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Migration, Klugheit und das verlorene Gedächtnis der Christen
Die gegenwärtige kirchliche Sprache zur Migration ist von moralischer Überzeichnung und historischer Verkürzung geprägt. Kaum ein anderes Thema wird so häufig in absolute Kategorien gepreßt: Wer für offene Grenzen plädiert, gilt als christlich; wer auf Ordnung, Recht und kulturelle Selbstbehauptung verweist, wird rasch unter Generalverdacht gestellt. Jack Rigert widerspricht dieser Verengung im politischen und kirchlichen …