Vandalenakte am Grab des heiligen Junipero Serra

Kirchenfeindlichkeit

Vandalisierter Gedenkstein des heiligen Junipero Serra: Indigenisten? Neopaganisten? Antiimperialisten?
Vandalisierter Gedenkstein des heiligen Junipero Serra: Indigenisten? Neopaganisten? Antiimperialisten?

(Washing­ton) Nur weni­ge Tage nach der Hei­lig­spre­chung des Fran­zis­ka­ner­mis­sio­nars Juni­pe­ro Ser­ra (1713–1784) durch Papst Fran­zis­kus am ver­gan­ge­nen 23. Sep­tem­ber wur­de der Ort, an dem der neue Hei­li­ge in Kali­for­ni­en begra­ben liegt, zur Ziel­schei­be von Van­da­len­ak­ten.

Der „Apo­stel Kali­for­ni­ens“ hat­te sowohl im heu­te mexi­ka­ni­schen Süd­ka­li­for­ni­en wie im US-ame­ri­ka­ni­schen Nord­ka­li­for­ni­en zahl­rei­che Mis­si­ons­sta­tio­nen gegrün­det. Eine davon, die Mis­si­on San Car­lo Bor­ro­meo von Car­mel, in der Pater Ser­ra starb und begra­ben liegt, wur­de Opfer von Van­da­len.

Wie Poli­zei­spre­cher Luke Powell von Car­mel-by-the-Sea, so der heu­ti­ge Orts­na­me, bekannt­gab, dran­gen Unbe­kann­te in der Nacht auf Sonn­tag auf das Gelän­de ein und beschä­dig­ten Sta­tu­en und schän­de­ten Grä­ber. Dabei setz­ten sie ver­schie­de­ne Far­ben ein. Bis zum Grab des Hei­li­gen konn­ten die Täter nicht vor­drin­gen.

In der alten Mis­si­on, die unter Pater Ser­ra zum Mit­tel­punkt der Fran­zis­ka­ner­mis­si­on Kali­for­ni­ens wur­de, befin­det sich neben dem Grab des Hei­li­gen und ande­ren Sta­tu­ten auch eine von Pater Juni­pe­ro Ser­ra. Bil­der auf der Face­book-Sei­te der Mis­si­on zei­gen, daß ein Stein mit der Auf­schrift „Hei­li­ger des Geno­zids“ beschmiert wur­de.

Neuheidentum und Homo-Bewegung — Täter noch unbekannt

Eine paga­ne Bewe­gung in Kali­for­ni­en behaup­tet, die christ­li­chen Mis­sio­na­re hät­ten die India­ner von ihrer frü­he­ren Spra­che und Kul­tur „getrennt“, was als „Geno­zid“ dar­ge­stellt wird.

Im Vor­feld der Papst-Rei­se hat­te zudem ein katho­li­scher Abge­ord­ne­ter im kali­for­ni­schen Par­la­ment den Antrag gestellt, die Sta­tue von Pater Juni­pe­ro Ser­ra im US-Kapi­tol in Washing­ton durch eine Sta­tue für eine les­bi­sche Astro­nau­tin zu erset­zen.

Ein Antrag, der kei­ne Unter­stüt­zung fand, zumal sie ein Affront gegen Papst Fran­zis­kus gewe­sen wäre, der bei sei­nem gestern zu Ende gegan­ge­nen USA-Besuch Pater Ser­ra hei­lig­ge­spro­chen hat.

Ob die Akti­on etwas mit dem indi­ge­nen Neu­hei­den­tum oder Homo­se­xu­el­len zu tun hat, kann nicht gesagt wer­den. Der­zeit feh­len kon­kre­te Spu­ren zu den Tätern.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Wikicommons/Californian (Screen­shot)

3 Kommentare

  1. Was Rom auf gei­sti­ger Ebe­ne macht, voll­brin­gen die­se Van­da­len in der Pra­xis. Wer will sich da
    noch wun­dern ?!

    Maria Hilf der Chri­sten­heit !

  2. Jetzt wird schon christ­li­che Mis­si­ons­ar­beit unter heid­ni­schen India­nern mit einem „Geno­zid“ gleich­ge­setzt. Nur ein­mal zur Erin­ne­rung, was unter den India­nern gesell­schafts­fä­hig (gewe­sen) ist: Men­schen­op­fer wie bei den Azte­ken, Kon­sum hal­lu­zi­no­ge­ner Dro­gen durch mehr als 50 India­ner­stäm­me in den USA, das Ver­stüm­meln bzw. die Lei­chen­fled­de­rei mit­tels des Skal­pie­rens von leben­den Men­schen bzw. Toten in Nord­ame­ri­ka. Sol­che Aus­flüs­se heid­ni­scher Vor­stel­lun­gen sind natür­lich beson­ders erhal­tens­wert.

  3. Der Teu­fel — die alte Schlan­ge — weiss genau, dass sie nicht mehr viel Zeit hat. Dar­um schnaubt die­ser Teu­fel wie wild und spuckt sei­ne Dämo­nen aus, um über­all Zwie­tracht, Hass zu säen. Bis in die Regierungen.Entzweiungen und Hader über­all, bis in die Fami­li­en und Freund­schaf­ten hin­ein. Die Höl­le hat ihre Kra­ken auch bis in die Kir­chen aus­ge­streckt. Schon Papst Paul VI. sprach es aus: „Der Rauch Satans ist durch einen Spalt in die Kir­che gedrun­gen“. Und zugu­ter­letzt: Die gro­sse PROPHEZEIUNG DER MUTTERGOTTES von La SALETTE. Der TEUFEL WEISS, DASS ER NICHT MEHR VIEL ZEIT HAT, dar­um will er vie­le SEELEN IN DIE HÖLLE rei­ssen. Es deu­tet alles dar­auf hin, dass die glor­rei­che WIEDERKUNFT JESU CHRISTI bald bevor­steht. Herr, erbar­me Dich unser.

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