Von Roberto de Mattei*
Die entscheidenden Stunden der Geschichte – jene, in denen Zivilisationen zerfallen und neu entstehen – sind stets durch religiöse, kulturelle und gesellschaftliche Spaltungen und Polarisierungen geprägt. Wer jedoch seinen Bezugspunkt in De civitate Dei des heiligen Augustinus hat, erkennt, daß die Wurzel und der Schlüssel zum Verständnis jedes Problems in der Theologie der Geschichte liegt, die es ermöglicht, über eine rein kontingente Lesart der Ereignisse hinauszugehen. Aus dieser Perspektive sind Krisen nicht einfach das Produkt wirtschaftlicher oder institutioneller Faktoren, sondern der Ausdruck einer tieferliegenden Spannung zwischen unterschiedlichen Auffassungen vom Menschen und von der Welt.
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 verkündete der Westen den Tod des Kommunismus, als handele es sich um ein endgültiges und naturgegebenes Ereignis. Der Antikommunismus löste sich rasch auf, während der Kommunismus versank wie ein Karstfluß, der aus dem Blickfeld verschwindet, nur um später mit noch größerer Kraft wieder aufzutauchen.
In diesem Kontext entstand 1990 auf Initiative von Fidel Castro und Ignacio Lula da Silva in Brasilien das Foro de São Paulo: ein subversives Organ, das geschaffen wurde, um die „Krise des Sozialismus“ nach dem Fall der Berliner Mauer zu analysieren und die internationale Linke auf einer neuen ideologischen Plattform zu reorganisieren. Fidel Castro erkannte in Oberst Hugo Chávez Frías, Präsident Venezuelas ab 2000, einen wahren „geistigen Sohn“, der in der Lage war, eine neue Synthese aus Marxismus, Nationalismus und revolutionärem Mythos zu verkörpern. Chávez präsentierte sich als Bewahrer des Geistes Simón Bolívars und deutete das utopische Vermächtnis des Befreiers in sozialistischer und antiimperialistischer Weise um. Der Bolivarismus entwickelte sich so zu einer Art Zivilreligion, gegründet auf die charismatische Führerkultverehrung, auf die Feindschaft gegenüber den USA und auf das Versprechen sozialer Erlösung durch den revolutionären Staat. Nach Chávez’ Tod 2013 trat Nicolás Maduro in dessen Fußstapfen und radikalisierte die ideologischen Aspekte, wodurch Venezuela zu einem Labor für postmodernen Sozialismus wurde, gestützt auf brutale innere Repression und systematische Manipulation von Informationen und Wahlergebnissen.
Zur gleichen Zeit behielten in Rußland die KGB-Kader, die den Zusammenbruch der Sowjetunion gesteuert hatten, die Kontrolle über die wesentlichen Machtzentren des Landes in Politik, Militär und Wirtschaft. Wladimir Putin, Präsident der Russischen Föderation seit 2000, belebt den Mythos des „Großen Rußland“ neu und präsentierte eine Synthese aus Stalinismus und dem wiederentdeckten zaristischen Erbe als Symbol imperialer Mission. Die Invasion der Ukraine im Februar 2022 ist Teil dieses Projekts, das nicht nur die Eroberung des Donbass zum Ziel hat, sondern die Russifizierung des gesamten Landes, um es zu einem Vasallenstaat wie Weißrußland zu machen.
In China steuerte die Kommunistische Partei den Übergang zu einem pragmatischen Neokommunismus, der strikte politische Kontrolle mit wirtschaftlicher Öffnung gegenüber dem westlichen Markt verband. Der Beitritt zur WTO 2001 besiegelte diese Strategie: Der Kommunismus verzichtete auf wirtschaftliche Autarkie, jedoch nicht auf das ideologische und repressive Machtmonopol. Xi Jinping, Generalsekretär der Kommunistischen Partei und Präsident der Volksrepublik China, präsentiert sich als konsequenter Umsetzer der Prinzipien des Maoismus und Marxismus-Leninismus.
Parallel dazu trat Anfang der 2000er Jahre der Islam-Marxismus auf die internationale Bühne. Auf operativer Ebene übernahm er die terroristischen Techniken des Leninismus, auf kultureller Ebene die Strategien des Gramscismus, mit dem Ziel, die innere Stabilität des Westens zu untergraben, noch bevor eine militärische Eroberung in Betracht gezogen wurde. Der sogenannte islamische Radikalismus stellt eine Vermischung der „Philosophie des Korans“ mit der aus dem Westen importierten marxistischen revolutionären Praxis dar. Massenmigration bleibt dabei eine der bevorzugten Waffen dieser Strategie, die in Italien in jüngster Zeit in den gewalttätigen anti-israelischen Straßenprotesten ihren auffälligsten Ausdruck gefunden hat.
Wie könnte man die weltweite Verbreitung der Irrtümer des Kommunismus nach dem Verschwinden der Sowjetunion leugnen? Die Stärke des Neokommunismus in seinen vielfältigen Ausprägungen liegt nicht mehr in dem Versprechen einer von den Gesetzen der Geschichte garantiert strahlenden Zukunft, sondern in der Fähigkeit, die Krisen eines Westens auszulegen und zu nutzen, der nach seiner Identität sucht.
Vor diesem Hintergrund stehen sich heute zwei Weltauffassungen zunehmend scharf gegenüber und bilden eine echte Zivilisationsalternative. Auf der einen Seite stehen diejenigen, die den Kommunismus als ein von der Geschichte abgeschlossenes Phänomen betrachten und die Vereinigten Staaten von Amerika als den überlegenen Gegner unserer Zeit identifizieren – die Verkörperung eines Westens, der als intrinsisch verdorben gilt und aller Übel Ursache ist. Für sie werden „Freunde“ nicht mehr nach gemeinsamen Prinzipien von Wahrheit oder moralischer Ordnung definiert, sondern ausschließlich nach der Opposition zu Amerika und Europa. So richtet sich ihre Sympathie und Bewunderung auf ein heterogenes, aber konvergierendes Bündnis aus Rußland, China, radikal-islamischer Welt, rechts- und linksgerichtetem Hypernationalismus sowie antiwestlichen Bewegungen aller Kontinente. Jede Kraft, die den Westen schwächt, wird gerechtfertigt oder entschuldigt, unabhängig von ihrer totalitären oder offen antichristlichen Natur.
Auf der anderen Seite stehen diejenigen, die an die Möglichkeit einer christlichen Wiedergeburt Europas und des Westens glauben. Sie erkennen die tiefe moralische Krise der westlichen Gesellschaften an, lehnen jedoch die Vorstellung ab, daß die Lösung in ihrer Zerstörung oder Unterwerfung unter feindliche Mächte liegt. Aus dieser Perspektive werden die Vereinigten Staaten als historisch notwendige Präsenz angesehen, um den politischen, kulturellen und militärischen Raum zu sichern, innerhalb dessen eine Wiedergeburt noch möglich ist. Für die Verteidiger des Westens bleibt der Hauptfeind der christlichen Zivilisation der Kommunismus in seinen vielfältigen zeitgenössischen Metamorphosen – ein Kommunismus, der nicht mehr in den expliziten Symbolen des 20. Jahrhunderts auftritt, sondern als Methode kultureller Auflösung, als Technik der Machteroberung und als systematische Leugnung jeder natürlichen und transzendenten Ordnung wirkt.
Gegen diese vielgestaltige Kraft wird ein hybrider Krieg geführt, auf der einen Seite die USA und die EU – trotz aller Schwächen – und auf der anderen Seite ein Achsenbündnis all jener, die die westliche Ordnung bekämpfen. In diesem aggressiven Geflecht ist neben Rußland und China seit vielen Jahren auch Venezuelas Nicolás Maduro positioniert. Vor diesem Hintergrund erklärt sich die radikale Divergenz der Urteile über das Eingreifen der USA, das die venezolanische Machtspitze treffen sollte. Die einen kritisierten es scharf, bezeichneten es als Verletzung des Völkerrechts und deuteten jede amerikanische Initiative ausschließlich als Ausdruck imperialistischer Absichten; die anderen begrüßten die Beseitigung einer Persönlichkeit, die nicht nur ihr eigenes Land zerstörte, indem sie es in Hunger und Massenauswanderung stürzte, sondern auch alle Mittel – einschließlich des Drogenhandels – einsetzte, um die natürliche und christliche Ordnung der beiden Amerikas zu untergraben.
Diese Polarisierung zwischen zwei „Seelenfamilien“ ist kein nebensächliches Phänomen und wird sich mit der Verschärfung des laufenden hybriden Krieges weiter verstärken, da sie die tiefste Ebene historischer und moralischer Beurteilung berührt. Letztlich verläuft die Trennlinie durch die Zustimmung oder Ablehnung einer Theologie der Geschichte. Auf der einen Seite stehen jene, die Ereignisse ausschließlich in immanenten Kategorien interpretieren, alles auf Machtverhältnisse, wirtschaftliche Interessen und geopolitische Dynamiken reduzieren. Auf der anderen Seite lesen diejenigen, die die Krise unserer Zeit aus der Perspektive einer übernatürlichen Geschichtsauffassung betrachten, die Ereignisse als Ausdruck eines tatsächlichen religiösen Kampfes hinter den sichtbaren Konflikten. Und hier erklingen nach wie vor mit voller Kraft die Worte der noch unvollendeten Prophezeiung von Fatima: „Rußland wird seine Irrtümer in der Welt verbreiten… Schließlich wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.“
*Roberto de Mattei, Historiker, Vater von fünf Kindern, Professor für Neuere Geschichte und Geschichte des Christentums an der Europäischen Universität Rom, Vorsitzender der Stiftung Lepanto, Autor zahlreicher Bücher, zuletzt in deutscher Übersetzung: Verteidigung der Tradition: Die unüberwindbare Wahrheit Christi, mit einem Vorwort von Martin Mosebach, Altötting 2017, und Das Zweite Vatikanische Konzil. Eine bislang ungeschriebene Geschichte, 2. erw. Ausgabe, Bobingen 2011.
Bücher von Prof. Roberto de Mattei in deutscher Übersetzung und die Bücher von Martin Mosebach können Sie bei unserer Partnerbuchhandlung beziehen.
Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Corrispondenza Romana
Hilft eine solche Analyse? Wenn ja, wem? Mir nicht. Sie klingt so platt: Man nehme einen grossen Topf, werfe alle sehr unterschiedlichen Realitäten hinein, die sich der US-Hegemonie widersetzen, rühre alles um und nenne das Gericht „Sozialismus“.
Man könnte die Analyse mit zahlreichen Differenzierungen und ernsten Korrekturen im Kern sogar gelten lassen. Sie hilft aber niemandem, weil sie die andere Seite ausblendet. Unser grösster Feind kommt nicht von aussen, nicht aus China, nicht aus Russland, schon gar nicht aus Venezuela… Unser grösster Feind ist unser eigenes Establishment. De Mattei verscheigt, dass ernsthafte Analyste die EU längst als EUdSSR bezeichnen. Dass die USA die älteste Oligarchie der Welt sind, sollte sich inzwischen auch herumgesprochen haben.
Die Welt gerät aus den Fugen, das ist nichts Neues. So ist es, seit es den Menschen gibt. Aber die Analyse sollte, wenn schon, präzise sein und Ross und Reiter nennen. Wir haben nicht zuerst einen militärischen Kampf nach aussen zu führen – schon gar nicht um die von Gross- und Kleinrussen bewohnten Gebiete der Ukraine. Wir haben vor allem einen geistigen Kampf nach innen zu führen.
Wenn der Blick nach aussen geht, dann müssen wir auch so ehrlich sein und aufzeigen, in welchem (hohen) Ausmass der „Wertewesten“ zum Entstehen der heute uns (angeblich) bedrohenden Feindschaften beigetragen hat.
Warum reden wir von einem Islam-Marxismus (was bitte soll das denn sein?), der uns bedroht, erwähnen aber mit keinem Wort die Regierungen und ihre Hintermänner, die seit Jahrzehnten die islamische Einwanderung nach Europa und Nordamerika fördern?
Und wer hat den Nahost-Konflikt provoziert? Zur Erinnerung: Der Nahe Osten samt dem Islam lag vor hundert Jahren am Boden.
Und wer hat die Volksrepublik China zur Grossmacht gemacht? China lag vor 60 Jahren noch am Boden.
Trump sagte nach dem Venezuela-Coup: In der westlichen Hemisphähre wird nie mehr jemand es wagen, die Vormachtstellung der USA herausfordern. Dieser Satz ist erstaunlich ehrlich. Unehrlich ist unser europäisches Establishment, denn diese Maxime gilt nicht erst seit jetzt, sondern gilt in Europa seit Kriegsende, in Lateinamerika schon wesentlich länger. Das bedeutet, dass keine Nachkriegsregierung in der BRD, in Frankreich, in Italien usw. ohne Billigung der USA regierte. Und falls doch eine Macht gelangte, blieb sie dort nicht lange. Das wissen alle Regierenden, aber aussprechen tut es keiner, geschweige denn Konsequenzen zeihen. Dann würde der ganze Schein zusammenbrechen: Nichts ist es mit der schönen Demokratie, dem Volk als Souverän, souveränen Staaten, Selbstbestimmung. Alles ist nur in einem klar abgesteckten Rahmen erlaubt, und den Rahmen bestimmen die USA, die Eisenhowers, Nixons, Carters, Bushs, Clintons, Obamas, Bidens, Trumps… Letztlich aber die US-Oligarchen. Der Sieger (der Stärkere) schreibt die Geschichte.
Nein, einseitige Analysen führen nur in die Irre. Wer die halbe Wahrheit unterschlägt, ist ein Propagandist, aber kein Analyst.
Ich stimme der Grundthese von Herrn Prof. de Mattei völlig zu. Wir leben in der Tat in einer Zeit der Entscheidungen. Dabei ist mit den anti-christlichen Kräften an einen Dialog kaum mehr zu denken, weil sich diese Seite völlig der Wahrheit sperrt.
Dabei wird Europa nicht nur von außen angegriffen wie Herr de Mattei richtigerweise schreibt, sondern insbesondere von innen: von all den NGO‚s, den meisten Medien, gesellschaftlichen Akteuren und den politischen Parteien. Aber auch innerhalb der Kirche vollzieht sich bekanntlich der Kampf. So öffnete Papst Franziskus mit Unterstützung vieler Theologen dem Feind etliche Türen, aber Kommunismus, Freimaurerei und Islam sind Kolosse auf tönernen Füßen. Man sieht es in der aktuellen Politik: das relativ kleine Israel hat den Islamismus ein gutes Stück weit entmachtet, und die Ukraine, obwohl voller Korruption, behauptet sich vor allem geistig, spirituell gegen den russischen Angreifer. Denn die Ukraine kämpft den gerechten Kampf und dagegen kommt das waffenmächtige Rußland nicht an: das Putin- Rußland hat peinlicherweise verloren. Nunmehr hatte der US-Präsident Trump den gewissenlosen Maduro vom Thron gestürzt und zwar mit relativ geringem Aufwand. Dasselbe könnte auch den Machthabern Chinas und des Irans blühen: sie sind in der Bevölkerung isoliert und haben lediglich ihre, letztlich unzuverlässigen, brutalen Schlägertrupps auf ihrer Seite.
Ein Strafgericht Gottes wird es geben und man kann sich durch Gebet, den Empfang der Sakramente usw. sich selber und hoffentliche viele andere retten.
Die große Botschaft von Salette (1846) enthält folgende Passage: „Im Jahre 1864 wird Luzifer mit einer großen Menge von Teufeln aus der Hölle losgelassen. Sie werden den Glauben allmählich auslöschen, selbst in Menschen, die Gott geweiht sind. Sie werden sie in einer Weise blind machen, dass diese Menschen, falls sie nicht eine besondere Gnade empfangen, den Geist dieser bösen Engel aufnehmen werden.“
Und genau hier ist der Hase im Pfeffer. Es konnte erst ab 1864 mit dem Kommunismus losgehen, weil die Kraft der großen Menge an Teufeln noch nicht da war. Am stärksten sehen wir den Einfluß dieser bösen Engel gegenwärtig bei der Reaktion von Menschen auf Smartphones. Ohne die Kraft, ist das, was da über den Bildschirm flimmert, kaum mehr als eine netter Zeitvertreib. Mit der Kraft der bösen Engel wird es zu einer Realität, die die echte Realität übersteigt. Und alles über diesen mickrigen Bildschirm der tragbaren „Götzen aus Silber und Gold“.
Viel früher tritt der Kommunismus kraft der bösen Engel in der Weltgeschichte auf. Kommunismus ist ganz einfach. Es gibt eine Ideologie, einen Feind und ein Ziel. Die Ideologie lautet: Es gibt keinen Gott. Wer nun überzeugt ist, daß es doch einen Gott gibt, für den ist der Kommunismus sofort beendet. Wenn aber die bösen Engel ins Spiel kommen, wird das leere Gebäude der kommunistischen Ideologie zur längsten Praline der Welt.
Das gewählte Ziel des historischen Kommunismus entsprang der Realität: Es gibt nicht genug für alle. Wir müssen das verteilen. Wir nehmen es von den Industriellen und endlich ist die Bevölkerung in einer Situation ohne Mangel. Diese Realität des Mangels ist aber in der zivilisierten Welt vergangen. Der Lebensstandart ist für alle Bevölkerungen völlig befriedigend. Kein Problem: Dann tauschen wir das Ziel und retten das Klima.
Zuletzt der Feind. Der Feind ist das Volk Gottes. Das christliche Abendland. Die Kommunisten, Muslime und Juden haben alle das alte Testament zu Rate gezogen und sind zu dem gleichen Ergebnis gekommen. Das Abendland ist biblisch gleichbedeutend mit dem Begriff Israel. Welche Länder gehören zum Abendland? Die, in die eingewandert worden ist. Die Feinde Gottes wissen genau, was sie tun.
Da wir uns streng auf biblischem Territorium befinden, ist Matteis Gedankengebäude unzureichend. Wir müssen realisieren, daß hier und jetzt Gott handelt. Immer wieder sagt Er uns im alten Testament, Er wird nicht handeln, ohne uns durch Seine Propheten wissen zu lassen was Er tut. Es liegt alles offen vor uns. Die Feinde Gottes zittern davor, daß das Abendland so reagiert, wie es die Propheten uns auftragen. Kehret um von euren Freveln und bittet im persönlichen Gebet um Gnade. Nur wir dürfen Ihn Vater nennen, weil Jesus uns zu Söhnen gemacht hat.
Die Feinde Gottes zittern, weil sie gerade mit ihren Augen erleben, was das Südreich tut. Die Juden sind umgekehrt zu Gott und schon zieht der Herr seine strafende Hand weg. Wunder über Wunder vernichten die vier Könige, die gegen das jüdische Land Israel anrennen. Es liegt keineswegs an militärischen Taten oder dem Iron Dome, daß nur die Feinde getroffen werden. Gott handelt mit seinem auserwählten Volk.
Als erste Nation des Abendlandes sind große Bevölkerungsanteile der USA zu Gott umgekehrt. Der christliche Amerikaner weiß, er muß im Namen von Jesus bitten. Genügend Menschen wünschten sich einen gottesfürchtigen König und sie haben ihn bekommen. Das Gebet und die Umkehr von den eigenen Freveln hat ihn geholt. Nun, er hat ein ziemlich großes Ego und einen lauten Mund. Wie er die Gottesstrafe erarbeitet hat, daß New York gefallen ist, wäre eine andere Sache. Aber er ist da und die ganze Welt zittert vor ihm. Was nun noch fehlt, ist die Umkehr des alten Abendlandes.
Kehret um von euren Freveln und bittet im persönlichen Gebet um Gnade. Haltet die Sonntagsruhe ein. Habt ein Herz für Eure Mitmenschen.