Die Situation in Australien verlangt, das seit den 1960er Jahren bestehende Verhältnis der Kirche zur Welt aufzugeben.
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Die Verurteilung von Kardinal Pell, die Kirche und die Welt

Von Rober­to de Mat­tei* Die Ver­ur­tei­lung von Kar­di­nal Pell, die blitz­ar­tig auf den vati­ka­ni­schen Son­der­gip­fel folg­te, erin­nert an eine Wahr­heit, die man seit 50 Jah­ren ver­ges­sen will: Zwi­schen der Kir­che und der Welt ist kein Kom­pro­miß mög­lich, weil die Welt die Kir­che haßt und ihre Zer­stö­rung will. Das Urteil beweist zudem das Schei­tern der Stra­te­gie
Vatikan leitete kanonisches Verfahren gegen Kardinal Pell ein.
Nachrichten

Papst verhängt weitere Sanktionen – Kanonisches Verfahren gegen Kardinal Pell

(Rom) Kar­di­nal Geor­ge Pell wur­de gestern in Unter­su­chungs­haft genom­men. Die Maß­nah­me ist für kon­ti­nen­tal­eu­ro­päi­sche Rechts­stan­dards unge­wöhn­lich, nicht aber für den angel­säch­si­schen Raum. In 70 Pro­zent der Fäl­le wird sie in Austra­li­en nach einer Ver­ur­tei­lung ersten Gra­des wegen eines Sexu­al­de­likts ver­hängt. Wäh­rend in Austra­li­en Zwei­fel an der Ver­ur­tei­lung laut wer­den, weil sie nur auf­grund einer Zeu­gen­aus­sa­ge,
Kardinal Pell könnte morgen in Untersuchungshaft genommn werden.
Hintergrund

Randbemerkungen zur Verurteilung von Kardinal Pell

(Ade­lai­de) Nach lan­ger Geheim­nis­tue­rei wur­de vom austra­li­schen Gericht, vor dem sich Kar­di­nal Geor­ge Pell ver­ant­wor­ten muß­te, bekannt­ge­ge­ben, daß er schul­dig gespro­chen wur­de. Das Urteil über­rascht, und das letz­te Wort in der Sache dürf­te noch nicht gespro­chen sein. 
Mißbrauchsgipfel ohne über das Haupttatmotiv Homosexualität zu sprechen? Gläubige fordern vor dem Vatikan Nulltoleranz.
Nachrichten

Mißbrauchsgipfel ohne über die Homosexualität zu sprechen?

(Rom) Im Vati­kan wird heu­te in Anwe­sen­heit von Papst Fran­zis­kus der Gip­fel zum sexu­el­len Miß­brauch durch Kle­ri­ker fort­ge­setzt. Der Papst ließ der Ver­samm­lung einen Maß­nah­men­ka­ta­log mit 21 Punk­ten vor­le­gen: psy­cho­lo­gi­sche Tests, mehr Selek­ti­on, Aus­bil­dungs­pro­gram­me, eine ver­stärk­te Unter­schei­dung… Doch an das eigent­li­che Haupt­pro­blem, die Homo­se­xua­li­tät, wagt er sich nicht.
Der brasilianische Priester Rodrigo de Souza wurde von Papst Franziskus laisiert, weil er gegen Ordensfrauen und Novizinnen Gewalt angewendet haben soll, auch sexuelle.
Hintergrund

Priester wegen Mißbrauchs von Ordensfrauen laisiert

(Bra­si­lia) Der bra­si­lia­ni­sche Prie­ster Jean Rogers Rodri­go de Sou­za wur­de von Papst Fran­zis­kus aus dem Kle­ri­ker­stand ent­las­sen und lai­siert. Ihm machen ehe­ma­li­ge Ordens­frau­en und Novi­zin­nen schwe­re Vor­wür­fe, auch den des sexu­el­len Miß­brauchs. Der Betrof­fe­ne beteu­er­te stets sei­ne Unschuld und sieht sich als Opfer „bestimm­ter Kreise“.
Papst Franziskus mit Kardinal McCarrick – ein nicht geklärtes Kapitel.
Genderideologie

McCarrick laisiert – sein Verhältnis zu Papst Franziskus aber bleibt ungeklärt

(Rom) Ex-Kar­­di­nal Theo­do­re McCar­ri­ck wur­de ein hal­bes Jahr nach der Aberken­nung sei­ner Kar­di­nals­wür­de auch aus dem Prie­ster­stand aus­ge­schlos­sen und lai­siert. Mit die­ser Maß­nah­me war seit Wochen noch vor Beginn des vati­ka­ni­schen Gip­fels über den sexu­el­len Miß­brauchs­skan­dal durch Kle­ri­ker gerech­net wor­den, der am kom­men­den Don­ners­tag beginnt.
Attentat auf dem Petersplatz: Sein Sekretär Stanislaus Dziwisz hält den schwerverletzten Johannes Paul II.
Hintergrund

Kardinal Dziwisz bezweifelt von Papst Franziskus erzählte Anekdote

(Rom) Auf dem Rück­flug von Abu Dha­bi erzähl­te Papst Fran­zis­kus in der flie­gen­den Pres­se­kon­fe­renz eine Epi­so­de, die Papst Bene­dikt XVI. und Papst Johan­nes Paul II. betrifft. Zwei­fel an der Dar­stel­lung äußer­te inzwi­schen Sta­nis­laus Kar­di­nal Dzi­wisz, der per­sön­li­che Sekre­tär von Johan­nes Paul II.
Rom läßt Anschuldigungen gegen Bischof Zanchetta untersuchen.
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Vatikan läßt Anschuldigungen gegen Bischof Zanchetta prüfen

(Bue­nos Aires) Der Erz­bi­schof von Tucu­man in Argen­ti­ni­en wird die Anschul­di­gun­gen gegen Bischof Gustavo Zan­chet­ta unter­su­chen. Dies wur­de am 5. Febru­ar auf der Face­­book-Sei­te des Bis­tums Oran bekannt­ge­ge­ben, deren Diö­ze­san­bi­schof Zan­chet­ta bis zum Som­mer 2017 war, als er über Nacht aus sei­nem Bis­tum verschwand.
Homo-Lobby in der Kirche
Genderideologie

Als der Vatikan noch wußte: Homosexuelle Kleriker sind für den sexuellen Mißbrauch verantwortlich

„In einer Stel­lung­nah­me von Erz­bi­schof Sil­va­no Toma­si vor dem UN-Men­­schen­­rechts­rat am 22. Sep­tem­ber 2009 erklär­te der Hei­li­ge Stuhl, dass die Mehr­heit der katho­li­schen Geist­li­chen, die einen Miss­brauch ver­übt hat­ten, nicht als Pädo­phi­le gese­hen wer­den sol­len, son­dern als Homo­se­xu­el­le, die vom Sex mit jugend­li­chen Män­nern ange­zo­gen wür­den. Die­se Stel­lung­nah­me hält fest, ‚dass es kor­rek­ter wäre, von