Aufruf zu Gebet und Fasten für die Freiheit des überlieferten römischen Ritus
Liturgie & Tradition

Aufruf zu Gebet und Fasten für die Freiheit des überlieferten Ritus

Am Sams­tag trat die Inter­na­tio­na­le Föde­ra­ti­on Una Voce, deren Mit­glied im deut­schen Sprach­raum die Lai­en­ver­ei­ni­gung Pro Mis­sa Triden­ti­na ist, mit einem Gebets­auf­ruf für die bevor­ste­hen­de Fasten­zeit an die Öffent­lich­keit, einem „Auf­ruf zum Gebet in der Fasten­zeit für die Frei­heit des tra­di­tio­nel­len römi­schen Ritus“.
Bischof Dominique Rey von Fréjus-Toulon gerät immer mehr in die traditionsfeindliche Schußlinie Roms. Das Bild zeigt ihn, als er für die internationale Wallfahrt Populus Summorum Pontificum ad Petri Sedem im Petersdom ein Pontifikalamt im überlieferten Ritus zelebrierte. Rechts im Bild Abbé Claude Barth, der geistliche Assistent der Wallfahrt.
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Papst Franziskus schickt einen Visitator in die Diözese Fréjus-Toulon

(Paris) Es geht Schlag auf Schlag. Der Hei­li­ge Stuhl hat über das Dik­aste­ri­um für die Bischö­fe eine Apo­sto­li­sche Visi­ta­ti­on der Diö­ze­se Fré­­­jus-Tou­­lon ange­ord­net. Der Grund ist mit einem Adjek­tiv benannt: Bischof Domi­ni­que Rey ist „tra­di­ti­ons­ver­bun­den“.
Papst Franziskus bei der fliegenden Pressekonferenz auf dem Rückweg aus dem Südsudan.
Nachrichten

Papst übt Kritik. Wer aber instrumentalisierte den Tod von Benedikt XVI.?

(Rom) Auf dem Rück­flug aus Afri­ka nach Rom stell­te sich Papst Fran­zis­kus der tra­di­tio­nel­len „flie­gen­den“ Pres­se­kon­fe­renz. Dabei wie­der­hol­te er sei­ne Kri­tik, daß der Tod von Bene­dikt XVI. „instru­men­ta­li­siert“ wur­de. Die Fra­ge ist, von wem und in wel­cher Form.
Don Gurtner Zur Lage der Kirche
Forum

Zur Lage der Kirche – Frage 2

Von Don Micha­el Gurt­ner* Fra­ge 2: Man­che wür­den wohl dage­gen­hal­ten, aus­ge­rech­net bei der Lit­ur­gie anzu­set­zen sei ober­fläch­lich und nur eine rein kos­me­ti­sche Maß­nah­me, weil der Kern der Hl. Mes­se in jedem Ritus der­sel­be sei, der Ritus aber nur rei­ne Äußerlichkeit…
Kardinal George Pell mit Papst Franziskus, an dessen Pontifikat er vernichtende Kritik übte; vor allem aber schaute er auf das nächste Konklave.
Liturgie & Tradition

Das Vermächtnis von Kardinal Pell: Eine vernichtende Kritik am Pontifikat von Papst Franziskus und der Blick auf das nächste Konklave

(Rom) Der am Diens­tag­abend, dem 10. Janu­ar, über­ra­schend ver­stor­be­ne austra­li­sche Kar­di­nal Geor­ge Pell, der durch Ver­leum­dung in sei­nen letz­ten Lebens­jah­ren durch die Höl­le gehen muß­te, hat­te noch zu Leb­zei­ten vor­ge­sorgt: Er hin­ter­läßt der Kir­che, ins­be­son­de­re dem Kar­di­nals­kol­le­gi­um, ein Ver­mächt­nis, das nun noch mehr Gewicht bekommt. Der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster ent­hüll­te, daß Kar­di­nal Pell der Autor
Verleihung der Kardinalswürde durch Papst Benedikt XVI. an Raymond Burke.
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Kardinal Burke: „Er hat eine unvorstellbare Last auf sich genommen“

Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke, der Kar­di­nal aus den USA, war Bene­dikt XVI. sehr ver­bun­den. Bene­dikt hat­te den bril­lan­ten Juri­sten an die Römi­sche Kurie beru­fen und zum Kar­di­nal kre­iert. Der Ver­tei­di­ger des über­lie­fer­ten Ritus und der kirch­li­chen Tra­di­ti­on fiel im Anschluß an die erste Bischofs­syn­ode über die Fami­lie, bei der er zum Wort­füh­rer der Ver­tei­di­ger der über­lie­fer­ten
Der Kabinettssaal im Palazzo Chigi in Rom, in dem die italienische Regierung ihre Sitzungen abhält.
Hintergrund

Italiens Regierungsbildung mit internationaler linker Empörung – und Stolpersteinen

Von Rober­to de Mat­tei* Die Wahl von Igna­zio La Rus­sa, Prä­si­dent des Senats, und Loren­zo Fon­ta­na, Prä­si­dent der Abge­ord­ne­ten­kam­mer, an die Spit­ze des ita­lie­ni­schen Par­la­ments hat bei den Par­tei­en der inter­na­tio­na­len Lin­ken einen Sturm der Ent­rü­stung ausgelöst.
Zum 40jährigen Bestehen der Vereinigung der Pfingstwallfahrten Paris–Chartres sollte Kardinal Robert Sarah ein pontifikales Hochamt im überlieferten Ritus zelebrieren, doch der Erzbischof von Paris und offenbar auch Papst Franziskus hatten etwas dagegen.
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Zelebrationsverbot für Kardinal Sarah in Paris – auf Wunsch von Santa Marta?

(Paris) Kar­di­nal Robert Sarah, dem ehe­ma­li­gen Prä­fek­ten der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, wur­de am ver­gan­ge­nen Sams­tag in Paris die Zele­bra­ti­on im über­lie­fer­ten Ritus ver­bo­ten. Seit Juli 2021 pro­te­stie­ren Gläu­bi­ge jede Woche vor der Apo­sto­li­schen Nun­tia­tur in Paris für die Rück­nah­me des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des von Papst Fran­zis­kus – und beab­sich­ti­gen
Bischof Athanasius Schneider zeigt in seinem jüngsten Interview Grenzen und Marksteine auf. Vor allem lenkt er den Blick auf die einzige Quelle, von der ein Frühling für die Kirche kommen wird.
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Bischof Athanasius Schneider: „Die Kirche hat den Glauben auf dem Altar der Politik geopfert, das muß sich ändern“

(Rom) Msgr. Atha­na­si­us Schnei­der, Weih­bi­schof von Ast­a­na in Kasach­stan, gehört zu den pro­fi­lier­te­sten Kir­chen­män­nern unse­rer Zeit. Früh­zei­tig wur­de er durch die Wahl sei­nes Ordens­na­mens mit dem Bischof und Kir­chen­va­ter, dem hei­li­gen Atha­na­si­us dem Gro­ßen (300–373), ver­gli­chen, der in der schwe­ren aria­ni­schen Kri­se uner­schrocken sei­ne Stim­me erhob. Papst Fran­zis­kus besuch­te Mit­te Sep­tem­ber Kasach­stan, um am umstrit­te­nen