Guatemala: Nein zur Abtreibung, Nein zur „Homo-Ehe“

Guatemala Abtreibung
Guatemalas Staats- und Regierungschef sagt Ja zu Ehe, Familie, Lebensrecht und Elternrecht.

(Guatemala) Guatemalas Staatspräsident Jimmy Morales bekräftigte seine klare Ablehnung der Abtreibung und der „Homo-Ehe“.

Der seit 2016 amtierende Staat- und Regierungschef gab zugleich seine volle Unterstützung für einen Gesetzentwurf bekannt, mit dem die Abtreibung härter bestraft werden soll.

Der Präsident erklärte:

„Guatemala und unsere Regierung glauben an das Leben und glauben an die Familie, die auf der Ehe zwischen einem Mann und einer Frau gegründet ist“.

Der Gesetzentwurf stellt jede Tötung eines ungeborenen Kindes unter Strafe, ausgenommen bleibt die therapeutische Abtreibung, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist. Bestraft werden soll, wer die Abtreibung direkt oder indirekt fördert, ermöglicht oder daran mitwirkt. Das Strafmaß sieht bis zu zehn Jahren Haft vor.

Gleichzeitig verbietet der Gesetzentwurf die Einführung der „Homo-Ehe“.

Staatspräsident Morales betonte zudem, das Elternrecht stärken zu wollen. Die Eltern müßten die Freiheit haben, auch im Bereich der Sexualmoral die Erziehung ihrer Kinder entscheiden zu können. Damit teilte er schulischen „Sexualerziehungsprogrammen“ und der Gender-Ideologie eine Absage.

Jimmy Morales ist evangelikaler Christ. 2015 trat er bei den Präsidentschaftswahlen als Außenseiter an und schaffte völlig überraschend den Einzug in die Stichwahl, die er mit 68 Prozent für sich entscheiden konnte.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Corrispondenza Romana

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