„Trump steht dem globalistischen Plan im Weg“ – Interview mit Erzbischof Viganò

Wahlfälschung, Instrumentalisierung durch Pharmakonzerne, die Scheinwelt der Medien

Was in den USA derzeit geschieht, betrifft die ganze Welt und sollte aufhorchen lassen, meint Erzbischof Carlo Maria Viganò, der ehemalige Botschafter des Heiligen Stuhls in Washington.
Was in den USA derzeit geschieht, betrifft die ganze Welt und sollte aufhorchen lassen, meint Erzbischof Carlo Maria Viganò, der ehemalige Botschafter des Heiligen Stuhls in Washington.

Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò wur­de in den ver­gan­ge­nen Jah­ren nicht nur vie­len Katho­li­ken bekannt, son­dern auch für immer mehr zu einer wich­ti­gen Stim­me, die gehört wird. In einem Inter­view von Katholisches.info nimmt der frü­he­re Spit­zen­di­plo­mat zu den aktu­el­len Ereig­nis­sen in den USA Stel­lung, die er aus näch­ster Nähe kennt. Was dort geschieht, sei, so der Erz­bi­schof, Teil eines grö­ße­ren „glo­ba­li­sti­schen Pla­nes“, der fast die gan­ze Welt umfaßt. Das Inter­view führ­te Giu­sep­pe Nardi.

Katholisches.info: Sie waren meh­re­re Jah­re Apo­sto­li­scher Nun­ti­us in den USA und ken­nen die­ses Land, die füh­ren­de Welt­macht, beson­ders der soge­nann­ten frei­en Welt, aus der Nähe. Was geschieht der­zeit in den USA?

Erz­bi­schof Viganò: Die Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka erle­ben in die­sen Mona­ten die Umset­zung des glo­ba­li­sti­schen Plans, in den alle Staa­ten der Welt ein­be­zo­gen sind mit weni­gen Aus­nah­men. Die­ser Plan kann die wich­tig­ste west­li­che Demo­kra­tie, sei es wegen ihrer Wirt­schafts­macht, sei es wegen ihrer Haupt­rol­le, die sie in den inter­na­tio­na­len poli­ti­schen Gleich­ge­wich­ten spielt, nicht aus­klam­mern. Die USA mit Donald Trump als Prä­si­den­ten und einer repu­bli­ka­ni­schen Mehr­heit im Kon­greß und in den Uni­ons­staa­ten dage­gen zu haben, wür­de jene Oppo­si­ti­on, jene abwei­chen­de Stim­me gegen das Ein­heits­den­ken bedeu­ten, die die Welt­dik­ta­tur nicht tole­rie­ren kann. Ver­ges­sen wir nicht, daß die Ideo­lo­gie der glo­ba­li­sti­schen Lin­ken abwei­chen­de Stim­men, die sie in Fra­ge stel­len könn­ten, nicht dul­det. Was wir erle­ben, ist ein geplan­ter und durch­or­ga­ni­sier­ter Angriff, der sich auf die Kol­la­bo­ra­ti­on von bedeu­ten­den Tei­len der Insti­tu­tio­nen, fast der Gesamt­heit der Mas­sen­me­di­en und die Finan­zie­rung durch mäch­ti­ge mul­ti­na­tio­na­le Unter­neh­men und inter­na­tio­na­le Orga­ni­sa­tio­nen stützt. Zudem, was offen­sicht­lich scheint, gibt es eine Ein­mi­schung von außen sowohl in wirt­schaft­li­cher Hin­sicht als auch im Sin­ne von Endor­se­ment für den demo­kra­ti­schen Kandidaten.

Ich möch­te auch die desta­bi­li­sie­ren­de Rol­le von Bewe­gun­gen beto­nen, die den Dem [Demo­crats, Demo­kra­ti­sche Par­tei] nahe­ste­hen, wie Black Lives Mat­ter (BLM) und die Anti­fa, die alle von Soros finan­ziert sind. Der Zeit­raum, der zwi­schen der inof­fi­zi­el­len Aus­ru­fung von Joe Bidens Sieg und der Bestä­ti­gung des wirk­li­chen Sie­gers liegt, könn­te von der Lin­ken benutzt wer­den, um nach dem bekann­ten Dreh­buch des Deep Sta­te Auf­ruhr und Unru­hen zu provozieren.

Katholisches.info: Ende Okto­ber haben Sie sich mit einem offe­nen Brief an US-Prä­si­dent Trump gewandt, in dem Sie ziem­lich apo­ka­lyp­ti­sche Töne ver­wen­det haben: War das ange­mes­sen? Sehen Sie sich durch die Wah­len bestä­tigt? Anders aus­ge­drückt: Sind Vor­wür­fe und Sor­gen über einen syste­ma­ti­schen Betrug berechtigt?

Erz­bi­schof Viganò: Die Ver­wen­dung des Begriffs „apo­ka­lyp­tisch“ in die­sem Zusam­men­hang scheint mir abso­lut rich­tig, weil er sich auf den End­kampf zwi­schen Gott und Satan bezieht, der in der Hei­li­gen Schrift ange­kün­digt ist. Die Ereig­nis­se, denen wir bei­woh­nen, sind viel­leicht nicht der letz­te Zusam­men­prall, in dem der Anti­christ zu sie­gen scheint, und in dem die Kir­che und die tra­di­tio­nel­le Gesell­schaft gna­den­los ver­folgt wer­den. Mit Sicher­heit jedoch wird die­se histo­ri­sche Pha­se direk­te Rück­wir­kun­gen auf die Art und Wei­se und die zeit­li­che Abfol­ge haben, in denen die Herr­schaft des Anti­chri­sten auf­ge­rich­tet wird. Trumps Prä­si­dent­schaft kann in die­sem Kon­text ein star­kes Hin­der­nis gegen den Deep Sta­te und gegen den Glo­ba­lis­mus sein, der in sei­nem ideo­lo­gi­schen Wesen men­schen­feind­lich und anti­christ­lich ist. Wenn das Schick­sal der Welt auf dem Spiel steht, dann kön­nen die Töne, wie mir scheint, nur apo­ka­lyp­tisch sein.

Was den Wahl­be­trug anbe­langt, der in die­sen Tagen ans Licht kommt, ist es unver­zicht­bar, wie ich mei­ne, daß die zustän­di­gen Orga­ne mit höch­ster Prio­ri­tät Klar­heit schaf­fen, um eine kor­rek­te Aus­zäh­lung sicher­zu­stel­len. Auf die Demo­kra­tie kann man sich nicht ein­mal beru­fen, aber sie ein ander­mal als Popu­lis­mus dele­gi­ti­mie­ren, sobald der Volks­wil­le von dem abweicht, was die Eli­ten von ihm erwar­ten. Die glo­ba­le Lin­ke hat, um an die Macht zu kom­men und sie zu behal­ten, immer auf Waf­fen­ge­walt oder Betrug zurück­ge­grif­fen: Den­ken wir an den sozia­li­sti­schen Tota­li­ta­ris­mus, an sei­ne Aus­prä­gun­gen im Natio­nal­so­zia­lis­mus, Faschis­mus und Kommunismus.

Katholisches.info: Wie ist es mög­lich, daß in den USA, dem Pro­to­typ aller reprä­sen­ta­ti­ven Demo­kra­tien, eine Wahl mani­pu­liert wer­den könnte?

Erz­bi­schof Viganò: Die blo­ße Mög­lich­keit, daß die Wah­len zum Gegen­stand von Mani­pu­la­tio­nen wur­den, scheint mir durch die Offen­sicht­lich­keit der Fak­ten zur Tat­sa­che gewor­den. Dut­zen­de Vide­os, auf denen Wahl­zäh­ler zu sehen sind, die Hand an Wahl­kar­ten legen, gan­ze Säcke vol­ler abge­ge­be­ner Stim­men, die in Müll­ton­nen oder am Stra­ßen­rand ent­sorgt wur­den, Fana­ti­ker, die sich damit brü­sten, Wahl­kar­ten aus Haß gegen Trump gefälscht zu haben, las­sen kei­nen Raum für Zwei­fel. Was zu klä­ren sein wird, ist nicht die Exi­stenz die­ser Wahl­fäl­schun­gen, son­dern ihr Aus­maß. Und ver­ges­sen wir nicht die ent­deck­ten Mani­pu­la­tio­nen an der Soft­ware für die Erfas­sung der aus­ge­zähl­ten Stimmen.

Hier ist nicht von klei­nen Fäl­schun­gen in einem obsku­ren Coun­ty die Rede, son­dern von einem gan­zen System, indem die Ein­mi­schung von außen syste­ma­tisch, gezielt und koor­di­niert immer und aus­schließ­lich zugun­sten von Biden und zum Scha­den von Trump erfolg­te. Das Ergeb­nis die­ser Wah­len, ganz unab­hän­gig davon, wer letzt­lich Sie­ger sein wird, kann nicht durch Zwei­fel schwer­ster Unre­gel­mä­ßig­kei­ten kom­pro­mit­tiert blei­ben. Nicht ohne Grund haben sich die Gerich­te bereits in Bewe­gung gesetzt, nach­dem Hun­der­te von Anzei­gen ein­ge­gan­gen sind, um zu klä­ren, was vor­ge­fal­len ist.

Es ist mir wich­tig, noch ein bedeu­ten­des Ele­ment her­vor­zu­he­ben: Die Demo­kra­tie wird von der Lin­ken als Macht­in­stru­ment betrach­tet. Wenn die Bür­ger, von den Mas­sen­me­di­en geschickt über­re­det, sich über­zeu­gen las­sen, sie zu wäh­len, siegt das Volk; wenn sie der häm­mern­den Indok­tri­nie­rung und den uto­pi­schen Ver­spre­chun­gen nicht fol­gen, wenn sie für eine Par­tei oder einen Kan­di­da­ten stim­men, die nicht links sind, dann wird das Volk für unfä­hig erklärt, Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, und eine Eli­te, eine Olig­ar­chie, ent­schei­det an sei­ner Stel­le, was für die Mas­sen gut und was schlecht ist.

Katholisches.info: Kön­nen wir also die Wah­len als abge­schlos­sen betrach­ten, wie Biden, die Demo­kra­ti­sche Par­tei und ein Groß­teil der Mas­sen­me­di­en behaupten?

Erz­bi­schof Viganò: Die Wah­len sind durch Geset­ze und genaue Bestim­mun­gen gere­gelt: Sich auf die Pro­jek­tio­nen der Fern­seh­an­stal­ten zu ver­las­sen, die als end­gül­ti­ge Zah­len aus­ge­ge­ben wer­den, könn­te auf jene zurück­fal­len, die ihre Wün­sche als unbe­streit­ba­re Rea­li­tät auf­zwin­gen wol­len. Wir haben sehr gut ver­stan­den, auf wel­cher Sei­te die Welt­füh­rer, die Mas­sen­me­di­en, die inter­na­tio­na­len Infor­ma­ti­ons­kon­zer­ne, die Welt­fi­nanz, die huma­ni­tä­ren Orga­ni­sa­tio­nen und sogar die ber­go­glia­ni­sche Kir­che ste­hen. Das macht die vie­len Unre­gel­mä­ßig­kei­ten aber nicht weni­ger wahr und eine genaue, regel­kon­for­me Neu­aus­zäh­lung nicht weni­ger dring­lich. Das gilt natür­lich nur, falls die Ein­hal­tung der Nor­men für die Demo­kra­ten noch von Bedeu­tung ist.

Katholisches.info: Sie haben sich mit einem Auf­ruf an alle Katho­li­ken und alle Ame­ri­ka­ner guten Wil­lens gewandt: Den­ken Sie, daß er gehört wur­de? Wie haben die Katho­li­ken gewählt, die histo­risch lan­ge Zeit den Demo­kra­ten näherstanden?

Erz­bi­schof Viganò: Laut dem, was bis­her ersicht­lich ist, hat sich die katho­li­sche Wäh­ler­schaft mehr­heit­lich für Trump aus­ge­spro­chen. Trotz der ver­leum­de­ri­schen Kam­pa­gne, die durch die abwe­gi­ge Orche­strie­rung von Jor­ge Mario Ber­go­glio und des magi­schen Zir­kels im Vati­kan von der Ame­ri­ka­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz und von ver­meint­lich katho­li­schen pro­gres­si­ven Intel­lek­tu­el­len betrie­ben wur­de, haben die US-Katho­li­ken ver­stan­den, daß ein pro­te­stan­ti­scher Kan­di­dat, der das Leben und die Fami­lie ver­tei­digt, einem angeb­lich katho­li­schen Kan­di­da­ten vor­zu­zie­hen ist, der die Abtrei­bung bis zum neun­ten Monat der Schwan­ger­schaft, die Gen­der-Ideo­lo­gie, die LGBTQ-Ideo­lo­gie und die Zie­le des Glo­ba­lis­mus fördert.

Ins­ge­samt ist aber unbe­streit­bar eine Ver­wir­rung unter den Gläu­bi­gen zu beob­ach­ten ange­sichts der tücki­schen Anbie­de­rung der Füh­rungs­spit­ze der katho­li­schen Hier­ar­chie an den Glo­ba­lis­mus und dem immer offen­sicht­li­che­ren Spalt, der sich zwi­schen dem christ­li­chen Volk und sei­nen Hir­ten auf­tut, die zu sehr mit der bedin­gungs­lo­sen Auf­nah­me von ille­ga­len Ein­wan­de­rern und der Schlie­ßung der Kir­chen laut dem Dik­tat der öffent­li­chen Wohl­fahrts­ko­mi­tees beschäf­tigt sind.

Sicher ist, daß die Finanz- und Sex­skan­da­le durch einen erheb­li­chen Teil des pro­gres­si­ven Epi­sko­pats, des­sen mora­li­sche Lax­heit und sei­ne dok­tri­nel­len Abir­run­gen per­fekt mit der poli­ti­schen Unter­stüt­zung der ame­ri­ka­ni­schen Demo­kra­ten und ins­ge­samt der glo­ba­len Lin­ken über­ein­stim­men; eine Unter­stüt­zung auf Gegen­sei­tig­keit, die nach­denk­lich stim­men sollte.

Katholisches.info: Trump, der vier Jah­re lang ver­un­glimpft und ver­spot­tet wur­de, hat aber (laut der­zei­ti­gem Stand) acht Mil­lio­nen Stim­men mehr erhal­ten als 2016, mehr Stim­men als Barack Oba­ma, der für die poli­ti­sche Lin­ke eine Art welt­li­cher „Mes­si­as“ war. Kann man sagen, daß Trump der popu­lär­ste Prä­si­dent der USA seit Ronald Rea­gan ist?

Erz­bi­schof Viganò: Es ist natür­lich das End­ergeb­nis der Wah­len abzu­war­ten, um Trumps Beliebt­heit abschät­zen zu kön­nen. Bereits jetzt kann aber sei­ne Fähig­keit zur Kennt­nis genom­men wer­den, jene Wer­te und das Gefühl eines gesun­den Patrio­tis­mus zu ver­ei­ni­gen, die von den Demo­kra­ten geleug­net wer­den und die sie im Namen ihrer Gefolg­schaft für den glo­ba­li­sti­schen Plan aus­lö­schen wol­len. Trump war im Stan­de, der Mehr­heit der ame­ri­ka­ni­schen Wäh­ler­schaft eine Stim­me zu ver­lei­hen, und daher rührt auch sei­ne Beliebt­heit. Es ist zu bedau­ern, daß in ande­ren Län­dern – bei­spiels­wei­se in Ita­li­en – die Oppo­si­ti­on sich in die Rol­le des Gate­kee­ping ver­ban­nen läßt, die in der Ver­gan­gen­heit von ande­ren Bewe­gun­gen aus­ge­übt wur­de, die heu­te an der Regie­rung sind. Mir scheint, daß das – kommt es nicht noch im letz­ten Moment zu einem Umden­ken – das Vor­spiel zu einer Art unver­ständ­li­chem poli­ti­schem Selbst­mord ist.

Katholisches.info: Man hört, daß Trump in den vier Jah­ren sei­ner Prä­si­dent­schaft nicht imstan­de gewe­sen sei, die vol­le Kon­trol­le über den gesam­ten Bun­des­ap­pa­rat zu gewin­nen? Gibt es wirk­lich, was Deep Sta­te genannt wird? Wenn er exi­stiert, wur­de er auch bei den Wah­len aktiv?

Erz­bi­schof Viganò: Wer nach Jah­ren der Dem-Regie­rung die Prä­si­dent­schaft der Ver­ei­nig­ten Staa­ten über­nimmt, kann nicht den­ken, inner­halb kur­zer Zeit ein so arti­ku­lier­tes insti­tu­tio­nel­les System zu erneu­ern. Was Trump bis­her getan hat, beweist einen lobens­wer­ten Ein­satz, offen­bart aber zugleich die kapil­la­re Infil­tra­ti­on des Deep Sta­te in die Eta­gen der Macht. Die Kon­trol­le der Insti­tu­tio­nen, der Rich­ter­schaft und der Mas­sen­me­di­en durch die lin­ke Sei­te – die wir auch in Ita­li­en sehen – ist das Ergeb­nis von Jahr­zehn­ten unter­ir­di­scher Akti­vi­tä­ten, von Ernen­nun­gen, Erpres­sun­gen und Inter­es­sen­kon­flik­ten. Wir kön­nen nicht erwar­ten, daß es in vier Jah­ren mög­lich ist, eine so all­ge­mei­ne Situa­ti­on zu behe­ben, vor allem wenn man sich in pflicht­be­wuß­ter Ein­hal­tung der Geset­ze bewegt und nicht wie ande­re durch syste­ma­ti­sche Ver­let­zung von Recht und Gerechtigkeit.

Katholisches.info: Wie kommt es, daß der Hei­li­ge Stuhl und Papst Fran­zis­kus die­se Aus­gren­zung von Trump unter­stützt haben? Wir sind ver­wirrt: Gibt es eine Ver­bin­dung zwi­schen den Demo­kra­ten und der katho­li­schen Kirche?

Erz­bi­schof Viganò: Die katho­li­sche Kir­che hat nichts mit den Demo­kra­ten gemein­sam, deren Ideen mit den Leh­ren Chri­sti unver­ein­bar sind. Die nicht unei­gen­nüt­zi­ge Unter­stüt­zung der Deep Church für den Deep Sta­te ist hin­ge­gen offen­kun­dig: ein Bünd­nis, das den poli­ti­schen Pro­gres­si­vis­mus mit dem reli­giö­sen Pro­gres­si­vis­mus ver­eint, für die Ver­wirk­li­chung einer anti­christ­li­chen Gesell­schaft mit ihrer eige­nen uni­ver­sa­len Welt­re­li­gi­on.

Die Ver­bin­dun­gen der pro­gres­si­ven Intel­li­gen­ci­ja mit den Dem sind gefe­stigt und gehen auf 68 zurück, die Stu­den­ten­be­we­gung, und beru­hen auf kirch­li­cher Sei­te auf der Erneue­rungs­agen­da, die sich das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil in einem nicht weni­ger sub­ver­si­ven Sinn zu eigen mach­te, als es die Lin­ke im Bereich der Poli­tik getan hat. Nach Jahr­zehn­ten der ideo­lo­gi­schen Indok­tri­na­ti­on auch an den Uni­ver­si­tä­ten und in den katho­li­schen Orga­ni­sa­tio­nen sind die ungün­sti­gen Ergeb­nis­se in der Gesell­schaft nicht mehr zu übersehen.

Sicher ist, daß Ber­go­glio heu­te auf Welt­ebe­ne als spi­ri­tu­el­ler Garant des Glo­ba­lis­mus aus­er­ko­ren wur­de, auf der Grund­la­ge der Desi­de­ra­ta, die John Pode­sta in sei­nen berühm­ten E‑Mails zum „Früh­ling der Kir­che“ genannt hat­te. Mir scheint, daß die bis jetzt vom Argen­ti­ni­er gelei­ste­te Arbeit berech­tig­ter­wei­se die Zustim­mung und den Bei­fall der Dem ver­dient und ins­ge­samt jener, die die Neue Welt­ord­nung auf­rich­ten wollen.

Katholisches.info: Nigel Fara­ge sag­te weni­ge Tage vor den Wah­len, daß das Momen­tum für Trump gün­stig ist. Aus der Aus­zäh­lung der Stim­men scheint bis­her das Gegen­teil her­aus­ge­kom­men zu sein: Was soll­te Trump Ihrer Mei­nung in die­sem Moment tun?

Erz­bi­schof Viganò: Trump bleibt offi­zi­ell bis zum 20. Janu­ar 2021 im Amt. War­ten wir die Ergeb­nis­se der Nach­zäh­lun­gen und den Aus­gang der Betrugs­an­zei­gen ab, wie es vom Gesetz vor­ge­se­hen ist und wie es alle betei­lig­ten Sei­ten sich wün­schen soll­ten. Dann wer­den wir imstan­de sein, zu sagen, ob Fara­ge recht hat­te. Bis dahin, wie vom ame­ri­ka­ni­schen Senat bestä­tigt wur­de, ver­fügt Trump über alle Berech­ti­gung, Klar­heit zu for­dern, und kann dafür auf alle Mit­tel zurück­grei­fen, die das Gesetz ihm bie­tet, um den Wil­len sei­ner Wäh­ler, den sie an den Urnen zum Aus­druck gebracht haben, zu schützen.

Katholisches.info: Erle­ben wir nicht auch einen psy­cho­lo­gi­schen Krieg?

Erz­bi­schof Viganò: Die­ser Krieg ist im wesent­li­chen psy­cho­lo­gisch: Er grün­det auf einer offen­sicht­li­chen Mani­pu­la­ti­on der Mas­sen, die vor allem durch die Main­stream-Medi­en erfolgt. Man geht soweit, die Stel­lung­nah­men des Prä­si­den­ten der Ver­ei­nig­ten Staa­ten auf den sozia­len Medi­en und sogar in Fern­seh-Direkt­über­tra­gun­gen zu zen­sie­ren. Das geschieht im Namen eines angeb­li­chen Rechts der Infor­ma­ti­ons­or­ga­ne, Nach­rich­ten unsicht­bar zu machen, die sie will­kür­lich für falsch erklä­ren. Die­se Zen­sur­hal­tung hat mit dem Fact Checking durch ideo­lo­gisch ein­deu­tig ver­or­te­te Krei­se ange­fan­gen, die damit ver­su­chen Nach­rich­ten, die nicht der offi­zi­el­len Erzäh­lung ent­spre­chen, als Fake News zu qualifizieren.

Das­sel­be geschieht auf Welt­ebe­ne mit den Infor­ma­tio­nen über die Coro­na-Pan­de­mie. Die offi­zi­el­len Anga­ben wider­le­gen uner­bitt­lich die Medi­en­ver­si­on von einer Kata­stro­phe, und den­noch hält man dar­an fest, die Mas­sen zu ter­ro­ri­sie­ren, weil Covid-19, unab­hän­gig von sei­ner Sterb­lich­keit, als Werk­zeug dient, um Beschrän­kun­gen der Grund­rech­te durch­zu­set­zen, die sonst nicht akzep­tiert wür­den. Man soll­te sich also nicht wun­dern, wenn Biden bereits wei­te­re Lock­downs ankün­dig­te und auch die Ent­schlos­sen­heit, das gene­rel­le Mas­ken­tra­gen zur Pflicht zu machen: Er ist den­sel­ben Mäch­ten ver­pflich­tet, die hin­ter dem pan­de­mi­schen Not­stand stehen.

Ich mache dar­auf auf­merk­sam, daß auch die Ankün­di­gung des Impf­stoffs, der von Pfi­zer erzeugt ist – des­sen Aktio­när der „Phil­an­trop“ Bill Gates ist, dem die Redu­zie­rung der Mensch­heit beson­ders am Her­zen liegt – bis zur Bekannt­ga­be des angeb­li­chen Biden-Sie­ges zurück­ge­hal­ten wur­de, womit die poli­ti­sche Instru­men­ta­li­sie­rung, die von den Phar­ma­kon­zer­nen mit ihren wis­sen­schaft­li­chen For­schun­gen betrie­ben wird, offen­kun­dig wur­de. Ich lese im Inter­net, daß San­dra Zam­pa, ehe­ma­li­ge Vize-Vor­sit­zen­de der ita­lie­ni­schen Links­de­mo­kra­ten (PD) und zur Zeit Gesund­heits­staats­se­kre­tä­rin der Regie­rung Con­te, sich bei Pfi­zer für die­se Ope­ra­ti­on bedankt hat.

Katholisches.info: Was kön­nen oder sol­len die Katho­li­ken der USA und der Welt Ihrer Mei­nung nach tun?

Erz­bi­schof Viganò: Die ame­ri­ka­ni­schen Katho­li­ken kön­nen und müs­sen beten, weil gegen einen so mas­si­ven Auf­marsch feind­li­cher Kräf­te nur das Ein­grei­fen Got­tes die Wahr­heit ans Licht brin­gen kann. Das schließt natür­lich nicht aus, das kohä­ren­te Zeug­nis der Katho­li­ken im gesell­schaft­li­chen Bereich zu erneu­ern. Die­ses mensch­li­che Han­deln, das immer vom All­ge­mein­wohl gelei­tet sein muß, darf die über­na­tür­li­che Dimen­si­on nicht aus den Augen ver­lie­ren. Jesus Chri­stus ist der Herr der Geschich­te und König der Völ­ker: Er wird Sei­ne Söh­ne und Töch­ter im Moment der Prü­fung nicht allein­las­sen, wenn sie sich ver­trau­ens­voll an Ihn und Sei­ne aller­se­lig­ste Mut­ter wenden.

Inter­view: Giu­sep­pe Nar­di
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4 Kommentare

  1. Kein Schnell­schuss. Das Inter­view ist durch­dacht, hat Hand und Fuß. Der ehe­ma­li­ge US-Nun­ti­us kennt bestens sowohl die poli­ti­schen und kirch­li­chen Gege­ben­hei­ten und Vor­gän­ge in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten wie auch die des Vati­kans. Will hei­ßen: Er hat den Über­blick und den Durch­blick. Und er erkennt, zumin­dest erahnt er den glo­ba­li­sti­schen Plan, von dem er spricht und den ganz bestimm­te Krei­se durch­zu­set­zen beab­sich­ti­gen. Die Ama­zo­nas-Syn­ode 2019 war ja erst der Anfang, ein Vor­spiel. Viganòs Stim­me soll­te, egal wie die Prä­si­den­ten­wahl am Ende noch aus­ge­hen wird, gehört und beach­tet wer­den. Sie könn­te ja auch eine pro­phe­ti­sche sein.

    Dank an EB Viganò und Dank an Giu­sep­pe Nardi.

  2. Auch in die­sem Inter­view ist fest­zu­stel­len, dass Erz­bi­schof Viganò es tun­lichst ver­mei­det, die Bezeich­nung „Papst Fran­zis­kus“ zu ver­wen­den. Statt­des­sen spricht er ledig­lich von „Jor­ge Mario Ber­go­glio“, „Ber­go­glio“ oder jetzt recht despek­tier­lich gar nur noch von dem „Argen­ti­ni­er“.
    Bricht sich bei Sei­ner Exzel­lenz da eine Auf­fas­sung Bahn, wie sie auch vom em. Erz­bi­schof von Kara­gan­da, Jan Pawel Len­ga, und vom em. Bischof von Cor­pus Chri­sti, Hen­ry Rene Gra­ci­da, ver­tre­ten wird?

  3. SE Erz­bi­schof Viganò hat einen wich­ti­gen Punkt ange­spro­chen: „Men­schen guten Wil­lens“, wovon wir schon im Weih­nachts­evan­ge­li­um hören.

    Auf der Sei­te Trumps ste­hen alle lich­ten Kräf­te und Men­schen guten Wil­lens, die den Schöp­fer­gott aner­ken­nen, Chri­sten und Nicht­chri­sten, Men­schen die einen guten Wil­len zu einer gerech­ten Ord­nung und Frie­den haben und auf der Suche nach der Wahr­heit sind.

    Wenn der hw. Erz­bi­schof nun auf eine „ber­go­glia­ni­sche“ Kir­che hin­weist und den Papst ad per­so­nam als „Jor­ge Maria Ber­go­glio“ benennt, so kann man das durch­aus so ver­ste­hen: Noch nie zuvor hat eine Per­son mit ihrer Agen­da als Papst im Papst­amt die katho­li­sche Kir­che mit ihrer eige­nen Agen­da und ihren eige­nen Mei­nun­gen und Über­zeu­gun­gen der­ar­tig in Beschlag genom­men. Peri­odisch hört die katho­li­sche Chri­sten­heit und Welt flap­si­ge und per­sön­lich, wie agen­da- moti­vier­te Pri­vat­mei­nun­gen des Pap­stes zu The­men und auch in sei­nen Enzy­kli­ken fin­det sich glo­ba­li­sti­sche The­men­herr­schaft und Poli­tik, aber kei­ne höhe­re theo­lo­gi­sche Ver­kün­di­gung aus dem päpst­li­chen Lehr­amt oder gar katho­lisch-dog­ma­tisch fun­dier­te, recht­gläu­bi­ge Impul­se, wie etwa in den Schrei­ben sei­ner Amts­vor­gän­ger. Aus der katho­li­schen Kir­che wur­de mit der Agen­da Ber­go­glio tat­säch­lich eine „ber­go­glia­ni­sche Kir­che“ eines links­ideo­lo­gi­schen argen­ti­ni­schen Bischofs gemacht und hier das Kind beim Namen zu nen­nen, soll­te man dem hw. Erz­bi­schof hoch anrechnen.

    Der Kampf gegen die Total­herr­schaft des kom­mu­ni­stisch inspi­rier­ten Glo­ba­lis­mus (eben die „Infil­tra­ti­on“, die in Welt und Kir­che statt­fand, wesent­lich vor­an­ge­trie­ben durch die Frank­fur­ter Schu­le, deren Master­minds an den links­li­be­ra­len Eli­te-Uni­ver­si­tä­ten der USA tätig waren)ist eine stra­te­gisch geplan­te Mili­tär-Ope­ra­ti­on aller Kräf­te guten Wil­lens in den USA.
    Beten wir für die­se Kämp­fer, die sich auf Got­tes Sei­te stel­len und das Leben schüt­zen wollen.

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