Forum

Kommunismus und Antikommunismus in einer entscheidenden Stunde der Geschichte

Von Rober­to de Mat­tei* Die ent­schei­den­den Stun­den der Geschich­te – jene, in denen Zivi­li­sa­tio­nen zer­fal­len und neu ent­ste­hen – sind stets durch reli­giö­se, kul­tu­rel­le und gesell­schaft­li­che Spal­tun­gen und Pola­ri­sie­run­gen geprägt. Wer jedoch sei­nen Bezugs­punkt in De civi­ta­te Dei des hei­li­gen Augu­sti­nus hat, erkennt, daß die Wur­zel und der Schlüs­sel zum Ver­ständ­nis jedes Pro­blems in der
Seltsame Allianz: Im Kloster der Franziskaner der Immakulata in Rom wurde in Zusammenarbeit mit europäischen und kubanischen Kommunisten die "Universidad de la Paz" gegründet. Im Bild (6. v. l.) Luciano Vasapollo, (4. v. r.) P. Alfonso M. Bruni
Nachrichten

Die seltsamen Wege bergoglianisch gewendeter Franziskaner der Immakulata

Von einem blü­hen­den Orden zu einer merk­wür­di­gen Mes­al­li­ance: Die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta, einst Vor­bil­der stren­ger Spi­ri­tua­li­tät, ver­bin­den sich heu­te mit mar­xi­­stisch-deko­­lo­­nia­­len Ideen und kuba­ni­schen Revo­lu­tio­nä­ren – ein eben­so unge­wöhn­li­ches wie bri­san­tes Bündnis.
Leyde Ernesto Rodríguez Hernández, Kubas neuer Botschafter beim Heiligen Stuhl, wurde heute von Papst Leo XIV. empfangen. Bild: Die Überreichung des Akkreditierungsschreibens an Erzbischof Edgar Peña Parra, Substitut des Kardinalsstaatssekretärs
Christenverfolgung

Neuer kubanischer Botschafter beim Heiligen Stuhl

Ley­de Erne­sto Rodrí­guez Hernán­dez gilt als erfah­re­ner Diplo­mat. Er wur­de heu­te als neu­er Bot­schaf­ter Kubas beim Hei­li­gen Stuh­le in Rom akkre­di­tiert. Zuvor amtier­te Rodrí­guez als Bot­schaf­ter Kubas in Ser­bi­en, wo er die bila­te­ra­len Bezie­hun­gen zu Bel­grad pfleg­te und kuba­ni­sche Inter­es­sen in poli­ti­schen, wirt­schaft­li­chen und kultur­ellen Fra­gen ver­trat. In sei­ner bis­he­ri­gen Tätig­keit beton­te er wie­der­holt die
Che Guevara, wie ihn die Linke zum Kultobjekt gemacht hat. Doch die Wirklichkeit dahinter ist grausam
Nachrichten

Che Guevara: linke Kultfigur, verzerrte Wahrheit

Was hat Erne­sto Che Gue­va­ra getan, daß er so berühmt wur­de? Für den aus Argen­ti­ni­en stam­men­den sozia­li­sti­schen Revo­lu­tio­när wur­de erst jüngst in der rot regier­ten ita­lie­ni­schen Stadt Car­ra­ra eine Sta­tue ent­hüllt. Mau­so­leen, die sei­nem Geden­ken gewid­met sind, gibt es in Argen­ti­ni­en, wo er gebo­ren wur­de, in Boli­vi­en, wo er erschos­sen wur­de, und auf Kuba, wo
Zwei Momente auf dem Petersplatz, zwei Handlungsweisen der Sicherheitskräfte: links ein junger Kubaner, rechts eine junge Frau
Nachrichten

Was die Sicherheitskräfte im Vatikan sehen – und was nicht

(Rom) Es gibt im Zeit­al­ter der Selbst­dar­stel­lung und Like-Ver­­­se­s­­sen­heit kaum einen Unsinn oder eine Sit­ten­lo­sig­keit, die nicht irgend­je­mand zu bege­hen bereit wäre. So ent­blö­de­te sich eine jun­ge Frau nicht, auf dem Peters­platz sich für ein Foto teil­wei­se zu ent­blö­ßen – alles für Klicks in sozia­len Medi­en. Und damit zur Fra­ge: Wo waren die vati­ka­ni­schen Sicherheitskräfte?
Nicaraguas sandinistische Machthaber: Staatspräsident Daniel Ortega und seine Frau und Vizepräsidentin Rosario Murillo
Christenverfolgung

Vatikandiplomatie im „Dialog“ mit der Regierung Nicaraguas

(Rom) Der Vati­kan befin­det sich in einem Dia­log mit der nica­ra­gua­ni­schen Regie­rung, „um Repres­sio­nen zu ver­mei­den“. Soweit berich­ten es eini­ge Medi­en wie die katho­li­sche spa­ni­sche Inter­net­zei­tung El Deba­te. Was heißt das kon­kret? Und was tut sich der­zeit in eini­gen benach­bar­ten sozia­li­sti­schen Dik­ta­tu­ren wie Vene­zue­la und Kuba?
In der Hostienbäckerei der Karmelitinnen von Havanna konnte die Arbeit wiederaufgenommen werden.
Nachrichten

Mehlspenden für Kubas Karmelitinnen

(Havan­na) Die Kir­che auf Kuba erhält Mehl­spen­den und kann die Her­stel­lung von Obla­ten wie­der­auf­neh­men. Der Insel­staat der Kari­bik lei­det unter einer Man­gel­wirt­schaft, die auch Mehl betrifft. Die Hosti­en­bäcke­rei der Kar­me­li­tin­nen muß­te den Betrieb ein­stel­len. Katho​li​sches​.info berich­te­te darüber.
Da es an Mehl mangelt, können Kubas Karmelitinnen keine Hostien mehr backen und den Pfarreien liefern.
Liturgie & Tradition

Auf Kuba gehen die Hostien aus

(Havan­na) Die Kar­me­li­tin­nen auf Kuba gaben am Aller­see­len­tag bekannt, daß sie nicht mehr in der Lage sind, Hosti­en für die Diö­ze­sen des Insel­staa­tes her­zu­stel­len, weil es ihnen an Mehl man­gelt. Auf der Insel sind die Mehl­vor­rä­te in den ver­gan­ge­nen Mona­ten dra­stisch zurückgegangen.
Kuba, das seit 63 Jahren von einem kommunistischen Einparteiensystem beherrscht wird, gehört nicht zur Migrationsagenda von Papst Franziskus.
Nachrichten

Papst engagiert sich für Migranten – aber nicht für alle

(Rom) Das Dik­aste­ri­um für die ganz­heit­li­che Ent­wick­lung des Men­schen gab in einer Pres­se­er­klä­rung bekannt, daß von Papst Fran­zis­kus Geld zur Ver­sor­gung von Migran­ten gespen­det wur­de, die in Weiß­ruß­land an der Gren­ze zu Polen an der Ein­wan­de­rung in die EU gehin­dert wer­den. Die Migra­ti­on steht auf der päpst­li­chen Agen­da weit oben. Aller­dings gilt das nicht für