Priesterweihen in Zaitzkofen und Ottobeuren – im Himmel ein Freudentag

Neupriester von Petrusbruderschaft und Piusbruderschaft

Acht Neupriester wurden gestern für den überlieferten Ritus und die Tradition geweiht. Im Bild Weihekandidaten der Piusbruderschaft in Zaitzkofen.
Acht Neupriester wurden gestern für den überlieferten Ritus und die Tradition geweiht. Im Bild Weihekandidaten der Piusbruderschaft in Zaitzkofen.

(Zaitzkofen/Ottobeuren) Wird auf Erden ein Prie­ster geweiht, ist im Him­mel ein Freu­den­tag. Die Chö­re des Him­mels froh­locken. Gestern war ein sol­cher Tag. In Zaitz­ko­fen bei Regens­burg wur­den fünf Kan­di­da­ten geweiht und in Otto­beu­ren drei. Alle acht Neu­prie­ster sind dem über­lie­fer­ten Ritus und der katho­li­schen Tra­di­ti­on verpflichtet.

P. Pas­cal Schrei­ber, der Regens des Prie­ster­se­mi­nars Herz Jesu der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) in Zaitz­ko­fen, konn­te Bischof Ber­nard Tis­sier de Mal­lerais fünf Dia­ko­ne vor­stel­len, die von die­sem zu Prie­stern geweiht wur­den. Je ein Wei­he­kan­di­dat stammt aus Tsche­chi­en und Litau­en und drei aus dem deut­schen Sprach­raum: zwei Bun­des­deut­sche und ein Österreicher.

Einer der Neu­prie­ster, P. Johan­nes Hager, zele­brier­te heu­te in der Semi­nar­kir­che in Zaitz­ko­fen sei­ne Pri­miz, die in Direkt­über­tra­gung auch im Inter­net zu sehen war. Die Neu­prie­ster sind P. Jakub Eliáš aus Brünn in Mäh­ren (Tsche­chi­sche Repu­blik), P. Gytis Karči­aus­kas aus Any­kščiai in Litau­en, P. Mar­kus Kraut­schnei­der aus Beer­fel­den im Oden­wald (Hes­sen), P. Johan­nes Hager aus Bad Kötzting im Baye­ri­schen Wald und P. Emme­rich Jeindl aus Krum­bach in Niederösterreich.

Bischof Ber­nard Tis­sier de Mal­lerais weih­te die Kan­di­da­ten in Zaitzkofen

Eben­falls gestern fan­den auch Prie­ster­wei­hen bei der Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus (FSSP) statt. P. Vin­cent Ribe­ton, der Regens des Prie­ster­se­mi­nars St. Petrus in Wigratz­bad, konn­te Erz­bi­schof Wolf­gang Haas von Vaduz drei Wei­he­kan­di­da­ten vor­stel­len, denen die­ser das Sakra­ment der Prie­ster­wei­he spen­de­te. Je ein Kan­di­dat stammt aus Frank­reich, aus der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und aus der Tsche­chi­schen Republik.

Die Prie­ster­wei­hen fan­den in der Stifts­kir­che der Bene­dik­ti­ner­ab­tei Otto­beu­ren statt. Da die Süh­ne­kir­che von Wigratz­bad für Wei­hen nicht geeig­net ist, fin­den die­se an wech­seln­den Orten statt. Die Bene­dik­ti­ner der 764 gegrün­de­ten Abtei Otto­beu­ren, einer ehe­ma­li­gen Reichs­ab­tei, gewähr­ten Gast­recht. P. Josef Ung­lert, der deut­sche Neu­prie­ster, wird am 4. Juli sei­ne Hei­mat­pri­miz in Bad Wöris­ho­fen fei­ern. Mit ihm wur­den P. Charles Ber­ger de Gall­ar­do aus Frank­reich und P. Alo­is Neš­por aus Tsche­chi­en geweiht. Er war als Dia­kon in der Nie­der­las­sung der Petrus­bru­der­schaft in Mit­ten­wald (Gar­misch-Par­ten­kir­chen und Inns­bruck) im Ein­satz und wirkt der­zeit in Bettbrunn.

Die Wei­he­kan­di­da­ten die­ser bei­den Prie­ster­bru­der­schaf­ten, die sich in deren ande­ren Prie­ster­se­mi­na­ren vor­be­rei­tet haben, wur­den oder wer­den in den jewei­li­gen Län­dern geweiht.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Fotos: Jens Falk

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2 Kommentare

    • Für die Neu­prie­ster von St. Petrus muß man beson­ders beten, das sie nicht gezwun­gen wer­den, die sakri­le­gi­sche Neue Mes­se zu feiern.
      Bei­de Mess­for­men schlie­ßen ein­an­der aus, beten wir für die jun­gen Männer.

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