Das aufgehobene Zisterzienserinnenkloster von Segovia. Seit 2020 wurden zahlreiche Klöster von monastischen und kontemplativen Orden verlassen.
Hintergrund

Das Austrocknen der Ordensberufungen

Der feh­len­de Nach­wuchs zwingt reli­giö­se Orden oft­mals jahr­hun­der­tal­te Klö­ster auf­zu­las­sen. Der Blog Voca­cio­nes reli­gio­sas (Ordens­be­ru­fun­gen) ver­öf­fent­lich­te eine Auf­stel­lung der seit 2020 in Spa­ni­en auf­ge­las­se­nen Klö­ster von monasti­schen und kon­tem­pla­ti­ven Orden. Sie spie­geln nur einen Teil der Ordens­welt wider. In allen Fäl­len han­delt es sich um kano­ni­sche Auf­he­bun­gen von Kon­ven­ten. Was mit den Klo­ster­ge­bäu­den gesche­hen ist,
Die Priesterberufungen im Novus Ordo befinden sich in einigen westlichen Ländern im freien Fall. Wie steht es aber um die Priesterausbildung? Franziskus schickt Visitatoren nach Spanien.
Hintergrund

Papst Franziskus läßt Spaniens Priesterseminare visitieren

(Madrid) Unter Papst Fran­zis­kus wer­den ver­mehrt Visi­ta­to­ren, Kom­mis­sa­re und ähn­li­ches aus­ge­sandt, was nicht sel­ten dra­ma­ti­sche Fol­gen zei­tigt. Die jüng­sten „Beglück­ten“ sind Spa­ni­ens Prie­ster­se­mi­na­re. Fran­zis­kus ord­ne­te deren Apo­sto­li­sche Visi­ta­ti­on an und wird dazu zwei uru­gu­ay­ische Bischö­fe auf die ibe­ri­sche Halb­in­sel schicken .
Der ehemalige Fernsehintendant und Medienanalyst Carlo Freccero zeigt sich zurückhaltend positiv über die neue italienische Regierung unter Giorgia Meloni.
Genderideologie

Carlo Freccero: „Es braucht eine straf- und zivilrechtliche Aufarbeitung der Corona-Zeit“ – Die politische Linke ist zutiefst lebensfeindlich

(Rom) Die neue ita­lie­ni­sche Rechts­re­gie­rung unter Mini­ster­prä­si­den­tin Gior­gia Melo­ni sorgt für Anfein­dun­gen, aber auch Inter­es­se. Ver­schie­de­ne ita­lie­ni­sche Stim­men sol­len eine dif­fe­ren­zier­te­re Sicht­wei­se erlau­ben, als sie die ein­sei­ti­ge Bericht­erstat­tung im deut­schen Sprach­raum ermög­licht. Heu­te soll Car­lo Frec­ce­ro Raum gege­ben wer­den. Frec­ce­ro ist einer der füh­ren­den Medi­en­pro­fis in Ita­li­en. Er hofft auf Ver­än­de­run­gen durch die neue Regie­rung,
Hintergrund

Pax Liturgica – die Zukunft gehört der Tradition

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de fand in Rom die dies­jäh­ri­ge inter­na­tio­na­le Wall­fahrt der Tra­di­ti­on ad Petri sedem statt. Der Höhe­punkt war wie seit 2012 die Zele­bra­ti­on des hl. Meß­op­fers im über­lie­fer­ten Ritus im Peters­dom. Im Rah­men des mehr­tä­gi­gen Pro­gramms fand auch auf höch­stem Niveau die Tagung Pax Lit­ur­gi­ca statt, zu der sich im Päpst­li­chen Patri­sti­schen Insti­tut
Weihbischof Athanasius Schneider gibt den Gläubigen Leitlinien in die Hand über den Gehorsam, den sie dem Papst und den Bischöfen schulden, die Grenzen dieses Gehorsams und die eventuelle Pflicht zum Ungehorsam.
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Bischof Schneider: „Der Gehorsam gegenüber dem Papst hat seine Grenzen“

(Ast­a­na) Bischof Atha­na­si­us Schnei­der ver­öf­fent­lich­te einen Text, in dem er der Fra­ge nach dem Wesen und den Gren­zen des Gehor­sams gegen­über dem Papst nach­geht. Eine Fra­ge von bren­nen­der Aktua­li­tät. Er gibt damit den Gläu­bi­gen Leit­li­ni­en in die Hand über ihre Gehor­sams­pflicht gegen­über dem Papst und den Bischö­fen, deren Gren­zen und auch eine mög­li­che Pflicht zum
Qasr Ibrim, heute eine Insel im Nil: Im Bild die Ruinen der großen Marienkathedrale, die im 16. Jahrhundert von den Osmanen in eine Moschee umgewandelt wurde.
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Christliche Vergangenheit am Roten Meer

Bere­ni­ke (heu­te Bara­nis) liegt in der öst­li­chen Wüste im äußer­sten Süden Ägyp­tens, an der Küste des Roten Mee­res. Die anti­ke Hafen­stadt Bere­nice Tro­glo­dy­ti­ca war in hel­le­ni­sti­scher Zeit im 3. Jahr­hun­dert v. Chr. von Pto­le­mä­us II. gegrün­det wor­den. Eine pol­­nisch-ame­ri­­ka­­ni­­sche Expe­di­ti­on des Pol­ni­schen Zen­trums für Archäo­lo­gie des Mit­tel­meers an der Uni­ver­si­tät War­schau und der Uni­ver­si­tät Dela­ware
Der in Obergaliläa 2021 gefundene Stein aus dem 5. Jahrhundert mit der Inschrift der Namen von Christus und Maria.
Hintergrund

Der Stein mit dem Namen von Christus und Maria

(Jeru­sa­lem) In Al-Taiyiba (Tai­be), im Tal von Jes­re­el in Oberga­li­läa (Nord­is­ra­el), wur­de ein Stein gefun­den, auf dem in grie­chi­scher Spra­che die Inschrift ein­ge­mei­ßelt ist: „Chri­stus, gebo­ren von Maria“. Ursprüng­lich war er Teil des Tür­stur­zes einer byzan­ti­ni­schen Kir­che aus dem 5. Jahrhundert.
Der Kabinettssaal im Palazzo Chigi in Rom, in dem die italienische Regierung ihre Sitzungen abhält.
Hintergrund

Italiens Regierungsbildung mit internationaler linker Empörung – und Stolpersteinen

Von Rober­to de Mat­tei* Die Wahl von Igna­zio La Rus­sa, Prä­si­dent des Senats, und Loren­zo Fon­ta­na, Prä­si­dent der Abge­ord­ne­ten­kam­mer, an die Spit­ze des ita­lie­ni­schen Par­la­ments hat bei den Par­tei­en der inter­na­tio­na­len Lin­ken einen Sturm der Ent­rü­stung ausgelöst.
Abbé Philippe Laguérie war seit der Gründung 2006 bis 2019 Generaloberer des Institut du Bon Pasteur und lehrt heute an dessen internationalem Priesterseminar.
Hintergrund

„Die Kardinäle wußten schon, warum sie nie einen Jesuiten zum Papst gewählt haben“

Die fran­zö­si­sche Tages­zei­tung Pré­sent ver­öf­fent­lich­te ein Inter­view mit Abbé Phil­ip­pe Lagué­rie, dem ehe­ma­li­gen Gene­ral­obe­ren des Insti­tut du Bon Pasteur, zum Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des und dem Feld­zug Roms gegen den über­lie­fer­ten Ritus. Das Inter­view stammt bereits vom 19. Janu­ar 2022, soll aber doku­men­tiert werden.
Kardinal Gianfranco Ravasi begeht heute seinen 80. Geburtstag. Damit scheidet er zugleich als Papstwähler aus.
Hintergrund

Kardinal Ravasi verliert sein Recht auf Teilnahme am Konklave

(Rom) Kar­di­nal Gian­fran­co Rava­si wird heu­te 80 Jah­re alt und ver­liert damit sein Recht, an einem künf­ti­gen Kon­kla­ve teil­zu­neh­men. Er schei­det damit nicht de jure, aber de fac­to auch als Papa­bi­le aus.