Kardinal Müller: „Nein, die Kirche kann nicht nur Applaus sein“

Kardinal Müller: "Nein, ich weiß nicht, warum ich nicht im Amt bestätigt wurde. Der Papst hat es mir nicht gesagt."
Kardinal Müller: "Nein, ich weiß nicht, warum ich nicht im Amt bestätigt wurde. Der Papst hat es mir nicht gesagt."

„Das Lehr­amt hat nicht die Auto­ri­tät Jesus Chri­stus zu kor­ri­gie­ren, son­dern wenn schon umge­kehrt.“

„Nein, die Kir­che kann nicht nur Applaus sein.“

Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler, der von Papst Fran­zis­kus ohne Nen­nung von Grün­den nicht mehr im Amt bestä­tig­te Glau­bens­prä­fekt der Kir­che, in einem Inter­view der Tages­zei­tung Il Foglio vom 21. Juli 2017.

Bild: Il Foglio (Screen­shot)

2 Kommentare

  1. Bei allem Ver­ständ­nis für die Situa­ti­on Kar­di­nal Mül­lers, mir ist eines unklar: Ein­mal sagt er, dass er ohne Anga­be von Grün­den gehen muss­te, der berühm­te 1‑Mi­nu­te-Vor­gang. Vor kur­zem äusser­te er aber noch, der Papst habe ihm gesagt, dass zukünf­tig grund­sätz­lich nach fünf Jah­ren Schluss sein müs­se. Aber des­sen unge­ach­tet: Ein solch päpst­li­ches Ver­hal­ten mag recht­lich in Ord­nung sein, mensch­lich anstän­dig ist es defi­ni­tiv nicht.

  2. Ich ver­mu­te, dass Kar­di­nal Mül­ler, nach allem was er als Glau­bens­prä­fekt erlebt hat, vie­les ‚unter den Nägeln brennt‘, das er nun als frei­er Kar­di­nal der Öffent­lich­keit kund­tun woll­te.

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