Erzbischof Carlo Maria Vigano wandte sich kurz vor den Wahlen in den USA mit einem Offenen Brief an US-Praesident Donald Trump, um ihm wichtig erscheinende Aspekte von größer aktueller Bedeutung aufzuzeigen und zur Kenntnis zu bringen. Der Brief ist auch eine ernste Mahnung an alle Menschen vor dem Deep State (Tiefer Staat), dem Erzbischof Viganò auch eine Deep Church (Tiefe Kirche) zur Seite stellt.
Nachrichten

Deep State und Deep Church? – Der offene Brief von Erzbischof Viganò an US-Präsident Trump

(Washing­ton) Der ehe­ma­li­ge Apo­sto­li­sche Nun­ti­us in den USA, Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò, gehört seit August 2018 zu den welt­weit bekann­te­sten Ver­tre­tern der katho­li­schen Kir­che. Damals ent­hüll­te er, daß Papst Fran­zis­kus, anders als von die­sem behaup­tet, nicht erst im Juli 2018, son­dern bereits im Juni 2013 über das homo­se­xu­el­le Dop­pel­le­ben und die pädo­phi­len Umtrie­be des dama­li­gen
Mit Amy Coney Barrett verfügt der Oberste Gerichtshof der USA erstmals nach dem berüchtigten Abtreibungsurteil Roe gegen Wade von 1973 eine konservative Mehrheit.
Hintergrund

Der katholischste Oberste Gerichtshof der US-Geschichte

(Washing­ton) Vor vier Tagen, am Abend des 26. Okto­ber, bestä­tig­te der US-Senat die Ernen­nung von Amy Coney Bar­rett zur Rich­te­rin am Ober­sten Gerichts­hof. Die 48jährige Juri­stin und Mut­ter von sie­ben Kin­dern ist damit auf Lebens­zeit eine der neun Höchst­rich­ter der USA und zugleich die jüng­ste Rich­te­rin. Dem bedeu­tend­sten Rich­ter­se­nat gehö­ren nur mehr drei Rich­ter an,
Amy Coney Barrett wurde nach ihrer Nominierung als Höchstrichterin zur Zielscheibe schwerer Angriffe linker Kreise.
Hintergrund

Vom „antikatholischen Virus infiziert“

(Washing­ton) Nach­dem US-Prä­­si­­dent Donald Trump die Rich­te­rin Amy Coney Bar­rett für den Ober­sten Gerichts­hof nomi­niert hat­te, brach der zu erwar­ten­de Sturm der Ent­rü­stung los. So kurz vor den Prä­si­dent­schafts­wah­len mobi­li­sier­te alles, was an Trump-Geg­­nern in den USA auf­zu­bie­ten ist. Die Angrif­fe rich­te­ten sich gegen Bar­rett wegen ihrer Hal­tung zur Lebens­rechts­fra­ge und natür­lich grund­sätz­lich, weil sie
Vincenzo Paglia betreibt Wahlkampf für Joe Biden und unterstützt die "globale" Perspektive der politischen Agenda von Papst Franziskus.
Lebensrecht

Papstvertrauter Paglia entsorgt Abtreibungsfrage, weil „schädlich“ – für Joe Biden

Von Giu­sep­pe Nar­di. Kuri­en­erz­bi­schof Vin­cen­zo Paglia rief mit Blick auf die Prä­si­dent­schafts­wah­len in den USA dazu auf, die Lebens­rechts­fra­ge „nicht zu einer ideo­lo­gi­schen Waf­fe in der poli­ti­schen Debat­te“ zu machen. Es ist eine der For­men, mit denen San­ta Mar­ta der­zeit Joe Biden, dem Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­ten der Demo­kra­ti­schen Par­tei, füh­ren­der Expo­nent des Estab­lish­ments und Ver­tre­ter der poli­ti­schen Lin­ken,
Kardinal Sean O'Malley OFM Cap fordert von seinem Klerus ein klares Bekenntnis zur kirchlichen Lehre, aber keine öffentliche Unterstützung oder Verurteilung von Kandidaten im Wahlkampf.
Lebensrecht

Kardinal O’Malley: „Priester sollen Kandidaten weder unterstützen noch verurteilen“

(Washing­ton) Kar­di­nal Sean Patrick O’Mal­ley, Erz­bi­schof von Bos­ton, Mit­glied des Kar­di­nals­rats, der Papst Fran­zis­kus in der Kuri­en­re­form und der Lei­tung der Welt­kir­che berät, und Vor­sit­zen­der der Päpst­li­chen Kin­der­schutz­kom­mis­si­on, ist ein kirch­li­ches Schwer­ge­wicht. Im US-Wahl­­­kampf ver­langt er von sei­nem Kle­rus Zurückhaltung.
Rosenkranz ist für Santa Marta und die Vatikanmedien nicht gleich Rosenkranz: links Matteo Salvini (Lega, Italien), rechts Joe Biden (Demokraten, USA).
Hintergrund

Matteo Salvini, Joe Biden und der Rosenkranz – Für Santa Marta nicht das Gleiche

Wesens­merk­mal der Heu­che­lei ist das Mes­sen mit zwei­er­lei Maß. Davon gibt es der­zeit eine Rei­he ekla­tan­ter Bei­spie­le, etwa wenn Kund­ge­bun­gen der Anti­fa von Black Lives Mat­ter für die Regie­ren­den in Ber­lin kei­ne Coro­­na-Ansteckungs­­­ge­­fahr dar­stel­len und geför­dert wer­den, Kund­ge­bun­gen gegen die will­kür­li­chen Coro­na­maß­nah­men der Regie­rung hin­ge­gen schon und daher ver­bo­ten wer­den. Ein ande­res Bei­spiel lie­fern die
Spanische Königsfamilie besucht das Geburtshaus des heiligen Junipero Serra. Eine subitile Geste gegen die extremistischen Bilderstürmer.
Hintergrund

Königsfamilie erweist dem heiligen Junipero Serra die Ehre

(Madrid) Die könig­li­che Fami­lie von Spa­ni­en, König Feli­pe VI., Köni­gin Leti­zia und ihre Kin­der, Kron­prin­zes­sin Leo­nor und Infan­tin Sofia, besuch­ten auf Mal­lor­ca das Geburts­haus des hei­li­gen Juni­pe­ro Ser­ra. Der Besuch ist eine sub­ti­le Geste der „Wie­der­gut­ma­chung“, nach­dem Sta­tu­en des balea­ri­schen Hei­li­gen den ras­si­sti­schen „Black Lives Matter“-Ausschreitungen zum Opfer gefal­len sind. Der kir­chen­feind­li­che Bil­der­sturm erfolg­te mit
Die beiden Students for Life wurden in Washington festgenommen und wie Schwerverbrecher abgeführt.
Lebensrecht

Die Unerträglichkeit der „Black Lives Matter“-Bewegung

(Rom) Papst Johan­nes Paul II. sprach mehr­fach von einer „Phan­ta­sie der Lie­be“ und mein­te damit, daß sich die Lie­be als Aus­druck des Apo­sto­lats stän­dig neue Bah­nen bricht. In die­sem Sin­ne wirkt die Lebens­rechts­be­we­gung seit 50 Jah­ren und ver­blüfft mit immer neu­en Wegen, die sie öff­net, um das Lebens­recht der unge­bo­re­nen Kin­der zu verteidigen.
Die Fälle McCarrick und Ventura sind nicht die einzigen, die das Pontifikat überschatten, dennoch verschließt Papst Franziskus vor dem Zusammenhang Homosexualität und Mißbrauch die Augen.
Nachrichten

Sexuelle Belästigung: Ehemaliger Nuntius von Frankreich steht im November vor Gericht

(New York/​​Paris) In den USA wur­de eine wei­te­re Anzei­ge wegen sexu­el­len Miß­brauchs gegen den ehe­ma­li­gen Kar­di­nal Theo­do­re McCar­ri­ck ein­ge­bracht. In Frank­reich beginnt im kom­men­den Novem­ber der Pro­zeß wegen sexu­el­ler Belä­sti­gung gegen den ehe­ma­li­gen Apo­sto­li­schen Nun­ti­us Lui­gi Ven­tura. In bei­den Fäl­len han­delt es sich um homo­se­xu­el­le Taten. Doch San­ta Mar­ta und auch Bischofs­kon­fe­ren­zen machen wei­ter­hin einen