Johan Bonny, Bischof von Antwerpen, Verfechter einer woken Kirche, will "bis 2028" verheiratete Männer zu Priestern weihen
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Der Rammbock: Bischof Bonny will „bis 2028“ verheiratete Männer zu Priestern weihen

Die Ankün­di­gung des bel­gi­schen Bischofs Johan Bon­ny, bis 2028 ver­hei­ra­te­te Män­ner zu Prie­stern wei­hen zu wol­len, mar­kiert einen neu­en Höhe­punkt eines ent­fes­sel­ten kirch­li­chen Pro­gres­sis­mus – und wirft grund­le­gen­de Fra­gen nach kirch­li­cher Dis­zi­plin und theo­lo­gi­scher Ver­läß­lich­keit auf. Was als Ant­wort auf den Prie­ster­man­gel prä­sen­tiert wird, ist in Wirk­lich­keit ein geziel­ter Vor­stoß zur Aus­höh­lung nicht nur einer
Sr. Linda Pocher mit Papst Franziskus: Feministischer Klerikalismus als Ausweg wohin?
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Die Illusion eines „weiblichen Kirchenwesens“

In die­sen Tagen, rund um den Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag, ver­brei­tet sich erneut ein wohl­be­kann­tes Nar­ra­tiv: Frau­en müß­ten in der Kir­che „mehr Raum“ erhal­ten, um die Insti­tu­ti­on zu „ver­wan­deln“. Bis in die hin­ter­ste Pro­vinz tra­gen die Main­­stream-Medi­en die­se Erzäh­lung wei­ter. Ein beson­ders mar­kan­tes Bei­spiel lie­fert das jüng­ste Inter­view mit Sr. Lin­da Pocher, der femi­ni­sti­schen Vor­­­zei­­ge-Orden­s­­frau von Papst
Msgr. Heiner Wilmer ist der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz
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Der neue Vorsitzende der deutschen Bischöfe – ein Blick von außen

Nach dem „bom­ba­sti­schen“ Marx und dem ver­ges­sens­wer­ten Bät­zing hat die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz mit Msgr. Hei­ner Wil­mer SCJ einen neu­en Vor­sit­zen­den. Für Reli­gi­on en Libert­ad, eines der bedeu­tend­sten Medi­en der spa­nisch­spra­chi­gen Welt, zeich­net José M. Gar­cía Pele­grín ein Bild des neu­en DBK-Vor­­­sit­­zen­­den, der kurz­zei­tig Anfang 2023 sogar als Prä­fekt des römi­schen Glau­bens­dik­aste­ri­ums im Gespräch war. Ein
Revolutionäre Bischöfe? "Fragment eines Jüngsten Gerichts" eines unbekannten Schülers von Hieronymus Bosch (Alte Pinakothek, München)
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Dialektik der entfesselten Macht

Von Vigi­li­us* I. Der Syn­oda­le Weg Der deut­sche Syn­oda­le Weg ist ein lehr­rei­cher Vor­gang für die gesam­te katho­li­sche Kir­che. Denn er stellt in sei­ner grob­schläch­ti­gen Unver­stellt­heit eine heu­ri­stisch gera­de­zu ein­zig­ar­ti­ge Apo­ca­lyp­sis der kirch­li­chen Selbst­de­kon­struk­ti­on dar. Bevor ich auf die ent­schei­den­de Grund­pro­ble­ma­tik ein­ge­he, schil­de­re ich zunächst einen Kon­flikt, der sich bei der sech­sten und letz­ten Sit­zung
Wie sich die Bilder gleichen: Konferenzraum und St. Fidelis
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Was glaubt ihr? Die falschen Antworten des Synodalen Irrwegs

Von einer Katho­li­kin „Ich kann nur hof­fen und beten, daß die­ser Irr­weg ein­fach bald ein Ende hat.“ (Erz­bi­schof Georg Gäns­wein, 23.1.2026) Denn statt wirk­li­cher Erneue­rung im Glau­ben füh­re er davon weg, ver­wäs­se­re ihn. Noch ist er nicht vor­bei. Die sech­ste und letz­te Syn­odal­ver­samm­lung ende­te zwar am 31. Janu­ar in Stutt­gart. Die Agen­da jedoch soll in einer
"Der Sonntag" ist die Kirchenzeitung der Diözese Limburg, hier beworben auf der Internetseite des Bistums
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Die synodale „anderskatholische“ Leitung des Bistums Limburg

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker In der Kir­chen­zei­tung „Der Sonn­tag“ für das Bis­tum Lim­burg wer­den in der Janu­ar-Aus­­­ga­­be Ori­en­tie­rungs­per­spek­ti­ven für die Orts­kir­che ausgegeben.
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Leo XIV. und der Synodalismus

Von Rober­to de Mat­tei* Vor drei­ßig Jah­ren ver­öf­fent­lich­te der fran­zö­si­sche Histo­ri­ker Fran­çois Furet unmit­tel­bar nach dem Zusam­men­bruch der Sowjet­uni­on ein viel­be­ach­te­tes Buch, das sich als Bilanz des Kom­mu­nis­mus des 20. Jahr­hun­derts ver­stand („Das Ende der Illu­si­on. Der Kom­mu­nis­mus im 20. Jahr­hun­dert“, Mün­chen 1996). Die Ori­gi­na­li­tät des Wer­kes bestand dar­in, den Kom­mu­nis­mus nicht als Par­tei- oder
Papst Leo XIV. bemühte sich, den Kardinälen zuzuhören, von denen allerdings erwartungsgemäß nur sehr wenige zu Wort kamen, und die Einheit zu betonen. Doch welche Akzente setzte er insgesamt?
Leo XIV.

Leo XIV. zum Abschluß des Konsistoriums „a braccio“

Eine Ana­ly­se von Giu­sep­pe Nar­di Wie gestern ange­kün­digt, ermög­licht erst die Ein­be­zie­hung der Schluß­wor­te von Papst Leo XIV. eine Gesamt­ana­ly­se sei­ner Akzent­set­zun­gen, da in sie auch schon das zwei­tä­gi­ge Kon­si­sto­ri­um ein­ge­flos­sen ist. Der Hei­li­ge Stuhl ver­öf­fent­lich­te die Schluß­wor­te, die vom Papst frei gespro­chen wur­den, wie aus­drück­lich betont wird. Wir haben bereits an ande­rer Stel­le Zwei­fel an
Schwarz-Rot-Gold: ursprünglich Nationalfarben, seit 1919 Staatsfahne. Papst Leo XIV. lernt in schlaflosen Nächten Deutsch.
Leo XIV.

„Denk ich an Deutschland bei Nacht“ – raubt es auch Leo XIV. den Schlaf?“

Ob Papst Leo XIV. sich von Hein­rich Hei­nes Aus­sa­ge „Denk ich an Deutsch­land in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht“ inspi­rie­ren ließ? Im Zusam­men­hang mit dem umstrit­te­nen Syn­oda­len Weg, ob deut­scher oder römi­scher Ver­si­on, sorgt eine unge­wöhn­li­che Nach­richt aus dem Vati­kan für Auf­merk­sam­keit: Papst Leo XIV. nutzt schlaf­lo­se Näch­te, um Deutsch zu