Um die Mittagszeit besuchte Ungarns Regierungschef Viktor Orbán den Vatikan, wo er von Papst Leo XIV. empfangen wurde.
Leo XIV.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán von Papst Leo XIV. empfangen

Am Mon­tag, dem 27. Okto­ber 2025, emp­fing Papst Leo XIV. im Apo­sto­li­schen Palast des Vati­kans den Mini­ster­prä­si­den­ten von Ungarn, Vik­tor Orbán, zu einer Audi­enz. Anschlie­ßend traf sich der unga­ri­sche Regie­rungs­chef mit Kar­di­nal Pie­tro Paro­lin, dem Staats­se­kre­tär Sei­ner Hei­lig­keit, sowie mit Erz­bi­schof Paul Richard Gal­lag­her, dem Sekre­tär für die Bezie­hun­gen zu Staa­ten und inter­na­tio­na­len Organisationen.
Papst Leo XVI. mit Angehörigen der Familie Merry del Val und Teilnehmern der Studientagung über den ehemaligen Kardinalstaatssekretär.
Leo XIV.

Papst Leo XIV. erinnert an Kardinal Merry del Val

Von Fabio Fuia­no* Am Mon­tag, dem 13. Okto­ber, emp­fing Papst Leo XIV. im Vati­kan Ange­hö­ri­ge der Fami­lie Mer­ry del Val sowie die Teil­neh­mer des Sym­po­si­ums, das dem Die­ner Got­tes Rafa­el Kar­di­nal Mer­ry del Val, anläß­lich sei­nes 160. Geburts­tags, gewid­met war.
Papst Leo XIV. in Castel Gandolfo
Leo XIV.

Papst Leo XIV. in Castel Gandolfo: Urlaub mit Aktenstudium

Papst Leo XIV. hat sich nach Castel Gan­dol­fo zurück­ge­zo­gen, wo er den Som­mer ver­bringt – ohne frei­lich Urlaub zu machen. Das Kli­ma am Ran­de des Alba­ner­sees, eines alten Vul­kan­kra­ters, ist deut­lich mil­der als in der Stadt am Tiber, wo die Tem­pe­ra­tu­ren im Som­mer nicht sel­ten die 40-Grad-Mar­ke errei­chen – und das war schon immer so,
Johannes Paul II. spendete, schwer krank, am Ostersonntag, dem 27. März 2005, noch den Segen Urbi et Orbi.
Liturgie & Tradition

Zuletzt spendete 1769 kein Papst am Ostersonntag den Segen Urbi et Orbi

Ita­lie­ni­sche Medi­en berich­te­ten, daß Papst Fran­zis­kus im Tri­du­um Pascha­le, der hei­li­gen Lit­ur­gie vom Grün­don­ners­tag bis zum Oster­sonn­tag, von ver­schie­de­nen Kar­di­nä­len ver­tre­ten wird. Dabei sticht her­vor, daß Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin den Segen Urbi et Orbi spen­den soll. Das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt reagier­te dar­auf mit einem Dementi.
Der Historiker Roberto de Mattei legte eine umfangreiche Biographie über Kardinalstaatssekretär Merry del Val vor, der an der Seite von Papst Pius X. den Modernismus bekämpfte
Buchbesprechungen

Rafael Merry del Val, eine erhellende Biographie

Von Cri­sti­na Sic­car­di* Obwohl Kar­di­nal Rafa­el Mer­ry del Val ein wich­ti­ger Prot­ago­nist der Papst­ge­schich­te am Über­gang vom 19. zum 20. Jahr­hun­dert war, gab es bis­her kei­ne zufrie­den­stel­len­de Bio­gra­phie über ihn, mit Aus­nah­me eini­ger apo­lo­ge­tisch aus­ge­rich­te­ter Bücher, wie zum Bei­spiel die inzwi­schen ver­grif­fe­ne Bio­gra­phie von Mon­si­gno­re Pio Cen­ci, Archi­var des Vati­ka­ni­schen Geheim­ar­chivs (mit einem Vor­wort von
Papst Franziskus mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin
Nachrichten

Kardinal Parolin: „Wir hoffen und beten, daß er bald in sein Amt zurückkehrt“

(Rom) Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin nahm heu­te die Eröff­nung des Info Point Giu­bi­leo 2025, einer zen­tra­len Infor­ma­ti­ons­stel­le für das Hei­li­ge Jahr 2025 in der Via del­la Con­ci­lia­zio­ne, vor. Bei die­ser Gele­gen­heit wur­de er auch um eine Stel­lung­nah­me zum Gesund­heits­zu­stand von Papst Fran­zis­kus gebe­ten. Der rang­höch­ste Kuri­en­ver­tre­ter sag­te dazu:
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Angelo Kardinal Sodano mit Papst Franziskus, dem der ehemalige Chefdiplomat des Vatikans die Tür zum Pontifikat geöffnet hatte.
Hintergrund

Angelo Kardinal Sodano – Türöffner zum Pontifikat von Papst Franziskus – verstorben

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag wur­de der Tod von Ange­lo Kar­di­nal Sod­a­no bekannt­ge­ge­ben. Der ehe­ma­li­ge Kar­di­nal­staats­se­kre­tär von Papst Johan­nes Paul II. war am Frei­tag, dem 27. Mai, im Alter von 94 Jah­ren in Rom ver­stor­ben. Von ihm stammt eine beson­ders umstrit­te­ne Aus­sa­ge zum Drit­ten Geheim­nis von Fati­ma. Vor allem war er der Tür­öff­ner zum Pon­ti­fi­kat von
Christenverfolgung

Geopolitik: „Papst Franziskus wünscht eine multipolare Welt“

(Rom) Erst­mals ver­öf­fent­lich­te eine regi­me­na­he Tages­zei­tung der kom­mu­ni­sti­schen Volks­re­pu­blik Chi­na ein Inter­view mit einem Kar­di­nal­staats­se­kre­tär. Viel­leicht ist es über­haupt das erste Inter­view einer chi­ne­si­schen Zei­tung mit einem Kar­di­nal­staats­se­kre­tär. Gestern abend stell­te die Glo­bal Times das Inter­view auf ihre Inter­net­sei­te. Für den Her­aus­ge­ber ist das ein Zei­chen für „posi­ti­ve Ent­wick­lun­gen“ in den chi­­ne­­sisch-vati­­ka­­ni­­schen Bezie­hun­gen. In dem