EKD-Magazin Chrismon fordert ungehinderte Abtreibungswerbung

Forderung nach ungehinderter Abtreibungswerbung durch das EKD-Magazin Chrisom
Forderung nach ungehinderter Abtreibungswerbung durch das EKD-Magazin Chrisom

(Ber­lin) Folgt auf die schritt­wei­se Frei­ga­be der Abtrei­bung auch die Auf­he­bung des Wer­be­ver­bots für die Abtrei­bung? Eine unge­hin­der­te Abtrei­bungs­wer­bung for­dert aus­ge­rech­net das Monats­ma­ga­zin der EKD.

„Chris­mon“, das Monats­ma­ga­zin der Evan­ge­li­schen Kir­che Deutsch­lands (EKD), räumt der For­de­rung auf Auf­he­bung des Wer­be­ver­bots Raum ein. Die Chris­mon-Chef­re­dak­teu­rin Ursu­la Ott rührt per­sön­lich in der Online­aus­ga­be des Maga­zins dafür die Trom­mel. Ott arbei­te­te meh­re­re Jah­re unter ande­rem für die Femi­ni­sten-Zeit­schrift Emma, ein Blatt, bei dem man sich für die Abtrei­bung die Fin­ger wund geschrie­ben hat.

Die­sen Geist der Kul­tur des Todes scheint Ott nicht nur bereits in frü­hen Jah­ren inha­liert zu haben, son­dern auch in rei­fe­ren Jah­ren nicht abge­legt zu haben. Viel­mehr hat sie ihn in das EKD-Maga­zin impor­tiert.

Tat­sa­che ist, daß die Abtrei­bung in den ver­gan­ge­nen Jah­ren von der straf­frei­en Straf­tat — so die auf­grund eines Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts­ur­teils geheu­chel­te Dik­ti­on, die aber nichts am mil­lio­nen­fa­chen Kin­des­mord geän­dert hat — zu einem mehr oder weni­ger aus­ge­spro­che­nen „Frau­en­recht“ mutiert ist. Eine Straf­tat, die nicht bestraft wird, wird im Kopf eben zur erlaub­ten Tat. Erst recht, wenn ein Genera­tio­nen­wech­sel statt­fand und die jün­ge­re Genera­ti­on vom ursprüng­lich aus­ge­tra­ge­nen Kon­flikt um das Lebens­recht der unge­bo­re­nen Kin­der kei­ne Ahnung mehr hat.

Zuneh­mend sorg­lo­ser oder unge­nier­ter Umgang mit Abtrei­bungs­wer­bung weist auf einen mög­li­cher­wei­se bevor­ste­hen­den Damm­bruch hin.

Patrio­t­Pe­ti­ti­on hat des­halb die Akti­on „Die Lega­li­sie­rung von Abtrei­bungs­wer­bung zu for­dern ist abso­lut unchrist­lich!“ gestar­tet, um die EKD als Her­aus­ge­ber von Chr­i­som zum Ein­schrei­ten zu ver­an­las­sen.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Patrio­t­Pe­ti­ti­on (Screen­shot)

3 Kommentare

  1. Die nai­ve Pro­pa­gie­rung des Schwan­ger­schafts­ab­bruchs ver­gisst, dass nicht nur das Unge­bo­re­ne stirbt, son­dern dass bei den jewei­li­gen Frau­en kom­ple­xe Regel­sy­ste­me abrupt abge­bro­chen wer­den, mit der Gefahr der Insta­bi­li­tät und des Über­schie­ßens, also der damit mög­li­chen viel­fäl­ti­gen Gesund­heits­be­ein­träch­ti­gun­gen für die Frau­en.
    [sie­he auch „Es trifft Frau­en und Kin­der zuerst – Wie der Gen­de­ris­mus krank machen kann“ Ver­lag Logos Edi­ti­ons, Ans­bach, 2015: ISBN 978–3‑945818–01‑5

  2. Allein schon der Umstand, dass in einem pro­te­stan­ti­schen Organ für die Wer­bung für Abtrei­bung ein­ge­tre­ten wird, soll­te zum sofor­ti­gen Abbruch öku­me­ni­scher Gesprä­che füh­ren.

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