Ritual für Transsexuelle zum Geschlechtswechsel

Kathedrale von Canterbury
Kathedrale von Canterbury

(Lon­don) Was es bedeu­tet, wenn der Gen­der­wahn das Chri­sten­tum befällt, stellt die Angli­ka­ni­sche Kir­che unter Beweis. Man begnügt sich kei­nes­wegs damit, bei Gay Pri­des an Kir­chen die Homo-Fah­ne zu his­sen und „Homo-Got­tes­dien­ste“ anzu­bie­ten. Ein neu­es Ange­bot rich­tet sich an Trans­se­xu­el­le.

Die Gene­ral­syn­ode der angli­ka­ni­schen Kir­che von Eng­land faß­te im Juli 2017 mit gro­ßer Mehr­heit einen Beschluß, als „reli­giö­sen Dienst“ „ad hoc“ ein Ritu­al für Geschlechts­um­wand­lung anzu­bie­ten.

Wenn Nach­fra­ge besteht, kön­nen die Pasto­ren einen Got­tes­dienst „für den Augen­blick des Wech­sels vom bio­lo­gi­schen Geschlecht zum gewoll­ten Geschlecht“ durch­füh­ren. Ein Ange­bot, das sich an Trans­se­xu­el­le rich­ten will.

„Die Kir­che von Eng­land bie­tet für Katho­li­ken Abschreckungs­po­ten­ti­al“, so Info­Va­ti­ca­na. „Die Katho­li­ken kön­nen anhand der eng­li­schen Angli­ka­ner sehen, wohin der Weg führt, wenn man ideo­lo­gi­schen Moden folgt.“

Begrün­det wird der Trans­se­xu­el­len­ri­tus damit, daß Trans­se­xu­el­le die Gül­tig­keit der Tau­fe bestrei­ten, weil sie an ihnen unter einem auf­ge­zwun­ge­nen, jeden­falls „ande­ren“ Geschlecht erfolgt sei. Da die Tau­fe nicht wie­der­holt wer­den kann, bie­tet die Kir­che von Eng­land ein tau­f­ähn­li­ches „Pseu­do­sa­kra­ment“ an, so Info­Va­ti­ca­na. Glei­ches gilt für die Kon­fir­ma­ti­on. Mit dem neu­en Ritu­al wer­de der Glau­be an die Tau­fe und die Kon­fir­ma­ti­on im „neu­en Geschlecht“ bestä­tigt.

Damit zei­ge die Kir­che von Eng­land, daß „trans­se­xu­el­le Per­so­nen in ihr von gan­zem Her­zen will­kom­men sind und gleich­be­rech­tigt in das Leben der Kir­che  ein­ge­bun­den wer­den“, so der angli­ka­ni­sche Bischof von Nor­wich, Gra­ham James.

Offi­zi­ell wird von der angli­ka­ni­sche Kir­che bestrit­ten, daß damit ein neu­es Ritu­al geschaf­fen wur­de. Es wer­de ledig­lich der Glau­be bekräf­tigt, „unab­hän­gig vom Geschlecht“, so der Gene­ral­se­kre­tär der Gene­ral­syn­ode, Wil­liam Nye.

„Das ist, als wür­de man nur an einem Fuß den Schuh aus­zie­hen, um eine Moschee zu betre­ten“, so Info­Va­ti­ca­na.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Info­Va­ti­ca­na

2 Kommentare

  1. Wahr­schein­lich geht es auch hier wie­der mal um das lie­be Geld: Man will kei­ne Kir­chen­steu­er­zah­ler ver­lie­ren und tut alles dafür, die Men­schen an der Stan­ge zu hal­ten!

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