Spanische Königsfamilie besucht das Geburtshaus des heiligen Junipero Serra. Eine subitile Geste gegen die extremistischen Bilderstürmer.
Hintergrund

Königsfamilie erweist dem heiligen Junipero Serra die Ehre

(Madrid) Die könig­li­che Fami­lie von Spa­ni­en, König Feli­pe VI., Köni­gin Leti­zia und ihre Kin­der, Kron­prin­zes­sin Leo­nor und Infan­tin Sofia, besuch­ten auf Mal­lor­ca das Geburts­haus des hei­li­gen Juni­pe­ro Ser­ra. Der Besuch ist eine sub­ti­le Geste der „Wie­der­gut­ma­chung“, nach­dem Sta­tu­en des balea­ri­schen Hei­li­gen den ras­si­sti­schen „Black Lives Matter“-Ausschreitungen zum Opfer gefal­len sind. Der kir­chen­feind­li­che Bil­der­sturm erfolg­te mit

Die „neue Heimsuchung“: Maria besucht nicht Elisabeth, sondern die Pachamama.
Hintergrund

Der Pachamama-Boom

Die süd­ame­ri­ka­ni­sche Natur­gott­heit Pach­a­ma­ma erlebt der­zeit einen regel­rech­ten Boom. Trä­ger der heid­ni­schen Renais­sance, mehr als ein hal­bes Jahr­tau­send nach der Ent­deckung Ame­ri­kas durch Chri­stoph Kolum­bus, ist selt­sa­mer­wei­se die katho­li­sche Kir­che. Der Anstoß dazu kommt aus dem Vati­kan, und das von höch­ster Stel­le. Was der­zeit geschieht, mag für Reli­gi­ons­so­zio­lo­gen fas­zi­nie­rend sein, für die Gläu­bi­gen aber ist

Vandalisierter Gedenkstein des heiligen Junipero Serra: Indigenisten? Neopaganisten? Antiimperialisten?
Genderideologie

Vandalenakte am Grab des heiligen Junipero Serra

(Washing­ton) Nur weni­ge Tage nach der Hei­lig­spre­chung des Fran­zis­ka­ner­mis­sio­nars Juni­pe­ro Ser­ra (1713–1784) durch Papst Fran­zis­kus am ver­gan­ge­nen 23. Sep­tem­ber wur­de der Ort, an dem der neue Hei­li­ge in Kali­for­ni­en begra­ben liegt, zur Ziel­schei­be von Van­da­len­ak­ten.