Mutter vor Gericht, weil sie einen „Transsexuellen“ als Mann bezeichnete

Der Gender-Wahn greift die Freiheit an

Der Gender-Wahn, der die Welt weniger frei macht.
Der Gender-Wahn, der die Welt weniger frei macht.

(Lon­don) Den wort­wört­li­chen Gen­der-Wahn­sinn bekommt eine jun­ge Mut­ter in Eng­land zu spü­ren. Weil sie einen „Trans­se­xu­el­len“ als Mann bezeich­net hat­te, wur­de sie vor den Augen ihrer Kin­der ver­haf­tet.

Am 18. Sep­tem­ber muß sich Kate Scot­tow in Ste­vena­ge vor Gericht ver­ant­wor­ten. Ihr wer­den „belei­di­gen­de Äuße­run­gen“ vor­ge­wor­fen, weil sie einen Mann als Mann bezeich­ne­te, der sich selbst als „Frau“ fühlt. In Groß­bri­tan­ni­en ein Staf­tat­be­stand!

Ste­pha­nie Hay­den, der 2007 eine „Geschlechts­um­wand­lung“ durch­füh­ren ließ, ist bekannt für einen patho­lo­gi­schen Feld­zug gegen alle, die das Geschlecht nicht für frei ver­füg­bar hal­ten.

Im Okto­ber 2018 erwirk­te er auf­grund der neu­en Gesetz­ge­bung die erste rich­ter­li­che Ver­fü­gung wegen „Dead­naming“. Ein Dreh­buch-Autor hat­te Hay­den näm­lich mit sei­nem ursprüng­li­chen Namen ange­spro­chen, den er vor der „Geschlechts­um­wand­lung“ trug. In Groß­bri­tan­ni­en ein Straf­tat­be­stand! Der Autor muß­te öffent­li­che Abbit­te lei­sten und beteu­ern, nicht „trans­phob“ zu sein.

Eine wei­te­re rich­ter­li­che Ver­fü­gung erreich­te er gegen eine katho­li­sche Jour­na­li­stin, die sich mit dem Trans-Akti­vist im Inter­net duel­lier­te. Der Rich­ter erleg­te ein gegen­sei­ti­ges Schreib­ver­bot auf.

Kate Scot­tow ist Mut­ter von zwei Kin­dern und lebt in Hit­chin, einer Klein­stadt mit 30.000 Ein­woh­nern in Hertfordshire nörd­lich von Lon­don. Vor meh­re­ren Mona­ten hat­te Scot­tow den Trans-Akti­vi­sten in einer Dis­kus­si­on auf dem Inter­net­fo­rum Mums­net mit sei­nem bio­lo­gi­schen Geschlecht ange­spro­chen, eben als Mann. Für die 38-jäh­ri­ge Eng­län­de­rin kann „ein Mensch nicht wirk­lich sein Geschlecht ändern“.

Hay­den, der sich selbst als Frau „fühlt“ und „Ste­pha­nie“ nennt, erstat­te­te Anzei­ge. Damit begann für Kate Scot­tow ein Alp­traum. Mög­lich machen das die zwi­schen 1999 und 2010 unter den Labour-Regie­run­gen von Tony Blair und Gor­don Brown ein­ge­führ­ten „Anti-Dis­kri­mi­nie­rungs­ge­set­ze“.

Im ver­gan­ge­nen Febru­ar stand die Poli­zei vor Scot­tows Haus und ver­haf­te­te die jun­ge Frau vor den Augen ihrer zwei Kin­der im Alter von 10 Jah­ren und 20 Mona­ten. Im Zuge der Poli­zei­ak­ti­on wur­den das Smart­pho­ne und der Com­pu­ter der Frau beschlag­nahmt. Wie eine Schwer­ver­bre­che­rin wur­de sie abge­führt.

Auf der Poli­zei­sta­ti­on wur­de sie erst ein­mal sie­ben Stun­den in einer Zel­le ohne Sani­tär­ein­rich­tun­gen fest­ge­hal­ten, ehe es zum Ver­hör kam. Und das alles nur, weil sie eini­ge Zeit zuvor auf einem Inter­net­fo­rum einen Trans­se­xu­el­len-Akti­vi­sten als Mann und nicht nach dem von ihm „gefühl­ten“ Geschlecht ange­spro­chen hat­te. Sie habe zudem unter fal­schem Namen und ande­ren Accounts „dif­fa­mie­ren­de“ Aus­sa­gen in „öffent­li­chen Tweets“ gemacht, indem sie Hay­den als „fal­schen Anwalt“ bezeich­net.

Scot­tow wies die Anschul­di­gun­gen ent­schie­den von sich. Sie habe ledig­lich Hay­den aus „offen­sicht­li­chen“ Grün­den mit sei­nem bio­lo­gi­schen Geschlecht ange­spro­chen, da „ein Mensch nicht wirk­lich sein Geschlecht ändern kann“.

Rich­ter Jason Cop­pel erließ jedoch eine einst­wei­li­ge Ver­fü­gung gegen Kate Scot­tow, mit der ihr unter­sagt ist, auf sozia­len Netz­wer­ken etwas zu oder über Hay­den zu schrei­ben, das ihn auf irgend­ei­ne Wei­se mit sei­ner „frü­he­ren, männ­li­chen Iden­ti­tät“ in Ver­bin­dung bringt.

Zugleich wur­den gegen Scot­tow in der Sache Ermitt­lun­gen ein­ge­lei­tet. Selbst Boris John­son, heu­te Pre­mier­mi­ni­ster, bezeich­ne­te damals die Poli­zei­ak­ti­on gegen Scot­tow als „Miß­brauch“. Am 21. August kam es den­noch zur Ankla­ge­er­he­bung.

Am 18. Sep­tem­ber wird die Mut­ter im ersten Pro­zeß die­ser Art vor Gericht ste­hen.

Fast hät­te die­ses Schick­sal Miran­da Yard­ley getrof­fen, weil sie vom Trans­se­xu­el­len Helen Islan, der vor zehn Jah­ren eine „Geschlechts­um­wand­lung“ vor­neh­men ließ, wegen „Trans­pho­bie“ ange­zeigt wor­den war. Gegen Yard­ley stell­te der mil­de­re Rich­ter John Wool­lard im ver­gan­ge­nen März das Ver­fah­ren ein. Die Sache ging den­noch nicht spur­los an Yard­ley vor­bei: „Ich habe zehn Mona­te Höl­le hin­ter mir“.

Kate Scot­tow trifft das LGBT-Dik­tat noch här­ter.

Hart schlug es auch auf einen Vater in Kana­da ein, der es gewagt hat­te, sei­ne 14-jäh­ri­ge Toch­ter, die sich als „Jun­ge“ fühlt, mit ihrem Tauf­na­men als Mäd­chen anzu­spre­chen und ihr von einer Hor­mon­be­hand­lung abzu­ra­ten. Das Mäd­chen lebt bei der Mut­ter, die Eltern sind getrennt.

Auch in Kana­da gilt das bereits als Straf­tat­be­stand!

Rich­te­rin Fran­ces­co Marza­ri vom Ober­sten Gerichts­hof von Bri­tish Colum­bia ver­ur­teil­te den Fami­li­en­va­ter des­halb wegen „häus­li­cher Gewalt“.

Ange­sichts des sur­rea­len Kli­mas, das von der Homo­lob­by und ihren will­fäh­ri­gen poli­ti­schen Hel­fers­hel­fern erzeugt wur­de, ist es ver­ständ­lich, daß Kate Scot­tow mit Sor­ge dem Gerichts­ter­min ent­ge­gen­sieht.

Man muß nicht den vom gesun­den Men­schen­ver­stand erhoff­ten Frei­spruch oder ein gro­tes­ke Ver­ur­tei­lung der Mut­ter abwar­ten, um zu erken­nen, daß eine Welt, in der so schö­ne und harm­lo­se Begrif­fe wie „Mann“ und „Frau“ für homo­phi­le Krei­se zur Belei­di­gung wer­den und Staats­an­walt, Gerich­te und Gefäng­nis auf­bie­ten kön­nen, kei­ne freie Welt mehr ist.

Text: Andre­as Becker
Bild: Twit­ter (Screen­shot)

4 Kommentare

  1. Die­se Poli­zi­sten, Staats­an­wäl­te oder Rich­ter sind Täter. Vor kur­zem bei einer Füh­rung im Sta­si-Gefäng­nis der ehe­ma­li­gen DDR in Ber­lin gab es auch Zel­len ohne Toi­let­ten und eine Mei­nungs­dik­ta­tur.

  2. Unwill­kür­lich gemahnt mich der Arti­kel an Fabeln wie die über den Rat­ten­fän­ger von Hameln oder über den Her­den­trieb der Lem­min­ge – aber zur Plau­si­bi­li­sie­rung tau­gen dies­be­züg­li­che Ana­lo­gien ja nicht mehr: Die Rea­li­tät über­trifft die Mär­chen­welt in punc­to Grau­sam­keit mitt­ler­wei­le um eine Viel­fa­ches. Was ist nur mit so vie­len Men­schen los? Salopp gefragt: Was haben die denn alle geraucht? Oder: Haben die denn wirk­lich „nur“ irgend­et­was geraucht?
    Hane­bü­chen: Der Katho­lik Geor­ge Orwell hät­te beim Ver­fas­sen sei­ne Dys­to­pie „1984“ kaum prä­zi­ser aus­ma­len kön­nen, wie her­vor­ra­gend und geschmiert der heut­zu­ta­ge real gewor­de­ne Wahn staat­lich aus­ge­üb­ter Des­po­tie in Funk­ti­on gesetzt wor­den ist: Wir sehen uns, als tra­di­ti­ons­treue, römi­sche Katho­li­ken zumal, einer Welt gegen­über, die, je nach Tages­lau­ne, alle Tat­sa­chen leug­net oder mor­gen auch schon wie­der anders­rum umde­fi­niert, und die jede Lüge, jede Gemein­heit, jedes Ver­bre­chen und noch jede Bestia­li­tät unter den Schutz besag­ter Des­po­tie stellt und die auch noch jeden, der gemäß sei­nem gesun­den Men­schen­ver­stand gegen all die­se Unge­heu­er­lich­kei­ten oppo­niert, inzwi­schen auch in den Ker­ker schmeißt. Ohne mich selbst pha­ri­sä­er­haft für bes­ser als ande­re zu erach­ten: Nicht zum ersten Male fra­ge ich mich, ob die­se Ver­rück­ten denn wirk­lich noch zu mei­ner Spe­zi­es zu zäh­len sei­en… Gott steh‘ uns bei.

    In Cri­sto per Mari­am. +

    Car­los­mi­guel

    • Ihr Kom­men­tar, sehr geehr­ter Car­los­mi­guel, spricht auch mir aus der See­le.
      Er rief mir eine Geschich­te in Erin­ne­rung, die ich vor meh­re­ren Jah­ren bei Pater Ant­o­ny de Mel­lo SJ gele­sen habe. Es geht dar­in um einen Pro­phe­ten. Die­ser warnt die Dorf­be­woh­ner, das Was­ser des Ortes zu trin­ken, da sie anson­sten ver­rückt wür­den. Dar­auf­hin lach­ten die Dorf­leu­te den Pro­phe­ten laut­hals aus. Der Pro­phet ent­fern­te sich trau­rig in sei­ne Ere­mi­ten­klau­se. Als er wie­der ins Dorf kam, waren alle Dorf­leu­te ver­rückt gewor­den; genau­so, wie er es ihnen pro­phe­zeit hat­te. Und er konn­te sich mit kei­nem von ihnen mehr unter­hal­ten. Tief betrübt zog er wie­der von dan­nen. Nach eini­ger Zeit kam er wie­der ins Dorf und fand die Leu­te im sel­ben ver­rück­ten Zustand wie zuvor.
      Da hielt er die Situa­ti­on nicht mehr aus —- und trank auch von dem „kran­ken“ Was­ser des Dor­fes.

      War­um mir wohl die­se Geschich­te ein­ge­fal­len ist?

  3. Gelobt sei Jesus Chri­stus.
    Mei­ne lie­ben Brü­dern und Schwe­stern in Chri­stus.
    An sol­chen Ver­haf­tun­gen gegen Fami­lie erin­nert mich an Deut­sches Reich (1933–1945), an Sowjet­uni­on (1917–1989) und Kroa­ti­en (1945–1989) wo unschul­di­gen Men­schen ohne jeg­li­che Grund ver­haf­ten und vorm Gericht gezerrt wor­den sind.
    Mit die­sen Ter­ror begann es als Papst Bene­dikt XVI. zurück­trat Papst Fran­zis­kus an die Macht kam. Immer wie­der apel­lie­re ich an alle Men­schen an Katho­li­ken, Juden und Ortho­do­xen hört end­lich auf Euch vor Tyran­nen zu ver­stecken.

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