Roberto de Mattei übt freundschaftliche Kritik an den Thesen von Rocco Buttiglione. Ihm und Papst Franziskus wirft er vor, mit Amoris laetitia eine Situationsethik zu vertreten.
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Freundschaftliche Kritik an den Thesen von Rocco Buttiglione

Von Roberto de Mattei* Seit mehr als 40 Jahren kenne ich Rocco Buttiglione. Wir waren beide Assistenten von Prof. Augusto Del Noce (1910 – 1989) an der Fakultät für Politische Wissenschaften an der Universität La Sapienza, aber schon seit damals unterscheiden sich unsere Positionen, vor allem was das Urteil über die Moderne betrifft. Buttiglione hielt

Victor Manuel Fernandez
Hintergrund

Nachlese: Vor zwölf Jahren, als Bergoglio noch auf die „Dubia“ zu antworten wußte

(Rom) Fünf Fragen haben die vier Kardinäle Brandmüller, Burke, Caffarra und Meisner mit ihren Dubia (Zweifel) Papst Franziskus unterbreitet. Drei davon beziehen sich auf die Enzyklika Veritatis splendor von 1993, die als eine Schlüsselenzyklika des Pontifikats von Johannes Paul II. gilt. Die Kardinäle fragen Franziskus, ob die drei Wahrheiten, die durch jene Enzyklika mit Nachdruck

Kardinal Bergoglio mit Victor Manuel Fernandez 2011 in Buenos Aires
Hintergrund

„Amoris laetitia“ und sein Schattenautor Victor Manuel Fernandez

(Rom) Das umstrittene nachsynodale Apostolische Schreiben Amoris laetitia wurde von Papst Franziskus unterzeichnet. Am Text geschrieben hat ein ganzes Redaktionsteam. Es gilt jedoch als offenes Geheimnis, daß der eigentliche Autor der Ghostwriter des Papstes, Msgr. Victor Manuel Fernandez ist, den Franziskus mit nach Rom brachte. „Es gibt beeindruckende Ähnlichkeiten zwischen den Schlüsselstellen des Schreibens von