Qasr Ibrim, heute eine Insel im Nil: Im Bild die Ruinen der großen Marienkathedrale, die im 16. Jahrhundert von den Osmanen in eine Moschee umgewandelt wurde.
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Christliche Vergangenheit am Roten Meer

Bere­ni­ke (heu­te Bara­nis) liegt in der öst­li­chen Wüste im äußer­sten Süden Ägyp­tens, an der Küste des Roten Mee­res. Die anti­ke Hafen­stadt Bere­nice Tro­glo­dy­ti­ca war in hel­le­ni­sti­scher Zeit im 3. Jahr­hun­dert v. Chr. von Pto­le­mä­us II. gegrün­det wor­den. Eine pol­­nisch-ame­ri­­ka­­ni­­sche Expe­di­ti­on des Pol­ni­schen Zen­trums für Archäo­lo­gie des Mit­tel­meers an der Uni­ver­si­tät War­schau und der Uni­ver­si­tät Dela­ware
Der in Obergaliläa 2021 gefundene Stein aus dem 5. Jahrhundert mit der Inschrift der Namen von Christus und Maria.
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Der Stein mit dem Namen von Christus und Maria

(Jeru­sa­lem) In Al-Taiyiba (Tai­be), im Tal von Jes­re­el in Oberga­li­läa (Nord­is­ra­el), wur­de ein Stein gefun­den, auf dem in grie­chi­scher Spra­che die Inschrift ein­ge­mei­ßelt ist: „Chri­stus, gebo­ren von Maria“. Ursprüng­lich war er Teil des Tür­stur­zes einer byzan­ti­ni­schen Kir­che aus dem 5. Jahrhundert.
Der Kabinettssaal im Palazzo Chigi in Rom, in dem die italienische Regierung ihre Sitzungen abhält.
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Italiens Regierungsbildung mit internationaler linker Empörung – und Stolpersteinen

Von Rober­to de Mat­tei* Die Wahl von Igna­zio La Rus­sa, Prä­si­dent des Senats, und Loren­zo Fon­ta­na, Prä­si­dent der Abge­ord­ne­ten­kam­mer, an die Spit­ze des ita­lie­ni­schen Par­la­ments hat bei den Par­tei­en der inter­na­tio­na­len Lin­ken einen Sturm der Ent­rü­stung ausgelöst.
Abbé Philippe Laguérie war seit der Gründung 2006 bis 2019 Generaloberer des Institut du Bon Pasteur und lehrt heute an dessen internationalem Priesterseminar.
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„Die Kardinäle wußten schon, warum sie nie einen Jesuiten zum Papst gewählt haben“

Die fran­zö­si­sche Tages­zei­tung Pré­sent ver­öf­fent­lich­te ein Inter­view mit Abbé Phil­ip­pe Lagué­rie, dem ehe­ma­li­gen Gene­ral­obe­ren des Insti­tut du Bon Pasteur, zum Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des und dem Feld­zug Roms gegen den über­lie­fer­ten Ritus. Das Inter­view stammt bereits vom 19. Janu­ar 2022, soll aber doku­men­tiert werden.
Kardinal Gianfranco Ravasi begeht heute seinen 80. Geburtstag. Damit scheidet er zugleich als Papstwähler aus.
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Kardinal Ravasi verliert sein Recht auf Teilnahme am Konklave

(Rom) Kar­di­nal Gian­fran­co Rava­si wird heu­te 80 Jah­re alt und ver­liert damit sein Recht, an einem künf­ti­gen Kon­kla­ve teil­zu­neh­men. Er schei­det damit nicht de jure, aber de fac­to auch als Papa­bi­le aus.
Eine Bilanz des Zweiten Vatikanischen Konzil aus dem Mund eines bergoglianischen Papabile.
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Was das Zweite Vatikanische Konzil wirklich war – laut einem Papabile

Am 11. Okto­ber vor 60 Jah­ren wur­de das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil eröff­net. Aus die­sem Anlaß wur­de mit Kar­di­nal Matteo Zup­pi ein Inter­view geführt, um Rück­schau zu hal­ten und Bilanz zu zie­hen: Was war das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil und was ist davon geblie­ben? Matteo Zup­pi, Mit­glied der Gemein­schaft von San­t’E­gi­dio, wur­de 2015 von Papst Fran­zis­kus, ganz
Biblioteca Palafoxiana, die älteste öffentliche Bibliothek Amerikas, wurde von einem Bischof gegründet.
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Amerikas älteste öffentliche Bibliothek

(Mexi­­ko-Stadt) Fana­ti­sche Kräf­te möch­ten die Geschich­te Ame­ri­kas umschrei­ben. Die Ent­deckung und Kolo­ni­sie­rung Ame­ri­kas durch Euro­pa und die damit ein­her­ge­gan­ge­ne Chri­stia­ni­sie­rung sol­len aus­ge­löscht, jeden­falls dis­kre­di­tiert wer­den. Gegen die Kir­che wer­den schon län­ger, aus­ge­hend von Euro­pa und beson­ders seit der Auf­klä­rung, absur­de Ver­zer­run­gen ver­brei­tet. Meh­re­re davon, da von wirk­mäch­ti­gen Ideo­lo­gien ver­tre­ten, haben Ein­gang in das kol­lek­ti­ve Gedächnt­nis
Papst Franziskus trifft sich bei jeder Auslandsreise mit der örtlichen Jesuitengemeinschaft. Gibt das Kirchenoberhaupt bei diesen Gelegenheit am ehesten zu erkennen, was es wirklich denkt?
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Was denkt Papst Franziskus wirklich? – Eine Spurensuche

(Rom) Was denkt Papst Fran­zis­kus wirk­lich? Die­se Fra­ge beschäf­tigt vie­le, da es oft scheint, als sei Fran­zis­kus ein Papst der Wider­sprüch­lich­kei­ten. Dabei scheint ihm selbst dar­an gele­gen zu sein, sich nicht in die Kar­ten schau­en zu las­sen. Der Fra­ge ging nun San­dro Magi­ster, der eigent­li­che Doy­en der Vati­ka­ni­sten, nach und leg­te eine Zusam­men­stel­lung von Aus­sa­gen
Papst Franziskus bei der Abschlußerklärung in Nur-Sultan (15. September 2022).
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„Papst Franziskus offenbart sich de facto als Relativist“

(Ast­a­na) Die bri­ti­sche Monats­zei­tung The Catho­lic Herald ver­öf­fent­lich­te gestern ein Inter­view mit Msgr. Atha­na­si­us Schnei­der. In die­sem Inter­view, das Dia­ne Mon­tagna führ­te, äußert sich der Weih­bi­schof von Ast­a­na sehr kri­tisch über Aus­sa­gen, die von Papst Fran­zis­kus bei dem Kon­greß der Reli­gi­ons­füh­rer in Nur-Sul­tan getä­tigt wur­den. Die kasa­chi­sche Haupt­stadt Nur-Sul­tan wur­de inzwi­schen wie­der in Ast­a­na umbe­nannt,