Papst Franziskus besucht auch 2024 am Gründonnerstag ein Gefängnis, dieses Mal wird es das römische Frauengefängnis Rebibbia sein.
Liturgie & Tradition

Der Gründonnerstag in Rebibbia

(Rom) Auch in der zwölf­ten Kar­wo­che sei­nes Pon­ti­fi­kats macht Papst Fran­zis­kus den Grün­don­ners­tag unsicht­bar. 2024 wird er an die­sem Tag das Frau­en­ge­fäng­nis Rebibbia von Rom besu­chen und sei­ne Bischofs­kir­che und Diö­ze­se ver­waist las­sen. Dabei han­delt es sich nicht um eine zufäl­li­ge, son­dern um eine pro­gram­ma­ti­sche Abwesenheit.
Auf dem rechtlichen und moralischen Trümmerhaufen nach dem Zweiten Weltkrieg wurde nicht das Licht Roms zum Maßstab des Wiederaufbaus genommen. Ein schwerwiegendes Versäumnis.
Buchbesprechungen

Das Licht des römischen Rechts nach Kardinal Alfredo Ottaviani

Von Giu­sep­pe Bri­en­za* Am 6. August vor 45 Jah­ren zele­brier­te Johan­nes Paul II. im fei­er­li­chen Rah­men der vati­ka­ni­schen Basi­li­ka die Toten­mes­se für Kar­di­nal Alfre­do Otta­via­ni (1890–1979), der drei Tage zuvor im Alter von 88 Jah­ren ver­stor­ben war.
Bischof Silvio Báez wurde am Samstag von Papst Franziskus in Audienz empfangen (Archivbild)
Christenverfolgung

Drei weitere Priester aus Nicaragua vertrieben

(Rom) Am Sams­tag wur­de der im Exil leben­de Weih­bi­schof der nica­ra­gua­ni­schen Erz­diö­ze­se Mana­gua von Papst Fran­zis­kus in Audi­enz emp­fan­gen. Eine Woche zuvor hat­te das san­di­ni­sti­sche Regime zwei Diö­ze­san­bi­schö­fe und mehr als ein Dut­zend Prie­ster ins Exil geschickt. Unter­des­sen wur­den drei wei­te­re Prie­ster aus dem Land gejagt.
Papst Franziskus beim Treffen mit den Priestern der XVII. Präfektur der Diözese Rom: "Sie werden sagen, der Papst ist ein Lutheraner".
Nachrichten

„Papst Franziskus hat noch nie sein Priesterseminar besucht“

(Rom) Papst Fran­zis­kus besuch­te gestern nach­mit­tag die römi­sche Vor­stadt Vil­la Ver­de und traf sich dort mit etwa 40 Prie­stern der XVII. Prä­fek­tur sei­ner Diö­ze­se. Beglei­tet wur­de Fran­zis­kus von Msgr. Ric­car­do Lam­ba, dem Weih­bi­schof für den Ost­sek­tor. Nach einem kur­zen Gebet sag­te der Papst: „Stel­len Sie die Fra­gen, die Sie wol­len, nicht nur kano­ni­sche“. Schon vor­weg:
"Parole, parole, parole!" heißt es in einem Lied der frühen 70er Jahre. Worte, Worte, Worte, ist das auch das Ergebnis der ersten Session der Synodalitätssynode?
Forum

„Parole, Parole, Parole!“ (Worte, Worte, Worte!)

Von Msgr. Mari­an Ele­gan­ti* Der Brief der Syn­oden­teil­neh­mer wie­der­holt die bis zum Über­druss bereits bekann­ten und über­all wie­der­hol­ten Wortsal­bun­gen, die am Ende auf­grund ihrer All­ge­mein­heit nichts­sa­gend wer­den, vor allem, wenn man sie an den geweck­ten Erwar­tun­gen misst. Sie brin­gen in kei­ner der hei­ssen Fra­gen Klar­heit. Die Kir­che wird wei­ter­hin von innen her syste­ma­tisch auf­ge­rie­ben. Letz­te­res
Am 28. Oktober findet die diesjährige Wallfahrt der Tradition zum Grab des Apostelfürsten Petrus statt.
Liturgie & Tradition

12. Internationale Wallfahrt Ad Petri Sedem – mit Verbot des überlieferten Ritus

Vom 27. bis 29. Okto­ber 2023 fin­det die dies­jäh­ri­ge Inter­na­tio­na­le Wall­fahrt Popu­lus Sum­morum Pon­ti­fi­cum nach Rom statt. Erst­mals seit 2012 wird als Höhe­punkt und Abschluß kei­ne Hei­li­ge Mes­se im über­lie­fer­ten Ritus im Peters­dom zele­briert wer­den, da der Hei­li­ge Stuhl kei­ne Erlaub­nis erteil­te. Der Vati­kan zeigt den Ange­hö­ri­gen der Tra­di­ti­on, was er von ihnen hält: nichts.
Israel-Fahne und Davidstern auf Titusbogen in Rom. Später Triumph?
Nachrichten

Israels Fahne und der Titusbogen in Rom

Auf Wunsch pro-zio­­ni­­sti­­scher und trans­at­lan­ti­scher Krei­se, unter­stützt von der israe­li­schen Bot­schaft, wur­de am Diens­tag­abend der Titus­bo­gen in Rom mit der Fah­ne Isra­els beleuch­tet. Nun könn­te man sagen, das sei nichts Beson­de­res, da der­zeit zahl­rei­che euro­päi­sche Regie­run­gen ihre Par­la­men­te und ande­re sym­bol­träch­ti­ge Gebäu­de in den Far­ben Isra­els bestrah­len las­sen, so wie es zuvor mit jenen der
Stefano Fontana sprach am 5. Oktober in Rom über "Das synodale Babel"
Hintergrund

Das synodale Babel

Von Ste­fa­no Fon­ta­na*, Vor­trag im Teat­ro Ghio­ne, Rom, 3. Okto­ber 2023 In die­sem Vor­trag wer­de ich ver­su­chen, die wich­tig­sten Denk­ka­te­go­rien zu unter­su­chen, die den neu­en Begriff der Syn­oda­li­tät kenn­zeich­nen. Dabei wer­de ich mich auf drei Quel­len stüt­zen: 1) die offi­zi­el­len Doku­men­te zur bevor­ste­hen­den Syn­ode über die Syn­oda­li­tät, ein­schließ­lich der Rede von Papst Fran­zis­kus bei der 50-Jahr­­fei­er
Theater des Nero vor den Toren des heutigen Vatikans gefunden.
Nachrichten

Neros Privattheater im Ager Vaticanus gefunden

(Rom) Der Cir­cus von Kai­ser Nero, in dem Pfer­de­ren­nen abge­hal­ten wur­den, war bekannt. Nun wur­de auch Neros Pri­vat­thea­ter durch Aus­gra­bun­gen um ein gutes Stück greif­ba­rer, in dem sich der Kai­ser, der Rom in Brand steck­te, ger­ne auf­hielt. Es konn­te ein luxu­riö­ses Gebäu­de nur weni­ge Meter vom Vati­kan ent­fernt nach­ge­wie­sen wer­den, von dem man bis­her nur
Am vergangenen Sonntag, dem 14. Mai, wurde es Tawadros II., dem Oberhaupt der seit über 1500 Jahren von Rom getrennten Kopten, erlaubt, in der Lateranbasilika zu zelebrieren.
Nachrichten

Tawadros II. in der Lateranbasilika

(Rom) Am 10. Mai, Mitt­woch vor einer Woche, saß Tawa­dros II., laut Eigen­be­zeich­nung Papst von Alex­an­dri­en und Patri­arch des Stuhls des hei­li­gen Mar­kus, als Ober­haupt der Ϯⲉⲕ̀ⲕⲗⲏⲥⲓⲁ ⲛ̀ⲣⲉⲙⲛ̀ⲭⲏⲙⲓ ⲛ̀ⲟⲣⲑⲟⲇⲟⲝⲟⲥ, der kop­tisch-ortho­­do­­xen Kir­che, neben Papst Fran­zis­kus auf dem Peters­platz und nahm an des­sen Gene­ral­au­di­enz teil. Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag zele­brier­te er in der Late­ran­ba­si­li­ka, der Haupt- und