Marsch für die Familie in Wien
Genderideologie

Marsch für die Familie – Bericht eines Teilnehmers

von Wolf­ram Schrems* Wie ange­kün­digt fand am Sams­tag, 20. Juni 2015, in der Wie­ner Innen­stadt der 3. „Marsch für die Fami­lie“ statt. Orga­ni­sa­tor war die Platt­form Fami­lie unter der Initia­ti­ve von Pro Vita – Ver­ein für Men­schen­recht auf Leben von Rechts­an­walt i. R. Dr. Alfons Adam. Ange­kün­digt wur­de die Ver­an­stal­tung auch durch den News­let­ter des
Forum

Der Jesuit auf dem Papstthron – Von zwei Katastrophen in einer Person (3. Teil/​3 – Schluß)

von Wolf­ram Schrems* Gestern, 9. Juni, erreich­te mich in der Nacht die trau­ri­ge Nach­richt, daß P. Seve­rin Leit­ner, ehe­ma­li­ger Novi­zen­mei­ster, Regens des Col­le­gi­um Cani­sia­num und Pro­vin­zi­al der öster­rei­chi­schen Jesui­ten, amtie­ren­der Bera­ter des Jesui­ten­ge­ne­rals und Assi­stent für Zen­tral- und Ost­eu­ro­pa, am Sonn­tag, 7. Juni, bei einer Berg­tour in Ita­li­en töd­lich ver­un­glück­te. Ich kann­te P. Leit­ner, war
Heiliger Vinzenz von Lérins, Kirchenvater
Buchbesprechungen

Vinzenz von Lérins, Mahnschrift – Eine spätantike Schrift höchst aktuell

von Wolf­ram Schrems* Seit eini­gen Jahr­zehn­ten betrach­tet man eine pro­fun­de Ver­wir­rung im Den­ken. Sie hängt mit der aus dem Dar­wi­nis­mus stam­men­den Vor­stel­lung von der „Trans­for­ma­ti­on“ zusam­men. Es han­delt sich um ein mitt­ler­wei­le typi­sches New-Age-Ideo­­lo­­gem, wonach sich eine Sache in eine ande­re „ent­wickeln“ kön­ne. Aus­ge­hend vom Dar­wi­nis­mus, nach dem man mein­te, „aus“ den Amphi­bi­en wür­den sich
Hans Rotter SJ
Forum

Der Jesuit auf dem Papstthron – von zwei Katastrophen in einer Person (3. Teil/​2)

von Wolf­ram Schrems* Hier naht­los an den ersten Unter­ab­schnitt von Teil 3, der Aus­wer­tung der Situa­ti­on von Papst­tum und Jesui­ten­or­den, vom 1. Juni, anschlie­ßend. Im fol­gen­den geht es um die Moral­theo­lo­gie und die Spi­ri­tua­li­tät. Gibt es eine „Jesui­ten­mo­ral“? Oft hört man, daß der „Pro­ba­bi­lis­mus“ das klas­si­sche moral­theo­lo­gi­sche System der Jesui­ten dar­stellt. Ob das so ist
Unsere Liebe Frau von Fatima und die drei Seherkinder.
Forum

Der Jesuit auf dem Papstthron – Von zwei Katastrophen in einer Person (3. Teil/​1)

von Wolf­ram Schrems* Im Anschluß an die bei­den ersten Tei­le und die Exkur­se folgt nun eine Aus­wer­tung der der­zei­ti­gen pre­kä­ren Situa­ti­on von Papst­amt und Gesell­schaft Jesu. Aus Grün­den der Über­sicht­lich­keit des umfang­rei­chen und kom­ple­xen Stof­fes muß die­ser Abschnitt wie­der­um unter­teilt wer­den. Die Gedan­ken­füh­rung der drei Unter­ab­schnit­te ist fol­gen­de: eine Ana­ly­se des Glau­bens­ab­falls der Gott­ge­weih­ten im
Abtreibung verstehen - Eine Buchbesprechung
Buchbesprechungen

Abtreibung verstehen – Eine Buchbesprechung

von Wolf­ram Schrems* Da der Kul­tur­kampf gegen das unge­bo­re­ne Men­schen­le­ben zwi­schen Poli­tik, Medi­en und Abtrei­bungs­in­du­strie der­zeit in Öster­reich wie­der mas­siv for­ciert wird, ist es dring­lich, eine Stim­me der Ver­nunft in die Öffent­lich­keit zu brin­gen. Ste­phen Diet­rich Schwarz (*1932), eme­ri­tier­ter Pro­fes­sor für Phi­lo­so­phie an der Uni­ver­si­tät von Rho­de Island, Sohn des deut­schen Phi­lo­so­phen und NS-Geg­­ners Bal­du­in
Töhötöm Nagy - über Jesuiten und Freimaurer.
Hintergrund

Der Jesuit auf dem Papstthron – 3. Exkurs: Töhötöm Nagy, „Jesuiten und Freimaurer“

von Wolf­ram Schrems* Der vom Glau­ben abge­fal­le­ne und in die Frei­mau­re­rei ein­ge­tre­te­ne unga­ri­sche Ex-Jesu­it Töhö­töm Sán­dor Nagy (1908 – 1979) wur­de schon zwei­mal auf die­ser Sei­te erwähnt. Er ist ein wich­ti­ger Zeu­ge für die irre­al-eupho­ri­­sche Hoch­stim­mung der Ära von Johan­nes XXIII. und – anfäng­lich – von Paul VI. einer­seits, für die tie­fe Durch­drin­gung der Kir­che durch
Karl Rahner, der Jesuitenorden und die Kirche
Forum

Der Jesuit auf dem Papstthron – 2. Exkurs: Karl Rahner und die Zerstörung der Theologie

von Wolf­ram Schrems* Um die Malai­se von Kir­che und Jesui­ten­or­den eini­ger­ma­ßen adäquat zu ver­ste­hen, muß man das desa­strö­se Wir­ken des Jesui­ten Karl Rah­ner (1904–1984) beson­ders berück­sich­ti­gen. Kaum ein ande­rer kirch­li­cher Autor hat in 20. Jahr­hun­dert einen der­ma­ßen zer­stö­re­ri­schen Ein­fluß auf vie­le Gene­ra­tio­nen von Theo­lo­gen, Prie­stern und Lai­en aus­ge­übt. Meh­re­re deutsch­spra­chi­ge Kar­di­nä­le wur­den von ihm geprägt
Der Jesuit auf dem Papstthron – Von zwei Katastrophen in einer Person
Forum

Der Jesuit auf dem Papstthron – Von zwei Katastrophen in einer Person (2. Teil)

Von Wolf­ram Schrems* Im Anschluß an den ersten Teil vom 21. März und den ersten Exkurs vom 28. März soll ein Blick auf den der­zei­ti­gen Zustand des Jesui­ten­or­dens gewor­fen wer­den. Frei­lich han­delt es sich um Stück­werk bzw. um Moment­auf­nah­men und ein­zel­ne Erfah­rungs­wer­te. Sie erge­ben in der Zusam­men­schau für den, der Augen hat, um zu sehen,
Erzbischof Marcel Lefebvre mit Papst Pius XII.
Buchbesprechungen

Marcel Lefebvre – Angeklagter oder Richter? Eine Buchrezension

von Wolf­ram Schrems* Das knap­pe Vier­tel­jahr­hun­dert, das nach dem Tod von Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re mitt­ler­wei­le ver­gan­gen ist, ermög­licht einen histo­risch-distan­­zier­ten Blick auf sein Schaf­fen und des­sen blei­ben­de Wir­kun­gen. Gleich­zei­tig erfor­dern die fünf­zig Jah­re nach Abschluß des Kon­zils eine rück­halt- und aus­flucht­lo­se Aus­wer­tung von des­sen Fol­gen. Als jemand, der ein­schlä­gi­ge inner­kirch­li­che Erfah­rung besitzt, gleich­zei­tig aber zu