Der heilge Karl Borromäus und die Armen
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Der heilige Karl Borromäus und die Epidemie seiner Zeit

Von Rober­to de Mattei* Der hei­li­ge Karl Bor­ro­mä­us (1538–1584), der von 1565 bis 1583 Kar­di­nal der Hei­li­gen Römi­schen Kir­che und Erz­bi­schof von Mai­land war, wur­de im Hei­lig­spre­chungs­de­kret als ein Mann beschrie­ben, „der, wäh­rend die Welt ihn mit den größ­ten Schmei­che­lei­en anlacht, der Welt gekreu­zigt lebt, vom Geist lebt, indem er auf die irdi­schen Din­ge mit

Abtreibung
Hintergrund

Abtreibungsschmierschriften auf Kirchenmauer

(Rom) Auf die Kir­chen­mau­ren der Mai­län­der Pfarr­kir­che San Miche­le Arcan­ge­lo e San­ta Rita da Cascia (zum hei­li­gen Erz­engel Micha­el und zur hei­li­gen Rita von Cascia) schmier­ten Unbe­kann­te Abtrei­bungs­pa­ro­len. Der Pfar­rer reagier­te mit einem offe­nen Brief an den Täter, der in den sozia­len Netz­wer­ken rapi­de Ver­brei­tung fand. Dar­in steht: Abtrei­bung ist immer „Sinn­lo­sig­keit“.

Liturgie & Tradition

Neuer Erzbischof von Mailand wird der bisherige Generalvikar Mario Delpini

(Rom) Msgr. Mario Del­pi­ni, der bis­he­ri­ge Gene­ral­vi­kar des Erz­bis­tums soll neu­er Erz­bi­schof von Mai­land wer­den. Das nord­ita­lie­ni­sche Erz­bis­tum, in dem nicht der Römi­sche Ritus, son­dern der Ambro­sia­ni­sche Ritus gilt, gehört zu den bedeu­tend­sten Diö­ze­sen der Welt. Erz­bi­schof ist noch Ange­lo Kar­di­nal Sco­la, der Gegen­spie­ler von Papst Fran­zis­kus im Kon­kla­ve von 2013, der sich bester Gesund­heit

Papst Franziskus mit laisierten Priestern und ihren Familien
Hintergrund

Franziskus und die Verwirrung um den Priesterzölibat — Begeisterung in Paraguay über „verheiratete Priester“

(Asun­ci­on) Die Ver­wir­rung dar­über, was Papst Fran­zis­kus mit dem Prie­ster­z­ö­li­bat vor­ha­ben könn­te, nimmt zu. Legen Moder­ni­sten dem Papst nur Wor­te in den Mund? Reagie­ren Tra­di­tio­na­li­sten nur über­sen­si­bel und sind mit  Ver­däch­ti­gun­gen leicht zur Hand? Die Mise­re ist, daß sowohl die eine als auch die ande­re Sei­te dem amtie­ren­den Papst offen­bar inzwi­schen so gut wie alles

Der "inflitrierte" Priester mit "mano cornuta" bei der Papstmesse in Mailand.
Liturgie & Tradition

„Mano cornuta“ bei Papstmesse — Infiltrierter mit Satanistengruß? Nein, ein Priester „von den Rändern“

(Rom) Ein AFP-Pho­­to­­graph, Giu­sep­pe Cacace, ver­ewig­te am Ran­de des Papst-Besu­ches in Mai­land eine bizar­re Sze­ne: einen Prie­ster, der die Mano cor­nu­ta zeigt. Die „gehörn­te Hand“ gilt in Ita­li­en als ziem­lich vul­gä­re Geste, um jemand ande­ren zu belei­di­gen, hat aber noch wei­ter­ge­hen­de Bedeu­tun­gen bis hin­ein in den Sata­nis­mus.

10. Juni 2010: Eucharistische Anbetung von Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz in Rom zum Abschluß des Jahres der Priester.
Liturgie & Tradition

Kontrastprogramm: Franziskus in Mailand — Anbetende Zwiesprache Benedikts XVI. in Rom

(Rom) Die Bil­der vom ver­gan­ge­nen 25. März, dem Fest Mariä Ver­kün­di­gung, die Papst Fran­zis­kus vor dem für ihn im Win­ter­chor (Coro Jema­le) des Mai­län­der Domes aus­ge­setz­ten Aller­hei­lig­sten zei­gen (sit­zend, ohne den Pileo­lus abzu­neh­men, ohne Gebets­hal­tung), sor­gen unter zahl­rei­chen Katho­li­ken für Ent­täu­schung und Ent­set­zen.

Papst Franziskus saß in der Krypta des Mailänder Domes vor dem ausgesetzten Allerheiligsten: "Er kniete nicht, saß, legte nicht einmal den Pileolus ab und nahm keine Gebetshaltung ein"
Liturgie & Tradition

Papst Franziskus vor dem Allerheiligsten: „Er kniet nicht, nimmt den Pileolus nicht ab und keine Gebetshaltung ein“

(Mai­land) Im Rah­men sei­nes heu­ti­gen Mai­­land-Besu­ches und dem Tref­fen mit dem Kle­rus des Erz­bis­tums im Mai­län­der Dom ver­brach­te Papst Fran­zis­kus eini­ge Zeit vor dem Aller­hei­lig­sten. „Er kniet nicht nie­der, son­dern setzt sich auf einen schö­nen Ses­sel umge­ben von ande­ren Prä­la­ten, die ste­hen …“ Mit die­sen Wor­ten kri­ti­sier­te der Jour­na­list Anto­nio Soc­ci die Sze­ne, die von