Generalaudienz/ Katechese

„Der Herr will nicht unser Verderben, sondern unsere Rettung“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, die Hei­li­ge Schrift zeigt uns Gott als den unend­lich Barm­her­zi­gen wie auch als den abso­lut Gerech­ten. Im irdi­schen Bereich wird die Gerech­tig­keit häu­fig mit Hil­fe des Geset­zes ein­ge­for­dert, wenn z. B. das Opfer eines Über­griffs sich an einen Rich­ter wen­det. Es han­delt sich um eine Art von Gerech­tig­keit, nach der ein
Generalaudienz/ Katechese

„Im ’neuen und ewigen Bund in seinem Blut‘ werden wir endgültig zu Kindern Gottes“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, die Barm­her­zig­keit Got­tes durch­zieht die gan­ze Geschich­te des Vol­kes Isra­el. Gott bleibt nicht gleich­gül­tig gegen­über dem Men­schen und dem mensch­li­chen Leid. Er nimmt sich der Armen an, er hört das Kla­gen und greift ein, um zu ret­ten. So beglei­tet der Herr in sei­ner Barm­her­zig­keit den Weg der Patri­ar­chen und befreit Isra­el
Generalaudienz/ Katechese

„Wir sind ein heiliges Volk, auch wenn wir aufgrund unserer Sünden noch nicht völlig geeint sind“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, die heu­ti­ge Kate­che­se fällt in die Gebets­wo­che für die Ein­heit der Chri­sten, die in die­sem Jahr von einer öku­me­ni­schen Grup­pe aus Lett­land inhalt­lich vor­be­rei­tet wird. In der Mit­te des Riga­er Doms steht ein altes Tauf­becken, das aus der Zeit der Mis­sio­nie­rung des Lan­des im 11. Jahr­hun­dert stammt. Der Stein ist ein
Generalaudienz/ Katechese

„Gott wird durch die Not seiner Kinder zuinnerst bewegt und läßt sich erweichen“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, mit der heu­ti­gen Kate­che­se wol­len wir eine Rei­he von Betrach­tun­gen über die Barm­her­zig­keit Got­tes aus der Sicht der Hei­li­gen Schrift begin­nen. Schon im Buch Exodus offen­bart sich der Herr als der „barm­her­zi­ge und gnä­di­ge Gott, lang­mü­tig, reich an Huld und Treue“ (34,6). Die­se Beschrei­bung Got­tes wird im Alten Testa­ment immer wie­der
Generalaudienz/ Katechese

„Kirche ist zutiefst Gemeinschaft, die auf der Liebe des gekreuzigten Christus zu den Menschen gründet“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, am ver­gan­ge­nen Sonn­tag wur­de in der Late­ran­ba­si­li­ka und in vie­len Kathe­dra­len auf der gan­zen Welt eine Hei­li­ge Pfor­te geöff­net. Es ist mein Wunsch, dass es in jeder Teil­kir­che sol­che Orte gibt, wo die Lie­be und die Barm­her­zig­keit des Vaters in beson­de­rer Wei­se sicht­bar wer­den. Das Hei­li­ge Jahr der Barm­her­zig­keit nimmt einen
Generalaudienz/ Katechese

„Warum feiern wir dieses Heilige Jahr der Barmherzigkeit?“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, gestern habe ich die Hei­li­ge Pfor­te der Peters­ba­si­li­ka geöff­net, die Pfor­te des Jubi­lä­ums­jah­res der Barm­her­zig­keit. War­um fei­ern wir die­ses Hei­li­ge Jahr der Barm­her­zig­keit? Die Kir­che und wir alle brau­chen die­ses Jahr, das uns die Gegen­wart und Nähe Got­tes beson­ders zeigt, wir brau­chen sei­ne gött­li­che Barm­her­zig­keit, die das Dun­kel der Sün­de über­strahlt.
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Generalaudienz/ Katechese

„Ihr Blut sei Same des Friedens und der Brüderlichkeit für die ganze Welt“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, voll Dank­bar­keit darf ich auf mei­ne Apo­sto­li­sche Rei­se nach Afri­ka zurück­blicken. Das erste Ziel – Kenia – steht stell­ver­tre­tend für die glo­ba­le Her­aus­for­de­rung unse­rer Zeit: die Schöp­fung bewah­ren durch neue Model­le einer gerech­ten, inklu­si­ven und nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung. Gemäß dem Leit­wort „Seid stark im Glau­ben! Habt kei­ne Angst!“ woll­te ich die Hoff­nung
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Generalaudienz/ Katechese

„Die Tür hat die Aufgabe, die Hausbewohner zu schützen. Sie darf aber nicht abweisend sein“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, nur noch weni­ge Wochen tren­nen uns vom Beginn des Hei­li­gen Jah­res der Barm­her­zig­keit. Die offe­ne Tür der Barm­her­zig­keit Got­tes will uns reu­mü­ti­ge Sün­der emp­fan­gen und uns Gna­de und Ver­zei­hung gewäh­ren. Wir müs­sen nur den Mut auf­brin­gen, die Schwel­le zu über­schrei­ten. Nicht zuletzt die Bischofs­syn­ode hat die Män­ner und Frau­en, die Fami­li­en,
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„Die Familie ist gleichsam die Ikone der Tischgemeinschaft“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, in der heu­ti­gen Kate­che­se wol­len wir über die Bedeu­tung der Tisch­ge­mein­schaft im Leben der Fami­lie spre­chen. Tisch­ge­mein­schaft zu hal­ten und in Freu­de die Gaben des Lebens zu tei­len ist eine wert­vol­le Tugend. Die Fami­lie, die um den gemein­sa­men Tisch zusam­men­kommt, ist gleich­sam die Iko­ne der Tisch­ge­mein­schaft. Sie ist ein Sym­bol des