Das Kloster des heiligen Maron in Annaya im Berglibanon, wo sich das Grab des heiligen Scharbel befindet.
Leo XIV.

Vorbereitungen für den Papstbesuch am Grab des heiligen Scharbel

Inmit­ten der zer­klüf­te­ten Berg­land­schaft des Zen­tral­li­ba­non lau­fen im Maro­ni­ten­klo­ster von Anna­ya die letz­ten Vor­be­rei­tun­gen für ein Ereig­nis von beson­de­rer Trag­wei­te: Anfang Dezem­ber wird Papst Leo XIV. erst­mals die Grab­stät­te des hei­li­gen Schar­bel besu­chen, eines maro­ni­ti­schen liba­ne­si­schen Mönchs, der von 1828 bis 1898 leb­te und im Liba­non heu­te als bedeu­tend­ster mit dem Land ver­bun­de­ner Hei­li­ger ver­ehrt
Polnische Flügelhusaren in der Schlacht am Kahlenberg bei Wien
Hintergrund

Der triumphale Sieg von Wien 1683 – erzählt durch eine Medaille

Am 12. Sep­tem­ber 1683, heu­te vor 342 Jah­ren, ereig­ne­te sich die Befrei­ung Wiens, das von einem osma­ni­schen Heer (Tür­ken und Ver­bün­de­te) bela­gert wor­den war. Das Staats­ar­chiv von Mode­na in der Lom­bar­dei bewahrt in sei­nem Fun­dus eine Medail­le und Kor­re­spon­denz auf, die den Sieg der katho­li­schen Ver­tei­di­ger doku­men­tie­ren, einen Sieg, der nach mensch­li­chem Ermes­sen aus­sichts­los schien.
Konstantin XI. war der letzte Kaiser des Byzantinischen Reiches. Der Verfechter der Kirchenunion mit Rom fiel im Kampf bei der Verteidigung Konstantinopels gegen die Türken.
Nachrichten

Porträt des letzten byzantinischen Kaisers

Ein Por­trät des letz­ten byzan­ti­ni­schen Kai­sers Kon­stan­tin XI. Palaio­lo­gos wur­de in Grie­chen­land ent­deckt. Das Fres­ko wur­de in einem Klo­ster in Egi­la­lia in der Regi­on Acha­ia im Westen Grie­chen­lands gefunden.
Flügelhusaren waren eine gefürchtete polnische Reitertruppe, deren Motto ein Gebet war.
Buchbesprechungen

Ora Pro Nobis

Von Pie­ro Lapor­ta* Es ist ein wun­der­ba­res Buch, ein fes­seln­der Roman. Es ist ein Sprung zurück in die Geschich­te vor drei­ein­halb Jahr­hun­der­ten, als Wien die mus­li­mi­schen Krumm­sä­bel fürch­te­te und das Gebet Mater Dei Gene­trix, Regi­na Polo­niae, ora pro nobis unauf­hör­lich aus den Rei­hen der Flü­gel­hu­sa­ren erklang: kühn, tap­fer, uner­bitt­lich wie der Zorn Gottes.
Fahne und Wappen Moskaus zeigen den heiligen Georg als siegreichen Drachentöter. Die älteste Darstellung findet sich auf Münzen von Großfürst Wassili II. (1425–1433). 1924 wurden sie durch Hammer und Sichel und einen roten Stern ersetzt, aber 1993 wiederhergestellt.
Forum

Historische Überlegungen zum Moskauer Patriarchat (Teil 2)

Von Rober­to de Mat­tei* In der katho­li­schen Kir­che geht der Ursprung der Patri­ar­cha­te auf das Kon­zil von Nicäa (325) zurück, das den Bischö­fen von Alex­an­dria und Antio­chi­en, die dem von Rom unter­stellt waren, eine beson­de­re Ober­ho­heit ein­räum­te. Auf dem Kon­zil von Kon­stan­ti­no­pel (381) wur­de der Bischof von Kon­stan­ti­no­pel und auf dem Kon­zil von Chal­ce­don (451)
Mehrere Jahrhunderte existierte ein Bistum armenischer Katholiken in Nachitschewan, das heute nur mehr von Muslimen bewohnt ist. Im Bild: armenische Kreuze im Geghard-Kloster.
Christenverfolgung

Ein vergessenes Kapitel: Die katholischen Armenier von Nachitschewan

(Jere­wan) Die der­zei­ti­ge Flucht der arme­ni­schen Chri­sten aus Berg­ka­ra­bach spie­gelt auf tra­gi­sche Wei­se wider, wie sich Vor­gän­ge in der Geschich­te wie­der­ho­len, die für über­wun­den geglaubt wur­den. Doch es beküm­mert kaum jeman­den. Bereits im 17. Jahr­hun­dert ereig­ne­te sich in der Regi­on ein ver­gleich­ba­res Sze­na­rio. Damals ver­lie­ßen die arme­ni­schen Bewoh­ner einer gan­zen Diö­ze­se, ange­führt von ihrem Bischof,
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Pius X.
Hintergrund

Ein Danktelegramm der Osmanen an den Papst

(Rom) In den von euro­päi­schen Mäch­ten geführ­ten Kolo­ni­al­krie­gen des 19. und 20. Jahr­hun­derts wur­de auch die Reli­gi­on als poli­ti­sches Instru­ment ein­ge­setzt, um die ein­hei­mi­schen Völ­ker von der „histo­ri­schen Not­wen­dig­keit“ des Kolo­nia­lis­mus zu über­zeu­gen oder auch zur Recht­fer­ti­gung kolo­nia­ler Erobe­run­gen. Der bekann­te Histo­ri­ker Pater Gio­van­ni Sale befaß­te mit einem Kapi­tel die­ser Geschich­te: der ita­lie­ni­schen Mili­tär­ex­pe­di­ti­on zur
Don Andrea Santoro erlitt 2006 das Martyrium. 2017 scheinen sich selbst katholische Medien zu schämen, daß er bekehren und taufen wollte.
Christenverfolgung

„Im Namen Allahs habe ich ihn erschossen“ – Der ‚politisch korrekte‘ Verrat am Martyrium von Don Andrea Santoro“

Von Giu­sep­pe Nar­di (Rom/​​Ankara) Am 5. Febru­ar 2006 wur­de in Tra­pezunt der katho­li­sche Prie­ster Andrea San­to­ro von einem tür­ki­schen Isla­mi­sten unter Alla­hu Akbar-Rufen ermor­det. Don San­to­ro wur­de 1970 zum Prie­ster geweiht und war in der Pfarr­seel­sor­ge tätig. Er absol­vier­te dann ein Diplom­stu­di­um am Päpst­li­chen Insti­tut für Ara­bi­sche und Isla­mi­sche Stu­di­en und näher­te sich der Spi­ri­tua­li­tät des