Corona-Volksabstimmung in der Schweiz – Botschaft von Erzbischof Carlo Maria Viganò

Die ganze Welt schaut am 28. November auf das Schweizer Stimmvolk: Wird es ein Zeichen für die Freiheit setzen?

Der ehemalige Apostolische Nuntius in den USA, Erzbischof Carlo Maria Viganò, richtet einen eindringlichen Appell an das Schweizer Volk, sich nicht länger am Nasenring landesfremder Interessen führen zu lassen und bei der Volksabstimmung am 28. November "Nein" zum Covid-19-Gesetz zu sagen.
Der ehemalige Apostolische Nuntius in den USA, Erzbischof Carlo Maria Viganò, richtet einen eindringlichen Appell an das Schweizer Volk, sich nicht länger am Nasenring landesfremder, menschen- und verfassungsfeindlicher Interessen führen zu lassen und bei der Volksabstimmung am 28. November "Nein" zum Covid-19-Gesetz zu sagen.

Am 28. Novem­ber hat das Schwei­zer Stimm­volk eine Mög­lich­keit, die den mei­sten ande­ren Völ­kern ver­wehrt ist. Es kann im Rah­men der direk­ten Demo­kra­tie in einer Volks­ab­stim­mung „Nein“ zu einem bei­spiel­lo­sen Angriff auf die Frei­heit, die Grund­rech­te und die ver­fas­sungs­mä­ßi­ge Ord­nung sagen, der durch das Coro­na-Regime statt­fin­det. Heu­te fin­det in Bern eine Groß­kund­ge­bung gegen die Coro­na-Repres­si­on und für ein „Nein“ bei der Volks­ab­stim­mung statt. Neben ande­ren nam­haf­ten Red­nern hat auch Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò, der ehe­ma­li­ge Apo­sto­li­sche Nun­ti­us in den USA, eine Bot­schaft über­mit­telt. Hier ihr voll­stän­di­ger Wortlaut: 

Bot­schaft von Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò
Gewe­se­ner Apo­sto­li­scher Nun­ti­us
in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Amerika

Für die Kundgebung
gegen die pandemischen Maßnahmen
in der Schweizerischen Eidgenossenschaft
12. November 2021

Lie­be Freunde!

Vie­le von Ihnen hät­ten nie gedacht, dass die Schweiz am Ende Ita­li­en und ande­ren Län­dern fol­gen und sich auch bezüg­lich pan­de­mi­scher Not­fall dem Dik­tat der Eli­ten unter­wer­fen wür­de. Ihre Eid­ge­nos­sen­schaft ist ande­ren Län­dern auf dem Weg zur Glo­ba­li­sie­rung bereits weit vor­aus, und die Spu­ren der Neu­en Welt­ord­nung sind im Leben der gro­ßen Schwei­zer Städ­te deut­lich zu erken­nen. Und so wie Schwe­den von lock­downs [Abrie­ge­lun­gen] und Mas­ken ver­schont geblie­ben ist, hät­te man den­ken kön­nen, daß auch in der Schweiz zur angeb­li­chen Ein­däm­mung der Ansteckung nicht das geschei­ter­te Maß­nah­men-Modell über­nom­men wür­de, für das Ita­li­en ein trau­ri­ges Bei­spiel ist. Ande­rer­seits, da das Welt­wirt­schafts­fo­rum in Davos ange­sie­delt ist, haben eini­ge von Ihnen viel­leicht gehofft, dass Klaus Schwab Sie davor bewahrt, am eige­nen Leib erfah­ren zu müs­sen, was der gesam­ten Mensch­heit bevor­steht, wenn wir ihn sei­nen irren Gre­at Reset1, der von der UNO unter dem Namen Agen­da 20302 geteilt wird, in die Tat umset­zen las­sen. Doch wenn Sie sich vor Augen hal­ten, was Ihnen am 1. Juni 2016 mit der Eröff­nung des Gott­hard­tun­nels gezeigt wur­de, soll­ten Sie eine Vor­stel­lung von den Prin­zi­pi­en die­ser Neu­en Ord­nung gewon­nen haben.

Sie sind heu­te hier, um gegen die Ver­schär­fung der Gesund­heits- und Kon­troll­maß­nah­men zu pro­te­stie­ren, die von der Schwei­zer Bun­des­re­gie­rung unter dem Vor­wand der so genann­ten Pan­de­mie getrof­fen wur­den. Was für die Schweiz geplant ist, wur­de, wie Sie wis­sen, auch in ande­ren Län­dern, dar­un­ter Ita­li­en, ganz oder teil­wei­se umge­setzt. Die Dis­kri­mi­nie­rung von Unge­impf­ten ist in vie­len Län­dern bereits Rea­li­tät, eben­so wie die Erfas­sung und Bewe­gungs­nach­ver­fol­gung der Bür­ger anhand des Impf­pas­ses, die Aus­set­zung der Gehalts­fort­zah­lung für die­je­ni­gen, die sich der Kon­trol­le nicht unter­zie­hen, und die Mög­lich­keit für die Behör­den, Geset­ze in Abwei­chung von den all­ge­mei­nen Geset­zen und sogar der Ver­fas­sung zu erlassen.

Aber las­sen Sie mich Ihnen eini­ge Fra­gen stellen.

Pro­te­stie­ren Sie gegen die Ein­schrän­kung Ihrer ver­fas­sungs­mä­ßi­gen Frei­hei­ten, oder sind Sie sich bewusst, dass die­se ersten Kon­troll­maß­nah­men nur der erste Schritt einer fort­schrei­ten­den Auf­he­bung Ihrer indi­vi­du­el­len Frei­heit sind, die von einem Staat als Arzt ent­zo­gen wird, der an Ihrer Stel­le ent­schei­det, wie Sie sich zu behan­deln haben, von einem Her­ren­staat, der ent­schei­det, ob und wann Sie Ihr Haus ver­las­sen, arbei­ten, in ein Restau­rant gehen, rei­sen dürfen?

Demon­strie­ren Sie gegen das Covid-Zer­ti­fi­kat (Grü­ner Pass), akzep­tie­ren aber immer noch das Nar­ra­tiv von der Pan­de­mie und den Impf­stof­fen, oder haben Sie ver­stan­den, dass die­se kolos­sa­le Far­ce sich auf ein Virus stützt, das in einem Labor her­ge­stellt und ver­brei­tet wur­de, um einen pan­de­mi­schen Not­fall zu schaf­fen, der den Vor­wand lie­fert, die gesam­te Mensch­heit unter Kon­trol­le zu bringen?

Sind Sie auf die Stra­ße gegan­gen, weil Sie sich dar­über ärgern, dass Sie Ihren QR-Code scan­nen müs­sen, um ein Büro oder eine Fabrik zu betre­ten, sich aber den­noch mit dem expe­ri­men­tel­len Gen­se­rum imp­fen haben las­sen, oder sind Sie sich der Unwirk­sam­keit die­ser so genann­ten Impf­stof­fe, des Risi­kos auch schwer­wie­gen­der uner­wünsch­ter Wir­kun­gen, kurz- und lang­fri­sti­ger, und der feh­len­den Ver­ant­wor­tung durch die Phar­ma­un­ter­neh­men bewusst, die Sie als Ver­suchs­ka­nin­chen benut­zen, und dass sie, wenn Sie krank wer­den oder ster­ben, kei­nen Scha­den­er­satz zah­len und sich vor kei­nem Gericht ver­ant­wor­ten müssen?

Und schließ­lich: Haben Sie beschlos­sen, zu pro­te­stie­ren, weil die Frei­heit, kei­nen Gesund­heits­kon­trol­len unter­zo­gen zu wer­den, auf die Sie sich beru­fen, die­sel­be Frei­heit ist, in deren Namen Sie es für rich­tig hal­ten, Kin­der im Mut­ter­leib, alte Men­schen und Kran­ke im Spi­tals­bett zu töten? Die­sel­be Frei­heit, die homo­se­xu­el­le Part­ner­schaf­ten und die Gen­der-Theo­rie legi­ti­mie­ren wür­de? Ist das die Frei­heit, auf die Sie sich beru­fen? Die Frei­heit, gegen das Gesetz des Herrn zu ver­sto­ßen, Sei­nen Namen zu lästern, das Natur­ge­setz zu ver­let­zen, das er in das Herz eines jeden Men­schen ein­ge­schrie­ben hat?

Denn wenn Sie nur wol­len, dass Sie tun und las­sen kön­nen, was Sie wol­len, dann ist Ihre Demon­stra­ti­on sinn­los: Gera­de die­je­ni­gen, die Ihnen von Gen­der-Rech­ten, dem Recht auf „repro­duk­ti­ve Gesund­heit“, Eutha­na­sie, Leih­mut­ter­schaft und sexu­el­ler Frei­heit erzäh­len, haben Sie jetzt alle in der Hand und ent­schei­den im Namen „Ihres Wohls“, der öffent­li­chen Gesund­heit oder des Schut­zes des Pla­ne­ten, was für Sie rich­tig ist. Sie sind es, die bald Ihr Covid-Zer­ti­fi­kat mit Ihrem digi­ta­len Aus­weis, Ihrem Bank­kon­to, Ihrem Steuer‑, Lohn‑, Sozi­al­ver­si­che­rungs- und Gesund­heits­sta­tus ver­knüp­fen und so – „zu Ihrem eige­nen Wohl“ – ent­schei­den kön­nen, ob Sie arbei­ten, rei­sen, ins Restau­rant gehen, ob Sie ein Steak oder Insek­ten kau­fen dürfen.

Die­se Frei­heit hat Sie glau­ben las­sen, dass Sie „frei“ sind, wäh­rend die­je­ni­gen, die wol­len, dass Sie gehor­sa­me Die­ner sind, Sie an der Lei­ne lau­fen las­sen und Ihnen die Illu­si­on geben, dass Sie tun kön­nen, was Sie wol­len, dass Sie das „Recht“ haben, eine Abtrei­bung vor­zu­neh­men, dass Sie gegen die Gebo­te der christ­li­chen Moral leben kön­nen, dass Sie sich so ver­hal­ten kön­nen, als ob Gott nicht exi­stier­te, als ob Sie am Tag des Gerichts nie vor Ihm erschei­nen müssten.

Aber das ist kei­ne Frei­heit: das ist Lizenz, das ist Liber­ti­nis­mus. Die Frei­heit, Ihre See­len zu ver­dam­men, nicht die Frei­heit, ehr­lich zu leben und das Para­dies zu ver­die­nen. Die wah­re Frei­heit hin­ge­gen ist die Fähig­keit, im Rah­men des Guten zu han­deln, und das ist die Frei­heit, die man anstre­ben muss, die man mit Mut und Stolz ein­for­dern muss, die Frei­heit, die „euch frei machen wird“ (Joh 8,32).

Die Frei­heit, sich nicht von den Ver­spre­chun­gen der­je­ni­gen täu­schen zu las­sen, die eine bes­se­re Zukunft vor­her­sa­gen, die öko­lo­gisch nach­hal­tig, inte­gra­tiv, tole­rant, belast­bar und gen­der flu­id ist, wäh­rend sie Sie zwin­gen, nur die Pro­duk­te zu kau­fen, die sie im Inter­net zur Ver­fü­gung stel­len, das Mit­tag- und Abend­essen per Lie­fer­ser­vice zu bestel­len, sich tele­me­di­zi­nisch behan­deln zu las­sen, dem Unter­richt und den Vor­le­sun­gen des Fern­un­ter­richts zu fol­gen, mit smart working nicht ins Büro zu gehen.

Ich spre­che von der Frei­heit, Nein zu sagen zu jenen, die Ihnen einen Fort­schritt in der Arbeits­welt ver­spre­chen und mit Begei­ste­rung die Frei­zeit vor Augen füh­ren, die Sie bei redu­zier­ten Arbeits­zei­ten genie­ßen könn­ten, in Wirk­lich­keit aber Ihr Gehalt kür­zen, den gewerk­schaft­li­chen Schutz abschaf­fen, Ihnen die Mit­tel für den Lebens­un­ter­halt einer Fami­lie ent­zie­hen, Sie zwin­gen, in immer klei­ne­ren Woh­nun­gen in immer anony­me­ren Vor­städ­ten zu leben. Nein zu sagen zu jenen, die Ihnen zuerst die Auto­no­mie eines Arbeits­plat­zes neh­men, indem sie Arbeits­lo­sig­keit schaf­fen und beruf­li­che Spe­zia­li­sie­run­gen besei­ti­gen, und Ihnen dann das bedin­gungs­lo­se Grund­ein­kom­men anbie­ten, mit dem Sie sich zu Skla­ven machen kön­nen, erpresst von einem Staat, der über die Bedin­gun­gen ent­schei­det, unter denen Sie arbei­ten können.

Die Frei­heit, die Sie for­dern müs­sen, besteht dar­in, das Nar­ra­tiv der Medi­en nicht zu akzep­tie­ren, den kolos­sa­len Betrug die­ser gan­zen Kate­go­rie, die der Eli­te dient und sich der Ver­brei­tung von Lügen und der Zen­sur der Wahr­heit ver­schrie­ben hat, die dafür bezahlt wird, sich der Macht anzu­pas­sen und abwei­chen­de Mei­nun­gen zu unter­drücken; die Frei­heit, zu for­dern, dass die Jour­na­li­sten die Wür­de der Berufs­ethik, der Deon­to­lo­gie, wie­der­erlan­gen und nicht die Schan­de der höfi­schen Knecht­schaft gegen­über Her­ren, deren Macht­stre­ben uner­sätt­lich ist.

Die Rede­frei­heit, auf die Sie sich alle beru­fen soll­ten, und ins­be­son­de­re die­je­ni­gen unter Ihnen, die ver­ant­wor­tungs­vol­le Auf­ga­ben wahr­neh­men oder Beru­fe aus­üben, die mit der aktu­el­len Not­si­tua­ti­on in Ver­bin­dung ste­hen – Ärz­te, Sani­tä­ter, Poli­zi­sten, Rich­ter, Poli­ti­ker –, ist die Frei­heit, die Kor­rup­ti­on, die Inter­es­sen­kon­flik­te, die Mit­wis­ser­schaft, das Schwei­gen und die Kom­pli­zen­schaft eines Systems auf­zu­decken, das auf Täu­schung, Betrug, psy­cho­lo­gi­schem Ter­ro­ris­mus und Mani­pu­la­ti­on der Rea­li­tät beruht. Die Frei­heit, die Zustim­mung zu einem Ver­bre­chen gegen die Mensch­heit zu ver­wei­gern, das mit rück­sichts­lo­ser Ent­schlos­sen­heit durch­ge­führt wird.

Wir kön­nen uns fra­gen, ob sich mit dem Sieg die­ser Volks­ab­stim­mung am 28. Novem­ber etwas ändern wird. Die Schwei­zer Bun­des­ver­fas­sung begün­stigt die akti­ve Betei­li­gung der Bür­ger und wird dem Bun­des­rat ein deut­li­ches Signal geben, von sei­nen Absich­ten Abstand zu neh­men. Aber den­ken Sie nicht, dass Ihr Kampf für die Grund­rech­te hier endet: Der Angriff ist glo­bal und jeder muss sich der Bedro­hung bewusst sein, die uns alle betrifft.

Das ist kein Kampf, in dem wir den gemein­sa­men Feind allen mit mensch­li­cher Kraft besie­gen kön­nen: Es ist ein epo­cha­ler Kampf, in dem das Schick­sal der gesam­ten Mensch­heit auf dem Spiel steht, eben­so wie das eines jeden Ein­zel­nen von uns, in Zeit und Ewig­keit. Unser Leben, unse­re Iden­ti­tät, unse­re Indi­vi­dua­li­tät ste­hen auf dem Spiel. Und vor allem: Die Befür­wor­ter des Gre­at Reset sind wirk­lich anti­christ­lich, gegen Chri­stus, denn die­se „Neue Ord­nung“ ist nichts als höl­li­sches Chaos.

Sie haben die Mög­lich­keit, sich zu ent­schei­den. Es geht nicht so sehr dar­um, ob das Covid-Zer­ti­fi­kat unrecht­mä­ßig ist, son­dern dar­um, ob Sie das, was von Ihrer Frei­heit übrig geblie­ben ist, dau­er­haft ver­leug­nen und sich den dys­to­pi­schen Alb­traum einer Tyran­nei auf­zwin­gen las­sen wol­len, die heu­te gesund­heit­lich, mor­gen öko­lo­gisch oder trans­hu­man ist. 

Und möge Gott den Sei­nen bei­ste­hen und Sie beschützen.

+ Car­lo Maria Viganò
Titu­lar­erz­bi­schof von Ulpiana

Über­set­zung: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: covidgesetz-nein.ch (Screen­shot)


1 Vgl. die Inter­net­sei­te des Welt­wirt­schafts­fo­rums.

2 Vgl. die Inter­net­sei­te der Ver­ein­ten Natio­nen.

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