Die Enzyklika Pascendi Dominici Gregis über den Modernismus kurz vorgestellt.
Hintergrund

Pascendi – Therapie und „Impfstoff“ gegen den Modernismus

Am 8. Sep­tem­ber 1907, heu­te vor 114 Jah­ren, wur­de die Enzy­kli­ka Pas­cen­di Domi­ni­ci Gre­gis des hei­li­gen Pap­stes Pius X. ver­öf­fent­licht. Der Phi­lo­soph und Theo­lo­ge Cor­ra­do Gner­re stellt die­se Enzy­kli­ka kurz vor. Gner­re lehr­te Uto­pie­ge­schich­te und Phi­lo­so­phi­sche Anthro­po­lo­gie an der Frei­en Uni­ver­si­tät Rom und Reli­­­gi­ons- und Phi­lo­so­phie­ge­schich­te an der Phi­­lo­­so­­phisch-Theo­­lo­­gi­­schen Hoch­schu­le Redemp­tor Homi­nis in Benevent. Er

Msgr. Umberto Benigni (1862–1934), Päpstlicher Protonotar sowie Gründer und Leiter des Sodalitium Pianum (1909–1914/1921).
Hintergrund

Umberto Benigni und der Kampf gegen den Modernismus

Am 28. Febru­ar 1934 hat­ten sich seit dem frü­hen Mor­gen Regen­wol­ken über Rom ver­dich­tet. Unter die­sem Win­ter­him­mel wur­de der Sarg mit dem Leich­nam von Msgr. Umber­to Benig­ni zu Gra­be getra­gen, der nicht weit davon ent­fernt war, einer der ein­fluß­reich­sten Men­schen im Vati­kan gewe­sen zu sein, weil er die katho­li­sche Leh­re unnach­gie­big gegen die moder­ni­sti­sche Ideo­lo­gie

Editio Typica des Missale Romanum 1914 von Pius X., veröffentlicht von Benedikt XV. (in einer Ausgabe des Pustet-Verlags 1920). Benedikt XV
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Sieht so ein Trojanisches Pferd aus?

Ein Bei­trag von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Mit der Bul­le Divi­no Aff­la­tu vom 1. Novem­ber 1911 ver­füg­te Pius X. sei­ne weit­rei­chen­de Reform des römi­schen Bre­viers und die­je­ni­ge des Mis­sa­le. Obwohl die Arbei­ten an einer neu­en Edi­tio typi­ca des Mess­buchs im Früh­jahr 1914 began­nen, kam es durch den Ersten Welt­krieg, den Tod von Pius X., schließ­lich durch

Papst Paul VI.
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Wahre und falsche Heilige unserer Tage

Von Rober­to de Mattei* Zu den Jah­res­ta­gen des Jah­res 2018 gehört einer, der unbe­ach­tet blieb: der 60. Todes­tag des ehr­wür­di­gen Die­ners Got­tes Pius XII., der am 9. Okto­ber 1958 nach 19 Regie­rungs­jah­ren in Castel Gan­dol­fo gestor­ben ist. Die Erin­ne­rung an ihn ist heu­te aber noch leben­dig, vor allem, wie die Histo­ri­ke­rin Cri­sti­na Sic­car­di bemerk­te, wegen

Pius X.
Hintergrund

Ein Danktelegramm der Osmanen an den Papst

(Rom) In den von euro­päi­schen Mäch­ten geführ­ten Kolo­ni­al­krie­gen des 19. und 20. Jahr­hun­derts wur­de auch die Reli­gi­on als poli­ti­sches Instru­ment ein­ge­setzt, um die ein­hei­mi­schen Völ­ker von der „histo­ri­schen Not­wen­dig­keit“ des Kolo­nia­lis­mus zu über­zeu­gen oder auch zur Recht­fer­ti­gung kolo­nia­ler Erobe­run­gen. Der bekann­te Histo­ri­ker Pater Gio­van­ni Sale befaß­te mit einem Kapi­tel die­ser Geschich­te: der ita­lie­ni­schen Mili­tär­ex­pe­di­ti­on zur

Msgr. Umberto Benigni und der Kampf gegen den Modernismus.
Hintergrund

Msgr. Umberto Benigni und der antimodernistische Kampf des Sodalitium Pianum

(Rom) Vor 80 Jah­ren starb in Rom, in der größ­ten Iso­la­ti­on, Msgr. Umber­to Benig­ni (1862–1934), einer der Wort­füh­rer des katho­li­schen Anti­mo­der­nis­mus unter dem hei­li­gen Papst Pius X. (1903–1914). An die­se Gestalt der Kir­che zu erin­nern, erscheint immer not­wen­di­ger in einer Zeit wie der unse­ren, die ohne Zwei­fel durch eine neue explo­si­ons­ar­ti­ge Ver­brei­tung jener Ten­den­zen und