Synode über die Jugend — Für Vorbereitungsdokument gibt es keine kirchen- und glaubenstreue Jugend

Synode über die Jugend 2018: Das Vorbereitungsdokument kennt keine glaubens- und kirchentreue Jugend. Der Dominikaner Riccardo Barile schreibt: "Sie existiert für das Dokument nicht, weil sie nicht existieren soll".
Synode über die Jugend 2018: Das Vorbereitungsdokument kennt keine glaubens- und kirchentreue Jugend. Der Dominikaner Riccardo Barile schreibt: "Sie existiert für das Dokument nicht, weil sie nicht existieren soll".

(Rom) Nach der Dop­pel­syn­ode über die Fami­lie, deren Ergeb­nis eine „gro­ße Ver­wir­rung“ in der Kir­che ist, die laut Kar­di­nal Car­lo Caf­farra „nur ein Blin­der leug­nen kann“, hat Papst Fran­zis­kus für Okto­ber 2018 eine Syn­ode über die Jugend ein­be­ru­fen. Die begon­ne­nen Vor­be­rei­tun­gen kün­di­gen ein ähn­li­ches Desa­ster an.

„Die Maschi­ne der näch­sten Syn­ode über die Jugend setzt sich in Bewe­gung“, so der Domi­ni­ka­ner, Pater Ric­car­do Bari­le. Sie tut es mit dem Vor­be­rei­tungs­do­ku­ment „Die Jugend­li­chen, der Glau­be und die Beru­fungs­ent­schei­dung“, das zusam­men mit einem kur­zen Begleit­brief des Pap­stes am ver­gan­ge­nen 13. Janu­ar vor­ge­stellt wur­de. Dem Doku­ment ist am Ende wie­der ein Fra­ge­bo­gen ange­fügt. Die ein­ge­hen­den Ant­wor­ten sol­len in das Instru­men­tum labo­ris ein­flie­ßen, das die Arbeits­grund­la­ge der eigent­li­chen Syn­ode bil­den wird.

Wie die Erfah­run­gen der Syn­oden von 2014 und 2015 leh­ren, kommt es unter Papst Fran­zis­kus dabei weni­ger dar­auf an, was die Syn­oda­len in der Syn­ode sagen. Ent­schei­dend ist, wer für die Redak­ti­on der Doku­men­te ver­ant­wort­lich ist.

Die Lücken im Vorbereitungsdokument für die Jugendsynode

Priester- und Ordensberufungen: Weihen bei der Petrusbruderschaft
Prie­ster- und Ordens­be­ru­fun­gen: Wei­hen bei der Petrus­bru­der­schaft

Wegen der anhal­ten­den Debat­te um das umstrit­te­ne Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia der vori­gen Syn­ode wird der Jugend­syn­ode bis­her wenig Auf­merk­sam­keit geschenkt. Am Inhalt des Vor­be­rei­tungs­do­ku­ments gebe es „nichts aus­zu­set­zen“, so Pater Bari­le. Ganz anders schaue die Sache aber aus, wenn man berück­sich­ti­ge, „was alles nicht“ im Doku­ment steht. Unter die­sem Blick­win­kel sei das Doku­ment noch ein­mal zu lesen und plötz­lich zei­ge sich ein ver­zer­ren­des Bild.  Der Domi­ni­ka­ner fragt sich, wel­ches Bild das Doku­ment von der Jugend zeich­net. Die Rede ist zunächst vor allem von „den armen, aus­ge­grenz­ten und aus­ge­schlos­se­nen Jugend­li­chen“, denen „beson­ders Auf­merk­sam­keit zu schen­ken und sie zu Prot­ago­ni­sten zu machen“ sei­en.

Wie aber wird der Rest der Jugend­li­chen dar­ge­stellt, der nicht „arm, aus­ge­grenzt und aus­ge­schlos­sen“ ist? Für das vom Papst geneh­mig­te Vor­be­rei­tungs­do­ku­ment sind die Jugend­li­chen vor allem jene, die „eine ande­re Spra­che spre­chen“:

  • „Wir wer­den uns bewusst, dass sich zwi­schen der kirch­li­chen Spra­che und der Spra­che der Jugend­li­chen ein Abstand bil­det, der schwie­rig zu über­brücken ist.“
  • Die Jugend­li­chen „hegen Miss­trau­en gegen­über den Insti­tu­tio­nen“, auch gegen­über der „Kir­che in ihrem insti­tu­tio­nel­len Erschei­nungs­bild“.
  • Sie wün­schen sich die Kir­che „näher an den Men­schen, auf­merk­sa­mer für die sozia­len Pro­ble­me“.
  • Dar­aus wird der Schluß gezo­gen: „Die Jugend­li­chen zu beglei­ten, macht es erfor­der­lich, aus den eige­nen vor­ge­fer­tig­ten Sche­ma­ta aus­zu­stei­gen und ihnen da zu begeg­nen, wo sie sind, sich ihren Zei­ten und Rhyth­men anzu­pas­sen.“ Und damit sei­en wohl kaum die Tages­zei­ten gemeint, wie der Domi­ni­ka­ner anfügt.
  • Und weil die Jugend­li­chen nun mal so sei­en, müs­se sich auch die Beru­fungs­pa­sto­ral „von jeder Ver­haf­tung an die Vor­ge­hens­wei­sen ande­rer Zei­ten befrei­en“.
  • Das bedeu­te für die Beru­fungs­pa­sto­ral, die Auf­for­de­rung von Papst Fran­zis­kus anzu­neh­men, „hin­aus­zu­ge­hen, beson­ders aus den Ver­stei­ne­run­gen, wel­che die Ver­kün­di­gung der Freu­de des Evan­ge­li­ums weni­ger glaub­wür­dig machen, aus den Sche­ma­ta, in denen die Men­schen sich ein­sor­tiert füh­len und hin­aus aus einer Art Kir­che zu sein, die manch­mal ana­chro­ni­stisch erscheint.“

Pater Bari­le dazu: „Ein Satz mehr, in Satz weni­ger, alles wird in die­sen Kate­go­rien abge­han­delt.“

Die kirchen- und glaubenstreue Jugend — die es nicht gibt

Dem hält der Domi­ni­ka­ner ent­ge­gen, daß es zwar stim­me, daß es sol­che Jugend­li­chen gibt, wie sie im Vor­be­rei­tungs­do­ku­ment zur Syn­ode gezeich­net wer­den, und daß sie viel­leicht sogar die erdrücken­de Mehr­heit aus­ma­chen.

„Aber unter den Jugend­li­chen, den weni­gen, die sich der Kir­che zuwen­den, scheint es ganz, ganz ande­re zu geben. Es sind Jugend­li­che, die kei­ne Pro­ble­me mit der Spra­che der Kir­che haben, son­dern viel­mehr den Wunsch haben, sie zu ler­nen, und die dar­in Sicher­heit fin­den. Sie besu­chen die Mes­se und ver­su­chen die Kom­mu­ni­on in den Mund zu emp­fan­gen, und man­che, wenn es ihnen erlaubt wird, knien dabei sogar nie­der. Sie beten den Rosen­kranz und man­che auch den der Gött­li­chen Barm­her­zig­keit. Wenn sie vor­ehe­li­chen Geschlechts­ver­kehr hat­ten oder sich selbst befrie­digt haben, gehen sie zur Beich­te, weil sie über­zeugt sind, sonst nicht die Eucha­ri­stie emp­fan­gen zu kön­nen.
Wenn sie Semi­na­ri­sten sind, ach­ten sie dar­auf, erkenn­bar zu sein durch die Sou­ta­ne oder ein ande­res viel­leicht weni­ger sicht­ba­res, aber ein­deu­tig wahr­nehm­ba­res Zei­chen. Sie zucken nicht zusam­men, wenn man ihnen den Den­zin­ger oder eine Anspra­che von Papst Pius XII. zitiert. Sie besu­chen viel­leicht nicht die vor­kon­zi­lia­re Lit­ur­gie, neh­men aber ger­ne an einer latei­ni­schen Mes­se teil und wis­sen die eucha­ri­sti­sche Anbe­tung zu schät­zen. Sie sind nicht begei­stert, theo­lo­gi­schen und mona­sti­schen ‚hei­li­gen Mon­stern‘ der Nach­kon­zils­zeit zuzu­hö­ren, wenn die­se ein­ge­la­den wer­den, zu ihnen zu spre­chen, son­dern ver­har­ren in gei­sti­ger Abwe­sen­heit (dies­be­züg­lich fal­len mir gera­de die Namen von zwei ‚hei­li­gen Mon­stern‘ ein und zwei Ein­la­dun­gen die­ser Art, aber ich ver­bie­te mir selbst, sie nament­lich zu nen­nen … ich muß schließ­lich auch leben!).
Das sind die ’nor­ma­len‘ Jugend­li­chen., dann gibt es noch die Anhän­ger der vor­kon­zi­lia­ren Mes­se und dann auch noch die Lef­eb­vria­ner“.

Wer möch­te, so Pater Bari­le, der kein Anhän­ger der über­lie­fer­ten Lit­ur­gie ist, kön­ne sich den Film „Prie­ster für das Drit­te Jahr­tau­send“ anschau­en, das vom deut­schen Prie­ster­se­mi­nar der Pius­bru­der­schaft ver­öf­fent­licht wur­de:

„Man fühlt, wie das Herz sich auf­tut beim Anblick sol­cher Fül­le und solch ern­ster Freu­de (…)“.

Jeden­falls, so der Domi­ni­ka­ner, gebe es Jugend­li­che, für die die Kir­che kei­ne „neue Spra­che“ erfin­den und nicht aus „vor­ge­fer­tig­ten Sche­ma­ta“ hin­aus­ge­hen müs­se. Und das sei genau die Jugend, die zur Kir­che steht.

„Ein so seltsames Tier“ — Eine solche Jugend „hat nicht zu existieren“

Doch was sagt das Syn­oden-Doku­ment über die­se Jugend? „Nichts.“ Zu ihnen herrscht „Schwei­gen: Die­se Jugend­li­chen exi­stie­ren nicht“, jeden­falls nicht für die von Papst Fran­zis­kus mit der For­mu­lie­rung des Vor­be­rei­tungs­do­ku­ments beauf­trag­ten Kir­chen­ver­tre­ter. Und offen­bar auch nicht für Papst Fran­zis­kus selbst, der das Doku­ment gebil­ligt hat.

Glaubenstreue Jugend nicht erwünscht?
Glau­bens­treue Jugend nicht erwünscht?

Pater Bari­le geht noch wei­ter: Da das Phä­no­men die­ser kir­chen- und glau­bens­treu­en Jugend aber exi­stiert „und mit unter­schied­li­cher Inten­si­tät eini­ge Bischö­fe, Semi­nar­re­gen­ten, Obe­re und Novi­ze­n­mei­ster besorgt, ist nicht anzu­neh­men, daß sie der Ver­fas­ser ein­fach nur ver­ges­sen hat. Die wirk­li­che Reak­ti­on auf sie ist daher nicht ‚Schwei­gen: sie exi­stie­ren nicht‘, son­dern: ‚Ruhe! Sie haben nicht zu exi­stie­ren‘.“

Damit aber fal­le ein „sini­ste­rer Ver­dacht auf all die Offen­heit des Hörens und der Annah­me der Stim­me des Hei­li­gen Gei­stes, die in den Jugend­li­chen wider­hal­le“, die im Doku­ment betont wer­de. Der Ver­dacht lau­tet, daß die­se Offen­heit für die Stim­me des Hei­li­gen Gei­stes nur „solan­ge gilt, solan­ge sie in eine bestimm­te Rich­tung weist“, jene, in der es mög­lich ist „Lärm zu machen“, „Wir­bel zu machen“, um Papst Fran­zis­kus zu zitie­ren. Wenn es aber in eine tra­di­tio­nel­le­re Rich­tung geht, herrscht Schwei­gen.

Schwer­wie­gen­der als das Schwei­gen sei jedoch, daß Kir­chen­ver­ant­wort­li­che gegen­über Ordens- und Prie­ster­be­ru­fun­gen aus den Rei­hen die­ser  igno­rier­ten kir­chen­treu­en Jugend „unduld­sam“ sei­en und erken­nen las­sen, daß sol­che eigent­lich gar nicht erwünscht sind: „Wir haben uns eine Mit­te-links-Beru­fung oder jeden­falls eine pro­gres­si­ve erwar­tet … statt­des­sen bist du gekom­men … ein so selt­sa­mes Tier im Ver­gleich zu den im Doku­ment beschrie­be­nen Jugend­li­chen.“

Ratio fundamentalis — Sorgen des heiligen Paulus bekümmern Rom nicht mehr

Pater Bari­le kri­ti­siert in die­sem Zusam­men­hang auch die am 8. Dezem­ber 2016 ver­öf­fent­li­che neue Ratio fun­da­men­ta­lis für die Prie­ster­aus­bil­dung. Das Doku­ment sei gut geglie­dert und ent­hal­te vie­le „klu­ge“ und „wei­se“ Aus­sa­gen „zum Kate­chis­mus der Katho­li­schen Kir­che, zur Phi­lo­so­phie, zum rech­ten Gebrauch der Medi­en, zur Ernst­haf­tig­keit des Stu­di­um, zum Gebet usw.“.

Wenn man liest, wo im Doku­ment Kri­tik geübt oder gemahnt wird, dann zei­ge sich eine deut­li­che Schlag­sei­te. Gewarnt wird vor dem „Kle­ri­ka­lis­mus“, vor „abstrak­ten Prin­zi­pi­en“, vor „dok­tri­nel­ler und spi­ri­tu­el­ler Gewiß­heit“, vor „vor­ge­faß­ten Sicher­hei­ten“, vor einer „Fixie­rung auf die Pfle­ge der Lit­ur­gie“.

„Aber nie wird vor den Gefah­ren gewarnt, von der gesun­den und guten Leh­re abzu­wei­chen, vor der Gefahr, sich schlech­te Lehr­mei­ster zu wäh­len oder nach Belie­ben.“

„Das aber waren die Sor­gen des hei­li­gen Pau­lus (1 Tim 1, 10; 4, 6; 2  Tim 4,3) und sind auch die Sor­gen von gewis­sen Jugend­li­chen heu­te“. Heu­te schei­ne man in Sachen Glau­bens­leh­re und Lit­ur­gie sorg­los und beru­higt sein zu kön­nen. „Es gibt dies­be­züg­lich offen­bar kei­nen Grund, vor Gefah­ren zu war­nen.“

Der Domi­ni­ka­ner endet sei­ner Aus­füh­run­gen mit der rhe­to­ri­schen Fra­ge:

„Oder ist viel­leicht so, daß gewis­se Din­ge des­halb geschrie­ben und ande­re unter­schla­gen wer­den, weil es so ‚Mode‘ ist?“

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: MiL/fssp/fsspx

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5 Kommentare

  1. Da mei­ne Kin­der den Weg über die moder­ne Kir­che, die cha­ris­ma­ti­sche Bewe­gung, über den Rum­mel, den musi­ka­li­schen Krach und Tanz von Ver­lieb­ten hin­ten in der Kir­che gegan­gen sind, sind sie schliess­lich bei der Tra­di­ti­on gelan­det. Und da möch­ten sie nicht mehr zurück, weil die moder­ne Lit­ur­gie lang­wei­lig sei. Sie erle­ben Stil­le, Frei­heit, Lie­be. Ich wünsch­te, dass alle Jugend­li­chen die­se Erfah­rung machen wür­den. Beten wir dafür- die Lüge und der Lügen­geist sind laut. Die Wahr­heit und der hei­li­ge Geist sind lei­se. Es wird viel Krach gefor­dert, weil dann die fei­ne Stim­me des Gewis­sens und des hei­li­gen Gei­stes nicht gehört wird und zur Last wird.

  2. Ich bin heu­te über 50. Ich war aber auch mal jugend­lich. Die Gesell­schaft , die Kir­che , die Nor­men die For­men des Mit­ein­an­ders jugend­ge­recht umzu­ge­stal­ten ist natür­lich Unsinn. Eine Lit­ur­gie muss nicht für die Jugend ange­passt wer­den. Der Jugend­li­che will neu­es und muss bereit sei,neues ken­nen zuler­nen. Im Berufs­le­ben wird erwar­tet dass er dort hin­ge­langt wo die Älte­ren und Erfah­re­nen ste­hen. Wer­te und Tra­di­tio­nen wer­den an die näch­ste Genera­ti­on weitergegeben.Dazu gehö­ren Wis­sen ‚Kul­tur der gan­ze Schatz an Erfah­rung und vie­le, vie­le ande­re Din­ge. Ein Jugend­li­cher bleibt nicht ein Leben lang ein Jugend­li­cher. Wir müs­sen die “ Got­tes­dien­ste so machen ‚dass die Jun­gen Leu­te kom­men“. Das ist so ein Gere­de von Lit­ur­gie­ex­per­ten 60 plus und Papst Fran­zis­kus ver­steht nicht, dass die triden­ti­ni­sche Mes­se auch von jun­gen Men­schen geschätzt und vor allem besucht wird.Junge Leu­te hören auch klas­si­sche Musik. Der Nach­wuchs bei den Gemein­schaf­ten der Tra­di­ti­on fällt nicht vom Him­mel und ist halt jung. Komisch oder?

  3. ich glau­be nicht, dass man die Jugend mit obi­gen Alt68er-Sozio­lo­gen-Phra­sen gewinnt. Ich bin mit 41 Jah­ren durch Zufall in eine Mes­se der FSSP gera­ten. Danach brauch­te ich einen Ter­min beim Kie­fer­or­tho­pä­den. Und nach­dem ich noch ein paar Mal dort hin­ge­gan­gen bin, bin ich zu dem Schluß gekom­men, daß mir bis­her was vor­ent­hal­ten wur­de von der Kir­che. Das ist jetzt 4 Jah­re her, und ich muss sagen, ich hal­te den Novus Ordo nicht mehr aus

  4. Dan­ke, für die­se offe­nen Wor­te!
    Dem kann ich als Mut­ter von drei Kin­dern im Alter von 13, 12 und 10 Jah­ren nur zustim­men.
    Es braucht kei­ne Event Mes­sen, kei­ne moder­ne­re Spra­che, kei­ne unge­schrie­be­nen Gebe­te und Lie­der.…
    Was es wirk­lich braucht, ist es, dass die rei­ne Wahr­heit, kla­re Wor­te, gute Kate­che­se… ver­kün­det wer­den. Den wirk­li­chen Sinn des Vati­ka­nums II ver­ste­hen und umzu­set­zen.
    Das bringt den wah­ren Segen, ganz beson­ders für die Jugend.

  5. Den pro­gres­si­ven ist der „Nach­wuchs“ der tra­di­tio­nel­len Katho­li­ken (tra­di­tio­nell = über­lie­fert) ein Dorn im Auge.

    Wenn man den Text liest und die Syn­ode so gehal­ten wird, kann man dar­aus durch­aus einen Angriff auf die tra­di­tio­nel­le Jugend sehen. Der Angriff wird dann von innen kom­men, von der dann pro­gres­si­ven Jugend auf die tra­di­tio­nel­le Sei­te, prak­tisch Mob­bing.

    Was kann man erwar­ten, die­ses Spiel wird schon län­ger, mei­ner Ansicht sogar stra­te­gisch, betrie­ben.

    Ich kann mich mei­nen Vor­red­ner nur anschlie­ßen und für alle den mög­lichst täg­li­chen hei­li­gen Rosen­kranz, ver­bun­den mit der hei­li­gen Beich­te und Eucha­ri­stie emp­feh­len (bit­te Mund­kom­mu­ni­on). Man wird Wun­der erle­ben. Die­se Wun­der wir­ken, so auch bei einem Jugend­li­chen, der sich schon mit 15 Jah­ren auf den Stein­bo­den kniet (es gibt kei­ne Kom­mu­ni­onbän­ke), nur um die Mund­kom­mu­ni­on zu emp­fan­gen, als ein­zi­ger vor Allen. Er liebt auch die alten Mes­sen …

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