Paul IV. und die Häretiker seiner Zeit

Paul IV. (Gian Pietro Carafa) 1555-1559)
Paul IV. (Gian Pietro Carafa) 1555-1559)
Paul IV. (Gian Pietro Carafa) 1555-1559)
Paul IV. (Gian Pie­tro Cara­fa) 1555–1559)

von Rober­to de Mattei*

Das Kon­kla­ve, das am 30. Novem­ber 1549 nach dem Tod von Paul III. eröff­net wur­de, war sicher eines der dra­ma­tisch­sten in der Geschich­te der Kir­che. Der eng­li­sche Kar­di­nal Regi­nald Pole (1500–1558) wur­de von allen als gro­ßer Favo­rit genannt. Sein Vater war ein Cou­sin König Hein­richs VIII., sei­ne Mut­ter eine Nich­te König Edu­ards IV. Für ihn waren bereits die päpst­li­chen Gewän­der ange­fer­tigt wor­den und er hat­te eini­gen bereits die vor­be­rei­te­te Dank­re­de gezeigt. Am 5. Dezem­ber fehl­te Pole nur eine Stim­me, um die päpst­li­che Tia­ra zu erhal­ten, als Kar­di­nal Gian Pie­tro Cara­fa auf­stand und ihn vor der erstaun­ten Ver­samm­lung der Häre­sie bezich­tig­te. Er warf ihm unter ande­rem vor, die kryp­to­lu­the­ri­sche dop­pel­te Recht­fer­ti­gung zu unter­stüt­zen, die vom Kon­zil von Tri­ent 1547 ver­wor­fen wur­de.

Cara­fa war wegen sei­ner dok­tri­nel­len Inte­gri­tät, sei­nes from­men Lebens und sei­ner Wer­ke der Näch­sten­lie­be bekannt. Die Zustim­mung für Pole brach zusam­men und nach lan­gen Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten wur­de am 7. Febru­ar 1550 Kar­di­nal Gio­van­ni del Mon­te gewählt, der den Namen Juli­us III. (1487–1555) annahm.

Kardinal Pole und die irenischen „Spirituali“

Der Häre­sie­vor­wurf, der zum ersten Mal in einem Kon­kla­ve gegen einen Kar­di­nal erho­ben wur­de, spie­gel­te die Spal­tung der Katho­li­ken ange­sichts der Her­aus­for­de­rung des Pro­te­stan­tis­mus wider. (1) In den 30er bis 50er Jah­ren des 16. Jahr­hun­derts hat­ten sich die häre­ti­schen Ten­den­zen auch im kirch­li­chen Umfeld Roms aus­ge­brei­tet und es war die Par­tei der Spi­ri­tua­li ent­stan­den, die von ambi­va­len­ten Per­sön­lich­kei­ten wie den Kar­di­nä­len Regi­nald Pole, Gas­paro Con­ta­ri­ni (1483–1542) und Gio­van­ni Moro­ne (1509–1580) ver­tre­ten wur­de. Sie pfleg­ten ein ire­ni­sches Chri­sten­tum und woll­ten durch inner­kirch­li­che Refor­men das Luther­tum mit den insti­tu­tio­nel­len Struk­tu­ren der römi­schen Kir­che in Ein­klang brin­gen. Pole hat­te in Viter­bo einen hete­ro­do­xen Kreis gebil­det. Moro­ne berief als Bischof von Mode­na (1543–1546) Pre­di­ger, die der Rei­he nach wegen Häre­sie ver­ur­teilt wur­den. Die Pro­zeß­ak­ten der Inqui­si­ti­on gegen die Kar­di­nä­le Moro­ne (1557–1559), Pie­tro Car­nes­ec­chi (1557–1567) und Vit­to­rio Sor­an­zo (1550–1558), die alle den Spi­ri­tua­li ange­hör­ten, die zwi­schen 1981 und 2004 vom Isti­tu­to Sto­ri­co Ita­lia­no per l’età  moder­na e con­tem­pora­nea und dem Vati­ka­ni­schen Geheim­ar­chiv ver­öf­fent­licht wur­den, zei­gen, wie dicht deren Netz­werk war, das von zwei Män­nern ent­schlos­sen bekämpft wur­de, die bei­de Päp­ste wer­den soll­ten: Gian Pie­tro Cara­fa, der künf­ti­ge Papst Paul IV., und Miche­le Ghis­lie­ri, der künf­ti­ge Papst Pius V. Bei­de waren über­zeugt, daß die Spi­ri­tua­li in Wirk­lich­keit Kryp­to­lu­the­ra­ner waren.

Kardinal Carafa, Gründer des Theatinerordens und Kirchenerneuerer

Kardinal Reginald Pole
Kar­di­nal Regi­nald Pole (1500–1558)

Gian Pie­tro Cara­fa ent­stamm­te einer füh­ren­den Adels­fa­mi­lie Nea­pels. Er war bereits Apo­sto­li­scher Pro­to­no­tar, Erz­bi­schof von Brin­di­si und Apo­sto­li­scher Legat in Eng­land und Spa­ni­en gewe­sen, als ihn Papst Hadri­an VI. (1522–1523) nach Rom in ein Komi­tee für eine grund­le­gen­de Reform des päpst­li­chen Hofes und der Welt­kir­che berief. Eine Reform, die durch den bal­di­gen Tod des Pap­stes aus Utrecht unter­bro­chen wur­de. Cara­fa bat dar­auf den Nach­fol­ger, Papst Kle­mens VII., auf alle Ämter und Bene­fi­zi­en ver­zich­ten zu kön­nen und trat 1524 in das Ora­to­ri­um der Gött­li­chen Lie­be in Rom ein. Zusam­men mit Gaeta­no di Thie­ne grün­de­te er den Thea­ti­ner­or­den. 1536 hol­te ihn Papst Paul III. von Vene­dig nach Rom zurück und ernann­te ihn zum Mit­glied einer Kom­mis­si­on, die Miß­stän­de in der Kir­che unter­su­chen und Reform­vor­schlä­ge unter­brei­ten soll­te. Der acht­köp­fi­gen Kom­mis­si­on gehör­te auch Kar­di­nal Pole an. Das Ergeb­nis war das Doku­ment Con­si­li­um de Emend­an­da Eccle­sia, das von Paul III. zwar ange­nom­men, aber nicht umge­setzt wur­de.

Tei­le von Cara­fas Vor­schlä­gen zur Erneue­rung der Kir­che wur­den zu spä­te­ren Zeit­punk­ten ver­wirk­licht. Dazu gehör­te die Grün­dung der Con­gre­ga­tio Roma­nae et uni­ver­sa­lis Inqui­si­tio­nis, die in erster Linie auf ihn zurück­geht. Die Bul­le Licet ab ini­tio vom 21. Juli 1542, mit der Paul III. die Emp­feh­lun­gen Cara­fas umsetz­te und jene Insti­tu­ti­on schuf, aus der die heu­ti­ge Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on her­vor­ging, war eine offe­ne Kriegs­er­klä­rung an die Häre­sie. In die­sem Krieg gab es jene, die ihn zur Über­win­dung jedes Irr­tums füh­ren woll­ten und jene, die ihn im Namen des reli­giö­sen Frie­dens und mög­li­cher Annä­he­run­gen schnell been­den woll­ten.

Paul IV. und Kardinal Michele Ghislieri

Beim Tod von Juli­us III. prall­ten die bei­den Par­tei­en im Kon­kla­ve von 1555 erneut auf­ein­an­der und am 23. Mai 1555 wur­de Kar­di­nal Gian Pie­tro Cara­fa zum Papst gewählt, indem er ganz knapp Kar­di­nal Moro­ne über­run­de­te. Er war damals bereits 79 Jah­re alt und nahm den Namen Paul IV. an. Er war ein Papst ohne Kom­pro­mis­se, des­sen vor­ran­gi­ges Ziel der Kampf gegen die Häre­si­en und eine wirk­li­che Erneue­rung der Kir­che war. Er bekämpf­te die Simo­nie, erleg­te den Diö­ze­san­bi­schö­fen die Pflicht auf, in ihrer Diö­ze­se zu resi­die­ren, stell­te die mona­sti­sche Dis­zi­plin wie­der her, ver­lieh der Römi­schen Inqui­si­ti­on ihren ent­schie­de­nen Impuls und führ­te den Index Libro­rum Pro­hi­bi­torum ein. Er mach­te einen aus ein­fa­chen Ver­hält­nis­sen stam­men­den Domi­ni­ka­ner, Miche­le Ghis­lie­ri, der sich als Ordens­pro­vin­zi­al in der Lom­bar­dei und als Inqui­si­tor in lom­bar­di­schen Diö­ze­sen wegen sei­ner Unbe­stech­lich­keit aus­ge­zeich­net hat­te, zu sei­ner rech­ten Hand. 1556 ernann­te er ihn zum Bischof von Nepi-Sutri, erhob ihn 1557 zum Kar­di­nal und mach­te ihn 1558 zum Groß­in­qui­si­tor. Er öff­ne­te ihm damit auch den Weg zum Pon­ti­fi­kat. Ghis­lie­ri kri­ti­sier­te sei­nen Men­tor offen, als die­ser – den Gepflo­gen­hei­ten der Zeit fol­gend – bei der Ver­ga­be welt­li­cher Ämter im Kir­chen­staat Nepo­tis­mus betrieb.

Häresieverdacht gegen Kardinal Morone und Bulle über einen häretischen Papst

Papst Paul IV.
Papst Paul IV.

Am 1. Juni 1557 teil­te Paul IV. den Kar­di­nä­len die Ver­haf­tung von Kar­di­nal Moro­ne wegen Häre­sie­ver­dachts mit. Der Papst über­ant­wor­te­te ihn dem Inqui­si­ti­ons­ge­richt, das dem Hei­li­gen Kol­le­gi­um berich­ten soll­te. Die­sel­be Ankla­ge erhob Paul IV. gegen Kar­di­nal Pole, der sich in Eng­land auf­hielt und von sei­nem Amt eines Apo­sto­li­schen Lega­ten ent­bun­den wur­de. Kar­di­nal Moro­ne wur­de wäh­rend der Erhe­bun­gen in der Engels­burg fest­ge­hal­ten, aus der er nach zwei Jah­ren 1559 durch den Tod des Pap­stes frei­kam und am Kon­kla­ve teil­neh­men konn­te.

Im März 1559, weni­ge Mona­te vor sei­nem Tod, ver­öf­fent­lich­te Paul IV. die Bul­le Cum ex apo­sto­la­tus offi­cio, in der er sich mit dem Pro­blem einer mög­li­chen Häre­sie eines Pap­stes befaß­te. (2) Dar­in heißt es:

„ut Roma­nus Pon­ti­fex, qui DEI, et Domi­ni Nostri JESU CHRISTI vices gerit in ter­ris, et super gen­tes, et regna ple­ni­tu­di­nem obti­net pote­sta­tis, omnes­que judi­cat, a nemi­ne in hoc sà¦culo judi­can­dus, pos­sit, si depre­hen­da­tur a fide devi­us, redar­gui, (…) ante ejus pro­mo­tio­nem, vel in Car­di­na­lem, seu Roma­num Pon­ti­ficem assump­tio­nem à  fide Catho­li­ca devi­as­se, aut in ali­quam hae­re­sis­se, seu schis­ma incur­ris­se, vel exci­tas­se , aut com­mi­sis­se,
pro­mo­tio , seu assump­tio de eo eti­am in con­cordia, et de unani­mi omni­um Car­di­na­li­um assen­su fac­ta, nul­la, irri­ta, et ina­nis exi­stat“.

„(…) daß selbst dem Römi­schen Pon­ti­fex, der auf Erden Stell­ver­tre­ter Got­tes und unse­res Herrn Jesus Chri­stus ist und Voll­macht über alle Völ­ker und Rei­che erhal­ten hat und über alle rich­tet, ohne daß er in die­ser Welt von jeman­dem gerich­tet wer­den kann, wenn er vom Glau­ben abwei­chen wür­de, wider­spro­chen wer­den kann“ und „wenn zu irgend­ei­ner Zeit es offen­kun­dig wer­den soll­te, daß (…) er vor sei­ner Beför­de­rung zum Kar­di­nal oder sei­ner Erhe­bung zum Römi­schen Pon­ti­fex vom katho­li­schen Glau­ben abge­wi­chen oder in eine Häre­sie gefal­len ist (oder ins Schis­ma gera­ten ist oder ein sol­ches her­vor­ge­ru­fen hat), so ist sei­ne Beför­de­rung oder Erhe­bung, null und nich­tig und wert­los, auch wenn sie in Ein­tracht und mit der ein­mü­ti­gen Zustim­mung aller Kar­di­nä­le erfolgt ist.“

„Nisi deprehandatur a fide devius“

Kardinal Giovanni Morone (1509-1580)
Kar­di­nal Gio­van­ni Moro­ne (1509–1580)

Die­se Bul­le bekräf­tigt fast wört­lich das mit­tel­al­ter­li­cher kir­chen­recht­li­che Prin­zip, laut dem der Papst von nie­man­dem gerich­tet wer­den kann und ihm nie­mand wider­spre­chen darf: „nisi depre­han­da­tur a fide devi­us“, außer er wür­de vom Glau­ben abwei­chen. (3) Es wird dar­über dis­ku­tiert, ob die Bul­le von Paul IV. eine dog­ma­ti­sche oder eine dis­zi­pli­na­ri­sche Ent­schei­dung ist; ob sie noch in Kraft ist oder impli­zit mit dem Kodex von 1917 auf­ge­ho­ben wur­de; ob sie auf einen Papst, der der Häre­sie ver­fal­len ist ante oder post elec­tio­n­em anzu­wen­den ist, und so wei­ter. In die­se Dis­kus­sio­nen tre­ten wir nicht ein. Die Bul­le Cum ex apo­sto­la­tus offi­cio bleibt ein maß­geb­li­ches päpst­li­ches Doku­ment, das die Mög­lich­keit eines häre­ti­schen Pap­stes nennt und dar­auf reagiert, auch wenn es kei­ne kon­kre­ten Anwei­sun­gen gibt, wie er das Pon­ti­fi­kat ver­lie­ren wür­de.

Obwohl durch Krank­heit geschwächt, hielt er an sei­ner stren­gen Aske­se fest, was —  wie bereits Zeit­ge­nos­sen annah­men — sei­nen Tod beschleu­nigt haben dürf­te. Nach Paul IV. wur­de am 25. Dezem­ber 1559 mit Pius IV. (Gio­van­ni Ange­lo Medi­ci di Mari­gna­no, 1499–1565) ein poli­ti­scher Papst gewählt. Am 6. Janu­ar 1560 dekre­tier­te er die Annul­lie­rung des Pro­zes­ses gegen Moro­ne, setz­te die­sen wie­der in Amt und Wür­den, ging mit Här­te gegen die Fami­lie sei­nes Vor­gän­gers vor und begann einen har­ten Kampf gegen Kar­di­nal Ghis­lie­ri, den er für einen Fana­ti­ker der Inqui­si­ti­on hielt. Dem Inqui­si­tor mai­or et per­pe­tuus wur­den sei­ne außer­or­dent­li­chen Voll­mach­ten ent­zo­gen, die ihm Paul IV. über­tra­gen hat­te, und er wur­de in die klei­ne Diö­ze­se Mondo­và ver­setzt.

Pius V.: Rückkehr nach Entfernung und Wahl zum Papst

Pius V. (Michele Ghislieri), 1566-1572
Pius V. (Miche­le Ghis­lie­ri), 1566–1572

Doch nach dem Tod von Pius IV. wur­de am 7. Janu­ar 1566 ganz uner­war­tet Kar­di­nal Miche­le Ghis­lie­ri mit dem Namen Pius V. zum Papst gewählt. Sein Pon­ti­fi­kat stell­te er ganz in die Kon­ti­nui­tät mit jenem von Paul IV. und ließ die Inqui­si­ti­on wie­der ihre Arbeit auf­neh­men. Kar­di­nal Moro­ne, der im Auf­trag von Paul III. als päpst­li­cher Legat das Kon­zil von Tri­ent eröff­net und den Vor­sitz geführt hat­te, und der auf Man­dat von Pius IV. auch wie­der des­sen letz­te Ses­sio­nen gelei­tet hat­te, erhielt die Aus­set­zung sei­ner Ver­ur­tei­lung, nach­dem er sich in Sachen Pro­te­stan­tis­mus zurück­hielt.

Die Kir­chen­ge­schich­te ist auch in den Momen­ten här­te­ster inter­ner Aus­ein­an­der­set­zun­gen kom­ple­xer als vie­le den­ken könn­ten. Das Kon­zil von Tri­ent, das ein gro­ßes Monu­ment des katho­li­schen Glau­bens ist, wur­de von einer Per­sön­lich­keit eröff­net und geschlos­sen, die stark im Ver­dacht luthe­ri­scher Häre­sie stand. Als er 1580 als Kar­di­nal­de­kan starb, wur­de Gio­van­ni Moro­ne in der Kir­che San­ta Maria sopra Miner­va begra­ben (sein Grab ist heu­te unauf­find­bar), der­sel­ben Basi­li­ka, die Pius V. zu einem Mau­so­le­um für des­sen Anklä­ger erhe­ben woll­te, des­sen Selig­spre­chungs­ver­fah­ren er ein­lei­te­te: dem Vor­strei­ter der Ortho­do­xie Gian Pie­tro Cara­fa – Papst Paul IV.

*Rober­to de Mattei, Histo­ri­ker, Vater von fünf Kin­dern, Pro­fes­sor für Neue­re Geschich­te und Geschich­te des Chri­sten­tums an der Euro­päi­schen Uni­ver­si­tät Rom, Vor­sit­zen­der der Stif­tung Lepan­to, Schrift­lei­ter der Monats­zeit­schrift Radi­ci Cri­stia­ne und der Online-Nach­rich­ten­agen­tur Cor­ris­pon­den­za Roma­na, von 2003 bis 2011 stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des Natio­na­len For­schungs­rats von Ita­li­en, Autor zahl­rei­cher Bücher, zuletzt erschie­nen: Vica­rio di Cri­sto. Il pri­mato di Pie­tro tra nor­ma­li­tà  ed ecce­zio­ne (Stell­ver­tre­ter Chri­sti. Der Pri­mat des Petrus zwi­schen Nor­ma­li­tät und Aus­nah­me), Vero­na 2013; in deut­scher Über­set­zung zuletzt: Das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil – eine bis­lang unge­schrie­be­ne Geschich­te, Rup­pich­teroth 2011; Die Tür­kei in Euro­pa – Gewinn oder Kata­stro­phe?, Grä­fel­fing 2010; Pli­nio Cor­rȇa de Oli­vei­ra – Der Kreuz­rit­ter des 20. Jahr­hun­derts, Wien 2004.

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Bild: Wiki­com­mons

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(1) vgl. Pao­lo Simon­cel­li: Il caso Regi­nald Pole. Ere­sia e san­ti­tà  nel­le pole­mi­che reli­gio­se del cin­que­cen­to, Edi­zio­ni di Sto­ria e Let­te­ra­tu­ra, Roma 1977.

(2) Magnum Bul­l­a­ri­um Roma­num, Bd. 1: Ab Leo­ne Magno ad Pau­lum IV, And­reae Che­va­lier, Luxem­bur­gi 1727, I, S. 840–842.

(3) Ivo von Char­tres: Decreta­les, V, cap. 23, coll. 329–330.

2 Kommentare

  1. Unter der zwei­ten Zwi­schen­über­schrift hat sich ein Feh­ler ein­ge­schli­chen. Papst Hadri­an IV. herrsch­te von 1154 bis 1159 und war bis­lang ein­zi­ger Nach­fol­ger Petri mit eng­li­scher Her­kunft. Tat­säch­lich wird im Text Papst Hadri­an VI. gemeint, der mit sei­nem kur­zen Pon­ti­fi­kat der letz­te Papst aus dem Hei­li­gen Römi­schen Reich Deut­scher Nati­on gewe­sen ist.

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