) erschie­nen ist, geht Rober­to de Mat­tei auf die phi­lo­so­phi­schen, theo­lo­gi­schen und spi­ri­tu­el­len Grund­la­gen die­ser Ver­eh­rung ein,
Erzabt, Generalabt, Erzbischof: Der Benediktiner Rembert Weakland erlebte eine steile Karriere.
Hintergrund

Liturgiereform und Homosexualität – Zum Tod von Erzbischof Rembert Weakland

(New York) In der Nacht auf gestern ver­starb der eme­ri­tier­te Erz­bi­schof von Mil­wau­kee, Msgr. Rem­bert Weak­land. Er war in Sitt­lich­keits­de­lik­te ver­wickelt, was prompt den Jesui­ten James Mar­tin, das Aus­hän­ge­schild der kirch­li­chen Homo-Lob­­by, auf den Plan rief, um Weak­land zu loben.
Kommende Woche treten die Kardinäle der Kirche zu einem Konsistorium zusammen, doch Papst Franziskus hat ungewöhnliche Regeln für sie vorgesehen.
Hintergrund

Dürfen Kardinäle beim kommenden Konsistorium keine Fragen stellen?

(Rom) Für Mon­tag, den 29. August, wur­de von Papst Fran­zis­kus ein ordent­li­ches Kar­di­nals­kon­si­sto­ri­um ein­be­ru­fen. Am Mon­tag und Diens­tag wer­den sich die Kar­di­nä­le in Rom ver­sam­meln, um über die neue Apo­sto­li­sche Kon­sti­tu­ti­on Prae­di­ca­te Evan­ge­li­um „nach­zu­den­ken“. Die­ses Wort ver­wen­de­te Fran­zis­kus am 29. Mai, als er am Ende des Regi­na Cæli die Ein­be­ru­fung des Kon­si­sto­ri­ums ankün­dig­te. Die Ein­be­ru­fung
Bischof Álvarez von Matagalpa, umringt von nicaraguanischer Nationalpolizei, die ihn am Betreten der bischöflichen Kurie hindern wollte.
Christenverfolgung

„Nichts und niemand steht über ihnen, nicht einmal ein Bischof mit dem Allerheiligsten“

(Rom) Papst Fran­zis­kus reagiert sehr auf­merk­sam auf Kri­tik der New York Times. Ob dies auch für das ande­re links­li­be­ra­le Flagg­schiff der USA, die Washing­ton Post, gilt, könn­te sich bald zei­gen. Die­se Zei­tung ver­öf­fent­lich­te unter der Über­schrift „In Nica­ra­gua ist die ein­zi­ge aner­kann­te Kir­che die Orte­­ga-Mur­il­­lo-Kir­che“ eine Kolum­ne des nica­ra­gua­ni­schen Jour­na­li­sten Wil­fre­do Miran­da Abur­to zur Lage
"Die Zeiten sind böse, weil die Menschen böse sind", mit diesen Worten aus der anthropologischen Weisheit und heilsgeschichtlichen Wahrheit ermahnte Pius XII. 1946 den Jesuitenorden, sein Missionswerk mit Nüchternheit und in strenger Treue zur Ordensregel und der Glaubenslehre zu verstärken.
Hintergrund

„Die Menschen müssen gut werden, damit auch die Zeiten gut werden“

Am 17. Sep­tem­ber 1946 emp­fing Papst Pius XII. die Teil­neh­mer der XXIX. Gene­ral­kon­gre­ga­ti­on des Jesui­ten­or­dens, die sich aus aller Welt im Gene­ral­haus des Ordens in Rom ver­sam­melt hat­ten. Die Gene­ral­kon­gre­ga­ti­on hat­te am 6. Sep­tem­ber begon­nen und soll­te noch bis zum 23. Okto­ber dau­ern. Zwei Tage zuvor, am 15. Sep­tem­ber, war von den Dele­gier­ten der 27.
Jean-Claude Hollerich, Jesuit, Kardinal, Erzbischof von Luxemburg und Vorsitzender der Kommission der Bischofskonferenzen der EU, offenbart einen Fahrplan zur Anerkennung der Homosexualität und behauptet, daß Papst Franziskus ganz seiner Meinung sei.Jean-Claude Hollerich, Jesuit, Kardinal, Erzbischof von Luxemburg und Vorsitzender der Kommission der Bischofskonferenzen der EU, offenbart einen Fahrplan zur Anerkennung der Homosexualität und behauptet, daß Papst Franziskus ganz seiner Meinung sei.
Genderideologie

Kardinal behauptet: Papst Franziskus ist mit an Bord der Homo-Agenda

(Rom) Kar­di­nal Jean-Clau­­de Hol­le­rich SJ, der Erz­bi­schof von Luxem­burg und Gene­ral­re­la­tor der Bischofs­syn­ode über die Syn­oda­li­tät, sag­te in bezug auf Ände­run­gen der katho­li­schen Leh­re, daß „wir auf die Men­schen in der Welt hören müs­sen, auf das, was sie zum Aus­druck brin­gen“. Dahin­ter ver­birgt sich das Bestre­ben, die kirch­li­che Leh­re zur Homo­se­xua­li­tät zu stürzen.
Der mit Rom unierte äthiopisch-katholische Eparch wart vor einer humanitären Katastrophe in Tigray.
Hintergrund

Eparch von Adigrat prangert „stillen Völkermord“ an den Menschen in der äthiopischen Region Tigray an

(Addis Abe­ba) Rund fünf Mil­lio­nen Men­schen leben in der äthio­pi­schen Regi­on Tigray in einer kata­stro­pha­len huma­ni­tä­ren Situa­ti­on, die auf einen Mili­tär­kon­flikt zurück­zu­füh­ren ist, der im Novem­ber 2020 begann. Bischof Tes­fa­se­las­sie Med­hin, äthio­­pisch-katho­­li­­scher Eparch von Adi­grat, ruft dazu auf, „die anhal­ten­de Bela­ge­rung bzw. Blocka­de durch die Regie­rung in Addis Abe­ba und die Besat­zungs­trup­pen zu beenden“.