Die Kirchenväter, zwei aus dem Osten, zwei aus dem Westen, stützen die Cathedra Petri (Bernini)
Liturgie & Tradition

Die Geheimnisse des Altars der Cathedra Petri

Fund­sa­che: Aus Memo­rie d’Oriente in Roma (Erin­ne­run­gen des Ori­ents in Rom) von Kar­di­nal Vin­cen­zo Van­nu­tel­li (1836–1930): Man gelangt also zum Altar der Cathe­dra des hei­li­gen Petrus. Die­ser Altar erhebt sich in erha­be­ner Grö­ße am Ende der gewal­ti­gen Basi­li­ka und ist mit Recht dem Hei­li­gen Geist geweiht, der sei­ne Strah­len auf die Tia­ra und auf die
Die 1881 begonnene Basilika Saint Augustine inmitten der Ruinen der alten Bischofsstadt Hippo Regius, in der der heilige Kirchenvater Augustinus als Bischof gewirkt hatte
Leo XIV.

Besucht Papst Leo XIV. den Geburts- und Sterbeort des heiligen Augustinus?

Rom ist wie immer reich an Gerüch­ten. Eines der jüng­sten besagt, daß Papst Leo XIV. sei­ne erste Aus­lands­rei­se pla­ne, die ihn ver­mut­lich nach Alge­ri­en füh­ren soll, an den Geburts- und Ster­be­ort des hei­li­gen Augu­sti­nus, eines der vier latei­ni­schen Kir­chen­vä­ter, des­sen Regel dem Augu­sti­ner­or­den zugrun­de liegt, dem Leo XIV. bis zu sei­ner Wahl angehörte.
Die Krönung Mariens im Himmel
Hintergrund

Die Enzyklika Ad Caeli Reginam von Pius XII. – vor 70 Jahren

Von Cri­sti­na Sic­car­di* In die­sem Monat jährt sich zum 70. Mal die Ver­kün­dung der Enzy­kli­ka Ad Cae­li Regi­nam von Pius XII. Es war der 11. Okto­ber 1954, als Papst Pacel­li beschloß, das Fest Maria Köni­gin ein­zu­füh­ren. Die Mut­ter Got­tes gilt in der Tra­di­ti­on der Kir­che seit jeher als Köni­gin, wie die Lau­re­ta­ni­schen Lita­nei­en deut­lich machen:
Was Gott schon seit Ewigkeit bekannt war, können alle zukünftigen Mitglieder des Königreichs des Geopferten Lammes bezeugen.
Forum

Apokalypse: Eine Zweite Eschatologische Schlacht gibt es nicht

Von Bru­der Gio­van­ni Maria Jesus hat gesagt: „Ich bin im Namen mei­nes Vaters gekom­men, und ihr nehmt Mich nicht auf; wenn aber ein ande­rer in sei­nem eige­nen Namen kommt, wer­det ihr ihn auf­neh­men“. i Nach dem hei­li­gen Ire­nä­us ii und dem hei­li­gen Johan­nes Chry­so­sto­mos iii hat Er damit vom Anti­chri­sten gespro­chen. Das­sel­be gilt für die all­seits
Die Verteidigung des überlieferten Ritus durch einen Erzbischof, der selbst nie in diesem Ritus zelebriert hat.
Hintergrund

Erzbischof Aguer: „Traditionis custodes ist ein beklagenswerter Rückschlag“

„Immense Trau­er“ emp­fin­det Msgr. Héc­tor Ruben Aguer, der eme­ri­tier­te Erz­bi­schof von La Pla­ta, über das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des. In dem töd­lich ange­leg­ten Angriff auf den über­lie­fer­ten Ritus und die ihm ver­bun­de­nen Gemein­schaf­ten und Gläu­bi­gen sieht der Erz­bi­schof einen „bekla­gens­wer­ten Rück­schlag“. Msgr. Aguer war bis 2018 Erz­bi­schof von La Pla­ta, dem zweit­wich­tig­sten Bischofs­sitz Argen­ti­ni­ens. Zusam­men
Der selige John Henry Kardinal Newman
Buchbesprechungen

Anti-Liberalismus im Geist der frühen Kirche

Von Wolf­ram Schrems* John Hen­ry New­man (1801–1890, 1879 zum Kar­di­nal kre­iert) zeich­ne­te sich durch immense Bil­dung und tie­fe Fröm­mig­keit aus. Sein umfang­rei­ches Werk wird von immer mehr Gläu­bi­gen ent­deckt. Sei­ne Selig­spre­chung 2010 und sei­ne Hei­lig­spre­chung 2019 erhöh­ten sei­ne Bekanntheit.
Andrea Tornielli berichtet seit 28 Jahren über den Vatikan.
Nachrichten

„Die Kirchenväter haben schon tausend Jahre vor dem Marxismus von den Armen gesprochen“

(Rom/​​Madrid) Die spa­ni­sche Tages­zei­tung El Mun­do ver­öf­fent­lich­te am 20. Juli ein Inter­view mit Andrea Tor­ni­el­li, dem Haus­va­ti­ka­ni­sten von Papst Fran­zis­kus. Seit Mit­te Dezem­ber 2018 ist er koor­di­nie­ren­der Chef­re­dak­teur der Vati­kan­me­di­en mit weit­rei­chen­der Aus­­rich­tungs- und Koordinierungsbefugnis.
Der "Antiochenische Zwischenfall" ist das Paradebeispiel der brüderlichen Zurechtweisung des Petrus. Wie sie zu geschehen hat, lehrt Jesus selbst.
Forum

Wenn die öffentliche Zurechtweisung dringend und notwendig ist

Von Rober­to de Mat­tei* Kann ein Papst für ein tadelns­wer­tes Ver­hal­ten öffent­lich zurecht­ge­wie­sen wer­den? Oder muß das Ver­hal­ten eines Gläu­bi­gen bedin­gungs­lo­ser Gehor­sam sein, der so weit geht, jedes Wort oder jede Geste eines Pap­stes zu recht­fer­ti­gen, selbst wenn die­se offen Ärger­nis erregen? 
Hieronymus bei seinen Studien (Domenico Ghirlandaio, Fresko, 1480, Florenz, Chiesa di Ognissanti)
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HIERONYMUS, De viris illustribus – Berühmte Männer

Von Wolf­ram Schrems* Was der Trie­rer Theo­lo­ge Micha­el Fied­ro­wicz mit sei­ner bereits auf die­ser Sei­te bespro­che­nen Ver­öf­fent­li­chung Päp­ste und Kir­chen­vä­ter, beab­sich­tig­te, soll hier auf­ge­grif­fen und wei­ter­ge­führt wer­den: alle Inter­es­sier­ten, Gläu­bi­ge und Suchen­de, mit dem weit­hin unbe­kann­ten Schatz der Leh­re der Kir­chen­vä­ter näher ver­traut zu machen. Prof. Fied­ro­wicz und der Car­t­hu­­sia­­nus-Ver­­lag lie­fern mit ihren wert­vol­len Publi­ka­tio­nen
Päpste und Kirchenväter von Michael Fiedrowicz.
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Päpste und Kirchenväter – wertvolles Buch in verwirrter Zeit

von Wolf­ram Schrems* Wer sich mit den Leh­ren der Kir­chen­vä­ter beschäf­tigt, wird reich belohnt. Das ist die Erfah­rung vie­ler – ein­schließ­lich des Rezen­sen­ten. Im deut­schen Sprach­raum ist etwa die „Biblio­thek der Kir­chen­vä­ter“ greif­bar. Sie bie­tet einen Ein­blick in die Glau­bens­stär­ke, den Ver­kün­di­gungs­ei­fer, die Tap­fer­keit, die Sprach­ge­wandt­heit und die oft außer­or­dent­li­che Bil­dung gro­ßer Män­ner der ersten