Papst Leo XIV. verliert an Kredit – und zwar erheblich

Kritische Anfragen


Papst Leo XIV. ist dabei zu enttäuschen. Einige kritische Anfragen sind überfällig.
Papst Leo XIV. ist dabei zu enttäuschen. Einige kritische Anfragen sind überfällig.

Kri­ti­sche Anfra­gen von Giu­sep­pe Nardi

Leo XIV. ist dabei zu ent­täu­schen – und das schwer. Am heu­ti­gen Tage gedenkt die hei­li­ge Kir­che der Erhö­hung des hei­li­gen Kreu­zes – und damit zwei­er bedeut­sa­mer Ereig­nis­se ihrer Geschich­te: der Auf­fin­dung des wah­ren Kreu­zes Chri­sti durch die hei­li­ge Kai­se­rin Hele­na im Jah­re 326 sowie der tri­um­pha­len Rück­füh­rung des­sel­ben durch Kai­ser Hera­kli­os im Jah­re 629, nach­dem es im Jah­re 614 von den per­si­schen Hee­ren geraubt und aus Jeru­sa­lem fort­ge­schleppt wor­den war. Am spä­ten Nach­mit­tag wird Papst Leo XIV. in Sankt Paul vor den Mau­ern zudem der Mär­ty­rer des 21. Jahr­hun­derts geden­ken. Der Papst fei­ert heu­te sei­nen 70. Geburts­tag, wozu ihm herz­lich gra­tu­liert sei. Wir haben sei­ne heu­te Anspra­che zum Ange­lus abge­war­tet. Doch nun sind eini­ge Anmer­kun­gen geboten.

Gut vier Mona­te sind seit sei­ner Wahl ver­gan­gen. Ein Seuf­zer der Erleich­te­rung ging damals durch die Kir­che. Von ver­schie­de­ner Sei­te wur­de vor einem Monat Bilanz sei­ner ersten 100 Tage im Amt gezo­gen. Man tausch­te Höf­lich­kei­ten aus und hielt sich vor allem mit Sekun­dä­rem auf, denn eine eigent­li­che Rich­tung ist (noch) nicht erkenn­bar. Doch die Geduld stößt an ihre Gren­zen: Die Dul­dung jenes unsäg­li­chen Homo-Spek­ta­kels vor einer Woche, mas­kiert als Wall­fahrt im Hei­li­gen Jahr, war eine Blas­phe­mie ohne­glei­chen. Eine grö­ße­re Ent­wei­hung hat es selbst unter sei­nem „gelieb­ten“ Vor­gän­ger nicht gege­ben – jenem Pon­ti­fi­kat, das Bischof Atha­na­si­us Schnei­der tref­fend als „Schreckens­herr­schaft“ bezeich­ne­te, unter der die hei­li­ge Kir­che zwölf Jah­re lang in Gei­sel­haft gehal­ten wurde.

Am 6. Sep­tem­ber geschah ein Sakri­leg. Was sich an jenem Tag im Peters­dom ereig­ne­te, hat vie­le Gläu­bi­ge in aller Welt tief erschüt­tert – und der Ein­druck wächst, daß nicht nur das Gesche­he­ne selbst, son­dern auch das päpst­li­che Schwei­gen dar­auf eine Zäsur markiert. 

An jenem Tag durf­ten sich soge­nann­te „orga­ni­sier­te Homo-Katho­li­ken“ – eine Absur­di­tät son­der­glei­chen – durch die Hei­li­ge Pfor­te in den Peters­dom drän­gen, um dort demon­stra­tiv ihre „zum Him­mel nach Rache schrei­en­de“ Sün­de zu fei­ern. Mit kirch­li­chem Segen. Ohne Reue. Ohne Umkehr. Statt­des­sen wur­de Homo­se­xua­li­tät als neue Norm insze­niert – als sei Got­tes Gesetz außer Kraft gesetzt, als sei das Natur­recht nur eine Fuß­no­te für längst Über­hol­tes. Das zwingt zur Fra­ge: Wer von den dahin­ter­ste­hen­den homo­ideo­lo­gi­sier­ten Kle­ri­kern und ande­ren selbst­ver­lieb­ten Selbst­dar­stel­lern die­ser Sze­ne inter­es­siert sich noch für das gött­li­che Gebot?

Der 6. Sep­tem­ber war das schlimm­ste Spek­ta­kel, das die Kir­che im Her­zen, denn der Peters­dom ist ihr Aus­hän­ge­schild, je erlebt hat – ein Greu­el im wahr­sten Sin­ne des Wortes.

Und wie reagier­te Papst Leo XIV.?

Er schweigt. Ohne sei­nen Wil­len hät­te die­ses got­tes­lä­ster­li­che Schau­spiel nie­mals statt­fin­den kön­nen. Gewiß – es wur­de noch unter Fran­zis­kus geplant. Aber die Umset­zung lag in sei­ner Ver­ant­wor­tung. Er ist nun Kir­chen­ober­haupt. Es ist undenk­bar, daß der neue Papst nicht davon wuß­te. Wer aber schweigt, stimmt zu – das lehrt nicht nur der Volks­mund. Das ist das Signal, das an die Welt ging. Was ihn per­sön­lich dazu moti­viert, ist letzt­lich belang­los. Die Wir­kung zählt – und die ist ver­hee­rend. Und sie wird erst des­halb so unge­heu­er ver­hee­rend, weil Leo XIV. bis heu­te kein Wort dar­über ver­lo­ren hat.

Acht Tage sind seit­her ver­gan­gen. Und es herrscht Stil­le. Kein Wort, kei­ne Distan­zie­rung, kein Zei­chen der Klar­stel­lung. Hat der Papst etwa nichts bemerkt? Nichts gehört? Nichts gese­hen? – Das ist aus­ge­schlos­sen. So darf ein Papst nicht han­deln. So darf er nicht schweigen.

Will Leo XIV. auf allen Schul­tern Was­ser tragen?

Darf im Haus Got­tes, beim Grab des hei­li­gen Petrus, offen gelä­stert wer­den – nur weil das Zeit­geist-Kli­en­tel danach ver­langt? Und als Gegen­ge­wicht läßt man am 25. Okto­ber die Tra­di­tio­na­li­sten wie­der ein Pon­ti­fi­kal­amt im Peters­dom fei­ern – das Fran­zis­kus ihnen ver­wei­gert hat­te. Ein Aus­gleich also? Ein Kuhhandel?

Nein. So darf die Kir­che nicht handeln.

Ein Papst kann nicht das Gegen­teil des Gegen­teils zulas­sen. Wer alles zuläßt, hebt alles auf. So ver­liert das Hei­li­ge sei­ne Wei­he, sei­ne Strahl­kraft, sei­ne Bedeu­tung. Und Men­schen begin­nen zu zwei­feln: Was hat es mit der Hei­li­gen Pfor­te auf sich, wenn sie von jenen geschän­det wer­den darf, die offen im Wider­spruch zur gött­li­chen Ord­nung leben und die­se fei­ern? Schon unter Fran­zis­kus frag­ten sich vie­le: Was bedeu­ten die Sakra­men­te noch, wenn man sie – wegen einer poli­tisch gewoll­ten Pseu­do­pan­de­mie – kur­zer­hand aus­setzt, ja ver­bie­tet, sie poli­tisch dis­po­ni­bel macht? Ist der Leib Chri­sti heils­brin­gend oder eine töd­li­che Gefahr? Bringt das Weih­was­ser Segen oder Viren? Die Kir­chen­funk­tio­nä­re – man­che nen­nen sich gar Bischö­fe – haben nie eine Ant­wort gegeben.

So wie auch Leo XIV. nun nicht antwortet.

Nicht auf den ekla­tan­ten Wider­spruch, den er am 6. Sep­tem­ber durch sei­ne Dul­dung in den Peters­dom ließ. Für Schön­re­de­rei braucht es kei­nen Papst. Auch kei­ne Bischö­fe. Die Men­schen kön­nen sich selbst belü­gen. Es steht nicht weni­ger als die Glaub­wür­dig­keit der Kir­che auf dem Spiel.

Doch damit nicht genug.

Am 10. Sep­tem­ber wur­de in den USA Char­lie Kirk ermor­det – ein jun­ger Christ, Vater zwei­er klei­ner Kin­der, Akti­vist für Ehe und Fami­lie. Er trat für das Natur­recht ein. Ein mut­maß­li­cher Ange­hö­ri­ger der Homo-Sze­ne soll ihn getö­tet haben. Wegen der pro­fes­sio­nel­len Aus­füh­rung spricht eini­ges gegen die Tat eines ein­zel­nen. Doch das ist hier nicht das Thema.

Wor­auf es ankommt: Bis heu­te – vier Tage nach dem Mord – hat Papst Leo XIV., obwohl selbst US-Ame­ri­ka­ner, kein Wort dazu gesagt. Auch nicht beim Ange­lus. Kein Aus­druck des Mit­ge­fühls, kein Gebet, kein öffent­li­cher Trost. Kein Wort zumin­dest gegen die Gewalt.

In Lon­don demon­strier­te gestern eine Mil­li­on Men­schen, vie­le mit Bil­dern von Char­lie Kirk. Sei­ne Wit­we ist Katho­li­kin. Sei­ne Kin­der im Alter von einem und drei Jah­ren wer­den ohne Vater auf­wach­sen. Und der Papst? Er schweigt. Mit der Ermor­dung von Char­lie Kirk wur­de ver­sucht zu töten, wofür er ein­ge­tre­ten ist. Kann und soll der Papst ein­fach weg­schau­en und so tun, als wür­de er nichts sehen und hören? Als gin­ge es ihn nichts an?

Gibt es Nähe nur, wenn das Estab­lish­ment es wünscht? Wenn es dem media­len Main­stream gefällt?
Ist das der neue Kurs – das alte berg­o­glia­ni­sche Schwei­gen?
Fran­zis­kus hat all jene mit Füßen getre­ten, die an Got­tes Ord­nung fest­hiel­ten. Will Leo XIV. die­ses unse­li­ge Schau­spiel fortsetzen?

Ist die Quint­essenz, daß unter Leo XIV. alles wei­ter­geht wie unter Fran­zis­kus – nur mit ande­ren Stil­mit­teln, nur ele­gan­ter verpackt?

Wir hof­fen es nicht, aber dann soll­te Leo XIV. damit begin­nen, kla­re und unmiß­ver­ständ­li­che Zei­chen zu setzen.

Bild: Vati​can​.va (Screen­shot)

15 Kommentare

  1. End­lich! Ein sol­cher Arti­kel war fäl­lig. Von Anfang an war ich Leo XIV. gegen­über miß­trau­isch. Die Mozet­ta macht noch kei­nen guten Papst. Leo lobt Fran­zis­kus, des­sen Pon­ti­fi­kat eine Kata­stro­phe war, über den grü­nen Klee. Wer das tut, bei dem muß eine theo­lo­gi­sche und geist­li­che Schief­la­ge vor­herr­schen. Die Kir­che braucht aber kei­nen Fran­zis­kus 2.0, auch kei­nen Papst, der jetzt, wie Giu­sep­pe Nar­di zurück­hal­tend for­mu­liert, „damit begin­nen“ soll­te, „kla­re und unmiß­ver­ständ­li­che Zei­chen zu set­zen“. Die Frist zum Zei­chen­set­zen ist längst abge­lau­fen. Die katho­li­sche Kir­che braucht drin­gend einen Papst, der aufräumt.

  2. Ich tei­le die Auf­fas­sung des Autors. Ich bin mit viel Hoff­nung in das neue Pon­ti­fi­kat gegan­gen. Habe vor vor­schnel­ler Be- und Ver­ur­tei­lung gewarnt. Nach ein paar Mona­ten muss ich aber lei­der kon­sta­tie­ren, dass eine deut­lich sicht­ba­re Kon­ti­nui­tät zum Vor­gän­ger­pon­ti­fi­kat erkenn­bar ist. Sei es das bizar­re Schwei­gen zum LGBT-Skan­dal im Vati­kan, inkl. Foto-Ses­si­on mit dem berühmt-berüch­tig­ten Father J. Mar­tin, die son­sti­gen pro­gres­si­ven Ernen­nun­gen bei den Bischö­fen, die Ernen­nung einer Kura­to­rin, die unsitt­li­che, das Scham­ge­fühl eines Katho­li­ken ver­let­zen­de Akt­fo­to­gra­phien als „Kunst“ ver­kauft, die Beto­nung der glo­ba­li­sti­schen Kli­ma-Ideo­lo­gie sowie eine Über­be­to­nung der Kir­che als „brü­der­li­che“ UN-NGO für Huma­nis­mus und Sozi­al­ar­beit gepaart mit inter­re­li­giö­sem Dialog.„Bunt“ und „tole­rant“ auf dem Weg zur 1 World Church. Ich las­se mich ger­ne über­ra­schen, aber nach Kurs­kor­rek­tur sieht es nicht aus, eher nach Ver­fe­sti­gung der von Fran­zis­kus ein­ge­lei­te­ten moder­ni­sti­schen Strukturen.

  3. Berg­o­glio „hat alle mit Füssen getre­ten, die an Got­tes Ord­nung festhielten.“
    Ja. Dann war er nicht der Papst. Wann geht das end­lich in Eure Dickschädel?

  4. Zunächst ist Char­lie Kirk ein evan­ge­li­ka­ler Christ ‚kein Katho­lik der trotz sei­nes tie­fen Glau­bens und sei­ner Ableh­nung der Abtreibung
    in erster Linie pro Trump und für die repu­pli­ka­ni­sche Par­tei aktiv war, er war kein christ­li­cher Mis­sio­nar im enge­ren Sin­ne und schon gar kein katho­li­scher, daher wäre eine offi­zi­el­le Kon­do­lenz des hei­li­gen Stuh­les schwie­rig und hät­te bei den Demo­kra­ten, die tra­di­tio­nell mehr Katho­li­ken haben als die Repu­pli­ka­ner, mög­li­cher­wei­se Irri­ta­tio­nen aus­ge­löst, Leo hät­te aber zumin­dest Andeu­tun­gen machen und über die eska­lie­ren­de poli­ti­sche Gewalt anpran­gern und das Recht auf Mei­nungs­frei­heit und die frei­heit, in der Öffent­lich­keit­christ­li­che Posi­tio­nen zu ver­te­ten , ein­for­dern können.

    Etwas ganz ande­res, Leo der vier­zehn­te ist am 14 Sep­tem­ber gebo­ren ‚also heu­te, Bene­dikt der sech­zehn­te am 16 April. Steckt hin­ter dem Namen Leos viel­leicht nur eine Zahl und ein ver­kapp­ter Nar­ziss­mus, bei Bene­dikt dach­te ich noch an Zufall, das die Zahl hin­ter dem Namen mit dem Geburts­da­tum über­ein­stimmt, aber jetzt wie­der bei Leo dasselbe?

  5. Ich glau­be an die­ser Stel­le, daß es einen Deal gibt. Was darf er als Papst machen. Wo muß er sich her­aus­hal­ten. Ist er über­haupt höch­ster Entscheidungsträger? 

    Hier wird die Posi­ti­on der Sedis­va­kan­ti­sten inter­es­sant. Die Fra­ge ist nicht, ob Leo recht­mä­ßig Papst ist. Die Fra­ge ist, wer steht hin­ter dem Kon­kla­ve. Der auf­merk­sa­me Beob­ach­ter konn­te die Dun­kel­heit im Kon­kla­ve sehen. 

    Weis­heit 12,7: „Jene, die immer ver­spra­chen, Furcht und Ver­wir­rung von der kran­ken See­le zu ban­nen, krank­ten nun sel­ber an einer lächer­li­chen Angst. Auch wenn nichts Schreck­li­ches sie äng­stig­te, wur­den sie durch rascheln­des Getier und zischeln­de Schlan­gen auf­ge­scheucht und ver­gin­gen vor Furcht. Nicht ein­mal in die Luft woll­ten sie blicken, der man doch nir­gends ent­flie­hen kann. Denn die Schlech­tig­keit bezeugt selbst ihr fei­ges Wesen, wenn sie gestraft wird. Unter dem Druck des Gewis­sens befürch­tet sie immer das Schlimmste.“ 

    Was die Welt­öf­fent­lich­keit beim Kon­kla­ve sah, war das Schau­spiel, von dem das Buch Weis­heit berich­tet. Wer soll Furcht und Ver­wir­rung von den kran­ken See­len ban­nen? Die Seel­sor­ger, die Prie­ster. Nun erkrank­ten die Höch­sten der Hier­ar­chie der Prie­ster, die Papst­wäh­ler, an einer lächer­li­chen Angst. Die dunk­len Kar­di­nä­le woll­ten noch nicht ein­mal in die Luft blicken. Wie schreck­lich muss die Schuld sein, die auf ihnen liegt. Um den Kon­trast noch deut­li­cher zu machen, hat uns die Vor­se­hung Bischö­fe wie die Kar­di­nä­le Sarah und Mül­ler gezeigt. Erho­be­nen Haup­tes, die Augen nach oben gerich­tet, sicher und ent­spannt. Und wir sahen den Angst­schweiss der dunk­len Kar­di­nä­le beim Eid auf die Bibel in der six­ti­ni­schen Kapel­le. Man kann nur erah­nen. Es müs­sen schreck­li­che Din­ge im Ver­bor­ge­nen liegen. 

    Nun besitzt Leo alles, nur nicht das Cha­ris­ma eines Pap­stes. Man den­ke an den spä­ten Johan­nes Paul II. Er konn­te sich im Roll­stuhl kaum auf­recht hal­ten und alle blie­ben im Bann sei­ner Aus­strah­lung. Oder Eme­ri­tus Bene­dikt XVI auf dem Flug­ha­fen Frei­sing im Juni 2020. Sei­ne Stim­me schon ganz schwach, aber er war erfüllt von der Stär­ke, die einem Papst zukommt. https://images.t‑online.de/2021/05/88103636v2/0x115:1920x1077/fit-in/1920x0/markus-soeder-l-verabschiedet-den-ehemaligen-papst-der-93-jaehrige-hatte-seinen-kranken-bruder-in-regensburg-besucht.jpg

    Was klar ist, der hei­li­ge Mala­chi­as hat Leo noch nicht ein­mal erwähnt. Wir wer­den noch ver­ste­hen, war­um das so war.

  6. Die Begei­ste­rung nach der Papst­wahl ist immer groß: 2013 wie 2025 – inter­es­sant ist die Ursa­che, denn die ist immer gleich und doch nicht katho­lisch: Hyper­pa­pa­lis­mus. Die Ent­täu­schung war vorprogrammiert!

  7. Wie ar das doch gleich mit dem Gräu­el­bild der Ver­wü­stung am hei­li­gen Ort, wie bei dem Pro­phe­ten Dani­el und dann im Mat­thä­us­evan­ge­li­um kapi­tel 24. vorhergesagt?
    https://​spzh​.eu/​d​e​/​n​e​w​s​/​s​e​e​l​e​n​m​r​d​e​r​-​e​i​n​-​b​i​s​c​h​o​f​-​d​e​r​-​r​k​k​-​r​e​a​g​i​e​r​t​e​-​a​u​f​-​d​i​e​-​m​e​s​s​e​-​f​r​-​l​g​b​t​-​k​a​t​h​o​l​i​k​e​n​-​i​n​-​rom
    Und was wur­de doch gleich Leo XIII propphezeit?
    https://​kath​-zdw​.ch/​f​o​r​u​m​/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​?​t​o​p​i​c​=​1​8​9​3.0
    Und was hat die Got­tes­mut­ter 1846, vor fast genau 200 Jah­ren in La Salet­te gesagt?
    https://​www​.hei​li​gen​le​xi​kon​.de/​L​i​t​e​r​a​t​u​r​/​L​a​-​S​a​l​e​t​t​e​_​M​a​r​i​e​n​l​e​x​i​k​o​n​.​h​tml
    Herr Nar­di und alle Katho­li­ken, seht es end­lich ein, der Geist Got­tes ist von Rom gewi­chen, er wohnt jetzt woan­ders, viel­leicht im Drit­ten Rom?

  8. Sie spra­chen nach der absto­ßen­den „Homo-Para­de“ im Peters­dom das Ver­hal­ten des Pap­stes zum Mord an Char­lie Kirk an. Die­ses unsäg­li­che Ver­hal­ten, die­ses uner­träg­li­che Schwei­gen, was mir auch auf­fiel u. auf das zuerst der Theo­lo­ge Ber­ger öffent­lich hin­wies, the­ma­ti­sier­te ich auch auf 2 kath. FB-Kanä­len. Nun ent­deck­te ich bei kath​.net am 14.09. (https://​www​.kath​.net/​n​e​w​s​/​8​8​421) fol­gen­de Info:
    “Der Schock über die öffent­li­che Ermor­dung des christ­li­chen Influen­cers Char­lie Kirk im US-Bun­des­staat Utah hat offen­bar auch den Vati­kan erreicht.“ Welch eine ERHELLENDE Erkennt­nis…! Vier Tage nach der schreck­li­chen Blut­tat. Will kath​.net sei­ne Leser zum Nar­ren hal­ten? Und weiter:
    “Wie die US-Bot­schaft beim Hei­li­gen Stuhl am Wochen­en­de im Netz­werk X berich­te­te, war der poli­ti­sche Mord im Hei­mat­land des Pap­stes ein The­ma beim Antritts­be­such des neu­en Bot­schaf­ters Bri­an Bur­ch bei Leo XIV.
    In der Mit­tei­lung heißt es, am Ende ihres Gesprächs hät­ten der Papst und der US-Diplo­mat über die ‘tra­gi­sche Ermor­dung‘ des US-Akti­vi­sten Kirk gespro­chen.“ Am Ende des Gesprächs!
    Dann beton­te der Papst, dass er für Kirk und sei­ne Fami­lie beten wolle…
    Beim Ange­lus-Gebet pass­te ich extra auf: der Papst hat, wie Sie auch schrei­ben, nicht für die Fami­lie gebetet.
    Und ein Schrei­ben, in dem der Papst an die jun­ge Wit­we, die so viel Leid zu tra­gen hat, trö­sten­de u. mit­füh­len­de Wor­te gerich­tet hät­te, ist mir auch nicht bekannt.
    Jäm­mer­lich, erbärm­lich! Mgr Aupe­tit aus Paris schrieb ein­mal in einem Tweet, dass die Feig­heit die Immun­schwä­che der Kir­che (v.a. der Kir­chen­hier­ar­chie) sei.
    Gil­bert Col­lard, ein christl. Rechts­an­walt, infor­mier­te die Leser auf FB am Sonn­tag von einer gleich­falls furcht­ba­ren Tat: ein ira­ki­scher Christ, der in Lyon leb­te, der im Roll­stuhl saß, wur­de von Mus­li­men ver­folgt u. bru­tal erschlagen.
    https://​www​.face​book​.com/​c​o​l​l​a​r​d​.​o​f​f​i​c​i​e​l​/​?​l​o​c​a​l​e​=​d​e​_DE

  9. Nun, was Deutsch­land angeht, tra­ge ich mich schon län­ger mit der auch steu­er­recht­lich rele­van­ten Fra­ge einer Fest­stel­lungs­kla­ge, dass die heu­ti­ge Kir­che unmög­lich die des Kon­kor­da­tes sein kein …

  10. Papst Leo XIV tut es auf lei­se­re Wei­se. In einem berüh­ren­den pri­va­ten Brief kon­do­liert er der Wit­we und wür­digt den Kampf von Char­lie. Die Het­zer der woken Bewe­gung müs­sen wis­sen, dass sie alle drei Super­mäch­te gegen sich haben – je aus unter­schied­li­chen Grün­den. Ihre Zeit ist um, jede der Super­mäch­te kann Euro­pa mit zwei Fin­gern zer­quet­schen, Euro­pa, die Quel­le die­ses Wokis­mus. Und das wird mitt­ler­wei­le auch auf den Schlacht­fel­dern aus­ge­tra­gen, in der Ukrai­ne, im Gaza-Strei­fen, im neu­en Bür­ger­krieg in Kolum­bi­en, in Myan­mar, etc…
    Wenn es die katho­li­sche Kir­che unter­blei­ben läßt, den onto­lo­gi­schen Unter­schied zwi­schen den Men­schen, die katho­lisch getauft sind, und den Men­schen, die nicht getauft sind – aus­ge­nom­men der Juden, dar­zu­stel­len, so wird sie unter­ge­hen. Frei­heit, Gleich­heit, Brü­der­lich­keit sind die „gött­li­chen“ Tugen­den des Satan. Und wenn Demo­kra­tie zur Ersatz­re­li­gi­on wird, so müs­sen sich die Chri­sten eben dage­gen weh­ren. Demo­kra­tie ist kei­ne Offen­ba­rung, sie ist nach Pla­ton und Cice­ro die zweit­schlech­te­ste Staats­ma­te­rie, die all­zu oft sich in Dik­ta­tur zeigt, wie der Natio­nal­so­zia­lis­mus, der Kom­mu­nis­mus, der Real Exi­stie­ren­de Sozia­lis­mus, der Wokis­mus, der Neo­li­be­ra­lis­mus, etc.. Über­all dort geht die Herr­schaft vom Volk aus, nicht von Gott. Und das haben die Isla­mi­sten eher begrif­fen als die dum­men Demo­kra­ten (ich zitie­re Platon!).
    Hier ein erstaun­li­ches State­ment: https://​kath​.net/​n​e​w​s​/​8​8​426

  11. Das Böse, der Irr­tum, teuf­li­sche Plä­ne sind defi­ni­tiv stär­ker als Schwei­gen und Unter­las­sun­gen… Stär­ker als die Wahr­heit und christ­li­cher Mut sind die nicht. Dar­um habe ich Angst, gro­sse Angst. Ich kann kei­ne Merk­ma­le einer gro­ssen, star­ken Per­sön­lich­keit in die­sem Mann erken­nen. Ich habe wirk­lich Angst…

  12. Zunächst war ich im Zwei­fel, ob der neu­ge­wähl­te Papst sich wirk­lich von Papst Fran­zis­kus distan­zie­ren wür­de im Hin­blick auf eine wahr­lich drin­gen­de Erneue­rung der Kir­che. Denn Robert Fran­cis Pre­vost ver­dank­te sei­ne kirch­li­che Kar­rie­re ins­be­son­de­re ihm, sei­nem Vor­gän­ger. Aber dann war in den Bot­schaf­ten aus Sie­ver­nich zu lesen, daß Papst Leo der Kir­che vom Him­mel soz. geschenkt wor­den sei und zwar auf­grund vie­ler guter Gebe­te. Papst Leo ließ es an ermu­ti­gen­den Zei­chen, Hand­lun­gen und Anspra­chen bekannt­lich nicht feh­len. Es weh­te offen­kun­dig ein ande­rer Wind im Vati­kan. Man fühl­te sich bei ihm gut auf­ge­ho­ben, in guten Händen.
    Nun­mehr aber zeigt Papst Leo ein ande­res Gesicht. Ent­we­der hat ihn Jemand umge­dreht oder er ließ am 6. Sep­tem­ber ff. die Mas­ke fallen.
    Die erlaub­ten Vor­gän­ge an die­sem Herz-Mariä-Süh­ne­sams­tag und die Hei­lig­spre­chun­gen ins­be­son­de­re auch des hl. Car­lo Acu­tis genau ein Tag danach pas­sen ins kein­ster Wei­se zusammen.
    Eine Schan­de sein Schwei­gen zum ent­setz­li­chen Mord an Char­lie Kirk wobei er die 2 Mor­de an einer katho­li­schen Schu­le in den USA in einer Anspra­che deut­lich erwähn­te. Wer möch­te ihn jetzt noch wirk­lich ernst neh­men, ins­be­son­de­re von den Mäch­ti­gen in West und Ost. Berg­o­glio war doch abge­hakt. Wem schmeckt auf­ge­wärm­tes fades Essen?
    Und: wo es vor­her noch vor­sich­ti­ges Abwar­ten gab, wird der Name des Pap­stes jetzt offen­bar von vie­len Prie­stern wie ich es erle­be mit ziem­li­cher Befrie­di­gung aus­ge­spro­chen bzw. genannt.

  13. Was für eine von mir als extre­me Het­ze emp­fun­de­nen Arti­kel gegen Men­schen, die eine ande­re Sexua­li­tät (er-)leben, als die sog. „Hetero-Christen*innen“. Zur Got­tes Ord­nung zählt z.B. auch, dass bei einem Embryo nach (!!!) der Anla­ge der Pri­mär-Geschlechts­merk­ma­le sich die kom­plet­te Hor­mon­struk­tur des Embry­os kom­plett ent­ge­gen­ge­setzt zu die­sem Pri­mär-Geschlechts­merk­mal ent­wickelt. Und dies mit all den Implikationen,die im Lau­fe des (Erwach­se­nen-) Lebens sich zei­gen. „Wer bin ich denn, die­se Men­schen zu ver­ur­tei­len“ so oder so ähn­lich hat­te sich Papst Fran­zis­kus mit Blick auf die unzäh­li­gen sog. homo-sexu­el­len Gläu­bi­gen ein­ge­las­sen. So zu han­deln und zu schrei­ben … ja, dies stün­de auch dem Ver­fas­ser gut zu Gesicht. Papst Leo’s Agie­ren zeugt mE von sei­ner Intelligenz.

  14. Sehr geehr­ter Herr Chef­re­dak­teur Gui­sep­pe Nardi!
    Vie­len Dank für Ihre kri­ti­sche, wohl begrün­de­te Anfra­gen. Lang­sam wer­den die­se überfällig.
    Dan­ke, daß Sie sie respekt­voll, aber mutig aus­ge­spro­chen haben. Ihre Über­le­gun­gen ver­hel­fen mich dazu,
    ver­gleichs­wei­se zu Berg­o­glio, vom neu gekür­ten Papst nicht nur Ele­ganz und gute Umgangs­for­men zu erwarten.
    Der gro­be Hau­de­gen „Fran­zis­kus hat all jene mit Füßen getre­ten, die an Got­tes Ord­nung fest­hiel­ten. Will Leo XIV. die­ses unse­li­ge Schau­spiel fortsetzen?“
    Als eme­ri­tier­ter alter Pro­fes­sor erhof­fe ich vom gan­zen Her­zen, daß der „jun­ge“ Papst Leo XIV. genü­gend Kräf­te hat, ein wirk­lich neu­es Kapi­tel der Kir­chen- und Heils­ge­schich­te zu eröff­nen. Viel­leicht kann er dort anknüp­fen, wo Bene­dikt XVI. auf­ge­hört hat?

  15. Dia­gno­se der aktu­el­len Zeitqualität:

    Wir leben in einem (pseudo-)religiösen Lügenwahn:

    1) men­schen­ge­mach­ter Kli­ma­wan­del = CO2-Lüge
    2) 72 Geschlech­ter bei Säugetieren
    3) mRNA Gen­the­ra­pie ist KEINE Impfung
    Covid = leich­te Grip­pe (lt. Johannides)
    4) Migra­ti­ons­waf­fe = Bevölkerungsaustausch
    5) Ruin der Begrif­fe: Gen­dern in der Spra­che, z.B. Tat­sa­che von Rassen …
    6) Geo­in­ge­nee­ring, HAARP, Chem­trails, Erdbebenwaffe,
    7) Hirn­tod ist Vor­wand zur Organ­ent­nah­me an Lebenden
    8) Ver­söh­nung der Lüge mit der Wahr­heit, Satans mit Jesus, Anti­chri­sten mit Chri­stus ist ein Irrglaube
    („Feind­schaft will ich stif­ten…“ Gen. 3,14–15)

    9) NWR: Ein­heits­re­li­gi­on (P. Fran­zis­kus ist dazu „links abgebogen“ … )
    NWO: Stones of Geor­gia, 10 Gebote
    Reduk­ti­on der Mensch­heit auf 1 Mrd., bes­ser 500 Mio.
    WEF: „2030 … nichts besit­zen aber glück­lich sein“

    10) War­ren Buffet:
    Es herrscht Klas­sen­kampf, richtig!
    Es ist mei­ne Klas­se, die Klas­se der Rei­chen, die Krieg führt.
    … und ich den­ke, wir (die „Syn­ago­ge Satans“ == Apk. 2+3, Vers 9) gewinnen …

    Ent­fernt man Gott aus dem Menschengeschlecht,
    dann wird nicht nur die­ses, son­dern mit ihm auch die Natur in ein Cha­os gestürzt.
    Hier­aus erhellt die Mög­lich­keit, ja die wahr­schein­li­che Tat­sa­che, dass das Ende der zeit­li­chen Welt nicht wie eine schick­sals­haf­te Kata­stro­phe über die Mensch­heit her­ein­bre­chen, son­dern von die­ser selbst – durch die Sün­de der Apo­sta­sie – her­vor­ge­ru­fen wird…
    wür­de sich der All­mäch­ti­ge nicht im letz­ten Moment durch sein Ein­grei­fen der Mensch­heit erbarmen …
    ==>
    „Zei­chen des Men­schen­soh­nes am Himmel…“
    (Mat­thä­us 24,30)

    „Wenn die Lüge als Wahr­heit gilt,
    wird Wider­stand zur Pflicht
    und Gehor­sam zum Verbrechen“
    (ange­lehnt an B. Brecht )

    Kathe­chis­mus (675)
    Die letz­te Prü­fung der hei­li­gen Kirche 

    Vor dem Kom­men Chri­sti muß die Kir­che eine letz­te Prü­fung durch­ma­chen, die den Glau­ben vie­ler erschüt­tern wird
    [Vgl. Lk 21,12;Joh 15,19 ‑20].
    Die Ver­fol­gung, die ihre Pil­ger­schaft auf Erden beglei­tet, wird das „Myste­ri­um der Bos­heit“ enthüllen:
    Ein reli­giö­ser Lügenwahn
    bringt den Men­schen, um den Preis ihres Abfalls von der Wahr­heit, eine Schein­lö­sung ihrer Probleme.
    Der schlimm­ste reli­giö­se Betrug ist der des Anti­christ, das heißt eines fal­schen Mes­sia­nis­mus, wor­in der Mensch sich selbst ver­herr­licht, statt Gott und sei­nen im Fleisch gekom­me­nen Messias
    [Vgl. 2 Thess 2,4–12; 1 Thess 5,2–3; 2Joh 7; 1 Joh 2,18.22].

    Mer­ke:
    Jesus von Naza­reth, der Ein­zi­ge Chri­stus = Mes­si­as in Ewig­keit, wird bei sei­ner Wie­der­kunft in Herr­lich­keit nicht in Fleisch und Blut kom­men, son­dern so wie er in Apg. 1,11 zum Vater in den Him­mel auf­ge­fah­ren ist;
    In sei­ner auf­er­stan­de­nen, ver­klär­ten und unsterb­li­chen Herrlichkeit!
    Amen

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